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Kinotipp: „Furiosa: A Mad Max Saga“ – actiongeladene Fortsetzung der Kultreihe

Max Max kommt zurück ins KinoMit dem Film kehrt Oscar-Preisträger und Regisseur George Miller in die ikonische dystopische Welt von „Mad Max“ Foto: Warner Bros. zurück

Langerwartetes Prequel des Action-Hits „Mad Max: Fury Road“ von 2015: Im dem actiongeladenen Blockbuster mit Anya Taylor-Joy und Chris Hemsworth werden die Ursprünge von Imperator Furiosa enthüllt. Mit dem Film kehrt Oscar-Preisträger und Regisseur George Miller in die ikonische dystopische Welt zurück, die er vor mehr als 40 Jahren mit den bahnbrechenden „Mad Max“- Filmen geschaffen hat.

Als die Welt untergeht, wird die junge Furiosa (Anya Taylor-Joy) vom Grünen Ort der vielen Mütter entführt und fällt in die Hände einer großen Bikerhorde unter der Führung des Warlords Dementus (Chris Hemsworth). Bei ihrem Streifzug durch das Ödland stoßen sie auf die Zitadelle, die vom Immortan Joe beherrscht wird. Während die beiden Tyrannen um die Vorherrschaft kämpfen, muss Furiosa viele Prüfungen überstehen, während sie die Mittel zusammenstellt, um ihren Weg nach Hause zu finden. Der führt ausgerechnet durch das umkämpfte Ödland.

Die junge Furiosa (Anya Taylor-Joy) muss das umkämpfte Ödland durchqueren. Foto: Warner Bros.

In „Mad Max: Fury Road“ stand der Kampf zwischen der furchtlosen Anführerin Imperator Furiosa gegen den Kultführer Immortan Joe und seine Anhänger im Fokus. Der Kinohit räumte sechs Oscars ab. Regisseur George Miller schlägt mit einem völlig neuen, eigenständigen Action-Abenteuer ein neues Kapitel auf, das die Ursprünge der Hauptfigur Furiosa enthüllt. In die Rolle von Charlize Theron schlüpft nun Anya Taylor-Joy als junge Furiosa. George Miller hat auch zusammen mit Nico Lathouris, dem Co-Autor von „Mad Max: Fury Road“ das Drehbuch verfasst.


Furiosa wird entführt und gerät in die Hände des Warlords Dementus (Chris Hemsworth). Foto: Warner Bros.

In weiteren Rollen sind Tom Burke und Alyla Browne sowie Nathan Jones und Angus Sampson zu sehen.
Der Blockbuster ist der fünfte Teil der „Mad Max“-Saga, die vor mehr als 40 Jahren begann, als 1979 der erste Film der Kultreihe ins Kino kam. Die ersten Kritiken für den neuen Blockbuster sind positiv und loben das wohl größte Actionspektakel des Jahres. Sollte der neue „Mad Max“-Film ein Kinoerfolg werden, ist ein weiterer Teil bereits in Planung. (fwb)

Kunstfestival „Performing Democracy“ im Freiburger E-Werk

Solmaz DaryaniDie iranische Fotografin Solmaz Daryani zeigt die drastischen Folgen der fortschreitenden Austrocknung und Salzverwüstung des Urmia Sees für Menschen, Landschaft und Ökosysteme. Foto: Solmaz Daryani

Bei dem Festival „Performing Democracy“ vom 6. bis 16. Juni sollen aktuelle Fragen nach demokratischem Miteinander und unserem Verhältnis zu Natur, Klima, Krieg und Vertreibung auf künstlerische Weise diskutiert werden. Die Zuschauer erwartet ein vielfältiges Programm: von kraftvollem Chorgesang über expressive Körperlichkeit, vom Trickfilm bis zum Schauspiel.

Das Festival ist eine Koproduktion vom Theater im Marienbad, dem Theater Freiburg und dem E-Werk. Aufregende internationale Gastspiele aus den Grenzbereichen zwischen Tanz, Performance, Schauspiel, Installation und Medienkunst sind zu sehen.

