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Weingenuss am Münster: Am 2. Juli wird das Freiburger Weinfest eröffnet

Eröffnet wird das Traditonsfest auf dem Münsterplatz von der frisch gekürten Badischen Weinkönigin.Eröffnet wird das Traditonsfest auf dem Münsterplatz von der frisch gekürten Badischen Weinkönigin. Foto: Thomas Kunz

Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) veranstaltet von Donnerstag, 2. Juli, bis Dienstag, 7. Juli, das Freiburger Weinfest. Das Fest wird in enger Zusammenarbeit mit den Freiburger Wein-
gütern sowie den Weinbaubetrieben aus dem Breisgau, dem Kaiserstuhl, dem Markgräflerland und vom Tuniberg organisiert.

Eröffnet wird das Freiburger Weinfest am Donnerstag, 2. Juli, um 18 Uhr vor dem Historischen Kaufhaus von der am selben Tag frisch gekürten Badischen Weinkönigin gemeinsam mit den beiden Badischen Weinprinzessinnen sowie Bürgermeisterin Carolin Jenkner und FWTM-Geschäftsführerin Katharina Schirmbeck. Sechs Tage lang steht der Freiburger Münsterplatz ganz im Zeichen des badischen Weins. Rund 60 regionale Weinbaubetriebe präsentieren mehr als 400 Weine und Sekte. Zudem bieten 15 Restaurants und Imbissbetriebe passende kulinarische Begleitung für Genuss.

Das Weinfest gliedert sich in elf Bereiche mit Weingütern und Genossenschaften aus Südbadens. Als gastronomische Partner neu dabei sind Villinger Feinkost & Bistrot mit Maultaschen und Tapas, J&M Lang aus Freiburg mit Raclette und die Austernbrüder mit ausgefallenen Kreationen. Ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit Bands, DJs und Straßenmusik begleitet das Fest.
Erneut gibt es eine Spendenaktion zugunsten des Freiburger Münsterbauvereins. Von jedem auf dem Weinfest verkauften Weinglas zum Preis von drei Euro fließen zehn Cent in den Erhalt des Freiburger Münsters.

Geöffnet hat das Weinfest am Donnerstag sowie von Sonntag bis Dienstag von 17 bis 24 Uhr, am Freitag und Samstag von 17 bis 1 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Münstermarkt findet auch währenddessen zu den regulären Zeiten statt. Mehr online unter www.weinfest.freiburg.de

Fotoausstellung „Weltenfrauen – Im Gewand der Vielfalt“ im Augustinum

Die Ausstellung der Freiburger Fotografin Ellen Schmauss zeigt Portraits von Frauen in traditionellen Gewändern.. Foto: Ellen SchmaussDie Ausstellung der Freiburger Fotografin Ellen Schmauss zeigt Portraits von Frauen in traditionellen Gewändern.. Foto: Ellen Schmauss

Mit einem respektvollen Augenmerk auf Frauen widmet sich die Fotoausstellung der Freiburger Fotografin Ellen Schmauss der bunten Vielfalt unserer Gesellschaft. „Weltenfrauen – Im Gewand der Vielfalt“ zeigt Portraits von Frauen in traditionellen Gewändern ihrer Herkunftsländer. Die würdevollen Portraits werfen Licht auf die Diversität unserer sich wandelnden Gesellschaft in Deutschland. Die Fotoausstellung wird in Auszügen durch kleine schriftliche Zusammenfassungen der Biografien der Frauen begleitet. Die Kurzportraits zeigen auf, welche unterschiedlichen Beweggründe es gab, die eigene Heimat zu verlassen und ein neues Leben in der Ferne aufzubauen. Aber auch, wie sich die Identifikation mit den Wurzeln in zweiter oder dritter Generation gestaltet und wie sich die Definition von Heimat und der Blick auf sich und die Welt verändern kann.

