Lange Schlangen bei Minusgraden: Der Einlass ins Europa-Park Stadion verlief alles andere als reibungslos. Foto: Detlef Berger
Der SC Freiburg hat das Tor zum Erreichen des Europa League-Achtelfinals weit aufgestoßen. Vor 27.600 Zuschauern im Hochsicherheitsspiel gegen den israelischen Verein Maccabi Tel Aviv erzielte Igor Matanovic den späten 1:0 (0:0)-Siegtreffer. Für Unmut sorgte der verzögerte Einlass ins Stadion. SC und Polizei äußerten sich im Nachgang zu den Gründen.
Kreisende Hubschrauber und Drohnen über der Innenstadt und dem Stadion, ein riesiges Polizeiaufgebot sowie ein Fanboykott auf der Südtribüne: Das Europa League-Heimspiel des SC Freiburg gegen Tel Aviv war alles andere als gewöhnlich. Das zeigte sich schon am Einlass ins Stadion.
Der verzögerte sich nämlich deutlich. Ursprünglich um 16.45 Uhr sollten die Stadiontore öffnen. Doch noch kurz vor Anpfiff um 18.45 Uhr waren vor allem weite Teile der Sitzplatz-Osttribüne völlig verwaist. „Trotz aller intensiver Vorbereitungen kam es leider zu Verzögerungen beim Einlass. Grund sind die zeitaufwendigen Sicherheitsüberprüfungen“, vermeldete der SC Freiburg um kurz vor 18 Uhr auf der Plattform Bluesky.
ℹ️ Trotz aller intensiver Vorbereitungen kam es leider zu Verzögerungen beim Einlass. Grund sind die zeitaufwendigen Sicherheitsüberprüfungen. Wir danken für euer Verständnis.
Während sich bei Temperaturen um die null Grad vor dem Stadion lange Schlangen bildeten, stieg der Frust bei den Fans angesichts der mangelhaften Organisation am Einlass. „Absolute Frechheit! Seit Tagen wird darüber berichtet und dann lassen Sie uns hier vor verschlossenen Türen stehen“, ließ ein Fan in einem SC-Fanforum auf Facebook seinem Unmut freien Lauf. Teilweise reichte die Schlange bis in die Achim-Stocker-Straße. Mehrere Freiburger Ultra-Gruppierungen blieben dem Spiel komplett fern aus Protest gegen die strengen Sicherheitsvorkehrungen. Unter anderem war es verboten Taschen, Rucksäcke sowie Fahnen mit ins Stadion bringen.
SC Freiburg und Polizei äußern sich und danken den Fans
Am späten Abend begründete der SC Freiburg in einem gemeinsamen Statement mit der Polizei die Einlassverzögerungen mit „zusätzlich notwendig gewordenen Sicherheitsüberprüfungen von Mitarbeitenden des Ordnungs- und Sicherheitsdienstes.“ Im Mittelpunkt hätten dabei zu jeder Zeit die Gewährleistung der Sicherheit aller Stadionbesucher gestanden, hieß es weiter. Da keine wesentlichen Sicherheitsbedenken bestanden hätten, sei der Anpfiff dann pünktlich gemäß den Regularien der UEFA erfolgt. Bei den Fans bedankten sich Verein und Behörden „ausdrücklich für ihre Geduld und ihr äußerst kooperatives und ruhiges Verhalten“, so die Mitteilung.
Aus sportlicher Sicht verlief das Spiel dagegen am Ende versöhnlich. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster hat sich gegen Maccabi Tel Aviv einen wichtigen Sieg und nahezu die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale gesichert.
