Maximilian Heidenreich starb im Alter von 57 Jahren. Foto: Patrick Seeger
Der frühere Libero des SC Freiburg, Maximilian Heidenreich, ist tot. Der 57-Jährige war eine tragende Figur in der Hochzeit der „Breisgauer-Brasilianer“ in den 90er Jahren unter Trainer Volker Finke. Er verstarb am Mittwoch nach schwerer Krankheit. Seine Ex-Vereine erinnern sich.
Maximilian Heidenreich erlag demnach einem Krebsleiden, vermeldet die Badische Zeitung. Die letzten Wochen seines Lebens habe er im Kreise seiner Familie in Waldkirch verbracht, gab auch der SC Freiburg am Mittwoch bekannt. „Freiburg trauert um einen großen Fußballer“, heißt es auf der Internetseite des Sport-Club.
Heidenreich absolvierte zwischen 1992 und 1997 insgesamt 173 Pflichtspiele im Dress der Breisgauer. Für keinen anderen Klub lief er in seiner Profikarriere häufiger auf. Unter dem langjährigen SC-Trainer Volker Finke gelang dem SC damals 1993 der Bundesligaaufstieg mit 102 geschossenen Toren, sieben davon erzielte Libero Heidenreich. 1995 folgte die Qualifikation für den Uefa-Cup als Tabellendritter.
Heidenreich, den Finke vom FC Basel an die Dreisam gelotst hat, galt als leichtfüßiger Fußballer, der ein gutes Auge für seine Mitspieler hatte. „Der Spieler Maximilian Heidenreich war seiner Zeit voraus“, schreibt der SC über Heidenreich, der im System Finke eine Rolle zentral vor und hinter den Innenverteidigern einnahm – damals ein Novum.
„Ein begnadeter Fußballer“ und Wirt bei Blau-Weiß Wiehre
Begonnen hatte Heidenreich seine Profikarriere in der 2. Liga bei Hannover 96, später lief er für 1860 München, Eintracht Frankfurt, Basel, Wattenscheid und den VfL Wolfsburg auf. 1999 beendete er seine Spielerkarriere und begann daraufhin eine Trainerlaufbahn im südbadischen Amateurbereich.
Seine erste Trainerstation war der Freiburger FC, der damals noch im Schönbergstadion des SV Blau-Weiß Wiehre beheimatet war, wo Heidenreich zusätzlich als Wirt mit seiner Frau die Vereinsgaststätte Schönbergblick übernahm. „Maxi war ein begnadeter Fußballer, ein toller Gastgeber und ein angenehmer Zeitgenosse, mit dem man gerne Zeit auf der Veranda des Schönbergstadions verbrachte“, erinnert der SV Blau-Weiß Wiehre auf seiner Internetseite und schreibt: „Wenn Spieler spätabends um etwas zu essen baten, zögerte Maxi nicht, nach Küchenschluss seine eigenen Kochkünste unter Beweis zu stellen.“
Beim FFC begann Heidenreich zunächst als Jugendtrainer und ab 2001 als Cheftrainer des Ersten Mannschaft. Auch Vorstand, Präsidium und Ältestenrat des FFC würdigten Heidenreich als „der Trainer mit der längsten, durchgängigen Amtszeit in der Geschichte des FFC“, ein Rekord, den später erst Ralf Eckert überbieten sollte.
Auf seine Zeit beim FFC folgten für Heidenreich Trainerstationen für den SV Weil und den FC Denzlingen. Zwischenzeitlich schnürte er immer wieder für die Traditionsmannschaft des SC die Kickschuhe.
Volkswagen und der Freiburger Wochenbericht verlosen Tickets für das Länderspiel am 16. November in Freiburg. Foto: VW
Am 16. November ist es soweit: Deutschland trifft in Freiburg erneut auf Bosnien-Herzegowina. Nach dem spannenden Hinspiel in Sarajevo verspricht auch das Rückspiel jede Menge Action. Und das Beste: Sie können live dabei sein!
