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Jetzt abstimmen: Wer wird Freiburgs Sportlerin des Jahres?

Galanacht des Sports Sportlerwahl FreiburgDiese vier Sportlerinnen stehen zur Wahl bei der Abstimmung zu Freiburgs Sportlerin des Jahres 2025 (von links): Jolanda Kallabis, Theresa Köhn, Leonie Schäfle und Nele Schutzbach. Fotos: Privat (3) / Más.Independent.UG

Freiburg sucht die Sportlerin, den Sportler und die Mannschaft des Jahres 2025. Die Galanacht des Sports am 14. März im Konzerthaus Freiburg bietet dafür den festlichen Rahmen. Hier stellen wir die nominierten Sportlerinnen vor, über die Sie, liebe Leserinnen und Leser, abstimmen können.

Die Galanacht des Sports am Samstag, 14. März im Konzerthaus Freiburg ist eines der letzten großen Gesellschaftsereignisse der Stadt Freiburg: Auf der jährlichen Eventnacht ehrt die Stadt Freiburg die erfolgreichsten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften und vergibt die städtischen Sportmedaillen für die herausragenden Leistungen des Jahres 2025 – eingerahmt in eine festliche Atmosphäre aus Showacts, DJ-Musik und Party bis in die Nacht hinein (Tickets gibt es unter www.galanacht-des-sports.de).

Die Sportlerwahl

Höhepunkt des Abends mit sportlichen Showacts, Livemusik und Tanz ist die Sportlerwahl, über deren Ausgang Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit abstimmen können. In den kommenden Wochen stellt der Freiburger Wochenbericht als offizieller Medienpartner die jeweils vier Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften vor, die von einer Jury vorab ausgewählt wurden – den Anfang in dieser Woche machen die nominierten Sportlerinnen.

Der Wahlmodus

Ihre Stimme zählt bei der Wahl zu Freiburgs Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2025. Neben dem Publikums-Voting wird zusätzlich eine Expertenjury aus dem Sportreferat der Stadt Freiburg, dem Sportkreis Freiburg und dem Freiburger Wochenbericht ihr Votum abgeben. Somit gewinnen die nominierte Sportlerin, Sportler und Mannschaft, die die meisten Wertungspunkte aus Publikums-Voting (50 Prozent) und Jury-Voting (50 Prozent) auf sich vereinen können. Gibt es einen Punktegleichstand, ist am Ende ausschlaggebend, wer mehr Stimmen aus der Publikumswahl erhalten hat.

So stimmen Sie ab

Für die Online-Abstimmung an der Sportlerwahl gehen Sie auf www.galanacht-des-sports.de und geben dort Ihre Stimme ab. Bis zum 2. März 2026 ist das Voting freigeschaltet.

Die Abstimmung erreichen Sie auch über den folgenden Link:

Das sind die vier nominierten Sportlerinnen:

Neujahrsempfang: Freiburgs OB Horn wirbt für „Zusammenhalt und Zuversicht“

Neujahrsempfang FreiburgDer städtische Neujahrsempfang fand im Freiburger Konzerthaus statt. Foto: Joers

Rund 1.000 Gäste kamen am Mittwochabend zum Neujahrsempfang der Stadt Freiburg. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn betonte in seiner Rede die große Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Freiburger Bürgermeister-Riege und alle 48 Gemeinderäte, Wirtschafts -und Kirchenvertreter, Uniklinik-Chef Frederik Wenz, der neue Polizeipräsident Norbert Schneider, die Führung der Freiburger Feuerwehr, Alt-Politiker wie Gernot Erler und Otto Neideck, Ehrenbürger Wolfgang Jäger, der in Freiburg beheimate neue italienische Konsul Pietro Falcone, Sparkassen-Chef Daniel Zeiler oder der frühere SC-Freiburg-Trainer Volker Finke: Das Who-is-Who der Freiburger Stadtgesellschaft und darüber hinaus, sowie zufällig ausgewählte Bürger, hatte sich am Mittwochabend im Konzerthaus Freiburg eingefunden (die Fotos der Veranstaltung gibt es hier).

