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Die FT1844-Volleyballer aus Freiburg surfen auf der Erfolgswelle

FT siegt in DachauAm Freitag und Samstag bekommen es die FT-Volleyballer daheim mit Giesen und Berlin zu tun. Foto: FT / Achim Keller

Die Affenbande hat ihr fünftes Spiel gewonnen. Gegen den ASV Dachau setzten sich die Erstliga-Volleyballer der FT 1844 Freiburg letztlich souverän mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:19) durch. Die Spiele gegen die Teams aus der unteren Hälfte der Tabelle sind damit geschafft. Wohin geht die Reise der Affenbande nun?

In einem engen Spiel gegen den Mitaufsteiger aus dem Vorjahr konnte die Affenbande alle Punkte aus dem Münchner Stadtwald entführen. Zwei Hauptgründe waren auszumachen: Einerseits der souveräne Auftritt der Freiburger, andererseits die Verunsicherung auf Seiten der Dachauer, die auf ihren verletzten Hauptangreifer Matt Slivinski verzichten mussten.

Gegen den ASV Dachau legten die Schmetterkünstler von der Schwarzwaldstraße los wie die Feuerwehr. Nach fünf Minuten führte die FT bereits mit 5:1. Trotzdem wurde es am Ende des ersten und auch der darauffolgenden Sätze noch einmal spannend. „Da hätten wir uns phasenweise mehr Konsequenz gewünscht“, gestand Co-Trainer Wolfgang Beck. Denn aus der Abwehr agierte die Affenbande dieses Mal etwas hektischer, blieb immer wieder im Block hängen. Doch gerade bei Aufschlag und Annahme war das Team von der Dreisam dieses Mal überlegen.

„Auf diesen Elementen lag nach dem Lüneburg-Spiel auch der Fokus“, erläuterte Beck. Besonders gut funktionierte am Sonnabend gegen die Randmünchner zudem der Angriff. „Hier haben wir nur zwei Fehler gemacht, waren dabei aber dennoch druckvoll“, sagte Beck. Im Stress verloren die 1844-Mannen zwar noch hin und wieder den Kopf, doch die Entwicklung stimmt.

Insofern kommt der Doppelspieltag am kommenden Wochenende gegen die Grizzlys aus Giesen und den VCO Berlin genau richtig. „Da können wir uns wieder unter größerem Druck messen und werden wieder Rückmeldung erhalten, woran wir arbeiten müssen“, so Beck. Beide Spiele finden in Freiburg in der Act Now-Halle der FT statt: Am Freitag (20 Uhr) gegen Giesen und am Samstag (20 Uhr) gegen Berlin.

Ein Newcomer krönt sich zum König der Swiss Indoors Basel

Swiss Indoors BaselGiovanni Mpetshi Perricard (im Bild mit Pokal), 50. der Tennisweltrangliste, feiert den bisher größten Erfolg seiner Karriere. Foto: Swiss Indoors Basel

Ein französischer Newcomer ist der neue Swiss-Indoors-Champion: Giovanni Mpetshi Perricard überraschte bei dem Basler ATP-Hallenturnier und setzte sich am Ende souverän durch.

Giovanni Mpetshi Perricard (im Bild mit Pokal), 50. der Tennisweltrangliste, feiert den bisher größten Erfolg seiner Karriere und sicherte sich am Wochenende den prestigeträchtigen Titel der Swiss Indoors Basel. Der 20-jährige Franzose triumphierte in einem spannenden Finale gegen den Amerikaner Ben Shelton mit 6:4, 7:6. Der Finalsieg gegen den Weltranglisten-23. war Perricards erster Titel auf einem Turnier dieser Ebene und der zweite Titel insgesamt auf der ATP Tour, nach seinem Sieg beim ATP-250-Turnier in Lyon im Mai 2024. Auf seinem Weg zum Titel setzte sich Perricard gegen namhafte Gegner durch, darunter der zweifache Titelverteidiger Felix Auger-Aliassime (ATP 19) und der an Nummer 4 gesetzte Holger Rune (ATP 14). Vor allem seine kraftvollen Aufschläge jenseits der 230 km/h-Marke und seine mentale Stärke machten ihn am Ende unbezwingbar. Vom 18. Oktober bis 26. Oktober 2025 findet die Swiss Indoors erneut statt – der Ticketvorverkauf startet am 21. Mai 2025, um 10 Uhr. swiss indoors

EHC Freiburg bleibt cool gegen den Tabellenführer der DEL 2

EHC FreiburgDie Wölfe aus Freiburg haben Kassel das Leben schwer gemacht. Foto: Berger

Erster Sieg für den neuen Trainer des EHC Freiburg: Im Spiel gegen Spitzenreiter Kassel in der DEL 2 gewinnen die Breigauer deutlich mit 4:1.

