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Trotz Niederlage in Lille: SC Freiburg erreicht Achtelfinale der Europa League

Der SC Freiburg hat am letzten Spieltag der Europa League-Ligaphase trotz einer 0:1 (0:0)-Niederlage beim französischen Erstligisten OSC Lille das Achtelfinale erreicht. Freiburg spielte rund 20 Minuten in Unterzahl.

Schon vor der Partie hatte der SC das Ticket für die K.O.-Phase der Europa League sicher. Im nordfranzösischen Lille hätte den Breisgauern ein Punkt gereicht, um den direkten Einzug ins Achtelfinale perfekt zu machen. Am Ende gelang das auch trotz einer knappen Niederlage.

Die erste Halbzeit blieb ereignisarm. Freiburg stand defensiv sicher und ließ kaum gegnerische Offensivaktionen zu. Selbst gefährlich wurden die Breisgauer aber kaum. Im zweiten Durchgang verpasste Junior Adamu aus aussichtsreicher Position bei einem Freiburger Konter die Führung für den SC (56. Minute). In der 74. Minute sah schließlich Maximilian Eggestein die Rote Karte. Der Freiburger Mittelfeldspieler war mit offener Sohle seinem Gegenspieler auf den Knöchel getreten. Bei einer vergleichbaren Szene nur zwei Minuten zuvor auf der anderen Seite beließ es der Schiedsrichter bei einer Gelben Karte für Lilles Benjamin André. Aber auch in Unterzahl gelang es der Schuster-Elf die offensiv anrennenden Franzosen in Schach zu halten.

Alles schien auf ein 0:0 für Freiburg hinauszulaufen. Doch in der ersten Minute der Nachspielzeit gab es einen Elfmeter für Lille. Nach einem Foul des eingewechselten Cyriaque Irié zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Lilles Angreifer Oliver Giroud ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den Elfmeter sicher. SC-Torhüter Noah Atubolu erahnte die richtige Ecke, kam aber nicht mehr an den platziert ins rechte Toreck geschossenen Ball.

Atubolu: „Können komplett stolz auf uns sein“

Für Freiburg blieb die einzige Niederlage in der Ligaphase letztlich folgenlos. Als Tabellensiebter erreichte die Mannschaft von Julian Schuster das Achtelfinale der Europa League. „Am Ende musst Du dich freuen, dass wir es geschafft haben. Ich persönlich rege mich aber sehr auf, dass wir das Gegentor noch bekommen“, sagte Noah Atubolu im RTL-Interview. „Aber bei aller Selbstkritik: Wir sind Siebter der Europa League und können komplett stolz auf uns sein.“

Die Auslosung für das Achtelfinale erfolgt am Freitag, 27. Februar. Gespielt wird die Runde der letzten 16 am Donnerstag, 12. März und am Donnerstag, 19. März.

Tragödie in Freiburg: Mann stürzt bei mutmaßlichen Suizidversuch auf Frau

Freiburg InnenstadtIn der Kaiser-Joseph-Straße in Freiburg soll ein Mann bei einem mutmaßlichen Suizidversuch mit voller Wucht auf eine unbeteiligte Frau gesprungen sein. Symbolfoto: Joers

Drama in der Freiburger Innenstadt: Ein Mann soll sich in der Freiburger Innenstadt versucht haben, mit einem Sprung aus dem Fenster das Leben zu nehmen. Dabei stürzte er auf eine Passantin. Das berichtet die Badische Zeitung.

Der tragische Vorfall soll sich demnach am Dienstag gegen 19 Uhr in der Kaiser-Joseph-Straße, Freiburgs zentraler Einkaufsmeile, ereignet haben. Der Mann soll bei einem mutmaßlichen Suizidversuch aus einem Fenster im dritten Stock eines Gebäudes gesprungen sein. Genau in dem Moment lief eine unbeteiligte Passantin auf dem Gehweg vorbei und wurde von dem Körper des Mannes getroffen. Der Mann sei der jungen Frau demnach direkt auf den Kopf gefallen. Ein Ersthelfer war sofort zur Stelle, um der Frau zu helfen. Wie sich erst später herausgestellt habe, soll sich die Frau laut BZ-Informationen durch die Wucht des Aufpralls eine schwere Verletzung im Nackenbereich zugezogen haben. Sie musste demnach operiert werden.