Nach einem musikalischen Opening durch den Freiburger Jazzchor, trat Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn ans Rednerpult. Der stellte angesichts der OB-Wahl in Freiburg am 26. April gleich zu Beginn seiner Rede klar, dass seine Neujahrs-Ansprache keine Wahlkampfrede sei: „Das hier ist der städtische Neujahrsempfang. Lehnen Sie sich also zurück und entspannen Sie sich.“

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Stadt dessen sprach Horn in seiner Rede immer wieder über die immense Bedeutung von sozialem Engagement und gesellschaftlichem Zusammenhalt. „Freiburg ist eine besondere Stadt. Hier wird angepackt – füreinander und miteinander. Wir alle wissen: Nur zusammen kann man richtig was erreichen“, sagte der OB. „Die Hetzer und Spalter mögen vielleicht manchmal lauter sein, aber wenn wir zusammenhalten, sind wir viel stärker“, so Horn. Und um die Demokratie zu schützen, sei es vor allem „ganz entscheidend, wie sich jeder einzelne von uns verhält. Entscheidend ist doch, dass wir menschlich sind und menschlich bleiben“, sagte Horn. Lang anhaltenden Applaus von den rund 1.000 Zuhörern im Großen Saal erntete der OB, als er den Wunsch äußerte, „dass wir über Migration viel positiver und wertschätzender sprechen.“ Als Beispiel verwies er auf die Uniklinik in Freiburg, an der Menschen aus mehr als 100 Nationen arbeiteten. „Wie sollen wir denn ohne ausländische Fachkräfte den steigenden Bedarf an Pflegekräften für ältere Menschen decken?“, fragte Horn.

OB Horn: Freiburg hat die größe Wasserstoff-Flotte in Deutschland

Mit Blick auf 2026 versprach der Oberbürgermeister: „Wir investieren kräftig weiter.“ Als Beispiel nannte er die geplante weiterführende Schule am Tuniberg für 1.200 Schülerinnen und Schüler. Die 15 bis 20 Millionen Euro, die die Stadt Freiburg aus der Ausschreibung der städtischen Abfallwirtschaft ASF erlösen werde, fließen dann zu 100 Prozent in diesen Schulneubau. „Das ist eine klare Prioritätensetzung für Bildung.“ Auch die Digitalisierung der Klassenzimmer komme voran, bleibe aber ein Mammutprojekt. Schon jetzt seinen über 1.000 Klassenzimer digitalisiert. Auch in Kitas werde investiert. So öffnet Anfang Februar Freiburgs erste deutsch-italienische Kita im Güterbahnhofsareal und in Waltershofen entsteht für 10 Millionen Euro eine Kita für rund 100 Kinder. Auch Freiburgs Bemühungen, mehr Wohnraum für die Menschen zu schaffen, werde die Stadt weiter vorantreiben. Hier müsse die Politik „ihre Hausaufgaben machen – auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene. Das ist unglaublich wichtig für das Vertrauen in die Demokratie“, so Horn. Und voraussichtlich im März werde die ASF auf der Deponie Eichelbuck mit der Produktion ihres eigenen grünen Wasserstoffs beginnen, kündigte Horn an. Schon jetzt würden alle städtischen Müllfahrzeuge komplett mit Wasserstoff betrieben. „Damit hat Freiburg die größte Wasserstoff-Flotte in ganz Deutschland“, so Horn.

Horn, der während seiner Rede immer wieder mit einem am Rednerpult stehenden Blumenstrauß zu kämpfen hatte, der seinen gestikulierenden Händen im Weg war, sprach auch den Großbrand in Freiburg-Hochdorf im vergangenen Jahr an. Er dankte den über 1.000 Helfenden von Feuerwehr und Rettungskräften, die an diesem Tag rund um den Großbrand im Einsatz waren. „Und was war das für ein erster Arbeitstag“, sagte er zu Freiburgs neuem Feuerwehr-Chef Christian Emrich, der am Tag des Großbrands seinen Dienst in Freiburg angetreten hatte. Auch dafür gab es viel Applaus im Publikum.