Dank eines frühen Doppelschlags in der 7. und 8. Minute, einer 3:0-Führung nach dem ersten Drittel und dem starken Rückhalt von Torhüter Fabian Hegmann ist dem EHC Freiburg in der DEL ein souveräner Sieg gegen den aktuellen Tabellenführer aus Kassel gelungen. 4:1 lautete der Endstand vor 2.568 Zuschauern in der Echte Helden Arena in Freiburg.

Lob von beiden Trainern

Für Mikhail Nemirovsky war es der erste Sieg im zweiten Spiel als Freiburgs neue Cheftrainer. „Es war ein guter Start für uns. Aufgrund unserer Disziplin konnten wir dieses Spiel gewinnen“, sagt er nach der Partie. Vor dem Spiel habe er seinen Spielern gesagt, gegen Kassel nicht in Panik zu geraten. Genau das hätte sein Team dann auch umgesetzt. Das 1:0 für die Wölfe durch Georgiy Saakyan ging auf die Spielübersicht von Lennart Otten zurück. Der zweite Treffer des EHC ereignete sich – lediglich 44 Sekunden später – als Resultat eines Saucer-Passes von Nikolas Linsenmaier auf Spencer Naas.Lob für die Wölfe gab es auch von der anderen Seite. „Freiburg war das bessere Team“, sagte Gästetrainer Todd Woodcroft. Wenn man es als Auswärtsmannschaft nicht verhindern könne, dass die Heimmannschaft drei Tore im ersten Drittel erzielt, sei es schwierig zu gewinnen. Am kommenden Freitag, 19.30 Uhr empfängt der EHC die Blue Devils Weiden in Freiburg. Und am Sonntag steht das Gastspiel in Weißwasser auf dem Spielplan.

Trio raubt 22-Jährigen auf Stadtbahnbrücke aus

Die Polizei sucht nach einem zweiten Raubüberfall auf der Stadtbahnbrücke noch zwei von drei Tatverdächtigen. Foto: pixabay.de

Erneut kam es zu einem Raubüberfall auf der Stadtbahnbrücke: Dort sollen in der Nacht auf Donnerstag, 24. Oktober, fünf Unbekannte einen 22-Jährigen ausgeraubt haben.
Wie der Geschädigte der Polizei mitteilte, habe er dort zwischen 1 und 2 Uhr eine fünfköpfige Gruppe nach Zigaretten gefragt. Daraufhin sei er von den Unbekannten festgehalten und beraubt worden.

Die Tatverdächtigen seien anschließend mit erbeutetem Bargeld in Richtung Stühlinger Kirchplatz geflüchtet. Ein 14-jähriger Tatverdächtiger konnte im Rahmen der eingeleiteten Fahndung vorläufig festgenommen werden. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Freiburg geführt.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0761/882-2880 zu melden.

100 Jahre Weltspartag: „Die Deutschen sind beim Geldanlegen weiterhin zurückhaltend“

Sparen Geldanlage WeltspartagDie Weltsparwoche ist nur was für Kinder mit Sparschweinen voller Münzen? Weit gefehlt. Über Geld reden ist wichtiger denn je. Deshalb haben wir uns mit Lars Hopp (rundes Foto) von der Sparkasse Freiburg unterhalten. Foto: Adobe.Stock / Andreas Koch

100 Jahre Weltspartag – für uns ein Grund, um Lars Hopp, Vorstandsmitglied der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau im Interview den Bundesbürgern auf den Zahn zu fühlen und zu fragen: Wie spart der Deutsche?

Herr Hopp, trotz sinkender Inflation sind viele zurückhaltend beim Konsum. Ist die Motivation zu sparen so groß wie lange nicht?