Wie die BZ außerdem berichtet, soll der Mann den Sturz zunächst schwer verletzt überlebt haben und musste in einer Klinik reanimiert werden. Ob er den Suizidversuch überlebt habe, sei am Donnerstag demnach nicht bekannt gewesen. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall (zum BZ-Artikel geht es hier).

Info: Haben Sie suizidale Gedanken oder diese bei einem Angehörigen oder einer Bekannten festgestellt? Hilfe gibt es bei der Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222, www.telefonseelsorge.de.

OB Martin Horn kündigt zum Wahlkampauftakt eine Wohnungsinitiative für Obdachlose an

OB Martin Horn im Kreise seiner Unterstützer – darunter Jobrad-Gründer Ulrich Prediger (links), Innenstadt-Akteurin Anca Rosler-Koslar (2.v.l.), Senay Awad (Sozialdienst muslimischer Frauen, 3.v.l.) und Barock-Orchester Intendant Hans-Georg Kaiser (rechts). Foto: Bernd PetersOB Martin Horn im Kreise seiner Unterstützer – darunter Jobrad-Gründer Ulrich Prediger (links), Innenstadt-Akteurin Anca Rosler-Koslar (2.v.l.), Senay Awad (Sozialdienst muslimischer Frauen, 3.v.l.) und Barock-Orchester Intendant Hans-Georg Kaiser (rechts). Foto: Bernd Peters

Der amtierende Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) hat zum Auftakt seines OB-Wahlkampfs eine Initiative gegen die Wohnungslosigkeit in Freiburg angekündigt. „Das Thema muss gebündelt angegangen werden“, so der OB. Der Anstieg der Wohnungslosigkeit in Freiburg insbesondere unter Frauen sei nicht hinnehmbar. Beim sozialen Wohnungsbau wolle er verstärkt das Land in die Pflicht nehmen.

Außerdem wolle der Amtsinhaber Freiburg dauerhaft unter den fünf attraktivsten Standorten für Unternehmensgründungen in Deutschland etablieren, so Horn am Montag weiter. Ab diesem Mittwoch werde er mit dem Haustür Wahlkampf beginnen, um für seine Wiederwahl um Vertrauen zu werben: Er wolle Tausende Umfrage-Postkarten unter die Bevölkerung bringen, um dort die Stimmung und Bedürfnisse der Menschen abzufragen. Via QR-Code könne jeder sich an der Erhebung beteiligen und Wünsche und Kritik einbringen. „Mir ist wichtig, noch einmal ’Ja, ich will’ zu sagen zu dieser Kandidatur“, so Horn am Montag.

Den Rücken gestärkt bekommt er dabei von der Unterstützer-Initiative „Wir für hier“, in der von der Schülerin bis zum Orchester-Intendanten ein breiter Querschnitt durch die Freiburger Stadtgesellschaft vertreten ist, und die nicht spart mit Lob für „ihren“ OB: Er fühle sich durch Horns Standortpolitik „gut abgeholt“ als Unternehmer, so Jobrad-Gründer und „Wir für hier“-Mitglied Ulrich Prediger am Montag. Horn habe die richtige „kommunikative Handschrift“ und setze sich für die Kulturschaffenden ein, lobte Hans-Georg Kaiser, der Intendant des Freiburger Barock Orchesters (FBO). Horn sei obendrein „erreichbar für jeden“ und sehr interessiert am interreligiösen Dialog in Freiburg, so Senay Awad vom Sozialdienst muslimischer Frauen: seit Horns Wahl vor acht Jahren könnten sich Muslime erstmals als Teil der Mehrheitsgesellschaft in Freiburg fühlen. „Wir brauchen Martin Horn in Freiburg“, so Awads Fazit.

OB: „Bin kein Polterer und kein Spalter“

Horn tritt für eine zweite Amtszeit in Freiburg an. Aufgrund des derzeitigen Landtagswahlkampfes wolle er aber erst ab März weitere konkretere Details zu seinen Vorhaben für die kommenden acht Jahre konkretisieren. Ihm sei es jedoch wichtig, so der Amtsinhaber, eine neue Vision für die Freiburger Innenstadt zu entwickeln. Als Beispiel nannte er Pläne, einmal im Jahr über mehrere Tage hinweg eine Illumination des Freiburger Münsters im Kulturleben zu etablieren. Mit den Einnahmen solle der Erhalt des Freiburger Münsters unterstützt werden.