Gemeinsam mit Volkswagen verlosen wir 3 x 2 Tickets für dieses spannende und elektrisierende Match. Nutzen Sie jetzt Ihre Chance auf einen unvergesslichen Fußballabend.
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Rufen Sie dafür unter 01 37/ 9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an und nennen das Stichwort „Volkswagen“. Das Gewinnspiel ist ab sofort bis einschließlich Sonntag, 10. November, 24 Uhr freigeschaltet. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern.
Teilnahmeberechtigt ist jede Person mit Wohnsitz in Deutschland. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten voraussetzt, falls Sie unter 18 Jahre alt sind. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel mit Volkswagen
1.Veranstalter:
1.1 Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
1.2 Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
2. Teilnahme:
2.1 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 95 anrufen und am Telefon das Stichwort „Volkswagen“ nennen.
2.2 Das Gewinnspiel endet mit Ablauf des 10.11.2024 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
2.3 Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 3 x 2 Sitzplatz-Eintrittskarten für das Länderspiel Deutschland gegen Bosnien-Herzegowina am Samstag, 16. November um 20.45 Uhr im Europa-Park Stadion in Freiburg.
3. Teilnahmeberechtigung:
3.1 Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat.
3.2 Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
4. Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
4.1 Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraum per Losverfahren.
4.2 Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
4.3 Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels ausschließlich per E-Mail-Versand oder per Selbstabholung unter dieser Adresse: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Straße 3, 79115 Freiburg. Für den Versand des Gewinns wird eine E-Mail Adresse benötigt. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
5. Datenschutz:
5.1 Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Versendung des Gewinnes genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
5.2 Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
6. Rechtsweg:
6.1 Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Schnappschuss mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier: die Zwillingsmusiker Till und Felix Neumann und ihre Band „Zweierpasch“ Foto: Panoramique Pix
Die Freiburger Band Zweierpasch sorgte bei der großen Preisverleihung an die deutschen Sport-Helden für den passenden Sound. Am Montag zeichnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Medaillengewinner der Olympischen Spiele, der Paralympischen Spiele und der Deaflympischen Winterspiele 2024 mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus. Dabei waren unter anderem die Frauen Fußballnationalmannschaft mit Alexandra Popp, Jule Brand, Merle Frohms und weiteren Spielerinnen, Moderator Johannes B. Kerner und Innenministerin Nancy Faeser.
Auch ein Erinnerungsfoto mit der Frauenfußball-Nationalmannschaft durfte nicht fehlen. Foto: Panoramique Pix
Gefeiert wurde im Hotel Estrel in Berlin. „Eine riesen Ehre, für so viele Spitzensportler Musik zu machen zu diesem Anlass. Gänsehaut pur“, berichten die Zwillingsmusiker Till und Felix Neumann, die mit sechsköpfiger Band und Gastsängerin Chiiara aus Berlin aufgelaufen sind. Gespielt haben sie die Songs „Ca va Rouler“, „Grenzgänger“, „Two To Tango“ sowie die deutsche Nationalhymne.
Schöne
Bescherung:
Santa wurde
entführt und der Sicherheitschef des Nordpols (Dwayne Johnson) soll ihn
finden. Foto: Warner Bros.
Die Actionkomödie „Red One – Alarmstufe Weihnachten“
Weihnachten ist in Gefahr, denn der Weihnachtsmann wurde entführt. Das ruft Dwayne „The Rock“ Johnson auf den Plan. Denn nur er – als Sicherheitschef des Nordpols – kann das Fest noch retten. Dass die actionreiche Komödie voller Adrenalin und Charme im wahrsten Sinne des Wortes eine schöne Bescherung wird, dafür sorgt eine Reihe weiterer Megastars – darunter Chris Evans.