Das Festival wird am 6. Juni, 19.15 Uhr im E-Werk feierlich eröffnet. Mit der Aufführung des utopischen Tanzstücks „Encantado“ und mit einem Grußwort des Ersten Bürgermeisters Ulrich von Kirchbach, der Kurator:innen Sonja Karadza, Sandro Lunin und Jürgen Eick sowie der Regisseurin des Stücks,Encantado Lia Rodrigues.
Das Stück wird am 7. Juni, 20 Uhr erneut aufgeführt, danach gibt es ein Publikumsgespräch.
Vielfältiges Programm. Gezeigt werden der Virtual Reality-Kurzfilm „Die Wand“ (8. bis 10. Juni, jeweils 19.30 Uhr) oder die Performance „Spafrica“ (11. und 12. Juni, jeweils 20 Uhr). Ein Projekt, das erforscht, wie Kapitalismus mit Rassismus verbunden ist.

Auf dem Programm steht ebenfalls „Mothers – A Song For Wartime“ (15. und 16. Juni, 20 Uhr). Mit 21 ukrainischen, polnischen und belarussischen Sängern arrangiert Marta Górnicka eine kraftvolle chorische Performance.

Zu sehen ist die Doppelausstellung „Solmaz Daryani: The Eyes of Earth“ und „Sabina Shikhlinskaya: Life on Borrow“. Die iranische Fotografin Solmaz Daryani thematisiert die Folgen von politisch beeinflusster Umweltausbeutung am Beispiel des Urmia Sees im Grenzgebiet der iranischen Provinzen West- und Ost-Aserbaidschan. Die in Baku lebende Künstlerin Sabina Shikhlinskaya fragt mit Video-Installationen nach den Verlusten einer nicht kritisch aufgearbeiteten post-sowjetischen Zeit. Die Ausstellung wird am 4. Juni, 19 Uhr eröffnet und ist bis zum 14. Juli zu sehen.

Das ausführliche Programm des Festivals gibt es unter performing-democracy.de.

SC Freiburg verliert im letzten Spiel von Christian Streich und verpasst Europa

Für Christian Streich war die Partie bei Union Berlin das letzte Spiel als Freiburger Cheftrainer. Foto: Detlef Berger

Der SC Freiburg hat am letzten Bundesliga-Spieltag bei Union Berlin 1:2 verloren. Damit verpassen die Breisgauer die erneute Qualifikation für das internationale Geschäft und beenden die Saison auf Platz zehn.

Die Partie an der Alten Försterei war Christian Streichs letztes Spiel als Freiburger Trainer. Im März hatte er nach 29 Jahren im Verein, zwölfeinhalb Jahre davon als Chefcoach der Profis, seinen Abschied angekündigt. Die Emotionalität dieses für ihn so besonderen 34. und letzten Spieltags zeigte sich schon bevor der Ball rollte. Im Interview mit dem TV-Sender Sky vor Spielbeginn war Streich den Tränen nahe. Auf die Frage des Reporters, was er am meisten vermissen werde, sagte der 58-Jährige: „Die Menschen!“

Mit Anpfiff zeigte sich der Sport-Club im ersten Durchgang als die spielerisch klar bessere Mannschaft. Schon früh tauchte der quirlige Ritsu Doan im Berliner Strafraum auf. Nach zehn Minuten bot sich dem SC die erste gute Möglichkeit: Maximilian Eggestein versuchte es aus spitzem Winkel nach Doan-Zuspiel, Union-Keeper Rönnow parierte sicher. In der 17. Minute scheiterte Roland Sallai knapp am Torerfolg, sein Schuss flog am linken Pfosten vorbei.

Die größte Chance zur Führung hatten die Gastgeber: Kurz vor Pausenpfiff sprang der Ball SC-Verteidiger Jordy Makengo im eigenen Strafraum an den abgespreizten Arm. Nach Hinweis des Videoschiedsrichters und Ansicht der TV-Bilder entschied der Unparteiische Christian Dingert auf Elfmeter für die Eisernen. Doch den Strafstoß in der 38. Minute entschärfte SC-Torhüter Noah Atubolu. Unions Schütze Juranovic zielte halbhoch ins rechte Torecke und Freiburgs Nummer eins war zur Stelle.

Christian Streichs letzte Halbzeit als SC-Trainer begann zunächst ohne größere Torraumszenen. Mit zunehmender Spieldauer aber wurde der SC etwas gefährlicher. Ein Fernschuss von Grifo wurde geblockt (58.). Dann versuchte es Eggestein, dessen Distanzkracher knapp das Tor der Hauptstädter verfehlte (59.).