Im Theater im Augustinum Freiburg, Weierweg 10, Vernissage: Die Fotografin Ellen Schmauss gewährt in einem kurzen Vortrag spannende Einblicke in ihre Arbeit, begleitet von balinesischen Tempeltänzen, aufgeführt von Nyoman Inten Sriasih.


Die Ausstellung ist bis zum 9. September täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Eintritt frei.

Tanztheater, Workshops und mehr beim „Nexo Festival“ im Freiburger Seepark

Im Seepark gibt es wieder eine Open-Air-Veranstaltung mit zeitgenössischem Tanz.Im Seepark gibt es wieder eine Open-Air-Veranstaltung mit zeitgenössischem Tanz Foto: Marc Doradzillo

Am 11. und 12. Juli verwandelt sich die Seebühne im Freiburger Seepark beim „Nexo Festival“ in einen Begegnungsort für zeitgenössischen Tanz, Theater und Musik. Bei freiem Eintritt (Spenden willkommen) präsentieren internationale und lokale Künstler kurze Tanz- und Theaterproduktionen im öffentlichen Raum.

Mit Stücken von Coline Largeaud, Camille Lejeune und Cia Nadine Gerspacher, Hurycan und Company Vaya/Tina Halford. Ergänzt wird das Festival durch Bewegungsworkshops und ein musikalisches Rahmenprogramm.

Weitere Infos unter https://n-e-x-o.de.

Themenbereich Monaco eingeweiht: So war der Besuch von Fürst Albert im Europa-Park

Die Enthüllung des „Place Grimaldi de Monaco" war eine Überraschung für die Fürstenfamilie: Hier die Familie Mack mit Fürst Albert, Prinzessin Charlène und Stéphanie von Monaco.Die Enthüllung des „Place Grimaldi de Monaco“ war eine Überraschung für die Fürstenfamilie: Hier die Familie Mack mit Fürst Albert, Prinzessin Charlène und Stéphanie von Monaco. Foto: Europa-Park

Symbolträchtige Bauwerke, das berühmte Casino Monte-Carlo und mediterrane Landschaften: Inspiriert von den vielen Facetten, die das Fürstentum ausmachen, ist pünktlich zum Saisonstart im März Monaco in den Europa-Park eingezogen. Nun wurde der 18. europäische Themenbereich offiziell von der Fürstenfamilie eingeweiht. Auf Einladung der Familie Mack kamen dazu rund 250 geladene Gäste, darunter seine Hoheiten Fürst Albert II. von Monaco und Prinzessin Charlène, Kronprinz Jacques und Prinzessin Gabriella sowie Prinzessin Stéphanie von Monaco. Aber auch Promis wie Sänger Ross Antony und Fußballikone Berti Vogts waren dabei.

„Ich bin sehr dankbar über diese sympathische und wertvolle Zusammenarbeit mit S.D. Fürst Albert II. von Monaco und seiner Familie. Dass wir die Zusammenarbeit mit dem Fürstenhaus noch weiter, vertiefen konnten, ist ein Zeichen für unser großes gegenseitiges Vertrauen. Der Europa-Park lebt von genau solchen starken Partnerschaften, die unser Familienunternehmen seit jeher prägen. Besonders stolz bin ich, dass es sich S.D. Fürst Albert II. von Monaco und seine Familie nicht haben nehmen lassen, heute in den Europa-Park zu kommen, um den 18. europäischen Themenbereich offiziell einzuweihen. Monaco ist eine der bemerkenswertesten Destinationen Europas und ich freue mich, dass die Besucher das mediterrane Flair der Côte d’Azur und die beeindruckende Geschichte des Fürstentums seit dieser Saison auch in Rust erleben dürfen“, sagte Roland Mack.

„Ich bin außerordentlich glücklich, dass ich diesen neuen monegassischen Themenbereich im Europa-Park gemeinsam mit meiner Frau Prinzessin Charlène und unseren Kindern einweihen darf. Es ist für uns alle eine große Freude, hier die zahlreichen symbolträchtigen Gebäude von Monaco wiederzufinden und darüber hinaus den Geist unseres Fürstentums zu spüren, der auf wunderbare Weise von der Familie Mack und ihrem Team nachgebildet wurde“, sagte der Fürst.

