Wölfe in der Crunchtime

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EHC Freiburg siegt zweifach und empfängt in der DEL 2 Spitzenreiter Kassel

Die Teilnahme an den Pre-Playoffs fest im Blick haben die Wölfe Freiburg – doch es bleibt eng in der DEL 2. Mit zuletzt zwei Siegen konnte sich der EHC um einen Punkt von Playdown-Rängen absetzen. Nun ist Tabellenführer Kassel im Anmarsch.

In den verbleibenden neun Hauptrundenspielen geht es für die Wölfe Freiburg um die Teilnahme an den Playoffs. Aktuell ist der EHC in den Pre-Playoff-Rängen, aber auch die ungeliebte Abstiegsrunde (Playdown) ist nur ein Pünktchen entfernt. Es geht eng zu in der Liga. Das zeigte auch das jüngste Auswärtsspiel in Krefeld, das die Wölfe 5:2 für sich entscheiden konnten. „Das war eines unserer besten Spiele in der ganzen Saison“, sagte EHC-Trainer Timo Saarikoski. Alle Mannschaftsteile seien eng beieinander gewesen. In der Abwehr habe das Team clever agiert und im Angriff „einfach und klar genug“, so Saarikoski, dessen Mannschaft zwei Tage zuvor auch ihr Heimspiel gegen Bad Nauheim (4:2) gewinnen konnte.
Bei Tabellennachbar Krefeld hatten Eero Elo (11.) und Kapitän Simon Danner (13.) die Freiburger früh in Führung gebracht. Im zweiten Drittel nutzten die Krefelder ihre Powerplays für Tore. Doch Parker Bowles, Freiburgs Topscorer, markierte das dritte Freiburger Tor. „Im dritten Drittel haben wir dann ins Spiel zurückgefunden“, so Saarikoski. David Makuzki erhöhte auf 4:2 (50.) und EHC-Stürmer Chris Billich (58.) erzielte ein Empty-Net-Goal zum 5:2-Endstand. „Natürlich hatten wir am Ende Druckphasen zu überstehen. Aber unser Goalie war da“, lobte der EHC-Coach die starke Leistung von Torhüter Patrik Cerveny.

Am kommenden Freitag, 19.30 Uhr ist Tabellenführer Kassel zu Gast in der Echte Helden Arena. „Wir müssen weiterkämpfen“, sagte Timo Saarikoski über den engen Kampf in der Liga. Matthias Joers