Ihm liege außerdem am Herzen, im Wahlkampf auf das Miteinander der Menschen zu setzen und nicht Wahlkampf gegen einen oder mehrere seiner Herausforderer zu führen. Konfrontiert mit dem Vorwurf, er gelte in Teilen der Gesellschaft in Freiburg als zu konfliktscheu und verspreche den Leuten zu viel, sagte Horn am Montag, er sei eben „kein Polterer und kein Spalter“. Ihm gehe es immer um bestmögliche Lösungen für die Stadt. Seine Wahlversprechen aus dem Jahr 2016 habe er nahezu komplett umgesetzt. Bernd Peters

St. Georgener Fasnet zwischen Wandel und gelebter Tradition

Der Blick in leuchtende Kinderaugen – für MIchael Pfahler von den Rebläusen in St. Georgen das Größte an Fastnacht. Foto: Rita EggsteinDer Blick in leuchtende Kinderaugen – für MIchael Pfahler von den Rebläusen in St. Georgen das Größte an Fastnacht. Foto: Rita Eggstein

Die Fasnet lebt – aber nicht von allein. 25 Aktive der Reblauszunft stemmen in St. Georgen das ganze närrische Jahr, mit Herzblut, Zeit und Verantwortung. Doch es wird eng und Familienzunft zu sein heißt heute, sich neuen Lebensrealitäten zu stellen – ohne die Tradition zu verlieren.

Wenn Michael Pfahler, Zunftvogt der Reblauszunft in St. Georgen, über die Fasnet spricht, wird schnell deutlich: Es geht um weit mehr als Masken, Umzüge und närrisches Treiben. Die Fasnet ist für ihn ein soziales Fundament des Ortes – ein Treffpunkt für Menschen aller Generationen, Herkunft und Persönlichkeiten.

Aktuell sieht sich die Reblauszunft in Sachen Gemeinschaft und Zusammenhalt gut aufgestellt. Rund 25 aktive Hästräger tragen die Verantwortung für die Gestaltung der Ortsfasnet. Eine Zahl, die jedoch kritisch ist. „Bei Krankheit oder Ausfällen wird es schnell schwierig“, sagt Pfahler. Besonders im Alterssegment zwischen 25 und 40 Jahren ist die Zunft unterbesetzt – dabei sei genau diese Gruppe für viele Vereine entscheidend, um langfristig bestehen zu können.

Nicht nur an der Fasnet aktiv

Traditionell versteht sich die Zunft als Familienzunft. Lange lebte sie davon, dass ganze Familien mitwirkten. Doch das Freizeitverhalten hat sich verändert. Verpflichtungen sind vielfältiger geworden, Verlässlichkeit schwieriger. „Die große Flexibilität von heute erfordert auch von uns neue Antworten“, so Pfahler. St. Georgen wächst, aber der Kontakt zu Neubürgern kommt nur schwer zustande. „Ich weiß nicht, ob man sich heute noch so selbstverständlich in den Ort einbringen möchte“, so der Zunftvogt.

Dabei ist das Zunftjahr alles andere als ruhig. Die Bürgerfasnet und der Zunftabend am Wochenende des 31. Januar und 1. Februar bildet zwar den Höhepunkt, doch auch darüber hinaus ist die Zunft das ganze Jahr aktiv: bei Weinfesten, Freizeitaktionen und gemeinschaftspflegenden Veranstaltungen. Nach der Fasnet kehrt keine Ruhe ein – das Miteinander bleibt zentral.

Mit 25 aktiven Hästrägern hat die Reblauszunft an der Fasnet viel zu tun. Foto: Rita Eggstein

In leuchtende Kinderaugen blicken

Besonders bewegen Pfahler die Begegnungen während der närrischen Tage. „In leuchtende Kinderaugen zu blicken, während man selbst unter der Maske steckt, ist sensationell“, sagt er. Man spüre sofort, ob ein Kind offen oder eher zurückhaltend ist – doch gerade dieser direkte, ehrliche Kontakt mache den Reiz aus. Auch bei Seniorinnen und Senioren seien die Narren beliebt, wenn sie mit Humor und Respekt für Abwechslung sorgen.