In einem Ambiente, das ganz im Zeichen der monegassischen Lebensart steht, durften sich die geladenen Gäste danach über zahlreiche Showeinlagen und ein vielfältiges Rahmenprogramm freuen. Einer der Höhepunkte des Abends und eine Überraschung für Fürst Albert und seine Familie war dann noch die feierliche Enthüllung des „Place Grimaldi de Monaco“. Der schöne Vorplatz im Herzen des neuen Themenbereichs wird ab sofort den Namen der Grimaldi-Dynastie tragen, was die engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Familie Mack mit der Fürstenfamilie unterstreicht. Darüber freute sich die Fürstenfamilie sichtlich!

Die Familie Mack, die Fürstenfamilie und und Stéphanie von Monaco im Themenbereich Monaco. Foto: Europa-Park
Sänger Ross Anthony und sein Ehemann Ross Antony mit Paul Reeves hatten sichtlich Spaß im Casino. Foto: Europa-Park

Achterbahnspaß für tausende Fans des SC-Freiburg – und auch ein Ex-SC-Kicker war dabei

Ein Meer in Weiß-Rot: Tausende SC-Anhänger waren beim Fantag wieder im Europa-Park – mit dabei waren auch SC-Kapitänin Lisa Karl und Ex-SC-Kicker Karim Guédé (vorne hinter den Maskottchen). Foto Europa-ParkEin Meer in Weiß-Rot: Tausende SC-Anhänger waren beim Fantag wieder im Europa-Park – mit dabei waren auch SC-Kapitänin Lisa Karl und Ex-SC-Kicker Karim Guédé (vorne hinter den Maskottchen). Foto Europa-Park

Silver Star, Blue Fire-Achterbahn und viele weitere Attraktionen erstrahlten am Freitag in Weiß-Rot: Denn Tausende SC-Mitglieder, Dauerkarteninhaber und Mitglieder der Fangemeinschaft durften beim sechsten SC Freiburg Fantag wieder einen unvergesslichen Tag im Europa-Park erleben. . Neben kostenlosem Eintritt freuten sie sich über Gutscheine für Essen und Getränke sowie über ein spezielles Fanprogramm auf der Bühne im italienischen Themenbereich.

Nach Ansprachen von Nicolas Mack vom Europa-Park und Arne Stratmann vom SC Freiburg durften sie einen spannenden Talk mit der Kapitänin der Frauenmannschaft des SC Freiburgs Lisa Karl und dem ehemaligen Spieler des SC Freiburg Karim Guédé mitverfolgen. Die beiden sind Adrenalinjunkies, denn sie nutzten die Gelegenheit, um mit den Fans noch ein paar Runden auf den Achterbahnen zu drehen!

Nicolas Mack: „Zusammenhalt, Bodenständigkeit und ein starkes Wir-Gefühl machen den SC Freiburg aus. Das ist es auch, was uns als Europa-Park mit dem Verein verbindet. Für uns ist die Partnerschaft eine Herzensangelegenheit, die wir von beiden Seiten mit Leben füllen. Deshalb ist der Fantag auch für uns jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Strahlende Fans zu sehen, die gemeinsam Spaß in unseren Attraktionen haben, bestätigt, wie passend diese Kooperation ist.“

SC-Kapitänin Lisa Karl gemeinsam mit den Fans bei der Fahrt mit der Katapultachterbahn „blue fire Megacoaster“. Foto: Europa-Park

Der ehemalige Spieler des SC Freiburgs Karim Guédé mit den SC-Mitgliedern, Dauerkarteninhabern und Mitgliedern der Fangemeinschaft in der Stahlachterbahn „Silver Star“. Foto: Europa-Park