Lars Hopp: Ja, definitiv. Während der Niedrigzinsphase ist das Thema Sparen bei vielen Kunden fast in Vergessenheit geraten. Jetzt sind die Zinsen zurück, und das erhöht die Attraktivität des Sparens deutlich. Hinzu kommt, dass die Preise zwar langsamer steigen, aber weiterhin hoch sind. Das führt dazu, dass viele bewusster konsumieren und genau überlegen, wo sie sparen können. Die Verunsicherungen durch den Ukraine-Krieg und die gestiegenen Energiekosten sorgen zusätzlich dafür, dass viele sich ein finanzielles Polster schaffen wollen. Auch das Thema Altersvorsorge gewinnt an Bedeutung. Der Wunsch zu sparen ist also tatsächlich größer geworden – und damit auch die Frage: Wie viel bleibt am Monatsende übrig, um es zur Seite zu legen?

Reichen da schon kleine Beträge?

Hopp: Absolut! Genau das wollen wir fördern. Viele Menschen stehen vor dem ersten, wichtigsten Schritt: überhaupt mit dem Sparen anzufangen. Schon ab 25 Euro monatlich gibt es attraktive Sparmöglichkeiten. Das ist auch das Ziel der Weltsparwoche: die Hemmschwelle fürs Sparen zu senken und das Thema den Menschen näherzubringen.

Wie risikofreudig sind die Deutschen beim Geldanlegen?

Hopp: Im internationalen Vergleich sind wir weiterhin eher zurückhaltend. Die deutschen Sparer sind grundsätzlich konservativ, aber das hat sich ein Stück weit gewandelt. Durch Produkte wie ETFs ist das Thema in den Fokus gerückt. Trotzdem bleibt Vorsicht in der Anlageplanung hierzulande ein prägender Faktor.

Lars Hopp ist Mitglied des Vorstands der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Foto: Joers

Angenommen ich habe 10.000 Euro angespart. Welcher Anlagemix wäre empfehlenswert?

Hopp: Da würde ich erst einmal nachfragen, wie Ihre Präferenzen hinsichtlich Sicherheit, Renditeerwartung und Verfügbarkeit des Geldes aussehen. Wir sprechen hier vom „magischen Dreieck“: Sie können nicht alle drei Aspekte maximal bedienen, ohne bei einem Abstriche zu machen. Wenn Sie etwa in zwei Jahren ein Auto kaufen möchten und dafür flexibel bleiben wollen, wären Aktien vermutlich weniger geeignet.

Eignen sich ETFs daher besonders für Berufsanfänger, die Geld über einen langen Zeitraum zurücklegen wollen, ohne es anzutasten?

Hopp: Das würde ich so sehen. Mit ETFs kann man breit gestreut investieren, ohne sich auf Einzeltitel festzulegen. Ein besonders beliebter Index ist der MSCI World, der rund 1.600 Einzelwerte umfasst. Hier sind Sparpläne schon ab 25 Euro monatlich möglich. Das ist nicht nur aus Risikogesichtspunkten attraktiv, sondern zeigt auch eine positive Renditeentwicklung – zumindest rückblickend.

Laut dem aktuellen Vermögensbarometer des deutschen Sparkassenverbandes ist gerade die jüngere Generation offen für Anlagestrategien. Woran liegt das?

Hopp: Wir beobachten, dass viele junge Kunden gut informiert sind, oft durch soziale Medien oder Podcasts. Sie wachsen in einem anderen wirtschaftlichen Umfeld auf als ihre Eltern und legen mehr Wert darauf, für größere Ziele zu sparen. Das betrifft allerdings nur einen Teil der jungen Generation; der andere Teil, der sich weniger mit Finanzen beschäftigt, benötigt weiterhin eine gezielte Ansprache und Beratung durch Banken oder Sparkassen.

Kinotipp: Jan Josef Liefers muss beweisen, dass er kein „alter weißer Mann“ ist

Um endlich den langersehnten Job zu bekommen, muss sich Familienvater Heinz (Jan Josef Liefers) von seiner "wokesten" Seite präsentieren. Foto: Leonine FilmverleihUm endlich den langersehnten Job zu bekommen, muss sich Familienvater Heinz (Jan Josef Liefers) von seiner „wokesten“ Seite präsentieren. Foto: Leonine Filmverleih

Die starbesetzte Komödie „Alter weißer Mann“: Die Zeiten sind sensibel. Das muss Familienvater Heinz Hellmich (Jan Josef Liefers) schmerzhaft feststellen, als ihm nach einigen ungeschickten Fehltritten in der Firma der Jobverlust droht. Um zu beweisen, dass er kein „alter weißer Mann“ ist, lädt er seinen Chef und weitere Gäste für ein Dinner zu sich nach Hause ein. Doch damit fängt das Chaos erst an.

