35 Mal musste die Feuerwehr Freiburg am Montagabend, 15. Juli, ab etwa 20.30 Uhr ausrücken. Grund dafür war ein schweres Unwetter, das über Freiburg zog. Zum Bild der Verwüstung zählten vor allem abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume, von denen einer einen Zug der Breisgau-S-Bahn blockierte. 48 Passagiere wurden evakuiert. Menschen wurden nicht verletzt.
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Mehr als 30 Feuerwehreinsätze nach Unwetter
Mord in der Wiehre: 77-Jähriger wohl bei Einbruch getötet
Am Sonntagnachmittag, 14. Juli, fanden Familienangehörige gegen 15.15 Uhr einen leblosen 77-Jährigen in einem Einfamilienhaus nahe dem Lorettoberg im Stadtteil Wiehre und alarmierten die Polizei. Diese und die Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen eines Tötungsdeliktes und gehen von einem vorangegangenen Einbruch aus.
Nach derzeitigen Erkenntnissen drang vermutlich in der Zeit zwischen Samstagabend, 13. Juli, bis Sonntagmorgen, 14. Juli, mindestens ein Täter gewaltsam in das mehrstöckige Anwesen in der Nähe des Lorettoberges ein. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen aktuell davon aus, dass der oder die Täter auf der Suche nach Wertgegenständen im Anwesen auf den 77-jährigen Bewohner trafen und diesen im weiteren Verlauf tödlich verletzten.
Die Kriminalpolizei Freiburg hat bereits am Sonntag mit starken Kräften die Ermittlungen aufgenommen und am Montag, dem 15. Juli, eine Sonderkommission eingerichtet. Aktuell sichern Kriminaltechniker akribisch sämtliche Spuren, um gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft mögliche Hinweise auf Tatverdächtige und die weiteren Hintergründe der Tat zu erlangen.
Wer Angaben zu verdächtigen Wahrnehmungen oder Personen, insbesondere im Wohngebiet rund um den Lorettoberg, machen kann, wird dringend gebeten, sich mit der Kripo 07 61/8 82 59 09 in Verbindung zu setzen.
Kinotipp „Love Lies Bleeding“ mit Kristen Stewart: Packender Thriller mit Kult-Potenzial
Wie Thelma & Louise: Lou (Kristen Stewart) und Jacky (Katy O’Brian) sind nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, Probleme zu lösen. Foto: Anna Kooris / Plaion Pictures
Kinotipp: Die zurückgezogene Fitnessstudio-Managerin Lou – gespielt von Kristen Stewart – verliebt sich in Jackie, eine ehrgeizige Bodybuilderin, die auf der Durchreise nach Las Vegas ist, um ihren Traum zu verwirklichen. Doch ihre Liebe entfacht Gewalt und zieht sie tief in das Netz von Lous krimineller Familie hinein…Love Lies Bleeding, wild, sexy und berauschend!
Lou (Kristen Stewart) fristet ein eintöniges Dasein in einer Kleinstadt in New Mexiko. Bis die aufstrebende Bodybuilderin Jackie (Katy O’Brian) auftaucht – selbstsicher, ambitioniert und verdammt sexy. Hals über Kopf verlieben sich die beiden ineinander und träumen vom gemeinsamen Ausbruch.
Ed Harris als Gangsterboss
Doch sie haben die Rechnung ohne Lous zwielichtigen Vater (Ed Harris) gemacht, der als Gangsterboss über Leichen geht, um seinen Willen zu bekommen.
Power, Pulp und Bodybuilder: Regisseurin Rose Glass wandelt auf den Spuren Tarantinos und inszeniert Kristen Stewart und Katy O’Brian so lustvoll wie kompromisslos auf einem energiegeladenen Trip voll tiefschwarzem Humor, zügelloser Gewalt und pulsierendem Achtziger-Jahre-Soundtrack. Der Romantik-Thriller „Love Lies Bleeding“ ist der Natural Born Killers für eine neue Generation: Wild, sexy und berauschend.