Filmproduzentin Iris Bucher hat in Freiburg studiert – bald läuft ihre neue Serie „Surface“ im TV

Laura Smet und Tomer Sisley (2.v.l.) sind in den Hauptrollen der Mystery-Serie „Surface“ zu sehen. Foto: ARD Degeto/France TelevisionsLaura Smet und Tomer Sisley (2.v.l.) sind in den Hauptrollen der Mystery-Serie „Surface“ zu sehen. Foto: ARD Degeto/France Televisions

Sie weiß, wie man Serien-Hits kreiert und steht unter anderem hinter den Netflix-Erfolgen „Kämpferinnen“, „Der Basar des Schicksals“ und „Vortex“. Iris Bucher ist eine der einflussreichsten Film-Produzentinnen des europäischen Marktes. Sie hat in Freiburg studiert – nach einem Master-Abschluss in Romanistik, Anglistik und BWL an der Universität Freiburg zog sie nach Paris, baute eine Drehbuchautorenschule, das CEEA, auf und fasste Fuß in der TV-Branche.

Bald startet ihre nächste Produktion: Ab dem 17. Juli ist die sechsteilige deutsch-französische Miniserie „Surface – Das versunkene Dorf“ in der ARD-Mediathek (ab dem 26. Juli in der ARD) zu sehen. In der Verfilmung des Bestsellers von Olivier Norek geht es um ein geflutetes Dorf, verschwundene Kinder und dunkle Geheimnisse der Vergangenheit. Mit Laura Smet („White Lotus“) und dem deutsch-französischen Schauspieler Tomer Sisley hochkarätig besetzt – schaut rein!

Iris Bucher ist eine der einflussreichsten Film-Produzentinnen des europäischen Marktes. Foto ARD Degeto/France Televisions

Hitzewelle treibt die Patienten in die Freiburger Uniklinik

Vier Hitzetote an der Uniklinik Freiburg machen deutlich, wie gefährlich die aktuelle Hitzewelle ist. Hans-Jörg Busch (54), Leiter der Notfallmedizin erklärt, welche Symptome ernst sind, wie Sie Wohnung und Körper schützen – und warum falsche Klimaanlagen-Einstellung zum Risiko wird.

Bei den Betroffenen habe es sich um Menschen mit gesundheitlichen Vorschädigungen gehandelt, so der Mediziner. In der Notaufnahme seien aber auch vom Handwerker, der draußen arbeiten muss, bis zum Sportler, der auf Hitzewarnungen pfeift, viele andere Patienten gelandet. Wie viele exakt wegen der Hitze erkrankt seien, könne man zwar nicht ganz genau beziffern, so Busch. Es habe aber einen signifikanten Anstieg der Patientenzahlen durch die Hitzewelle gegeben. „Wir hatten Patienten, die ganz klar hitzebedingt, zum Beispiel mit einem sogenannten Sonnenstich, zu uns kamen. Aber es gibt auch eine Grauzone von Patienten, die vielleicht auch ohne die aktuelle Hitze gerade jetzt erkrankt sind. Es ist schwierig, das genau zu trennen.“

Die überdurchschnittlichen Patientenzahlen seien im Nachgang der jüngsten Temperaturrekorde zudem noch nicht vorbei. „Es waren täglich mindestens zwei bis drei Patienten in den letzten fünf, sechs Tagen, die aufgrund der Umgebungstemperaturen zu uns gekommen sind“, so Busch.

Viele trinken zu wenig

Die Symptome der Menschen hätten vom Schwindel, weil man zu wenig getrunken hat, über Übelkeit und Erbrechen bis zum Herz-Kreislauf-Stillstand, zum Organversagen und zur Reanimation gereicht. Viele Menschen würden einfach viel zu wenig trinken, so der Arzt. Es gebe aber auch die tragischen Fälle von Patienten, die wenig mobil in ihrer Dachwohnung stürzen und dann erst nach zwei Tagen entdeckt werden. Und natürlich die Sportler, die mittags bei knapp 40 Grad mit dem Rennrad losziehen, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten. Sport und Arbeit im Freien seien bei der Hitze ein großes Problem. Was auch vorkomme: jemand steigt bereits mit Hitzeproblemen ins Auto und ist dann zu verwirrt, um wieder auszusteigen.