Oberbürgermeister Martin Horn und Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, der im März nach über 20 Jahren aus dem Amt scheiden wird. Foto: Joers

Zwei engagierte Freiburgerinnen zeichnete Horn mit dem Goldenen Stadtsiegel aus: Annette Theobald, Mitbegründerin und 14 Jahre lang Vorsitzende des Freiburger Tafelvereins sowie Charlotte Niemeyer, die frühere Ärztliche Direktorin der Kinder- und Jugendklinik, die sich unermüdlich für den Klinikneubau an der Breisacher Straße eingesetzt hatte. Niemeyer warb in einer kurzen Dankesrede dafür, mit dem gleichen Engagement nun auch den dringen notwendigen Neubau der Tageskliniken der Kinder- und Jugendpsychiatrie voranzutreiben.

Standing Ovations für Bürgermeister Ulrich von Kirchbach

Hochemotional wurde es, als der OB den Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD) zu sich auf Bühne bat. Von Kirchbach, seit 2002 als Sozial- und Kulturbürgermeister im Amt, scheidet Ende März nach über 20 Jahren altersbedingt aus dem Amt aus. „Es fällt uns allen sehr schwer, Dich gehen zu lassen“, sagte Horn. Unter den Standing Ovations des Publikums erhielt von Kirchbach ein Dankesgeschenk, einen Biberschwanzziegel aus dem Augustinermuseum. Denn am 27. Februar wird das politische Schwergewicht Ulrich von Kirchbach als seine letzte große Amtshandlung das Museum nach Jahrzehnten des Umbaus endlich feierlich eröffnen dürfen. Und auch Finanz- und Feuerwehrbürgermeister Stefan Breiter (CDU), der ebenfalls am 31. März aufhört, erhielt ein Abschiedsgeschenk – einen Bohrkern des künftigen, neuen Rettungszentrums in der Hauptfeuerwache, wo am Donnerstag großes Richtfest gefeiert wurde.

Zum Abschluss seiner Rede sprach Horn die nahenden Wahlkämpfe rund um die Landtagswahl und die OB-Wahl an und sagte: „Ich wünsche uns allen faire Wahlkämpfe. Und eine hohe Wahlbeteiligung. Vor allem aber wünsche ich mir, dass wir in Freiburg weiterhin füreinander da sind“, so der OB.

Fotos: Der Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus

Neujahrsempfang Stadt Freiburg 2026Beliebtes Selfie-Motiv an diesem Abend: Oberbürgermeister Martin Horn und seine Frau Irina. Foto: Joers

Rund 1.000 Gäste kamen am Mittwochabend zum Neujahrsempfang der Stadt Freiburg ins Freiburger Konzerthaus. Hier sind die Bilder dazu. Mehr zum städtischen Neujahrsempfang und der Rede von Oberbürgermeister Martin Horn lesen Sie hier.

Rund 1.000 geladene Gäste kamen ins Konzerthaus. Foto: Joers
Rund 1.000 geladene Gäste kamen ins Konzerthaus. Foto: Joers
Rund 1.000 geladene Gäste kamen ins Konzerthaus. Foto: Joers
Der Freiburger Jazzchor eröffnete den Abend. Foto: Joers
OB Martin Horn bei seiner Neujahrsansprache. Foto: Joers
Rund 1.000 geladene Gäste kamen ins Konzerthaus. Foto: Joers
Auch Prominenz aus der Freiburger Stadtgesellschaft war zu Gast – hier der Freiburger Staatsanwalt Klaus Hoffmann (links) neben dem langjährigen SC-Freiburg-Trainer Volker Finke. Foto: Joers
Die frühere Ärztliche Direktorin Charlotte Niemeyer (links) und Tafel-Mitbegründerin Annette Theobald (2.v.l.) wurden für ihr Engagement mit dem Goldenem Stadtsiegel geehrt. Foto: Joers
Das Showteam Matrix des TV Freiburg-Herdern. Foto: Joers
Rund 1.000 geladene Gäste kamen ins Konzerthaus. Foto: Joers
Das Freiburger Rapduo Zweierpasch, das 2025 das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat, war ebenfalls mit einem Auftritt zu sehen. Foto: Joers
Rund 1.000 geladene Gäste kamen ins Konzerthaus. Foto: Joers