Explosives Filmpaar
Kriminelle Filmpaare gibt es jede Menge, von Bonnie und Clyde, über Thelma & Louise bis zu Natural Born Killers. Aber ein Paar wie Lou und Jackie hat es noch nie gegeben – Lou mit ihren selbst geschnittenen Haaren, abgeschnittenen T-Shirts, tiefen Geheimnissen und ihrer aufgestauten, introvertierten Energie und Jackie mit ihren glitzernden Bikinis, kurvigen Muskeln und ihrem süßes-Naivchen-wird-zur-gefürchteten-Mörderin-Instinkt. Sie könnten sich als explosives Paar entpuppen, werden aber auch von ihrer wilden Liebe mitgerissen.
Die Neuauflage von „Twisters“ zeigt den Kampf ums nackte Überleben
Kate (Daisy Edgar-Jones), Javi (Anthony Ramos) und Tyler (Glen Powell) jagen Wirbelstürme. Foto: Melinda Sue Gordon, Warner Bros. / Universal Pictures Mit „Twisters“ kommt ein epischer Katastrophenfilm zurück ins Kino und das erneut mit einem adrenalingeladenen, mitreißenden Spektakel.
Kate Cooper ist eine ehemalige Sturmjägerin, die nun in New York City sicher auf dem Computerbildschirm die Abläufe von Stürmen studiert. Ihr Freund Javi überredet sie schließlich dazu, im offenen Gelände ein neues Ortungssystem zu testen. Dort trifft sie auf Tyler Owens, einen charmanten, aber rücksichtslosen Social-Media-Superstar. Während sich die Sturmsaison intensiviert, kommt es zu erschreckenden Phänomenen, die es so noch nie gab. Kate, Tyler und Rivalen müssen erkennen, dass sie sich mitten in den Bahnen mehrerer Sturmsysteme befinden. Der Kampf ums Überleben beginnt…
„Crossing – auf der Suche nach Tekla“ jetzt im Kino
Lia taucht auf der Suche nach Tekla tief ins queere Istanbul ein. Foto: Mubi „Crossing – auf der Suche nach Tekla“ erzählt die Geschchte von Lia, die sich auf der Suche nach der verschollenen Tochter Tekla ihrer verstorbenen Schwester begibt. Dabei taucht Lia ein ins queere Istanbul.
Lia, pensionierte Lehrerin aus Georgien, möchte den letzten Wunsch ihrer Schwester erfüllen und deren verschollene Tochter Tekla finden. Von ihrem jungen Nachbarn Achi erfährt sie, dass Tekla transsexuell war und in die Türkei gegangen ist.
Auf der Suche reist Lia mit dem unberechenbaren Achi nach Istanbul, wo sie die verborgenen Tiefen der Stadt erkunden… Mit Crossing taucht Levan Akin (Als wir tanzten) tief ins queere Istanbul ein und erzählt ergreifend von der Wandlung der Herzen.
„Juliette im Frühling“ zeigt die Absurditäten des familiären Alltags
„Juliette im Frühling“ ist eine charmante, warmherzige Komöüber familiäre Beziehungen. Foto: Pandora Film Neu im Kino: „Juliette im Frühling“, eine charmante, warmherzige Komöüber familiäre Beziehungen nach der autobiografischinspirierten Graphic Novel von Camille Jourdy.
Die Kinderbuchillustratorin Juliette (Izïa Higelin) kehrt aus Paris in ihren Heimatort zurück. Dort hofft sie auf zwei entspannte Wochen im Kreise ihrer Familie. Stattdessen trifft sie auf ihre Schwester, die mitten in einer existentiellen Krise steckt, ihren liebevollen, aber etwas launischen Vater, ihre Mutter, die gerade das Thema New Age für sich entdeckt hat – und auf ihre geliebte Großmutter, die sich mit ihrem neuen Leben in einem Pflegeheim anfreunden muss. Und dann ist da noch der freundliche, etwas einsame Pollux, der zufällig Juliettes Weg gekreuzt hat…
Charmante, warmherzige Komöüber familiäre Beziehungen nach der autobiografischinspirierten Graphic Novel von Camille Jourdy.