Hitzige Schlussphase mit spätem Ausgleich und Elfmeter

In der 68. Minute folgte die kalte Dusche für Freiburg, als Benedikt Hollerbach das 1:0 für Union markierte. Bei Hollerbachs sehenswertem Fernschuss ins linke Toreck war SC-Keeper Atubolu ohne Chance. Und in der 83. Minute klärte Makengo bei einem Konter der Eisernen gegen den einschussbereiten Hollerbach.

Der SC, der zu diesem Zeitpunkt aus den Europapokal-Rängen gerutscht war, kam aber in der 85. Minute noch einmal entscheidend zurück: Eine Flanke von Grifo köpfte Doan zum 1:1-Ausgleich ins Berliner Tor. Für den Japaner war es bereits das siebte Saisontor.

Die Geschichte des Spiels war damit aber noch nicht zu Ende erzählt. In der ersten Minute der Nachspielzeit ahndete Schiedsrichter Dingert ein Halten von Eggestein im Strafraum und gab erneut Elfmeter. Vollands Schuss vom Elfmeterpunkt lenkte Atubolu zunächst an den rechten Pfosten, doch im Nachschuss traf der Ex-Freiburger Janik Haberer ins SC-Tor. Der Treffer hielt auch der anschließenden Überprüfung durch den VAR stand. Union lag erneut 2:1 in Front, brachte die Führung über die Zeit und hatte den Klassenerhalt damit sicher, während der SC Freiburg die dritte Europapokal-Qualifikation in Folge verpasste.

„Er ist eine Legende in diesem Verein und auch in der Bundesliga.“

Christian Günter, SC-Kapitän über Christian Streich

Nach Spielende stand Christian Streich vor den mitgereisten Freiburger Fans und verbeugte sich. Sein Kapitän Christian Günter äußerte sich derweil im Interview gegenüber Sky: „Es war eine Wahnsinnsfreude mit ihm zu arbeiten. Ohne ihn weiß ich, dass ich nicht da wäre, wo ich bin. Er ist eine Legende in diesem Verein und auch in der Bundesliga.“ Der SC-Kapitän kündigte an, dass die Mannschaft Streich bei einem gemeinsamen Abend in Berlin noch ein Geschenk machen werde. „Etwas Größeres, ihm angemessenes“, so Günter, der zur Saisonbilanz sagte: „Wenn Du vor dem letzten Spieltag auf dem europäischen Platz stehst, willst Du ihn natürlich halten“ und erinnerte dabei auch an die vielen Verletzungsprobleme der Freiburger in dieser Spielzeit. „Wir sind heute noch enttäuscht. Aber morgen überwiegt die Freude über diese Saison“, so Günter.

Maximilian Breunig verlässt den SC Freiburg II in Richtung Heidenheim

Maximilian Breunig vom SC Freiburg IIMaximilian Breunig wechselt nach Heidenheim und spielt damit künftig in der Bundesliga. Foto: Detlef Berger

Angreifer Maximilian Breunig vom SC Freiburg II spielt in der kommenden Saison in der Bundesliga. Sein künftiger Arbeitgeber ist der 1. FC Heidenheim. In der laufenden Drittliga-Saison erzielte Breunig elf Tore.

Der 23-jährige Mittelstürmer erhält bei den Albstädtern einen Vertrag bis 2027. „Wir freuen uns sehr, dass Maximilian unseren FCH ab diesem Sommer verstärkt. In der laufenden Saison hat er seine Treffsicherheit mit 11 Toren in der 3. Liga bewiesen. Zudem war er immer wieder Teil der Bundesligamannschaft des SC Freiburg und kann mittlerweile auch schon zwei Kurzeinsätze in der Bundesliga vorweisen“, äußert sich Robert Strauß, FCH Bereichsleiter Sport. Nach Tim Kleindienst und Marvin Pieringer wäre Breunig der dritte Angreifer mit Freiburger Vergangenheit im aktuellen Heidenheim Kader.

Der in Würzburg geborene Breunig war vor zwei Jahren in zweite Mannschaft des SC Freiburg gewechselt. Neben den zwei Bundesligaeinsätzen mit dem SC gab er im vergangenen Oktober auch sein Debüt in der Europa League, als er bei der 1:2-Niederlage gegen West Ham United eingewechselt wurde. Einen weiteren Einsatz hatte er im DFB-Pokal. Zuvor feierte der Mittelstürmer im April 2019 seine Premiere in der deutschen U19-Nationalmannschaft. Insgesamt kam der 1,95 Meter große Stürmer in den vergangenen knapp zwei Jahren beim SC auf 41 Einsätze und 14 Tore in der dritten Liga.