Skiliftbetreiber im Schwarzwald hadern bislang mit dem Winter

Schnee SchauinslandSo verschneit wie hier am Samstag auf dem Schauinsland war es diesen Winter nur selten. Foto: Patrick Lohmüller

Wintersport-Freunde haben es bislang in diesem Winter nicht leicht. Die ersten Januartage verliefen zwar vielversprechend. Doch vor allem im verregneten Dezember standen die Skilifte meistens still. In Hofsgrund hofft man nun auf bessere Tage.

Ob und wie die Schneemengen in den kommenden Wochen im Skigebiet auf dem Feldberg ausfallen, darüber vermochte der scheidende Geschäftsführer der Feldbergbahnen, Kai Lebrecht, Anfang Januar keine Prognose abgeben. „Das ist der berühmte Blick in die Glaskugel“, sagt er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Aber ohne Beschneiung gehe es nicht im größten Skigebiet des Landes. Immerhin: Laut dem neuesten Schneebericht der Feldbergbahnen sind aktuell zehn der 15 Skilifte und Bahnen in Betrieb.

Und auch die Betreiber der Skilifte Hofsgrund kämpfen bislang mit dem Winter. „Wir hatten bislang vier Betriebstage im gesamten Winter. Das ist deprimierend und wir sind total unter Soll“, sagt Gesellschafter Florian Wirbser dem Wochenbericht. Im ganzen Dezember gab es keinen einzigen Betriebstag. „Damit kalkulieren wir zwar, aber es ist trotzdem sehr ärgerlich“, so Wirbser. Die Nachfrage sei da, „und wir hängen unser komplettes Herzblut da rein“. Aber Fixkosten wie TÜV, Wartung, Instandhaltung, Versicherung, Geländepachten, Personal oder den Pistenbully machten das Geschäft unter diesen Bedingungen zunehmend schwieriger.

Hoffnungsvoll fiel das vergangene Wochenende aus. „Am Samstag und Sonntag herrschten gute Pistenbedingungen“, berichtet er. Sogar der Rotlache, laut Wirbser „einer der schönsten Skilifte im Schwarzwald“ sei in Betrieb gewesen. Und das beliebte Flutlichtfahren am Samstag hätten die Betreiber erstmals auch am Sonntag durchgeführt. „Wir waren sehr zufrieden. Man merkt, dass die Leute heiß sind aufs Skifahren“, so Wirbser. In Hofsgrund hofft man, dass man daran nun in den nächsten Wochen anknüpfen könne.

IHK-Neujahrsempfang in Freiburg: „Wie bleiben wir handlungsfähig?“

Von links auf dem Podium zu sehen sind: Dorothea Helmer (Glassomer), Viktoria Fuchs (Hotel Spielweg), Birte Hackenjos (CEO Haufe Group) und Mats Gökstorp (Vorstandschef Sick AG). Foto: Bernd Peters

Die Industrie und Handelskammer südlicher Oberrhein (IHK) in Freiburg hat eingeladen, und
rund 1.700 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind ihrem Ruf gefolgt. Beim Neujahrsempfang im Freiburger Konzerthaus war die aktuelle Wirtschaftskrise das Hauptthema.

IHK-Präsident Eberhard Liebherr betonte, dass die Lage der Unternehmen derzeit sehr ernst sei. In vielen Branchen herrsche eine Investitionszurückhaltung und Unsicherheit. „Viele fragen sich: wie bleiben wir handlungsfähig? “, so Liebherr.

Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe bereits eingeräumt, dass die eingeschlagenen Reformen in der Politik nicht weitreichend genug seien, den Unternehmen fehle es an Vertrauen. Außerdem herrsche eine regelrechte Regulierungswut von staatlicher Seite, Verfahren wie Bauanträge seien viel zu langwierig. Dazu kämen bekannte Probleme wie die hohen Energiepreise, der Fachkräftemangel und Unsicherheit, was die politischen Rahmenbedingungen angehe. „Auch unsere Region hat diese Probleme“, so der IHK-Präsident. Man spüre, dass das Potenzial für künftiges Wachstum stagniere. „Aber unsere Region ist auch stark und diversifiziert!“ Deshalb habe man für den IHK Neujahrsempfang auch das Motto „Da geht was“ gewählt.

In einer Podiumsdiskussion stellte IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon denn auch vier Unternehmerpersönlichkeiten in den Mittelpunkt, die für südbadische Erfolgsgeschichten stehen: die Gastronomin Viktoria Fuchs vom Hotel Spielweg in Münstertal, die Freiburger Unternehmerin Dorothea Helmer von der Firma Glassomer, den Chef des Sensorenherstellers Sick aus Waldkirch, Mats Gökstorp, und die Chefin der Haufe Gruppe, Birte Hackenjos. Sie alle stünden für die Widerstandskraft der Region und seien Menschen, die „egal wie schlimm es in der Welt steht, jeden Morgen aufstehen und sich vornehmen, die Welt etwas besser zu machen“, so Salomon über seine Gesprächsrunde.

IHK-Präsident Eberhard Liebherr begrüßte die Anwesenden im Konzerthaus Freiburg. Foto: Bernd Peters

Ihr Unternehmen habe Veränderungen „immer umarmt“, so Hackenjos über den Erfolg der Haufe Gruppe, die unter anderem die Unternehmenssoftware Lexware herstellt und vertreibt. Um so erfolgreich handeln zu können als Unternehmen, müsse die Politik aber auch den Betrieben entsprechende Freiheiten gewähren, so Gökstorp. Deutschland sei, was die Umsetzung von neuen Ideen und Innovationen angeht, heute weniger flexibel als vor 20 Jahren, als er aus Schweden nach Deutschland gekommen sei, so der Sick-Manager. Es brauche wieder mehr „Mut, Freude und Freiheit“, um gute Ideen zum Erfolg zu führen. Dass dies möglich sei, beweise Dorothea Helmer, deren Unternehmen Glassomer neuartige Methoden entwickelt hat, um mit geringem Energieaufwand Glasprodukte herzustellen. Innerhalb von drei Jahren habe ihr in Karlsruhe gegründetes Start-Up in Freiburg ein erfolgreiches Unternehmen aus dem Nichts aufgebaut, so die Unternehmerin.

Viktoria Fuchs betonte auch die Bedeutung und Erfolgsaussichten, die mit einer dualen Ausbildung einhergehen: Es reiche nicht, zehn Betriebswirte in der Gastronomie zu beschäftigen, wenn hinterher keiner die Arbeit mache, so die gelernte Köchin.

Autor: Bernd Peters

„Rumours of Fleetwood Mac“ am 17. Februar im Freiburger Konzerthaus – Kartenverlosung

Rumours of Fleetwood Mac“ präsentieren eine leidenschaftliche Hommage an die einzigartige Band.Rumours of Fleetwood Mac“ präsentieren eine leidenschaftliche Hommage an die einzigartige Band. Foto: Veranstalter

„Rumours of Fleetwood Mac“ sind eine Hommage an eine der populärsten Bands der Musikgeschichte. Mittlerweile haben ihre Live-Videos auf YouTube über 100 Millionen Views erreicht, und auch ihre Live-Shows begeisterten Millionen Fleetwood-Mac-Fans. Am 17. Februar gastieren die Musiker im Freiburger Konzerthaus.