Ausgerechnet in der heißen Vorweihnachtszeit verschwindet der Weihnachtsmann (Oscar-Gewinner J.K. Simmons, „Whiplash“) – Codename: Red One – spurlos. Schnell wird klar, dass er von einem Bösewicht gekidnappt wurde. Callum Drift (Dwayne Johnson, „Fast & Furious“-Reihe), der Sicherheitschef des Nordpols, muss ihn schnellstens finden und befreien. Doch es gibt ein Problem: dafür muss er sich wohl oder übel mit dem berüchtigtsten Kopfgeldjäger der Welt (Chris Evans, „Marvel’s The Avengers“) zusammentun. Die beiden begeben sich auf eine actiongeladene Mission rund um die Welt, um das Weihnachtsfest zu retten.
In weiteren Rollen sind unter anderem Lucy Liu („3 Engel für Charlie“), Kiernan Shipka („Twisters“), Bonnie Hunt („Im Dutzend billiger“), Kristofer Hivju („Game of Thrones“), Nick Kroll („Big Mouth“) und Wesley Kimmel („The Mandalorian“) zu sehen. Jake Kasdan („Jumanji“-Filme) führte Regie nach einem Drehbuch von Chris Morgan („Fast & Furious“-Franchise).
Beste Stimmung inklusive Nebelmaschine zum Auftakt des Karl-Wettach-Mixed-Wettkampf. Foto: Clemens Wiedenmann
Am Samstag, den 2. November 2024, verwandelte sich die Staudinger Halle in Freiburg in ein sportliches Highlight, als der PTSV Jahn Freiburg den internationalen Karl Wettach Mixed Wettkampf ausrichtete. Unter der Leitung von Organisator Bernd Seifried versammelten sich zwölf talentierte Turnpaare, um in einem spannenden Wettkampf ihr Können unter Beweis zu stellen.
Hochkarätiges Teilnehmerfeld
Das Event präsentierte ein hochkarätiges Teilnehmerfeld, darunter auch Carlo Hörr (TSV Schmiden), einen Teilnehmer der Weltmeisterschaften 2021. Der Wettkampf begann mit einer beeindruckenden Vorstellung der Teams, die von einer Nebelmaschine begleitet wurde, was der Atmosphäre einen besonderen Flair verlieh. Besonders erfreulich war die Teilnahme eines Teams aus der Partnerstadt Besançon, mit einer schönen Übung am Pauschenpferd von Cléo Caschili (Besançon Gym La Saint-Claude).
Am Pauschenpferd überzeugte Cléo Caschili aus Freiburgs Partnerstadt Besançon. Foto: Clemens Wiedenmann / PTSV Jahn Freiburg
Beeindruckende Leistungen
Die Zuschauer konnten sich auf zahlreiche Höhepunkte freuen. Carlo Hörr überzeugte mit seiner Ringe-Übung, die einen außergewöhnlichen Abgang – einen Doppelsalto vorwärts gebückt – beinhaltete. Weitere beeindruckende Darbietungen kamen von Arne Halbisch (TSV Baltmannsweiler), der einen Kasamatsu mit 1 1/2 Schrauben sprang und einen Doppelsalto gestreckt am Boden zeigte. Er trat gemeinsam mit seiner Schwester Merle (TS NeckarGym Nürtingen) an, während sein Bruder Manuel verletzungsbedingt fehlte. Respekt gebührt auch dem jüngsten Team des Wettkampfs, bestehend aus Stefanie Sauter (TG Schömberg) und Luc Waltersbacher (TV Huchenfeld), die mit ihrer Leistung beeindruckten.
Unter den Frauen stachen Sabine Storz (PTSV Jahn Freiburg) mit einem schönen Tsukahara gebückt, sowie Sina Tittel (Turnschule NeckarGym) mit einer tollen Barrenübung, hervor. Das Team des PTSV, Lilly Schwarz und Peter Zschocke, das bereits im letzten Jahr erfolgreich zusammen angetreten war, zeigte ebenfalls beeindruckende Leistungen, insbesondere glänzte Lilly mit ihrer Beweglichkeit am Balken.