Gleichzeitig beobachtet der Zunftvogt eine Veränderung der Fasnet. Traditionen würden nicht immer eingehalten, vor allem durch neu gegründete Zünfte. Manche Bräuche würden falsch verstanden oder überzogen: Schuhe an den Schnürsenkeln zusammenbinden könne man noch positiv sehen, doch mit Klebeband zusammenkleben, Schuhe ausziehen oder gar wegwerfen gingen zu weit. Auch das Bemalen von Gesichtern – und teils sogar Kleidung – mit Farbstiften habe man wieder eingestellt. Für Pfahler ist klar: Der Narr ruft „Narri“, wartet auf die Antwort und wirft Bonbons. Körperlicher Kontakt gehört zum Schunkeln und Tanzen – nicht zu Zwang oder Grenzüberschreitungen.

Umso größer ist die Vorfreude auf die eigenen Veranstaltungen: Narrensuppe, Besuche in Schule, Kindergarten und Seniorenheim, Narrenmessen, Schnurren in St. Georgen, Scheibenschlagen, Kappensitzung, Rathaussturm und der Rosenmontagsumzug der Breisgauer Narrenzunft. Ein besonderes Highlight ist die Ratssuppe, bei der auch politische Gäste erscheinen – vom Oberbürgermeister über Gegenkandidaten bis hin zu Landtagskandidaten und Gemeinderäten.

Die Fasnet ist auch politisch

Für Pfahler ist die Fasnet auch politisch im besten Sinne: Der Narr hält den Bürgern den Spiegel vor. Büttenreden, Schnurren und Tänze sind Ausdruck einer Narrenfreiheit, die als Form der Meinungsfreiheit oft unterschätzt wird. „Der Verbindung von Fasnet und Ballermann müssen wir entgegenarbeiten“, mahnt er. Denn Fasnet bedeute Gemeinschaft, soziales Miteinander und kulturelle Tiefe – ein Faktor, dessen Bedeutung häufig verkannt werde.

Ein besonderes Beispiel für gelebte Gemeinschaft sind die Rebrolltrudeviecher, in denen Kinder zwischen einem und 15 Jahren aus allen vier St. Georgener Zünften zusammenkommen. Drei- und Sechzehnjährige stehen gemeinsam auf der Bühne – und erleben ein starkes Gemeinschaftsgefühl, das über Altersgrenzen hinweg trägt.

Am Ende bleibt für Pfahler eine klare Überzeugung: „Fasnet ist nichts, was man mit KI nachbilden kann.“ Sie lebt vom Mitmachen, vom persönlichen Einsatz, von echten Begegnungen. Und genau darin liegt ihre unverwechselbare Stärke.

Fischer-Z kommt am 22. Oktober ins Freiburger Konzerthaus – Verlosung

John Watts und seine Band spielen bei dem Konzert auch neue Songs und neu interpretierte Versionen ihrer Lieblingsstücke.John Watts und seine Band spielen bei dem Konzert auch neue Songs und neu interpretierte Versionen ihrer Lieblingsstücke. Foto: Todde Vision

2026 markiert ein großes Jubiläum für Fischer-Z: Vor 50 Jahren wurde die Band gegründet.Um diesen Meilenstein gebührend zu feiern, sind John Watts und seine Band dieses Jahr auf einer weltweiten Jubiläumstour unterwegs. Am 22. Oktober, 20 Uhr, gastieren sie im Freiburger Konzerthaus.

„Ich kann kaum glauben, dass das schon 50 Jahre sind. Es war eine unglaubliche Reise mit Höhen und Tiefen, aber ich freue mich riesig darauf, mit allen zu feiern – und ich bin bereit! Auf viele weitere Jahre voller neuer Musik, Konzerte und Kunst“, sagt John Watts.

Parallel zur weltweiten Tour erscheint das neue Album „50/50“. Es enthält fünf neue Songs sowie fünf neu interpretierte Versionen von Johns Lieblingsstücken aus den ersten fünf Alben. Fischer-Z wurde 1976 an der Brunel University gegründet, zusammen mit Johns Freund und Keyboarder Steve Skolnik. Das Debütalbum „Word Salad“ erschien 1979 und wurde sofort ein Post-Punk-Hit. 1980 folgte mit „So Long“ die erfolgreichste Single der Band und einer der ersten Musikclips überhaupt, die auf MTV liefen – der Durchbruch für Fischer-Z auf großen Bühnen weltweit. 1981 erschien das bis heute erfolgreichste Album „Red Skies Over Paradise“ mit den Singles „Marliese“ und „Berlin“.