„Mit der Vertragsunterzeichnung beim FCH geht für mich ein großer Traum in Erfüllung. Nach meinem Bundesligadebüt mit dem SC Freiburg freue ich mich darauf, bald auch beim FCH auf der großen Bühne des deutschen Fußballs spielen zu dürfen – diese Chance möchte ich unbedingt nutzen!“, wird Breunig in einer Pressemitteilung des FC Heidenheim zitiert.

Breunig ist nach Philip Fahrner, der zum 1. FC Saarbrücken wechselt, der zweite Abgang beim SC Freiburg II in dieser Woche. Der 21-jährige Fahrner kam 2017 in die Freiburger Fußballschule des SC Freiburg und absolvierte für die Zweite Mannschaft 27 Einsätze in der 3. Liga.

Die American Footballer der Freiburg Sacristans übernehmen die Tabellenführung

American Footballer der FT Sacristans FreiburgDie American Footballer der FT Sacristans Freiburg konnten auch ihr zweites Saisonspiel gewinnen. Foto: Angelina Koß / FT

In ihrem zweiten Saison-Heimspiel haben die Drittliga-Footballer der 1844 Freiburg Sacristans die Holzgerlingen Twister mit 29:20 besiegt. Bei sommerlichen Temperaturen lieferte die Freiburger Offensive eine Glanzleistung ab.

Freiburgs Headcoach Gray Levy zeigte sich zufrieden mit dem Endergebnis: „Wir haben den Ball gut bewegt, die Offensive Line und unsere zwei Runningbacks spielten hervorragend und auch im Passspiel unterliefen uns kaum Fehler“, fasste er das zweite Spiel der diesjährigen Regionalliga Südwest zusammen. Den FT-Footballern war es gelungen, schwächere Momente in der Defensive über die gesamte Spielzeit hinweg auszubügeln.

Die Aufsteiger in die Regionalliga Südwest aus Holzgerlingen starteten mutig in die Partie, mussten sich aber zunächst mit einem Field Goal zum 0:3 zufriedengeben. Mit ihrem ersten Angriff schafften es die Sacristans mit Lauf- und Passspiel tief bis in die Endzone der Twister. Runningback Collins Kamara sorgte für den ersten Freiburger Touchdown (7:3, Extrapunkt Ryan Augier). Beim anschließenden Kickoff überraschten die Freiburger ihre Gegner mit einem Trickspielzug – Runningback Kamara erhöhte die Führung auf 13:3 (Extrapunkt geblockt). Im zweiten Viertel fanden die Gäste besser ins Spiel und verkürzten auf 13:10 (Extrapunkt gut). Wenige Minuten später setzte Holgerlingen noch ein spektakuläres Field Goal aus etwa 47 Yards Entfernung drauf zum 13:13-Pausenstand.

Nächstes Heimspiel am 26. Mai

Im zweiten Durchgang gelang nach mehreren starken Läufen dem zweiten Runningback des Freiburger Duos, Kolja Schmitt, der Touchdown zur erneuten Führung (20:13, Extrapunkt Augier). Die Freiburger Verteidigung zeigte sich abermals nachlässig und ließ viel Raumgewinn zu. Im nächsten Angriff durchbrach Runningback Schmitt die gegnerischen Linien knapp hinter der Mittellinie und erlief seinen zweiten Touchdown (26:13, Extrapunkt geblockt). Auf der anderen Seite des Balles drehte Patrick Donahue mit weiterem Raumgewinn auf. Mit einem 14 Yard langen Pass holten die Twister noch einmal auf (26:20, Extrapunkt gut). Jedoch war Verlass auf die Freiburger Offensive um Quarterback Luca Schler. Mit einem Field Goal durch Kicker Augier stellten Freiburgs Messdiener den 29:20-Endstand her. Dank des Sieges sicherten sich die Sacristans den ersten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest und treten am 26. Mai zu Hause gegen den zweiten Aufsteiger, die Leonberg Alligators, an.