Schon in der Anbahnung des Abends tappt Heinz von einem Fettnäpfchen ins nächste und stellt dabei fest, dass seine Frau Carla, seine Kinder und auch Opa Georg nicht gerade pure Harmonie ausstrahlen. Als nach vielen Turbulenzen endlich alle an einem Tisch sitzen, beginnt die politisch korrekte Fassade schnell zu bröckeln.

Alte Streitigkeiten brechen auf, überraschende Gäste sorgen für immer neue Wendungen und die diverse Dinner-Gesellschaft pflügt chaotisch durch das Minenfeld der heikelsten aktuellen Themen, bis am Ende die Frage steht, wie es möglich ist, trotz aller Streitigkeiten Brücken zu bauen, in der Familie Hellmich, wie der gesamten Gesellschaft. In den Hauptrollen spielen Jan Josef Liefers, Nadja Uhl, Friedrich von Thun, Michael Maertens, Meltem Kaptan, Elyas M’Barek, Yun Huang, Denise M’Baye sowie die Nachwuchsdarsteller Momo Beier und Juri Sam Winkler.

Regie führt der vielfach prämierte Filmemacher Simon Verhoeven nach seinem Originaldrehbuch. Wie schon bei „Willkommen bei den Hartmanns“, der fast vier Millionen Kino-Besucher begeisterte, oder den erfolgreichen „Männerherzen“-Filmen, blickt auch seine neue Komödie mit viel Humor und Selbstironie auf die großen und heiklen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit.

„Das perfekte Dinner“ kommt nach Freiburg: Hobbyköche für VOX-Show können sich jetzt bewerben

Vom 26. bis 30. November finden die Dreharbeiten für "Das perfekte Dinner" in Freiburg statt. Foto: TV NowVom 26. bis 30. November finden die Dreharbeiten für „Das perfekte Dinner“ in Freiburg statt. Foto: TV Now

Ihr seid leidenschaftliche Hobbyköche wollt einem großen TV-Publikum zeigen, was Freiburg in Sachen Kulinarik zu bieten hat? Dann ist das eure Chance: denn die VOX-Show „Das perfekte Dinner“ kommt wieder in unsere Stadt. Und das Produktionsteam ist noch auf der Suche nach Hobbyköchen und den kulinarischen Highlights aus der Region.

Seit 15 Jahren läuft die beliebte Koch-Doku unter der Woche täglich um 19 Uhr bei VOX. Fünf Hobbyköche aus einer Stadt laden zu sich nach Hause ein, servieren ein Drei-Gänge-Menü und lassen sich von ihren Mitstreitern bewerten. Ob edel oder bodenständig – es darf gekocht werden, was gefällt. Wer sich in dieser Woche an die Spitze kocht, darf sich über die Siegprämie von 3.000 Euro freuen.

Vom 26. bis 30. November finden die Dreharbeiten in Freiburg statt. Also, habt ihr Zeit und Lust? Dann bewerbt euch bis zum 8. November telefonisch unter 02 21 /4 92 04 82 40 oder direkt über folgenden Link: www.itvstudios.de/dinner. Ich bin gespannt, wer von euch bald im TV zu sehen ist!

Achterbahnspaß für Hollywood-Star und Kultrapper im Europa-Park

Die neue „Voltron“ ist definitiv ihre Lieblingsachterbahn: US-Schauspieler Bart Johnson und seine Schwester Liz Johnson Roberts waren begeistert von der Fahrt. Foto: Europa-ParkDie neue „Voltron“ ist definitiv ihre Lieblingsachterbahn: US-Schauspieler Bart Johnson und seine Schwester Liz Johnson Roberts waren begeistert von der Fahrt. Foto: Europa-Park

Hättet ihr sie entdeckt? Im Europa-Park hat sich mal wieder prominenter Besuch unter die Besucher gemischt. Hollywood-Star Bart Johnson – bekannt durch die „High School Musical“-Reihe und bei „CSI: Miami“ – war privat mit seiner Schwester Liz Johnson Roberts im Park unterwegs. Die lebt in der Schweiz und ist schon länger ein Fan von Achterbahnspaß und Co. Ihr Bruder jetzt auch: „Das ist der beste Freizeitpark der Welt“, schwärmte er. Bei seinem nächsten Besuch möchte er seine Ehefrau Robyn Lively, Schwester von Schauspielerin Blake Lively, Blake Lively selbst und ihren Ehemann, Schauspieler Ryan Reynolds, mitbringen: „Wir sind große Freizeitparkfans und oft in diesen unterwegs, aber der Europa-Park hat mich auf neue Weise begeistert. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen, sobald wir wieder in Deutschland sind“.