ADFC zeichnet Hild Radwelt aus Freiburg als fahrradfreundlichen Arbeitgeber aus
Frank Borsch (links) vom ADFC überreicht das Siegel an Roman Heim, Geschäftsführer bei Hild Radwelt. Foto: Joers Ein Siegel in Gold für Hild Radwelt: Der Freiburger Fahrradhändler wird vom ADFC ausgezeichnet, weil er seine eigenen Angestellten seit vielen Jahren dabei fördert, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen.
In Deutschland vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) exklusiv die EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Nun hat Hild Radwelt in Freiburg das Siegel in „Gold“ erhalten.
Roman Heim, Geschäftsführer von Hild Radwelt, nahm die Auszeichnung von Frank Borsch, Vorstandsmitglied des ADFC Freiburg/Emmendingen/Breisgau-Hochschwarzwald entgegen.
„Wir tun schon seit vielen Jahren alles, was in unserer Hand liegt, um unsere Angestellten dabei zu fördern, aufs Rad zu steigen und das Fahrrad auch nach innen zu leben. Deshalb freuen wir uns sehr über die Auszeichnung als fahrradfreundlicher Arbeitgeber“, sagt Heim.
Laut Borsch gebe es bislang in Südbaden nur wenige Arbeitgeber, die das Siegel besitzen. Es sei zudem „sehr außergewöhnlich“, dass ein Unternehmen gleich beim ersten Anlauf mit Gold zertifiziert werde. Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC, sagt: „Hild Radwelt unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen, mit vielen verschiedenen Maßnahmen“. Dazu gehören unter anderem ein sicherer, trockener und ebenerdiger Abstellort für die Fahrräder der Angestellten sowie Umkleidemöglichkeiten und Duschen.
Weitere Infos auf hild-radwelt.de und fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de
Zu Platz eins reicht es bei der DM nicht für die Lexware-Elite-Fahrer
Nina Benz (rechts) hatte bislanz die Bundesliga dominiert, doch bei der DM reichte es nur zu Bronze. Ihr nächstes Highlight wird das Olympische Cross-Country-Rennen am 28. Juli bei Paris. Foto: Privat / Lexware Bei der deutschen Cross-Country-Meisterschaft in Obergessertshausen sicherte sich die Lexware-Equipe mit Sitz im Dreisamtal und Hochschwarzwald im Elite-Rennen einmal Silber und zweimal Bronze. Besonders Olympia-Teilnehmerin Nina Benz hatte sich mehr erhofft.
David List und Max Brandl erkämpfen sich im Eliterennen der Männer die Ränge zwei und drei , ebenfalls Dritte wurde Olympiastarterin Nina Benz bei den Frauen. In allen Bundesligarennen dieser Saison hatte Nina Benz ihre nationalen Konkurrentinnen klar distanziert, im Meisterschaftsrennen gelang ihr das nicht.
Olympia vor Augen„Ich bin nicht glücklich mit diesem dritten Platz. Ich habe mein Bestes gegeben und jetzt ist es halt so“, sagt Nina und ergänzt: „Heute bin ich noch enttäuscht, aber ich hake das jetzt ab und bereite mich von morgen an auf den Saisonhöhepunkt bei den Olympischen Spielen in Paris vor“. Am Sonntag, 28. Juli, wird sie bei den Olympischen Spielen in Paris die deutschen Farben vertreten. „Ich bin bereit, alles zu geben“, sagte 25-Jährige aus Freiburg anlässlich ihrer Nominierung. Bei der DM allerdings musste sie sich Ronja Eibl und der neuen Deutschen Meisterin Lia Schrievers geschlagen geben. Als Ronja Eibl mehrmals attackierte, „konnte ich nicht mehr mitgehen“, so Benz.
Das Ziel von David List und Max Brandl im Eliterennen der Männer war klar: Sie wollten dem hohen Favoriten und späteren Deutschen Meister Luca Schwarzbauer möglichst dicht auf die Pelle rücken. „Es war ein harter Kampf mit Luca. Ich habe versucht, über ein hohes Dauertempo die Sache anzugehen, es hat aber nicht ganz gereicht“, sagt David List, der nach Short Track auch im Cross-Country-Rennen deutscher Vizemeister wurde.