Ein besonderes Highlight des Tages waren die Show-Einlagen der jungen Nachwuchsturner, sowie der erwachsenen Turner, des PTSV, die das Publikum mit ihrem Können und ihrer Kreativität begeisterten. Kilian Krapp (TV Sonthofen) sorgte mit einer humorvollen Kürübung am Schwebebalken für Lacher und Applaus.
Feierliche Siegerehrung und ausgelassene Stimmung
Die Siegerehrung fand direkt im Anschluss an das Showturnen statt, wobei die Preise feierlich von VIP-Gästen überreicht wurden. Die Gewinner des Wettbewerbs waren Kristina Rauch (TV Muggensturm) und Kilian Krapp, gefolgt von Nele Rüping (VfL Kirchheim unter Teck) und Carlo Hörr auf dem zweiten Platz sowie Timea Flaig (SSV Ulm) und Marcus Bay (VfL Kirchheim unter Teck) auf dem dritten. Den Preis für die höchste Wertung des Tages bei den Frauen gewann Kristina Rauch mit einer grandiosen Balkenübung, bei den Männern turnte Arne Halbisch am Boden die höchste Wertung.
Trotz weniger Zuschauer als im Vorjahr, bedingt durch das lange Wochenende und die Ferien, war die Stimmung großartig. Das Publikum klatschte begeistert mit Klatschpappen und sorgte für eine lebhafte Atmosphäre. Die Kampfrichter arbeiteten gewissenhaft und fair, was zu einem kurzweiligen Wettkampf beitrug.
Ein gelungener Wettkampf
Bernd Seifried, der Organisator des Events, resümierte: „Eine sehr beeindruckende Veranstaltung haben wir da zusammen auf die Beine gestellt!“, sagte Seifried, der auch ein großes Dankeschön an alle Helfer richtete, die die Veranstaltung ermöglichten. Viele Teilnehmer sagten bereits ihr Kommen für das nächste Jahr zu.
Zwölf Turnpaare traten in der Staudinger Halle gegeneinander an. Foto: Clemens Wiedenmann / PTSV Jahn Freiburg
Dieses Mal will sich Niko seinen größten Traum erfüllen und – an der Seite von seinem Vater Prancer – Mitglied der Fliegenden Truppe des Weihnachtsmanns werden. Foto: Leonine Filmverleih
Die erfolgreiche Kinofilmreihe um das fliegende Rentier wird fortgesetzt: Dieses Mal will sich Niko seinen größten Traum erfüllen und – an der Seite von seinem Vater Prancer – Mitglied der Fliegenden Truppe des Weihnachtsmanns werden.
Doch plötzlich taucht das Rentiermädchen Stella auf und macht Niko seinen Platz streitig und dann wird am Tag vor Weihnachten auch noch der Schlitten gestohlen. Für Niko und die Fliegende Truppe ist dies eine Katastrophe, denn Weihnachten droht auszufallen … Niko nimmt sofort die Verfolgung auf, an seiner Seite sind dabei natürlich seine treuen Freunde Flughörnchen Julius und Wiesel Wilma. Die Abenteuer-Reise zu den Polarlichtern beginnt.
Um ein öffentliches Verfahren kommt ein Polizist herum, der seinen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid aufgrund exhibitionistischer Handlungen in einem Baumarkt zurückgezogen hat. Foto: pixabay.de
Ein hochrangiger Polizist aus Südbaden hat seinen Einspruch gegen ein Bußgeld in Höhe von 750 Euro zurückgenommen, welches das Landratsamt in Offenburg gegen den Beamten erlassen hatte, nachdem er in einem Einkaufsmarkt in Ettenheim/Ortenau bei exhibitionistischen Handlungen ertappt worden war. Das hat das Amtsgericht Lahr auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt.