Auch Kultrapper Sido genoss mit seiner „Achterbahnbande“, wie er sich selbst und seine Familie und Freunde nennt rasante Höhenflüge. Absolutes Highlight: Eine Fahrt mit der neuen Achterbahn: „Voltron ist wirklich, meiner Meinung nach die schnellste und krasseste Achterbahn, in der ich je saß. Du hast wirklich keine Sekunde Pause in dem Ding“, verrät der Musiker.

Kultrapper Sido – hier mit einem Künstler des Europa-Park – schwärmt von der „krassesten Achterbahn, in der er je saß.“ Foto: Europa-Park

Sieht sich nur als „Kültle“: Der Fußballspruch des Jahres kommt von Christian Streich

Doppelte Ehre für Ex-SC Trainer Christian Streich: Er wurde am vergangenen Freitag für den Fußballspruch des Jahres ausgezeichnet und bekam den Walther-Bensemann-Preis für sein gesellschaftliches Engagement. Foto: Detlef BergerDoppelte Ehre für Ex-SC Trainer Christian Streich: Er wurde am vergangenen Freitag für den Fußballspruch des Jahres ausgezeichnet und bekam den Walther-Bensemann-Preis für sein gesellschaftliches Engagement. Foto: Detlef Berger

Kult-Trainer? Von wegen! Die Aussage von Ex-SC Freiburg-Coach Christian Streich – „Jagger, Keith Richards, Ron Wood – die sind Kult. Ich bin ein Kültle“ – ist zum Fußballspruch des Jahres gewählt worden. Den ersten Platz bei der Auszeichnung, die von der deutschen Akademie für Fußball-Kultur vorgenommen wird, teilte sich Streich aber mit Horst Hrubesch. Der Ex-Frauen-Bundestrainer hatte über seine Mannschaft gesagt: „Bei unserer Qualität macht es keinen Sinn, Spiele zu verlieren.“ Bei der Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises am vergangenen Freitag in Nürnberg gab es bei der Live-Abstimmung vor Ort keine eindeutige Mehrheit, deshalb wurden erstmals zwei Gewinner gekürt.

Das war aber noch nicht alles. Christian Streich wurde an diesem Abend auch mit dem Walther-Bensemann-Preis für sein herausragendes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.  Der Preis wurde 2006 zu Ehren von Walter Bensemann, dem Gründer des „Kicker“-Magazins und Pionier des deutschen Fußballs, ins Leben gerufen und ist mit 10.000 Euro dotiert. „Er war die klarste Stimme des Fußballs gegen die antidemokratischen Kräfte in unserem Land“, begründet „Kicker“-Chefredakteur Jörg Jakob die Wahl. Vor Streich haben auch schon andere berühmte Trainer wie Franz Beckenbauer, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld und Joachim Löw den Preis erhalten.  Herzlichen Glückwunsch!

Moderne Pretty Woman: In „Anora“ sucht eine Stripperin ihr Glück

Anora (Mikey Madison) und Ivan (Mark Eydelshteyn) heiraten in Las Vegas - doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer. Foto: Universal PicturesAnora (Mikey Madison) und Ivan (Mark Eydelshteyn) heiraten in Las Vegas – doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer. Foto: Universal Pictures

Die selbstbewusste Anora (Mikey Madison, „Once Upon A Time in … Hollywood“), eine junge Stripperin aus Brooklyn, erhält die Chance auf einen Ausstieg, als sie Ivan (Mark Eydelshteyn / „The Land of Sasha“), den Sohn eines Oligarchen, kennenlernt und ihn kurze Zeit später spontan in Las Vegas heiratet.

Als die Nachricht Russland erreicht, ist ihr Traum von einer besseren Zukunft jedoch in Gefahr: Ivans Eltern reisen nach New York, um die Ehe zu annullieren. Regisseur Sean Baker („The Florida Project“) erzählt eine bewegende Geschichte voller Lebenslust und pointiertem Humor, die bei den 77. Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme als bester Film gewann.