Der SC Freiburg hat sein Heimspiel gegen Tel Aviv mit 1:0 gewonnen. Foto: Detlef Berger
Die entscheidende Szene fiel in der 82. Minute, als Igor Matanovic per Kopfball aus einer präzisen Flanke von Christian Günter das einzige Tor des Spiels erzielte. Damit traf der Kroate für Freiburg in drei der letzten vier Pflichtspielen. „Das hat sich sehr gut angefühlt. Gerade in dem Moment, als der Ball in den Knick geflogen ist. In der Situation hat alles super gepasst, auch die Flanke von Günni“, sagte Siegtorschütze Matanovic gegenüber RTL. Der Treffer belohnte die dominierende Phase der Breisgauer in der zweiten Halbzeit, nachdem es vor dem Seitenwechsel noch an klaren Torchancen mangelte.
Mit dem 1:0-Erfolg bleiben die Breisgauer in der Europa League ungeschlagen und festigen ihre Position in der Ligaphase. Im nächsten und letzten Gruppenspiel tritt Freiburg auswärts beim OSC Lille an, wobei ein weiteres Erfolgserlebnis den direkten Einzug ins Achtelfinale perfekt machen könnte.
Auch eine kleine Anzahl Gästefans von Maccabi nahm den Weg ins SC-Stadion auf sich. Foto: Detlef Berger
Der Baum stand in der Wiesentalstraße kurz hinter der Unterführung. Foto: Joers
Unbekannte haben in der Wiesentalstraße in Freiburg-Haslach einen Lindenbaum gefällt und 2.500 Euro Sachschaden verursacht. Jetzt sucht das Polizei Freiburg-Süd nach Zeugen.
Unbekannte haben in der Wiesentalstraße in Freiburg-Haslach in der Nacht von Sonntag, 11. Januar, auf Montag, 12. Januar, einen etwa fünf Jahre alten Lindenbaum gefällt. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Baum durch bislang unbekannte Täterschaft mittels eines scharfen Gegenstandes, augenscheinlich mit mehreren Hieben, „wiederrechtlich“ gefällt. Der Baum stand am rechten Fahrbahnrand, von der Lörracher Straße kommend, kurz nach der Bahnunterführung.
Der entstandene Sachschaden werde auf schätzungsweise 2.500 Euro beziffert, so Polizeisprecher Christoph Efinger. Das Polizeirevier Freiburg-Süd sucht Zeuginnen und Zeugen, die den Sachverhalt beobachtet haben oder Hinweise auf die Täterschaft geben können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 07 61 / 8 82 44 21 entgegengenommen.
Gruppenfoto vor der Jubiläumsstraßenbahn (von links): Michael Schmieder (OB Waldkirch), Lars Hopp (Vorstandsmitglied Sparkasse), Freiburgs
Sparkassen-Chef Daniel Zeiler, Bernd Rigl (Stv. Vorstandsvorsitzender Sparkasse), Freiburgs OB Martin Horn, Stefan Schlatterer (OB Emmendingen) und Annika Reinke (Unternehmskommunikation Sparkasse). Foto: Joers
Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau feiert 200 Jahre mit einer bunten Tram und erhöhtem Spendenbudget. Vereine in Freiburg profitieren von monatlichen Gewinnen.
„Wir haben uns ganz bewusst für eine fröhliche und bunte Kommunikation unseres Jubiläums entschieden, die den Blick nach vorne richtet und unser Wirken für die Region in den Fokus stellt“, sagte Daniel Zeiler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau im Rahmen einer Pressekonferenz. Diese fand in einer speziell gestalteten Straßenbahn statt, die ab sofort im Schienennetz der Freiburger Verkehrs AG unterwegs ist. Im Mittelpunkt der Jubiläumskampagne steht der Slogan „Sehen, was wirklich zählt.“
Der besondere Clou: Die Motive der Plakate- und Anzeigenkampagne lassen sich dank eines Rotfilters erst mit dem Smartphone über den hinterlegten QR-Code betrachten – oder mit einer physischen „Jubi-Gucker“-Brille, die es kostenfrei in den Filialen der Sparkasse gibt. Auch der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn als Vorsitzender des Sparkassen-Verwaltungsrates sowie seine Stellvertreter, die OBs von Emmendingen, Stefan Schlatterer, und Waldkirch, Michael Schmieder, waren mit an Bord der Tram gekommen, um das Jubiläum zu würdigen. „Die Sparkasse stärkt die lokale Wirtschaft, unterstützt Vereine und Kultur, sorgt für Krisenresilienz und setzt sich für eine lebenswerte Region für heute und kommende Generationen ein“, so Horn.