Hans-Jörg Busch, Leiter des Notfallzentrums der Uniklinik. Foto: Uniklinik / Britt Schilling

Aus medizinischer Sicht sei es sinnvoll, sich im Sommer etwas von der südeuropäischen Lebensweise abzuschauen und Tätigkeiten draußen früh oder spät am Tag zu verrichten. „Dazwischen macht es Sinn, sich in die abgedunkelte Wohnung zurückzuziehen.“ Grundsätzlich sei der Gebäudeschutz in Deutschland eigentlich gut, so Hans-Jörg Busch. Wenn es aber auch nachts nicht mehr abkühlt, seien kritische Situationen erreicht. Gesundheitspolitisch müsse daher mehr getan werden, um zum Beispiel Krankenhäuser mit klimatisierten Behandlungszonen schaffen zu können, damit Patienten aus viel zu warmen Wohnungen im Krankenhaus nicht weiterhin ohne Schutz vor der Hitze sind.

Es brauche eine Sensibilisierung in Politik und Bevölkerung gleichermaßen für die Frage, wie man sich vor großer Hitze schützt, zumal sich der Körper nicht wirklich an die Auswirkungen großer Hitze gewöhnt und auch unter künftigen Hitzewellen leiden wird. Zur Sensibilisierung gehöre neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr und möglichen Investitionen in die Verschattung von Wohnräumen, beispielsweise durch entsprechende Schutzfolien am Fenster, auch ein vernünftiger Umgang mit Klimaanlagen in Autos und Wohnungen, soweit sie zur Verfügung stehen: „Man sollte die Klimaanlage nicht auf 16 Grad stellen, wenn es draußen 39 Grad heiß ist“, so Hans-Jörg Busch. „Die extremen Unterschiede machen uns ja auch zu schaffen.“ Nicht die ganz große Absenkung der Raumtemperatur sei wohltuend, sondern eine Absenkung auf beispielsweise 22 Grad im Schlafzimmer, damit man die Nacht durchschlafen kann.

Bernd Peters

In „Minions & Monster“ werden die Minions zu Hollywoodstars

Die Minions wollen für ihren ersten eigenen Film Bösewichte erschaffen.Die Minions wollen für ihren ersten eigenen Film Bösewichte erschaffen. Foto: Universal Studios

„Minions & Monster“ erzählt die abgefahrene, aberwitzige und natürlich absolut wahre Geschichte der Minions und wie sie Hollywood erobern, Filmstars werden, alles verlieren, Monster auf die Welt loslassen und sich dann heldenhaft daranmachen, den Planeten vor genau dem Chaos zu retten, das sie selbst angerichtet haben.

Im dritten Film der „Minions“-Reihe werden die frechen Gehilfen des Superschurken Gru zu Hollywood-Stars in den 1920er-Jahren. Als sie ihren eigenen Film drehen wollen, fehlt ihnen noch das passende Monster. Mit einem Zauberbuch beschwören sie eines, um Filmbösewichte zu erschaffen. Doch das hat ungeahnte
Folgen.


In den mehr als 15 Jahren seit ihrem ersten Auftritt sind die Minions die absoluten Kult-Animationsfiguren ihrer Generation geworden. Global bekannt und von Fans jeden Alters geliebt, haben die Illumination Franchises „Ich – Einfach unverbesserlich“ und „Minions“weltweit mehr als 5,6 Milliarden US-Dollar an den Kinokassen eingespielt.