Bis heute hat John 23 Alben veröffentlicht, zwei Millionen Tonträger verkauft und mehr als 3.000 Konzerte in ganz Europa, den USA und Kanada gespielt. An seinen Aufnahmen wirkten unter anderem Peter Gabriel, Steve Cropper und die Bläsersektion von Dexy’s Midnight Runners mit. Fischer-Z tourten mit The Police und Dire Straits und traten mit Bob Marley auf dessen letzter Europatour auf.

Tickets für das nächste Heimspiel des SC Freiburg zu gewinnen

Gewinnspiel SC FreiburgGewinnspiel: Tickets für den SC Freiburg gewinnen mit dem Freiburger Wochenbericht und badenova. Foto: Detlef Berger

Fußballfans aufgepasst: Gewinnen Sie Eintrittskarten für das kommende Bundesliga-Heimspiel des SC Freiburg gegen Werder Bremen am Samstag, 7. Februar um 15:30 Uhr – denn auch in dieser Saison verlosen der Freiburger Wochenbericht und Badenova gemeinsam attraktive Tickets im Europa-Park Stadion. Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Sitzplatzkarten für die Osttribüne.

Badenova Logo

Wer zwei Karten für das Heimspiel des SC Freiburg gewinnen möchte, beantwortet die folgende Gewinnspielfrage und ruft ab heute, Mittwoch, 28. Januar bis Sonntag, 1. Februar, 24 Uhr unter 01 37/ 9 37 95 69 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Badenova“ und die richtige Antwort. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Gewinnspielfrage:

Welcher frühere Werder-Spieler mit SC-Freiburg-Vita feierte kürzlich Hochzeit?
A) Nils Petersen
B) Florian Bruns
C) Patrick Osterhage

Wer wird Mannschaft des Jahres in Freiburg?

Mannschaft des Jahres Freiburg 2025Wer wird Mannschaft des Jahres in Freiburg. Stimmen Sie jetzt ab! Foto: Galanacht des Sports, Vereine / FWB

Freiburg sucht die Sportlerin, den Sportler und die Mannschaft des Jahres 2025. Die Galanacht des Sports am 14. März im Konzerthaus Freiburg bietet dafür den festlichen Rahmen. Hier stellen wir die nominierten Sportler vor, über die Sie, liebe Leserinnen und Leser, abstimmen können.

Die Galanacht des Sports am Samstag, 14. März im Konzerthaus Freiburg ist eines der letzten großen Gesellschaftsereignisse der Stadt Freiburg: Auf der jährlichen Eventnacht ehrt die Stadt Freiburg die erfolgreichsten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften und vergibt die städtischen Sportmedaillen für die herausragenden Leistungen des Jahres 2025 – eingerahmt in eine festliche Atmosphäre aus Showacts, DJ-Musik und Party bis in die Nacht hinein (Tickets gibt es unter www.galanacht-des-sports.de).

Die Sportlerwahl

Höhepunkt des Abends mit sportlichen Showacts, Livemusik und Tanz ist die Sportlerwahl, über deren Ausgang Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit abstimmen können. In den kommenden Wochen stellt der Freiburger Wochenbericht als offizieller Medienpartner die jeweils vier Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften vor, die von einer Jury vorab ausgewählt wurden. Nachdem wir die nominierten Sportlerinnen (mehr dazu hier) und Sportler (mehr dazu hier) bereits vorgestellt haben, folgen an dieser Stelle die vier nominierten Mannschaften.

Der Wahlmodus

Ihre Stimme zählt bei der Wahl zu Freiburgs Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2025. Neben dem Publikums-Voting wird zusätzlich eine Expertenjury aus dem Sportreferat der Stadt Freiburg, dem Sportkreis Freiburg und dem Freiburger Wochenbericht ihr Votum abgeben. Somit gewinnen die nominierte Sportlerin, Sportler und Mannschaft, die die meisten Wertungspunkte aus Publikums-Voting (50 Prozent) und Jury-Voting (50 Prozent) auf sich vereinen können. Gibt es einen Punktegleichstand, ist am Ende ausschlaggebend, wer mehr Stimmen aus der Publikumswahl erhalten hat.