Auch in Freiburg hatte der Beamte bereits im Jahr 2020 Exhibitionistische Handlungen getätigt. Hier war auch zuerst gegen ihn ermittelt worden. Der erneute Vorfall hatte sich im September letzten Jahres ereignet. Zunächst war bereits gegen den Polizisten in Freiburg staatsanwaltschaftlich ermittelt worden. Die Ermittlungen wurden aber eingestellt, da sich kein hinreichender Tatverdacht für eine Straftat ergab.
In einem ähnlichen Fall hatte der Polizist 2020 schon einmal für Schlagzeilen gesorgt, als er in einem Baumarkt in Freiburg als mutmaßlicher Exhibitionist in Erscheinung trat. Auch damals wurden die Ermittlungen eingestellt. Dadurch, dass der Beamte nun das Bußgeld gezahlt und seinen Einspruch zurückgenommen hat, entgeht er einem öffentlichen Strafverfahren vor dem Amtsgericht Lahr.
Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.
•• Vernissage: Der Bürgerverein Herdern feiert dieses Jahr sein 125-jähriges Bestehen und lädt am 15. November, 20 Uhr, zur Vernissage der Ausstellung „Herdermer Kunst in Szene“ in die Aula der Weiherhofschulen, Schlüsselstraße 5 ein. Eintritt frei. Die Ausstellung ist auch am 16. und 17. November, 14 bis 18 Uhr, geöffnet.
•• Konzert: Das Ensemble Aventure veranstaltet am 10. November, 18 Uhr, das Konzert „Pro Defunctis: Klänge von Trauer und Trost“ in der Evangelische Friedenskirche. Mit Werken von Johannes Ockeghem, Petros Leivádas und Mathias Spahlinger. 20/12 Euro, Tickets an der Abendkasse oder über: Verena.Fuchs@ensemble-aventure.de
•• Poetry Slam: Beim Poetry Slam im Archäologischen Museum Colombischlössle treten Poeten aus der Region am 8. November, 19 Uhr zum Wettstreit an. Das Motto lautet „Menschlichkeit – was uns bewegt!“. Moderator ist Ansgar Hufnagel, Dave Kraus begleitet die Veranstaltung musikalisch. www.freiburg.de/museen-tickets.
•• Filmvorführung: Der Freiburger Filmemacher Bodo Kaiser zeigt eine Rohfassung seines Filmes vom 1. Minnesangfest im Frühjahr 2024 auf der Ruinenburg Wiesneck am Donnerstag, 7. November, 20.15 Uhr in der Ebneter Schlosskapelle, Eintritt frei, der Spendenhut geht um.
•• Kurzvortrag und Führung: Rachel Stern, Direktorin und CEO der Fritz Ascher Society for Persecuted, Ostracized and Banned Art, nimmt am 10. November, 14 Uhr mit auf Spurensuche zum Wirken des Expressionisten Fritz Ascher in Berlin. Den Auftakt bildet ein Kurzvortrag im Augustinermuseum, in der Ausstellung „Liebe und Verrat“ im Haus der Graphischen Sammlung stellt sie den Bezug zu seinen Werken her.
•• Konzert: Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Opera Factory Freiburg findet am 15. November, 20 Uhr, das Benefizkonzert „Wandererlieder – Songs of Travel“ statt. Der Erlös geht an den Verein „Alles ist anders“ (Angebote für trauernde Kinder/Jugendliche). Eintritt frei, Anmeldung unter h.bargenda@hospizgruppe-freiburg.de.
•• Bücherflohmarkt: Ein Bücherflohmarkt findet am 9. November von 9 bis 18 Uhr in Littenweiler im Gemeindesaal der Auferstehungskirche, Kappler Str. 25 statt. Am 7. November und 8. November können gut erhaltene Bücher zwischen 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr abgegeben werden.