Zu den deutschen Stimmen gehört der zweifache Oscar-Gewinner Christoph Waltz als Regisseur Max. Die Pop-Ikonen Bill und Tom Kaulitz (Tokio Hotel) wirken als Sprecher für die Monster Goomi und Dort. Der Film wurde von dem Oscar-nominierten Regisseur Pierre Coffin inszeniert, der bereits für die ersten drei „Ich – Einfach unverbesserlich“-Filme und den ersten Minions-Film verantwortlich zeichnete. Das Drehbuch stammt von Brian Lynch („Minions“, „Pets“-Filme) und Pierre Coffin.

„The Piano Tuner“: Vom Klavierstimmer zum Tresorknacker

Niki White (Leo Woodall) zieht mit seinem Mentor Harry (Dustin Hoffman) von Auftrag zu Auftrag.Niki White (Leo Woodall) zieht mit seinem Mentor Harry (Dustin Hoffman) von Auftrag zu Auftrag. Foto: Black Bear

Niki White (Leo Woodall) ist ein hochbegabter Klavierstimmer mit absolutem Gehör. Nachdem seine einst vielversprechende Musikkarriere ein abruptes Ende fand, zieht er gemeinsam mit seinem eigenwilligen, aber charmanten Mentor Harry (Dustin Hoffman) von Auftrag zu Auftrag durch die ehrwürdigen Konzertsäle. Als der Sicherheitsprofi Uri (Lior Raz) erkennt, dass sich Nikis sensible Hörfähigkeit nicht nur zum Stimmen von Instrumenten, sondern auch zum Knacken von Tresoren eignet, macht er ihm ein verlockendes Angebot. Doch damit wird er in eine gefährliche Unterwelt hineingezogen.

Mit seinem Spielfilmdebüt eröffnet Daniel Roher, der Oscar-prämierte Regisseur von „Nawalny“, eine Welt voller ungeahnter Möglichkeiten in einem sehr speziellen Beruf und lässt das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken.

Sicherheit an Badeseen im Fokus: Laut DLRG schon jetzt mehr schwere Badeunfälle als im vergangenen Jahr

Neue Schilder am Flückiger See weisen in mehreren Sprachen auf Gefahren hin – hier wird auch der Einsatz von Rettungsringen getestet. Erst am gestrigen Dienstag gab es dort einen Sucheinsatz wegen eines mutmaßlichen Badeunfalls. Die groß angelegte Suchaktion verlief jedoch ergebnislos.Neue Schilder am Flückiger See weisen in mehreren Sprachen auf Gefahren hin – hier wird auch der Einsatz von Rettungsringen getestet. Erst am gestrigen Dienstag gab es dort einen Sucheinsatz wegen eines mutmaßlichen Badeunfalls. Die groß angelegte Suchaktion verlief jedoch ergebnislos. Foto: Thomas Kunz

Bei dem sommerlichen Wetter suchen viele Freiburger die Abkühlung in Badeseen. Schon jetzt gab es laut DLRG am Großen Opfinger See doppelt so viele schwere Badeunfälle wie im vergangenen Jahr. Neue Schilder an den Seen sollen auf die
Gefahren hinweisen, aber auch Rettungsringe werden getestet.

Der jügnste Fall: Am Dienstag, 30. Juni um kurz nach 10 Uhr meldete ein Zeuge, dass eine Frau im Flückigersee in Freiburg untergegangen sei. . Feuerwehr, THW, DLRG und Polizei leiteten sofort eine großangelegte Such- und Rettungsaktion ein. Trotz des intensiven Einsatzes von Tauchern verlief die Suche ergebnislos. Die Maßnahmen mussten am Nachmittag eingestellt werden; die unbekannte Person bleibt weiterhin vermisst.

Auf Initiative von sechs Fraktionen befasst sich der Freiburger Gemeinderat aktuell mit dem Thema Sicherheit an den Badeseen. „Nachdem an den Freiburger Seen lange niemand mehr ertrunken war, ist durch mehrere tödliche Badeunfälle in den letzten beiden Jahren das Thema vermehrt in den Fokus gerückt“, heißt es in der Drucksache der Stadtverwaltung.