Mit dem Smartphone oder einer in den Filialen erhältlichen Brille lassen sich die Jubiläumsplakate näher erkunden. Foto: Joers
Seit 200 Jahren fördert das regionale Kreditinstitut Menschen, Unternehmen, Projekte und Initiativen in der Region – und will das im Jubiläumsjahr verstärkt tun. Das gesellschaftliche Engagement wird deshalb von 2 Millionen Euro auf 2,2 Millionen Euro erhöht. Die zusätzlichen 200.000 Euro werden laut Daniel Zeiler im Jubiläumsjahr eingesetzt, um einen großen Teil davon zu verlosen. Jeden Monat gehen so fünfmal jeweils 2.000 Euro an Vereine in der Region. Teilnehmen können alle gemeinnützigen Vereine im Geschäftsgebiet der Sparkasse Freiburg.
„Wir sind keine Bank, wir sind die Sparkasse. Aus diesem Grund handeln wir seit 200 Jahren so, dass nicht nur einzelne von unserem Handeln profitieren, sondern die gesamte Region“, so Daniel Zeiler. Am Jubiläumsjahr lässt die Sparkasse alle Bürgerinnen und Bürger der Region teilhaben. So gibt es neben verschiedenen Jubiläums-Produkten und attraktiven Konditionen auch die Chance auf monatliche Gewinne.
Weitere Informationen zum Jubiläum der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau gibt es auf der Jubiläums-Homepage unter www.sparkasse200.de
Info: Heinrich Sautier (1746-1810), Freiburger Kaufmann, Stifter und Jesuitenpater, regte 1790 im Rahmen der Beurbarungsgesellschaft die Einrichtung einer Volkskasse an. In ihr sollten die Ersparnisse bedürftiger Bürgertöchter und -söhne angelegt werden. Aus dieser Volkskasse ging am 16. Oktober 1826 die heutige Sparkasse hervor. Diese nahm am 15. Januar 1827 den Betrieb auf. Die allererste Sparkassen-Kundin war eine Waldkircherin namens Agatha Wagner. Sie legte damals 25 Gulden zu 3 Prozent Zinsen an.
Diese vier Sportlerinnen stehen zur Wahl bei der Abstimmung zu Freiburgs Sportler des Jahres 2025 (von links): Ringer Lars Schäfle, Badminton-Spieler Matthias Kroll, Kickboxer Viveka Loeck und Arne Groß im Ultimate Frisbee. Fotos: Privat
Freiburg sucht die Sportlerin, den Sportler und die Mannschaft des Jahres 2025. Die Galanacht des Sports am 14. März im Konzerthaus Freiburg bietet dafür den festlichen Rahmen. Hier stellen wir die nominierten Sportler vor, über die Sie, liebe Leserinnen und Leser, abstimmen können.
Die Galanacht des Sports am Samstag, 14. März im Konzerthaus Freiburg ist eines der letzten großen Gesellschaftsereignisse der Stadt Freiburg: Auf der jährlichen Eventnacht ehrt die Stadt Freiburg die erfolgreichsten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften und vergibt die städtischen Sportmedaillen für die herausragenden Leistungen des Jahres 2025 – eingerahmt in eine festliche Atmosphäre aus Showacts, DJ-Musik und Party bis in die Nacht hinein (Tickets gibt es unter www.galanacht-des-sports.de).
Die Sportlerwahl
Höhepunkt des Abends mit sportlichen Showacts, Livemusik und Tanz ist die Sportlerwahl, über deren Ausgang Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit abstimmen können. In den kommenden Wochen stellt der Freiburger Wochenbericht als offizieller Medienpartner die jeweils vier Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften vor, die von einer Jury vorab ausgewählt wurden. Nachdem wir die nominierten Sportlerinnen bereits in der Vorwoche vorgestellt haben (mehr dazu hier), folgen an dieser Stelle die vier nominierten Sportler.