So stimmen Sie ab

Für die Online-Abstimmung an der Sportlerwahl gehen Sie auf www.galanacht-des-sports.de und geben dort Ihre Stimme ab. Bis zum 2. März 2026 ist das Voting freigeschaltet.

Die Abstimmung erreichen Sie auch über den folgenden Link:

Das sind die vier nominierten Sportler:

Nach sieben Jahren Trockenheit und Borkenkäfer sah es 2025 im Wald besser aus

Ein gesunder Mischwald mit alten und jungen Bäumen kann dem Klimawandel die Stirn bieten. Foto: SchwendeEin gesunder Mischwald mit alten und jungen Bäumen kann dem Klimawandel die Stirn bieten. Foto: Schwende

Förster im Freiburger Stadtwald und im Hochschwarzwald können wieder aufatmen: Das feuchtere Wetter in 2025 hat dem Wald gutgetan. Doch Entwarnung geben die Experten nicht, sondern nutzen die gewonnene Zeit, um den Wald fit für den Klimawandel zu machen. Für den Wald war das Wetter des vergangenen Jahrs eine Wohltat. So lautet die Bilanz von Forstbezirksleiter Hans-Ulrich Hayn für den Forstbezirk Hochschwarzwald, der die Staatswälder zwischen Freiburg und Villingen umfasst. Nach sieben Jahren Alarmzustand aufgrund von großer Trockenheit und der Gefahr durch Borkenkäfer konnten die Förster 2025 endlich einmal aufatmen. Nur 15 Prozent des im Verlauf des Jahres gemachten Holzes musste aufgrund von Waldschäden geschlagen werden. Seit 2014 hatte dieser Wert konstant höher gelegen und im Jahr 2019 sogar 90 Prozent betragen. „Zwischen 2018 und 2020 bestand praktisch unser gesamter Holzeinschlag aus Schadholz“, beschreibt Philipp Weiner, stellvertretender Leiter des Forstbezirks Hochschwarzwald, die Lage.

Wasserspeicher waren gut gefüllt

Die wesentliche Ursache für die deutliche Verbesserung sieht Hayn in der günstigen Witterung im vergangenen Jahr. Es habe 2025 weder nennenswerte Gewitterstürme noch lange Trockenperioden gegeben. Die Wälder in Freiburg und im Schwarzwald profitierten von ausreichend Niederschlag, was nicht in allen Teilen der Republik der Fall war. Nicole Schmalfuß, Leiterin des städtischen Forstamts Freiburg, beurteilt die Situation für den Stadtwald Freiburg ähnlich. Obwohl die Temperaturen 2025 entsprechend dem Klimatrend auch in Freiburg hoch lagen, seien die Bäume damit besser zurechtgekommen, da die Wasserspeicher im Boden gut gefüllt gewesen seien. „Die Bäume konnten sich regenerieren, wachsen und in vollem Umfang Photosynthese betreiben“, sagt Schmalfuß. Vitale, gut versorgte Bäume sind weniger anfällig für Krankheiten, Sturmschäden und Borkenkäferattacken. Das insgesamt feuchtere Jahr 2025 habe dem Wald eine Verschnaufpause verschafft.

Förster fördern klimastabilen Baum-Mix

Diese Verschnaufpause wissen die Forstexperten zu nutzen: Sie fördern die natürliche Waldverjüngung mit klimastabileren Baumarten und pflanzen neue Bäume an den Orten, wo die natürliche Waldverjüngung nicht ausreicht. Die Waldverjüngung durch das natürliche Nachwachsen junger Bäume aus Samen der Altbäume und in deren Schatten sei das Mittel der Wahl, sagt Schmalfuß. So entstünden keine hohen Kosten wie bei der Neupflanzung, und es funktioniere in der Regel besser. Nur wenn gewünschte Baumarten nicht natürlicherweise im Wald vorkommen, greifen die Förster mit Neupflanzungen ein, um den Baum-Mix im Wald in Richtung klimastabilere Baumarten zu lenken.