Im engen Austausch steht man mit der DLRG-Ortsgruppe Freiburg. Laut dieser passieren in Seen die meisten tödlichen Badeunfälle durch „stilles Ertrinken“. „Dabei ruft die Person nicht nach Hilfe und es fehlt die Kraft, um sich über Wasser zu halten“, erklärt Ute Nostadt, stellvertretende Vorsitzende der DLRG Ortsgruppe. In den meisten Fällen ertrinken Nichtschwimmer, Menschen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss oder es tritt plötzliches Herzversagen auf. Eine unterschätzte Gefahr sei auch die Abbruchkante an den Seen: „Der Boden bricht ab, man erschrickt und kann vielleicht nicht gut schwimmen, dann wird es gefährlich.“

Am Großen Opfinger See gibt es von Mitte Mai bis Mitte September einen DLRG-Wachdienst. Die Wachstation am Südufer ist samstags von 14 bis 19 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr besetzt. Aufgrund des sommerlichen Wetters ist hier viel los: „ Es gab an den vergangenen zwei bis drei Wochenenden bereits doppelt so viele schwere Badeunfälle wie im vergangenen Jahr.“ Das heißt: Personen sind im Wasser untergegangen und beinahe ertrunken, konnten aber gerettet – und mussten nicht reanimiert – werden. Die DLRG ist aber auch für sonstige erste Hilfe im Einsatz, jüngst beispielsweise wegen eines anaphylaktischen Schocks oder einer gebrochenen Schulter. An den anderen Seen gibt es einen solchen Wachdienst nicht, „das wäre für jeden wünschenswert, aber das können wir nicht leisten“. Damit Rettungsfahrzeuge freie Fahrt am Kleinen und Großen Opfinger See haben, wurden Halteverbots-Zonen eingerichtet.

Sechs Übersichtstafeln informieren – neu ergänzt durch einfache Piktogramme, die vor einer wechselnden Wassertiefe warnen. Am Kleinen Opfinger See befinden sich ebenfalls Hinweisschilder. Im Seepark wurden 2025 die alten durch 14 neue Schilder ersetzt – mehrsprachig und mit Piktogrammen. Auch am Moosweiher und am Dietenbachsee werden 2026 neue Schilder aufgestellt. „Wir setzen klar auf Prävention und Sensibilisierung für die vom Wasser ausgehende Gefahr. Die neuen Schilder sind super, denn so kann sie jeder verstehen.“


An vier Stellen am Flückingersee werden Rettungsringe aufgehängt. Erstmal für einen einjährigen Test. Allerdings geht die Verwaltung davon aus, dass das Risiko für Vandalismus groß ist. „Jede Hilfe ist prinzipiell gut, man muss aber schauen, ob es wirklich etwas bringt. Aber allein, dass diese dort platziert werden, erhöht bei den Besuchern das Bewusstsein für die Gefahr“. Geprüft werde von der Verwaltung zudem, welche Möglichkeiten es gibt, Seezugänge baulich sicherer beziehungsweise barrierefrei zu gestalten.

Generell gilt am Badesee: „Man sollte aufeinander aufpassen und vor allem Kinder in Sichtweite behalten. Wenn man eine Person in Not im Wasser entdeckt, sollte man direkt helfen, aber nur, wenn man es sich zutraut. Wenn nicht, sollte man andere auf sich aufmerksam machen, sich die Stelle gut merken und den Notruf wählen, je schneller, desto besser“, so Ute Nostadt.
Beim DLRG ist montags Ausbildungstag, da gibt es zahlreiche Schwimmkurse für Kinder oder Erwachsene. Da vor allem Migranten und ausländische Studierende als Risikogruppe für Badeunfälle gelten, gibt es für diese Kampagnen, Workshops und Schwimmkurse.