Der Wahlmodus
Ihre Stimme zählt bei der Wahl zu Freiburgs Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2025. Neben dem Publikums-Voting wird zusätzlich eine Expertenjury aus dem Sportreferat der Stadt Freiburg, dem Sportkreis Freiburg und dem Freiburger Wochenbericht ihr Votum abgeben. Somit gewinnen die nominierte Sportlerin, Sportler und Mannschaft, die die meisten Wertungspunkte aus Publikums-Voting (50 Prozent) und Jury-Voting (50 Prozent) auf sich vereinen können. Gibt es einen Punktegleichstand, ist am Ende ausschlaggebend, wer mehr Stimmen aus der Publikumswahl erhalten hat.
So stimmen Sie ab
Für die Online-Abstimmung an der Sportlerwahl gehen Sie auf www.galanacht-des-sports.de und geben dort Ihre Stimme ab. Bis zum 2. März 2026 ist das Voting freigeschaltet.
Die Abstimmung erreichen Sie auch über den folgenden Link:
Lars Schäfle von der RGK Freiburg 2000 e.V. stellte im vergangenen Jahr einmal mehr seine Klasse unter Beweis. Der Freiburger Ringer sicherte sich bei den Deutschen Meisterschaften in der Freistil-Klasse bis 92 Kilogramm den Titel des Deutschen Meisters. Es ist bereits sein vierter Titelgewinn bei einer DM.
Matthias Kroll
Geglückte Titelverteidigung für Matthias Kroll vom Gehörlosen Sportverein: Wie schon 2024 triumphierte Kroll bei der Deutschen Meisterschaft im Badminton gleich mehrfach. Sowohl im Einzel wie auch im Männer-Doppel mit Jens Bischoff (GSV Brandenburg) gewann Kroll den Titel. Zudem gewann er jeweils DM-Silber im Mixed Doppel sowie in der Mannschaftswertung.
Viveka Loeck
Bei der WKU-Weltmeisterschaft im Kickboxen war Viveka Loeck vom Fightclub Freiburg nicht zu stoppen. Der Kampfsportler wurde jeweils Weltmeister in den Wettkampfklassen Kicklight und Leichtkontakt in der Klasse bis 90 Kilogramm. Außerdem krönte er sich bei der der WKU zum Internationalen Deutschen Meister im Leichtkontakt und wurde Deutscher Vizemeister sowie baden-württembergischer Meister im Kicklight.
Arne Groß
Auch Arne Groß vom Ultimate Frisbee Team des PTSV Jahn Freiburg darf sich seit vergangenem Jahr Weltmeister nennen. Mit der Deutschen Nationalmannschaft belegte Groß bei den Beach-Weltmeisterschaften den ersten Platz im Mixed Beach.
Faszinierende Tierwelt: Florian Schulz zeigt in „Ein Leben für die Wildnis“ ikonische Foto-und Filmaufnahmen der majestätischen Schönheit Nordamerikas. Foto: Florian Schulz
Einmal im Jahr öffnet sich im Konzerthaus Freiburg ein Tor zur Welt. Vier Tage lang – vom 29. Januar bis 1. Februar – vereint das 22. Mundologia-Festival Menschen, die das Reisen, Fotografien und gute Geschichten lieben. Mit einer beeindruckenden Vielfalt an Vorträgen, Seminaren, Fotoausstellungen und der großen Messe, lädt es zum Staunen, Träumen, Mitmachen und Entdecken ein.
Fotografisch kraftvoll beginnen die vier abwechslungsreichen Festivaltage am Donnerstagabend mit Markus Lanz. Am Freitagabend lässt „Terra X“ -Moderator Uli Kunz sein Publikum mit „Planet Meer“ an spektakulären Tauchgängen teilhaben.