Freiburg möchte für mehr Wohnraum mit Umland kooperieren

Trotz des demografischen Wandels erwartet die Stadt Freiburg weiterhin keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt: Der Wohnungsmarkt sei weiterhin angespannt, was sich in hohen Immobilien- und Mietpreisen niederschlägt, so eine Pressemitteilung der Stadt: „Damit wird der Wohnraum für geringe und mittlere Einkommen zunehmend schwer zu bezahlen und Familien wandern von Freiburg in das Umland ab“, so die Pressemitteilung weiter. Immer häufiger stößt die Stadt bei der Siedlungsentwicklung an naturräumliche, aber auch bauplanungs- und naturschutzrechtliche Grenzen.

Nun wurde mit Förderung des Landes Baden-Württemberg ein Kooperationsmodell mit den Gemeinden des Freiburger Umlandes erarbeitet: Gerade im Einzugsbereich der gut ausgebauten ÖPNV-Trassen soll es zwischen den beteiligten Kommunen „einen gerechten und angemessenen Ausgleich von Lasten und Nutzen der Siedlungsentwicklung geben“, so die Stadt in ihrer Pressemitteilung.

Im Rahmen des Kooperationsmodells möchte Freiburg seine Wohnbauflächen auf Kommunen in der Region Freiburg übertragen. Zuvor durften diese Kommunen entsprechend ihrer jeweiligen Festlegung im Regionalplan nur sehr begrenzt weitere Wohnbauflächen ausweisen. „Durch die Übertragung der Freiburger Bedarfe sind somit größere, beziehungsweise weitere Baugebiete möglich“, so die Pressemitteilung.

Hier sollen in einer Kooperation auf Augenhöhe nach gemeinsam entwickelten Kriterien auf kompakte, ressourcen- und flächensparende Bauweise Wohngebiete nach dem Leitbild der Stadt der kurzen Wege entwickelt werden. Die Gebiete sollen eine hohe bauliche Dichte aufweisen und so bezahlbaren Wohnraum schaffen.

„Eine regionale Kooperation entsteht dann, wenn eine kooperationswillige Kommune sich mit der Stadt Freiburg vertraglich einigt“, geht aus der Pressemitteilung hervor. Dieser Vertrag regelt neben der baulichen Dichte und weiteren Kriterien auch, wie viel Wohnbaufläche die Stadt Freiburg überträgt. Damit der Vertrag nachfolgend in der Umsetzung im Flächennutzungsplan Anwendung finden kann, muss der Vertrag von Regierungspräsidium und Regionalverband bestätigt werden.

Auch erste Interessenten gibt es bereits: Für die Städte Neuenburg am Rhein und Elzach sowie die Gemeinden Gutach im Breisgau und Vörstetten konnten vertiefende Untersuchungen für eine mögliche Kooperation durchgeführt werden. Mit der Gemeinde Vörstetten wurde darauf aufbauend bereits die Fläche „Krummacker“ für ein gemeinsames Wohnprojekt identifiziert.

SC Freiburg zu Gast bei Union Berlin: Finale Grande für das Streich-Orchester

Ábschied von Christian StreichMach’s noch einmal, Christian Streich: Am Samstag in der Alten Försterei verabschieden sich der SC-Cheftrainer und sein langjähriger Co-Trainer Patrick Baier (rechts) von der Bundesligabühne. Foto: Achim Keller

Den SC Freiburg erwartet im Rennen um die Europapokalplätze ein Thriller in der Hauptstadt: Union Berlin, akut abstiegsgefährdet, empfängt in der Alten Försterei den SC Freiburg, dem drei Verfolger im Rennen um Europa im Nacken sitzen. Schon ein Punkt würde reichen, um Platz acht und damit ein so gut wie sicheres Europa-Ticket zu ergattern.

Es gibt noch einige Unwägbarkeiten, die sich auf dem Weg des SC Freiburg nach Europa auftürmen. Zum einen gilt: Nur wenn am 25. Mai Meister Leverkusen gegen Zweitligist Kaiserslautern den DFB-Pokal gewinnt, würde Tabellenplatz acht für den Einzug in die Playoffs der Uefa Conference League reichen. Noch besser wäre es, der SC würde den Sprung zurück auf Platz sieben schaffen, der im Idealfall den Einzug in die Europa League bedeuten könnte.