„In den Wäldern am Roßkopf und in Günterstal haben wir viele alte Tannen“, sagt Schmalfuß. Bei den Tannenbeständen müsse man in Zukunft in tieferen Lagen aufgrund des Klimawandels mit Problemen rechnen. Deshalb sei es wichtig, klimastabilere Baumarten im Wald, wie beispielsweise Eichen oder Kastanie, zu fördern, die mit Wärme und Trockenheit besser zurechtkommen als Fichte, Tanne und Buche. Strategisch setzen die Förster für den klimastabileren Wald der Zukunft auf Mischwald mit verschiedenen Baumarten und einem gesunden Mix aus alten und jungen Bäumen. Hierfür sei auch die Jagd wichtig, sagt Schmalfuß, um den Verbiss des Baumnachwuchses durch das Rehwild in einem für den Wald erträglichen Maß zu halten.

Trotz der guten Nachrichten für das Jahr 2025 könne man keine Entwarnung geben, betont Schmalfuß. Aufgrund des Klimawandels wäre es illusorisch, anzunehmen, dass es nicht wieder zu Trockenjahren und Waldschäden kommen werde. „Aber wir haben durch das feuchtere Jahr 2025 wieder etwas Zeit gewonnen, die wir nutzen, um den Waldumbau in Richtung eines vielfältigen, klimastabilen Walds weiter voranzutreiben.“

Fürs TV: Pierre M. Krause besucht Comedy-Star Max Giermann in seinem Atelier in Kirchzarten

Hatten sichtlich Spaß beim TV-Dreh: Comedian Max Giermann (l.) nutzte die Gelegenheit und malte ein Porträt seines TV-Kollegen Pierre M. Krause.Hatten sichtlich Spaß beim TV-Dreh: Comedian Max Giermann (l.) nutzte die Gelegenheit und malte ein Porträt seines TV-Kollegen Pierre M. Krause. Foto: SWR

In der SWR-Sendung „Kurzstrecke“ trifft Pierre M. Krause Prominente und begleitet sie ein Stück auf ihrem Weg. In der neuesten Folge der siebten Staffel der erfolgreichen Show ist er mit Comedy-Star Max Giermann unterwegs. Der lebt ja seit vergangenem Jahr wieder in seiner alten Heimat Freiburg. Deshalb besucht Pierre M. Krause ihn in seinem Atelier in Kirchzarten. Denn Max Giermann widmet sich seit zwei Jahren neben der Schauspielerei intensiv der Kunst. Und bei dieser Gelegenheit malt er gleich mal ein Porträt seines TV-Kollegen. Und verrät: „Ich kann gut damit leben, wenn Leute meine Bilder nicht gut finden. Das kann ich trennen. Beim Schauspiel ist das ganz anders, wenn da einer schreibt ich wäre nicht lustig oder es war langweilig, kann ich nächtelang nicht schlafen.“

Die beiden verstehen sich offensichtlich blendend und so jagt auch bei der gemeinsamen Autofahrt ein Gag den nächsten. Hier wird über die Schauspielerei und die Kunst geplaudert. „Es wäre mein Wunsch, wenn die Malerei noch größeren Raum einnimmt. Beim Schauspiel würde ich gerne noch Interessantes ausprobieren“, erzählt Max Giermann. Normalerweise kennt man ihn aus lustigen TV -Sendungen wie „LOL“, doch schon im vergangenen Jahr hat er damit überrascht, dass er eine Rolle im Kölner Tatort übernommen hat.

Doch einen ernsten Moment gab es auf der „Kurzstrecke“ dann doch, als Pierre M. Krause seinem guten Freund dankte, dass er in der schlimmsten Zeit seines Lebens für ihn da war. Denn er hatte eine schwere Krebserkrankung, ein bösartiger Tumor am Rücken, der entfernt werden musste. Deshalb ist er bei den Dreharbeiten auch mit Krücken unterwegs. Der Dank rührte Max Giermann zu Tränen. Lustig wurde es dann aber schnell wieder, als es ins Brillen-Atelier L’Occaso ging, um Max Giermann eine Brille auszusuchen.

Die neue Folge „Kurzstrecke“ ist am Freitag, 20. Februar, um 23.30 Uhr im SWR zu sehen. Wer nicht so lange warten will, schon jetzt könnt ihr sie in der ARD-Mediathek (https://www.ardmediathek.de/video/kurzstrecke-mit-pierre-m-krause/folge-7-max-giermanns-leben-ist-eine-leinwand-s07-e07/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyOTQ4MzE) oder bei You Tube sehen. Schaut rein!