Am Samstag entfaltet sich ein Panorama unterschiedlichster Regionen und Naturräume: Peter Gebhard reist im Oldtimer-Bulli durch Deutschland – eine Hommage an Landschaften, die vertraut wirken und doch Unbekanntes bereithalten. Die beiden Weltenradler Anita Burgholzer und Andreas Hübl nehmen ihr Publikum mit auf eine inspirierende Odyssee, 8000 Kilometer auf einem solarbetriebenen E-Tandem entlang der legendären Seidenstraße. Mit Leichtigkeit und Humor erzählt Lotta Lubkoll von ihrem neuen Abenteuer mit Esel Jonny in der ungezähmten Natur des Balkans. Florian Schulz ist einer der ganz Großen der Naturfotografie und berühmt für seine Produktionen, unter anderem für die BBC, Netflix und National Geographic. In „Ein Leben für die Wildnis“ zeigt er ikonische Foto- und Filmaufnahmen der majestätischen Schönheit Nordamerikas, von Alaska bis Mexiko. Außerdem ist es die einmalige Gelegenheit diesen Stargast live zu erleben.
Der Sonntag bringt Reisegeschichten voller Sehnsucht und Erkenntnis: Gereon Roemer und Martin Buschmann fahren im alten Fiat Cinquecento über Alpenpässe bis nach Sizilien. Roland Hilgartner ist seit 30 Jahren in den tropischen Regenwäldern unterwegs. In „Dschungelwelten“ berichtet er von seinen ungewöhnlichen Erlebnissen. Anschließend führt Jolanda Linschooten in die einsame Weite Skandinaviens. Aus eigener Kraft und oft auf sich alleine gestellt, ist sie in zauberhaften Landschaften unterwegs. Am Abend tritt mit Christine Thürmer die meistgewanderte Frau der Welt auf: Mit feinem Humor vergleicht sie in „Wandern total – die Welt zu deinen Füßen“ Outdoor-Kulturen von Chile bis Taiwan. Dabei lernte die Globetrotterin, dass nicht nur Klima und Gelände das Wandererlebnis beeinflussen, sondern auch Essgewohnheiten, Schönheitsideale und Arbeitsrecht.
Begleitend zum Vortragsprogramm werden vielfältige Seminare und die große Mundologia-Messe für Fotografie, Outdoor, Reisen und Medien veranstaltet. Preisgekrönte Arbeiten sind in den Fotoausstellungen zu sehen, darunter Großformat-Bilder des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres“ und die Gewinnerbilder des weltgrößten Fotowettbewerbs, dem Cewe Photo Award.
Alle Infos zu den Vorträgen, zu Zusatzterminen ausverkaufter Vorträge und zum großen Rahmenprogramm gibt es online www.mundologia.de.
Der Freiburger Wochenbericht verlost 2×2 Tickets für „Bulli Abenteuer Deutschland“ am 31. Januar, 12 Uhr sowie 2×2 Tickets für „Wandern Total“ am 1. Februar, 18 Uhr im Konzerthaus. Wer gewinnen möchte, ruft bis Sonntag, 25. Januar, 0 Uhr unter 01 37/ 9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an und nennt das Stichwort „Bulli“ oder „Wandern“. Teilnahme ab 18 Jahren. Viel Glück! Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Straße 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das weckt Fernweh: Jolanda Linschooten entführt das Publikum in die einsame Weite Skandinaviens. Foto: Jolanda Linschooten
Lotta Lubkoll war mit ihrem Esel Jonny in der ungezähmten Natur des Balkans und berichtet mit viel Humor von ihrer Reise. Foto: Lotta Lubkoll
Peter Gebhard reist im Oldtimer-Bulli durch Deutschland und berichtet von seinen spannenden Abenteuern. Foto: Peter Gebhard
Bei der Ausstellung werden Malereien der vhs-Kursteilnehmer ausgestellt. Foto: Stefanie Skarabäus Schott
Für erste Frühlingsgefühle sorgt in der vhs Galerie ab sofort die neue Ausstellung „Farbe – Form – Funktion: Die Schönheit der Insektenwelt“. Die daran beteiligten vhs-Kursteilnehmer und ihr Dozent Ulrich Gater haben in den vergangenen Tagen emsig im Schwarzen Kloster gewerkelt und über hundert frühlingsfrische Insektenbilder in beeindruckendem Fotorealismus an die Wände gebracht.