„Dann wäre ich der glücklichste Mensch“

Hoffenheim, Freiburg, Heidenheim, Augsburg oder Bremen – wer am Ende als Siebter, Achter oder ohne Europa-Ticket nach Hause fahren wird, wird am Samstag gegen 17.15 Uhr feststehen. Eine Konstellation mit Finalcharakter, die auch den scheidenden SC-Trainer Christian Streich in den Bann zieht: „Wenn Du eine richtig gute Mannschaft bist, und wenn Du ein richtig guter Einzelspieler bist und den Anspruch hast, wieder europäisch zu spielen, dann musst Du in Union Berlin bestehen“, sagt der Freiburger Chefcoach, wohl wissend, dass es für Union um die Existenz in der Bundesliga geht. „Da wird es brennen“, ist sich Streich sicher. Das, was an Lautstärke an der Alten Försterei auf sein Team einprasseln werde, müsse dieses ins Positive ummünzen. „Einfach denken, sie jubeln uns zu“, so Streich.

Schon ein Punkt würde Freiburg reichen, um Platz acht zu sichern. Zwar könne man „nicht auf einen Punkt spielen“, sagt Streich. Wenn das am Ende aber tatsächlich für Europa reichen würde, „wäre ich der glücklichste Mensch“, so der SC-Coach. Die Möglichkeit, zum dritten Mal in Folge europäisch dabei zu sein, „wäre Wahnsinn für unseren Verein“, so der 58-Jährige, der die emotionalen Abschiedswochen um seine Person bislang bemerkenswert kontrolliert überstanden hat. Erst als ihm und seinem langjährigen Co-Trainer Patrick Baier am Samstag im letzten Heimspiel die ganze große Abschiedsbühne im Europa-Park Stadion bereitet wurde, glitzerten ein paar Tränchen in Streichs Augen (mehr dazu lesen Sie hier).

Seine Selbstkontrolle im Abschiedstrubel erklärt Streich auch damit, dass er sich auf die Mannschaft zu konzentrieren habe. Das gilt unverändert auch am kommenden 34. und letzten Bundesliga-Spieltag. Denn erneut müssen Streich und sein Trainerteam die Abwehr umbauen: Mit Manuel Gulde (Muskelfaserriss) fällt am Samstag nach Matthias Ginter, Philipp Lienhart, Kenneth Schmidt und Kilian Sildillia bereits der fünfte zentrale Abwehrspieler aus. Das lässt die Hürde Berlin nicht einfacher werden.

„Jetzt schauen wir, dass wir ihm in Union hoffentlich ein Abschiedsgeschenk geben können.“

Vincenzo Grifo, SC-Offensivspieler, über das letzte Spiel von Christian Streich

Streich und seine Spieler blicken dennoch zuversichtlich auf das große Finale in der Hauptstadt, auch wenn die Chancenverwertung gegen Heidenheim erneut zu wünschen übrig ließ. „Wir haben zumindest schonmal Platz acht in der Hand, den wollen wir festigen – wenn nicht sogar mehr“, sagt Maximilian Eggestein. Dafür, so Streich, müsse sein Team das Engagement, das es gegen Heidenheim in der zweiten Hälfte geboten habe, „auch in Union Berlin zeigen“. Mit in den Köpfen der Spieler werden in der Hauptstadt die Gedanken an ihren langjährigen Cheftrainer sein, der am Samstag das letzte Kapitel seiner langen SC-Geschichte aufschlägt. „Jetzt schauen wir, dass wir ihm in Union hoffentlich ein Abschiedsgeschenk geben können“, sagt Vincenzo Grifo.

Unbekannte stehlen Fahrräder aus Tiefgarage

Mehrere Fahrraddiebstähle ereigneten sich zwischen dem 7. und dem 11. Mai. So wurden in der Lise-Meitner-Straße ein Mountainbike sowie ein weiteres Fahrrad aus einer Tiefgarage und zwei an einem Verkehrsschild angeschlossene Pedelecs entwendet. Drei weitere Räder wurden im selben Zeitraum aus einem Keller in der Rehlingstraße im Stadtteil Wiehre entwendet. Die Polizei sucht Zeugen unter 07 61/8 82- 44 21.