„Dennoch bin ich zufrieden mit meinem Rennen, denn ich habe gesehen, dass ich immer näher an den aktuell stärksten deutschen Fahrer herankomme“, sagt der 24-jährige Student aus Freiburg. Sein Rückstand auf Schwarzbauer betrug im Ziel rund 20 Sekunden. Max Brandl kam am Start nicht gut weg und konnte erst Mitte der ersten Runde zur Spitzengruppe aufschließen, verlor den Anschluss jedoch wieder aufgrund eines Fahrfehler seines Vordermanns. „Ich habe versucht, die Lücke zu David noch einmal zu schließen“ – was ihm jedoch nicht gelang. „Den Umständen entsprechend bin ich mit dem Ergebnis natürlich mega zufrieden“, sagt der 27-Jährige.
Badenova will 1,1 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren investieren
Hans-Martin Hellebrand (43) ist seit Juli 2021 im Vorstand des Energieversorgers badenova. Foto: Joers Geschäftsgewinn und Umsatzrekord in einem fragilen Markt: Der in Freiburg ansässige Energieversorger badenova zieht Bilanz für das Geschäftsjahr 2023 und kündigt ein großes Investitionspaket an.
Der regionale Energieversorger badenova blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Mit einem Gewinn von 57,4 Millionen Euro übertrifft badenova das geplante Ziel um 7,2 Millionen Euro. Damit erreicht der Energieversorger ein ähnlich gutes Ergebnis wie im vorangegangenen Geschäftsjahr. In den nächsten fünf Jahren stehen Investitionen in Milliardenhöhe an.
„Das ist nicht nur ein hervorragendes Ergebnis, sondern zeigt, dass über 1.500 Kolleginnen und Kollegen jeden Tag herausragende Arbeit leisten“, freut sich badenova-Vorstand Hans-Martin Hellebrand, der am Freitag auf einer Bilanzpressekonferenz die Kennzahlen präsentierte.
Mit 1,696 Milliarden Euro erreichte badenova einen neuen Umsatzrekord (2022: 1,262 Milliarden Euro). Für 2023 könne der Versorger die geplanten 50 Millionen Euro an seine 98 kommunalen Gesellschafter ausschütten. Darüber hinaus wird eine Rücklage über 7,3 Millionen Euro gebildet, um die Innenfinanzierung zu stärken. Damit übertraf badenova zwar die eigene Gewinnerwartung. „Aber die Rekordumsätze dürfen auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass aufgrund der warmen Temperaturen weniger geheizt wurde“, so Hellebrand.

Die milden Temperaturen und Marktpreisschwankungen beeinflussten das Bilanzergebnis sowohl positiv als auch negativ. badenova verzeichnet im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Absatzrückgang bei Strom, Gas, Wasser und Wärme. Dafür verzeichnete das Endkundengeschäft ein Ergebnisplus, aufgrund der nicht benötigten Risikozuschläge. Zudem stiegen die Beteiligungsbeiträge von Wind- und PV-Anlagen.
Das Unternehmen und die gesamte Branche befinde sich in einer Transformationsphase. „Wir spüren weiterhin die Auswirkungen der Konflikte in der Ukraine und Nahost. Der Markt ist immer noch fragil.“
119,3 Millionen Euro investierte badenova im Jahr 2023 und damit rund 30 Millionen mehr als im Vorjahr. Das Investitionsvolumen wird in den kommenden fünf Jahren weiter steigen. So hat der Energieversorger sein Investitionspaket bis 2029 um rund 340 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro erhöht. „Die Herausforderungen der nächsten Jahre werden uns extrem fordern und in allen Bereichen unseres Unternehmens spürbar sein“, kündigt Hellebrand den weiteren Ausbau der erneuerbaren Strom- und Wärmeerzeugung sowie der Netzinfrakstruktur an.