Die Malereiausstellung ist bis 29. April täglich zu den Öffnungszeiten der vhs im Schwarzen Kloster (Rotteckring 12) zu sehen und wird am 23. Januar um 18 Uhr mit einer klingenden Vernissage eröffnet – der Eintritt ist frei.
Zahlreiche farbenfrohe Motive sind dabei. Foto: Hellmut Aldinger
Die Ausstellung zeigt die berühmtesten Eiszeitfiguren Europas als
detailgetreue Nachbildungen. Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt anlässlich der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ gemeinsam mit der Katholischen Akademie Freiburg zur Reihe „Archäologie aktuell“ ein. Interessierte erleben an zwei Abenden spannende Debatten über historische und aktuelle Perspektiven und bekommen die Gelegenheit zum Austausch mit Experten.
Der erste Termin findet am Mittwoch, 21. Januar, von 19 bis 20 Uhr statt. Miriam N. Haidle von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gibt in ihrem Vortrag mit dem Titel „Die Kunst der Aufmerksamkeit“ Einblick in frühe Entwicklungen: Seit zwei Millionen Jahren nutzen Menschen Werkzeuge und Techniken, um Aufmerksamkeit zu lenken, Wissen zu teilen und gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Vor rund 100.000 Jahren begannen sie, bewusst Spuren zu hinterlassen – war dies die Grundlage späterer Kunst? Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt.
Die zweite Veranstaltung, eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion mit dem Titel „(Er)Findung der Kunst?“, findet am Mittwoch, 4. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen menschliche Ausdrucksformen seit der Urgeschichte. Schon früh entstanden Objekte, die über reine Funktionalität hinausgingen: Figuren, Symbole und Malereien. Handelt es sich dabei um „Kunst“ im heutigen Sinne oder vielmehr um die Darstellung von Weltwahrnehmung? Es diskutieren der Bildhauer Tobias Eder, die Anthropologin Marion Mangelsdorf und die Urgeschichtlerin Sybille Wolf. Die Moderation übernimmt Stefan Orth, Chefredakteur der Herder Korrespondenz. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt
Kanzleramts-Chef Thorsten Frei (Mitte) bekam die Ehrenmütze der Fasnetrufer verliehen. Hier mit Regierungspräsident Carsten Gabbert (2.v.r.), der sich im vergangenen Jahr über die Auszeichnung freuen durfte und den Zunftoberen (v.l.) Timo Metzger, Alexander Schöpe und Markus J. Weber. Foto: Thomas Kunz
Das bunte Treiben geht wieder los: die Fasnetfans haben am vergangenen Wochenende den Start in die fünfte Jahreszeit ausgelassen gefeiert. Am Samstag hieß es in der Innenstadt traditionell wieder „Uffmugge“. Ausgelassene Stimmung herrschte unter den Narren, Hästrägern und deren Nachwuchs, als sie vom Kartoffelmarkt zum Zunfthaus der Breisgauer Narrenzunft (BNZ) in die Turmstraße zogen.