Was bleibt von den Zeitzeugen? Neue Ausstellung im Freiburger NS-Dokuzentrum

Bücher, Filme, Interview-Ausschnitte und mehr setzen sich bei der Ausstellung mit dem Thema Zeitzeugen auseinander.Bücher, Filme, Interview-Ausschnitte und mehr setzen sich bei der Ausstellung mit dem Thema Zeitzeugen auseinander. Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg

Bald wird es keine lebenden Zeitzeugen der NS-Verbrechen mehr geben, die von ihren Erlebnissen persönlich berichten können. Was bleibt von ihren Erinnerungen – zum Beispiel in Büchern, Filmen, Comics oder weiteren Formaten? Das zeigt die neue Ausstellung.

Seit der Eröffnung im März 2025 haben das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) bereits mehr als 40.000 Interessierte besucht. „Darüber sind wir sehr glücklich und froh“, betonte Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des DZNS. „Wir sind zunehmend mit KI-erstellen Fakenews konfrontiert, die beispielsweise auch den Holocaust leugnen, deshalb sind wir als Erinnerungsort gefordert, dem eine wissenschaftlich fundierte Forschung entgegenzusetzen“, sagte sie beim Pressetermin am Montag. Hier wurde die erste Sonderausstellung des Museums „Ende der Zeitzeugenschaft?“ vorgestellt.

Es ist bereits die achte Station der Wanderausstellung des Jüdischen Museums Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg – trotzdem ist diese in Freiburg erstmals in Baden-Württemberg zu sehen.
Wie entstehen aus Erinnerungen Erzählungen und was beeinflusst sie? Was hat sich im Umgang mit ihnen seit 1945 verändert? Wer oder was erinnert in 50 Jahren an den Holocaust? Und wie gehen Museen oder Gedenkstätten damit in Gegenwart und Zukunft um? Um diese Fragen dreht sich die Ausstellung. „Zeitzeugenbesuche werden enden, das aber das ist nicht das Ende der Erinnerung an die Geschehnisse, denn viele Zeugnisse und Materialien bleiben erhalten“, betont Caroline Klemm, Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des DZNS.

Interview-Ausschnitte von Freiburgern

„Die Ausstellung hat auch einen starken Bezug zu Freiburg“, so Julia Wolrab. Denn es wurden Ausschnitte aus zehn Interviews mit überlebenden Freiburgern ergänzt. Dazu gehören unter anderem die Schriftstellerin Lotte Paepcke, der als US-Agent bekannt gewordene Fred Mayer, der in der Colombistraße 11 wohnende Max Eisenmann und der spätere Pfarrer Helmut Schwarz. „Es geht auch darum, wie solche Interviews entstanden sind und wie sich der Umgang mit diesen verändert hat.“

Auch eine Leihgabe des Maximilian-Kolbe-Werks Freiburg ist zu sehen: die Häftlingsjacke, die der polnische Überlebende Jozef Krzepina auf einem „Todesmarsch“ aus dem KZ Sachsenhausen tragen musste. Eine neue Audiotour in der Museen Freiburg App setzt das Thema der Sonderausstellung mit Objekten und Zeugnissen der Dauerausstellung in Beziehung. Außerdem gibt es ein umfangreiches Angebot mit Workshops und mehr für Gruppen und Schulklassen.

Die Ausstellung ist bis zum 13. September zu sehen. Das Dokumentationszentrum (Rotteckring 14) ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ergänzend gibt es zahlreiche Veranstaltungen. In Kooperation mit dem Kommunalen Kino findet die Reihe „Hinschaun“ statt – Filmvorführungen mit anschließendem Austausch. Bei einem Erzählcafé auf dem Grethergelände geht es um Erfahrungen von Überlebenden und ihren Familien nach 1945. Im DZNS findet ein Gespräch mit dem Nachkommen Joachim S. Nelson über die als jüdisch verfolgte Freiburger Familie Nelson statt. Zum Abschluss der Sonderausstellung diskutiert das DZNS auf einem Podium unter dem Motto „Wie gestalten wir das Erinnern ohne direkte Zeitzeugen? Alternative Formen des Erinnerns an den Holocaust“.