Die Ausstellung zeigt historische Schwarzwalduhren mit Wild- und Jagdmotiven Foto; Gerd Lache
Historische Schwarzwalduhren mit Wild- und Jagdmotiven sind bei der neuen Sonderausstellung „Auf der Pirsch“ im Klostermuseum St. Märgen zu sehen. Die Ausstellung ist bis zum 9. März zu sehen. Das Museum ist von November bis März am Sonntag, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. In den Ferien (Baden-Württemberg) Weihnachten und Fastnacht zusätzlich am Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr und am Freitag, 14 bis 17 Uhr. Sonderführungen durch die Ausstellung sind an den Sonntagen, 1. Dezember, 5. Januar, 2. Februar, und 2. März, jeweils um 14 Uhr. Weitere Infos unter www.kloster-museum.de.
Ein vierblättriges Kleeblatt oder der Marienkäfer gelten als Glückbringer. Der neue Glücksatlas zeigt: die Deutschen sind wieder deutlich zufriedener – Tendenz steigend. Foto: Adobe Stock
Das sonnige Südbaden gehört zu den Top-10 der glücklichsten Regionen in ganz Deutschland. Das verrät der SKL-Glücksatlas 2024, der gestern von Bernd Raffelhüschen, Professor an der Universität Freiburg und wissenschaftlicher Leiter der Studie, in Berlin vorgestellt wurde. Freiburg gilt als „Underperformer“.
„Deutschland ist wieder auf Glückskurs: Das Corona-Tief ist überwunden und die Lebenszufriedenheit ist kräftig gestiegen“, erklärt Bernd Raffelhüschen. Diese liegt jetzt bei 7,06 Punkten (plus 0,14 Punkte im Vergleich zum Vorjahr) und somit auf dem Niveau der 201er-Jahre. „Wir fragen – auf einer Skala von 0 bis 10 – von absolutem Frust bis hin zu total happy – nach den subjektiven Einschätzungen der Menschen, wie zufrieden sie sind. Wir fragen aber nicht nur, wie es ihnen geht, sondern auch nach den Lebensumständen“.
Knapp 12.500 Menschen wurden für die Studie monatlich befragt. Neben diesen subjektiven Einschätzungen wurden erstmals auch objektive Kriterien wie Einkommen, Infrastruktur und Umwelt miteinbezogen und der persönlichen Einschätzung gegenübergestellt. Die zufriedensten Menschen leben in Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein folgen auf den Plätzen zwei und drei. Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern. Baden-Württemberg liegt auf Platz 6 im Ranking.
Südbaden zählt mit 7,20 Punkten sogar zu den Top 10 der glücklichsten der 32 Regionen Deutschlands. Objektiv kann die Region mit einem großen Anteil an Waldfläche, weit über dem Durchschnitt liegenden Schlafgelegenheiten für Touristen, einer niedrigen Arbeitslosenquote und einer geringen Abfallmenge pro Einwohner punkten. Objekte Schwächen seien dagegen geringe Erholungs- und Wasserflächen, vergleichsweise wenig Plätze in Pflegeheimen und weniger Schulabgänger mit Abitur.
„Die Freiburger sind deutlich unzufriedener mit ihrem Leben als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen“, so Bernd Raffelhüschen, Professor an der Universität Freiburg und wissenschaftlicher Leiter des „Glücksatlas“. Foto: Kay Herschelmann
Die Stadt Freiburg ist mit einer Lebenszufriedenheit von 6,80 Punkten (Rang 22) im Mittelfeld des Städte-Rankings. „Bei der Lebensqualität, also den messbaren Wohlfahrtsindikatoren wie Einkommen oder Grünflächen, liegt Freiburg im Städtevergleich weit oben (Rang 3). Die Freiburger sind somit deutlich unzufriedener mit ihrem Leben als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Das nennen wir einen „Underperformer“. Die Stadt sei jung, studentisch, familienfreundlich und habe eine exzellente Gesundheitsversorgung. „Getrübt wird die Lebenssituation vieler Freiburger durch einen schwierigen Wohnungsmarkt: Die Mieten sind im deutschlandweiten Vergleich die vierthöchsten – und das bei nur mittlerem Einkommen“, so Bernd Raffelhüschen.