Am Abend folgte dann die große Fasnetseröffnung der BNZ-Zünfte im Bürgerhaus am Seepark. Auch im Forum Merzhausen ging es närrisch zu: hier hatten die Fasnetrufer zu ihrem Zunftabend eingeladen. Als Ehrengast war Thorsten Frei, Minister für besondere Aufgaben und Chef des Kanzleramtes, dabei. Er durfte sich über eine besondere närrische Auszeichnung freuen, denn der bekam die Ehrenmütze mit Katzenschwanz von der Freiburger Zunft verliehen. Bei der herausfordernden politischen Lage ist dies sein einziger Fansetstermin in diesem Jahr. Diese sei trotzdem sehr wichtig: „Dass die Menschen sich ablenken können, dass sie Spaß haben, lachen und Brauchtum pflegen“, sagte er gegenüber der BZ. Sein Vorgänger, Regierungspräsident Carsten Gabbert übergab ihm die Ehrenmütze. Übrigens: Das Motto der Freiburger Fasnet lautet in diesem Jahr: „Ein Narr macht alles richtig und nimmt sich selber nicht so wichtig“. Narri, Narro liebe Fasnetfans!
ARD-Kommentator Tom Bartels (l.) plauderte mit den Rekordspielern: SC-Kapitän Christian Günter (r.) und Ex-SC-Kicker Andreas Zeyer. Foto: Joers
Allerbeste Stimmung herrschte beim SC-Anstoß im Europa-Park, dem Neujahrsempfang des SC Freiburg. Unter den 600 Gästen waren neben reichlich Sponsoren-Vertretern auch Trainer Julian Schuster und Vorgänger Christian Streich. ARD-Kommentator Tom Bartels entlockte seinen Talkgästen so manche Anekdote – auch SC-Kapitän Christian Günter und Andreas Zeyer, den Günter als Rekordspieler (mehr als 441 SC-Spiele) abgelöst hatte.
Günter gestand, dass er Zeyer als Fan auf der Tribüne 2003 zwar noch live im Dreisamstadion erlebt hat. „Aber ich bin ehrlich, damals habe ich mich mehr für die Offensivspieler als für ihn interessiert.“ Und Zeyer gestand, dass er den Rekord viele Jahre gar nicht auf dem Schirm hatte. „Ich glaube, nicht mal meine Frau hat das gewusst“, sagte Zeyer. Ein unterhaltsamer Abend!
Bei der Generalprobe des Tourauftakts freuten sich DJ BoBo, seine Frau Nancy Baumann (r.) sowie Miriam (l.) und Mauritia Mack über die Spende für den guten Zweck.
Foto: Europa-Park
DJ BoBo hat die Weltpremiere seiner neuen Tour bereits zum achten Mal im Europa-Park gefeiert. Gleich die erste, komplett ausverkaufte, Show am 15. Januar zeigte, dass der Schweizer Superstar mit jeder Tour aufs Neue überrascht und eine Ohrwurm-Garantie liefert. Die neue Produktion trägt den Titel „The Great Adventure“ und zählt zu den aufwendigsten Eurodance Arena Shows Europas. Von der Idee bis zur Fertigstellung vergingen zwei Jahre. Das Ergebnis ist ein Live-Erlebnis mit großem Ensemble, hochkomplexer Technik und einer Inszenierung, die das Publikum auf eine abenteuerliche Reise mitnimmt. Die Tour ist bis 2027 geplant und führt durch mehrere Länder.
Bei der Generalprobe haben DJ BoBo und seine Frau Nancy Baumann, die seit Jahren mit der Europa-Park Inhaberfamilie Mack befreundet sind, einen Scheck über 30.000 Euro an Mauritia Mack, Vorsitzende des Vereins „Einfach Helfen e.V.“, sowie an Miriam Mack, Botschafterin „Europa-Park Kinderhaus Kleine Helden“, überreicht. Die Spendensumme kam durch die Europa-Park Mitarbeitenden zustande, die Tickets für die Generalprobe erwerben konnten. Auf diesem Weg wurden 26.000 Euro gesammelt, die DJ BoBo im Anschluss auf 30.000 Euro aufgerundet hat. Schöne Aktion!
DJ BoBo begeisterte beim Tourneeauftakt mit einer mitreißenden Show. Foto: Detlef Berger
Ein spektakuläres Bühnenbild, einzigartige Kostümen, beeindruckenden Videoeffekten und atemberaubenden Choreographien sind sein Markenzeichen. Foto: Detlef Berger