1969 verkauften Fleetwood Mac mehr Schallplatten als die Beatles und die Rolling Stones. Ihr Album „Rumours“ aus dem Jahr 1977 gehört zu den erfolgreichsten Alben der Musikgeschichte und ging über 19 Millionen Mal über den Ladentisch – allein in den USA. Kein Wunder, dass sich eine solch riesige Fanbase um die Band scharte. Und das bis heute!

Eine Hommage an diese einzigartige Musikgruppe, die den Zeitgeist der 1960er bis 1990er Jahre prägte, bilden seit 1999 „Rumours of Fleetwood Mac“. Diese Band, bestehend aus sieben Musikern, eine Tribute Band zu nennen, wäre aber definitiv zu kurz gegriffen. Mit ihrer leidenschaftlichen Performance begeistern sie sowohl eingefleischte Fans als auch neue Zuhörer. Der Show gelingt es, die Besucher in die goldene Ära von Fleetwood Mac zurückzuversetzen und mit mehr als 25 Songs – neben den größten Hits und Klassikern auch einige weniger bekannte Perlen – musikalisch ein Tor zu Erinnerungen und Emotionen der Fans zu öffnen. Da überrascht es kaum, dass die Reaktionen des Publikums geradezu euphorisch sind und viele von Gänsehautmomenten und einer einmaligen Zeitreise sprechen.

Mundologia: Irlands wilde Küste und eine Roadstory quer durch Europa

Abenteurer und Fotograf Robert Neu präsentiert faszinierende Aufnahmen aus Irland. Foto: Robert NeuAbenteurer und Fotograf Robert Neu präsentiert faszinierende Aufnahmen aus Irland. Foto: Robert Neu

Ein Mundologia-Samstag voller Kontraste findet am 17. Januar im Paulussaal statt. Um 12.30 Uhr nimmt Abenteurer und Fotograf Robert Neu sein Publikum in „Irland – Wild Atlantic Ride“ mit auf eine 3.000 Kilometer lange Radreise rund um die grüne Insel mit eindrucksvollen Landschaften, lebendiger Kultur und persönlichen Begegnungen. Um 19.30 Uhr ist das preisgekrönte Abenteuer „Mischn Impossible – Zwei Deppen im Duo“ zu sehen: Die Filmemacher Johannes Kürschner und Franz Müller berichten von ihrer chaotisch-schrägen Reise im DDR- Gefährt bis an Portugals Atlantikküste.

Weitere Infos und Tickets unter www.mundologia.de

„Playdate“: Erster Spieletreff für Erwachsene in der Freiburger Markthalle

Verschiedene Kooperationspartner veranstalten am Montag Freiburgs ersten Spieletreff in der Markthalle. Foto: PixabayVerschiedene Kooperationspartner veranstalten am Montag Freiburgs ersten Spieletreff in der Markthalle. Foto: Pixabay

Unter dem Motto „Spielen verbindet“ findet am Montag, 19. Januar, von 18 bis 22 Uhr in der Markthalle Freiburg der erste zentrale Spieletreff „Playdate“ statt. Inspiriert vom erfolgreichen Playdate-Format in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg testet Freiburg nun dieses neue Format für Austausch und gegen Einsamkeit und Isolation.

Das Angebot ist kostenlos und für alle erwachsenen Menschen, die Lust auf Begegnung, Spaß und gemeinsames Ausprobieren haben. Dabei ist es egal, ob sie erfahrene Spieler sind oder nicht. Während des Abends kann der Tisch immer wieder gewechselt werden, um verschiedene Spiele auszuprobieren.
Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen ins Gespräch zu bringen und Gemeinschaft zu fördern – insbesondere auch für diejenigen, die sich allein fühlen oder neue Kontakte knüpfen möchten. Spielen schafft Nähe, baut Barrieren ab und verbindet unterschiedlichste Menschen ganz natürlich.