badenova Geschäftsjahr 2023:
Strom-Netzabsatz:
1473 Mio. kWh (2022: 1533)
Erdgas-Netzabsatz:
13.235 Mio. kWh (2022: 14.220)
Investitionen:
119 Mio. Euro (2022: 95,5)
Umsatz:
1,69 Mrd. Euro (2022: 1,26)
Bilanzgewinn:
57,4 Mio. Euro (2022: 60,4)
Ausschüttung:
50 Mio. Euro (2022: 53,9)
Mitarbeitende:
1537 (2022: 1451)
Eschholzpark: Ein Ort für alle Freiburger
Jetzt fehlt nur noch das gute Wetter: Ramon Oswald, Amtsleiterin Franziska Scheuble (beide Amt für öffentliche Ordnung) und Bürgermeister Stefan Breiter (v.l.n.r.) nehmen Platz auf der neuen Holzbühne. Foto: Sven Meyer Vom vergessenen Ort zum Place to be, das ist die Vision, die die Stadt vom Eschholzpark hat: Um stark frequentierte Orte wie den Seepark oder den Platz der Alten Synagoge zu entlasten, arbeitete die Stadt daran, das große Potenzial des Eschholzparks zur Entfaltung zu bringen und ihn attraktiver zu gestalten. Jetzt kann man sagen: Der Park ist bereit für den Sommer.
Es hat sich seit vergangenem Jahr viel verändert: Ob Holzpodest, Himmelsliegen oder Sportbox – um den Eschholzpark aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken, hat die Stadtverwaltung eine Menge getan und viele Gespräche geführt – mit Anwohnern und mit Jugendlichen aus allen Teilen der Stadt. „Ziel ist es, den Park attraktiver zu machen und zwar für alle Freiburgerinnen und Freiburger, ob jung oder alt, sportlich oder gemütlich, in Feierlaune oder ruhebedürftig“, erklärt Bürgermeister Stefan Breiter bei der Begehung am Dienstag.
Ein Highlight ist die neue Sportbox: Wer mag, kann sich auspowern beim American Football, Frisbee oder Speedminton. Auch ohne Mitspielende kann man sich fit halten, zum Beispiel mit Thera-Band oder Springseil. Und für Spaß findet sich auch das beliebte Wikingerschach in der Box. Breakdancern und Co steht zudem ein ausrollbarer Tanzteppich von ausreichender Größe zur Verfügung.
Das Potential zum Highlight für Kulturbegeisterte hat das vom Garten- und Tiefbauamt aufgestellte, neue Holzpodest, das sich bestens als Bühne eignet. Es steht nordwestlich des Rosengartens und ist online unter www.freiburg.de/eschholzparkbuehne oder über die Email veranstaltungen@stadt.freiburg.de buchbar. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Ob improvisiertes Theater, Konzert, Tanzen, Lyrik oder Yoga, vieles ist hier möglich. Wer einfach nur chillen, sich sonnen, lesen oder plauschen möchte – kann sich auf die Wiese legen – oder auf eine der zwei neuen Himmelsliegen im südlichen Teil des Parks. Zum Sitzen und Klönen laden auch die zu Sitzbänken umfunktionierten Holzstämme ein. Eine neu installierte Ökotoilette gehört ebenfalls zur Infrastruktur.
„Es entspricht dem Selbstverständnis der jungen Stadt Freiburg, dass wir möchten, dass Menschen sich im freien Raum aufhalten und eine gute Zeit haben können“, betont Breiter. Ein Musikboxenverbot ab 23 Uhr, wie es an öffentlichen Orten in Freiburg üblich ist, besteht im Eschholzpark übrigens nicht. Durch die Lage des Parks, der kaum unmittelbar an Anwohner grenzt, rechnet die Stadt nicht damit, dass es zu Lärmproblemen kommen wird. Und für den Fall der Fälle sind die Nachtmediatoren vor Ort. Ramon Oswald vom Amt für öffentliche Ordnung betont, dass die Stadt offen für weitere Verbesserungen und Ideen sei.