Faszinierendes Naturschauspiel: In der Nacht auf Samstag waren auch in der Region rund um Freiburg Polarlichter zu sehen

PolarlichterUnser Leser Oliver Wilpert hat die Polarlichtaktivität bei Burg Höfen mit Blick in Richtung Freiburg fotografisch festgehalten – seine Panoramaaufnahme setzt sich aus zwölf Einzelbildern zusammen. „Es war ein unfassbar magisches Erlebnis, welches ich sicher nie vergessen werde“, schrieb uns Wilpert. Foto: Oliver Wilpert

Wer sie verpasst hat, ärgert sich heute noch – wer live dabei war, spricht von einem unvergesslichen Erlebnis: Einem massiven Sonnensturm war es zu verdanken, dass in der Nacht auf Samstag auch in unseren Breiten Polarlichter den Himmel zum Leuchten brachten.

Daniel Hanselmann hat diese Aufnahme auf dem Kandel erstellt. Foto: Hanselmann / instagram: Freiburg.Schwarzwald.Foto

„Das war sehr faszinierend“, schrieb uns Fotograf Daniel Hanselmann (Instagram: Freiburg.Schwarzwald.Foto), der uns einige seiner Aufnahmen vom Kandel zusandte. Polarlichter entstehen, wenn der Sonnenwind, bestehend aus geladenen Teilchen wie Elektronen und Protonen, auf das Magnetfeld der Erde trifft.

Thorolf Clemens hat diese beiden Bilder vom Kandel aus fotografiert, mit Blick über
Denzlingen und Emmendingen und den nördlichen Breisgau. Fotos: Thorolf Clemens

Die Farben der Polarlichter ändern sich je nach Art der Atome und Moleküle sowie der Höhe, in der die Kollisionen stattfinden. „Es war ein unfassbar magisches Erlebnis, welches ich sicher nie vergessen werde“, schrieb uns Leser Oliver Wilpert, der im Dreisamtal das Naturschauspiel erlebte.

Paul Sandmeier hat die Polarlichter auf dem
Feldberg fotografiert. Foto: Paul Sandmeier

Kunsthandwerkermarkt am Samstag im ZO-Einkaufszentrum in Freiburg

Einkaufszentrum ZO - Zentrum Oberwiehre in FreiburgAm Samstag gibt es im ZO einen Pfingst-Kunsthandwerkermarkt. Foto: ZO

Mit dem beliebten Pfingst-Kunsthandwerkermarkt am kommenden Samstag, 18. Mai von 10 bis 18 Uhr startet das ZO – Zentrum Oberwiehre mit Hobbykünstlern und Kunsthandwerkern in die neue Saison.

Es ist bereits Mai, das Wetter zeigt sich nun langsam beständiger und die warmen Temperaturen laden zum Bummeln und Entspannen in der freien Natur ein. Überall blühen und sprießen die ersten Frühlings- und Sommerboten und sorgen für gute Laune und ein wohliges Befinden. Für eine frühlingshafte Deko auf Balkon und Terrasse und natürlich auch in der Wohnung wird überall eine große Vielfalt an farbenfrohen und malerisch leuchtenden Möglichkeiten angeboten. Auch gefragt und gesucht sind kleine besondere Geschenkideen für Freunde und Familie, sobald die Pfingsttage näher rücken.

Hier glänzt das ZO – Zentrum Oberwiehre wieder mit Kreativität und Originalität, denn bald ist es wieder so weit. Mit dem seit vielen Jahren ebenso beliebten wie vielfältigen Pfingst-Kunsthandwerkermarkt startet das ZO am Samstag, 18. Mai von 10 bis 18 Uhr mit Hobbykünstlern und Kunsthandwerkern in die neue Saison.

Kleine besondere Geschenkideen für Freunde und Familie
finden Besucher am 18. Mai beim Pfingst-Kunsthandwerkermarkt. Foto:
ZO

Die Besucher des ZO dürfen sich auf ein liebevoll gesticktes, gebasteltes, genähtes oder gemaltes Angebot freuen bis hin zum individuellen Einzelstück aus den Bereichen Schmuck, Keramik, Holz oder Papier. In unterschiedlichsten Variationen gibt es Kunst als Geschenkidee gleich in der ganz besonderen Geschenkverpackung, peppige Dekoration für zuhause oder die kunstvoll gestaltete Grußkarte.

Und wer mit dem PKW ins ZO kommt, kann im günstigen Parkhaus für nur 1 Euro pro angefangene Stunde bequem neben der großartigen Aktion und dem wöchentlichen Einkauf alles unter einem Dach erledigen. Nutzen Sie auch die Parkrückvergütung der teilnehmenden Geschäfte.