Vor Ort erwartet die Besucher vielfältige Gesellschaftsspiele, erfahrene Spieleenthusiasten („Erklärbären“) sowie Möglichkeiten zum zwanglosen Austausch bei Speisen und Getränken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Das Projekt ist eine Kooperation zahlreicher ehrenamtlicher Spieletreffs aus den Stadtteilen, der Markthalle Freiburg, des Spieleladens FreiSpiel und dem Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. Bei Erfolg sind weitere Termine über das Jahr verteilt angedacht.

Weitere Infos unter www.spieletreff-freiburg.de/playdate

„Ich bin das Licht“ am 27. Januar im Bürgerhaus am Seepark – Ticketverlosung

Oscar Javelot schafft einen Rahmen, in dem das Publikum die Botschaft der Geschichte unmittelbar erleben kann.Oscar Javelot schafft einen Rahmen, in dem das Publikum die Botschaft der Geschichte unmittelbar erleben kann. Foto: Shana Music

Die Inszenierung „Ich bin das Licht. Die kleine Seele spricht mit Gott“ von Autor Neale Donald Walsch nach dem Musikhörbuch von Oscar Javelot ist am 27. Januar 2026, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus am Seepark zu sehen. In dem Bestseller „Ich bin das Licht. Die kleine Seele spricht mit Gott“ lädt Oscar Javelot das Publikum zu einer berührenden Reise durch Klang, Licht und Stille ein – eine poetische Meditation über das göttliche Licht im Inneren jedes Menschen. In dieser Inszenierung präsentiert Oscar Javelot ein atmosphärisch dichtes Zusammenspiel aus Lesung, Musik und Lichtstimmung. Die spirituelle Erzählung wird von der Sprecherin Katharina Schneider live gelesen und von Javelots charakteristischem Panflötenspiel getragen.

Tickets bei allen Geschäftsstellen der Badischen Zeitung, unter www.reservix.de oder 0170/770 770 3.

Kinotipp: Die Komödie „Extrawurst“ mit Hape Kerkeling

Es geht um die Wurst: Matthias (Friedrich Mücke), Torsten (Christoph Maria Herbst) und Heribert (Hape Kerkeling) besprechen die Lage.Es geht um die Wurst: Matthias (Friedrich Mücke), Torsten (Christoph Maria Herbst) und Heribert (Hape Kerkeling) besprechen die Lage. Foto: Studiocanal GmbH/Daniel Gottschalk

Es geht um viel mehr als einen Grill: Die Neuanschaffung eines solchen sorgt in einem Tennisclub für Aufruhr und jede Menge Gesprächsbedarf. Marcus H. Rosenmüller bringt den Bühnenhit auf die große Leinwand – mit einem hochkarätig besetzten Ensemble.

Eigentlich ist es reine Formsache: Heribert (Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Tennisclubs Lengenheide, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst), von Berlin in die Provinz ausgewandert, haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie (Anja Knauer) vor, für ihren Doppelpartner Erol (Fahri Yardim), das einzige muslimische Mitglied des Vereins, einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. Schnell wird allen klar: Es geht hier um viel mehr als einen Grill.

Eines der witzigsten und erfolgreichsten Theaterstücke der letzten Jahre kommt auf die große Leinwand: Regisseur Marcus H. Rosenmüller („Trautmann“) inszenierte den Bühnenhit der Comedy-Autoren Dietmar Jacobs („Stromberg“) und Moritz Netenjakob („Ladykracher“) mit einem brillanten Ensemble. Erstmals standen Hape Kerkeling („Kein Pardon“) und Christoph Maria Herbst („Der Spitzname“) gemeinsam vor der Kamera. In weiteren Rollen sind Fahri Yardim („Schock“), Anja Knauer („Pumuckl und das große Missverständnis“) und Friedrich Mücke („Das Kanu des Manitu“) sowie Gaby Dohm („Die Schwarzwaldklinik“) und Milan Peschel („Beckenrand Sheriff“) zu sehen.