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Baustelle in der Rathausgasse: Für die Händler eine Herausforderung, aber es geht gut voran

Im Eingangsbereich der Rathausgasse am Rotteckring wurde das neue Pflaster bereits verlegt.Im Eingangsbereich der Rathausgasse am Rotteckring wurde das neue Pflaster bereits verlegt. Foto: Bamberger

Seit gut zwei Monaten läuft die umfangreiche Sanierung der Rathausgasse: neues Pflaster, mehr Bäume und Bächle sowie eine Fassadenbegrünung sollen die Einkaufsstraße deutlich schöner machen. Allerdings soll erst im Oktober 2027 alles fertig sein. Für die betroffenen Händler ist die Dauerbaustelle eine Herausforderung: Sie freuen sich auf das Ergebnis, merken aber auch einen Frequenzrückgang.

„Bis jetzt läuft es einigermaßen, wir spüren das, aber müssen da halt durch“, so Bernd Ramsperger von der ansässigen Messerschmiede. Er berichtet von rund 25 Prozent weniger Kundschaft seit Beginn der Arbeiten. Der Baulärm sei eine Herausforderung, „wenn der Saugbagger läuft, kann man das Geschäft eigentlich zumachen“, so Ramsperger. Er hofft, dass es etwas ruhiger wird, wenn die Baustelle weiterzieht, „wir versuchen trotzdem positiv zu bleiben, das Ergebnis wird bestimmt schön.“ Im Moment sei das Wichtigste: „Die Baustelle muss so schnell wie möglich fertig werden, dafür sollte möglichst auch immer samstags gearbeitet werden“, sagt er.

Generell sei die Erreichbarkeit der Innenstadt ein großes Thema: Diese würde momentan beispielsweise auch durch die Baustelle für den Fernwärmeausbau in der Merianstraße erschwert. „Ich würde mir wünschen, dass man die Erreichbarkeit der Innenstadt generell verbessert, da gibt es viel Potenzial“, betont Ramsperger.

Auch beim „Juwelier Seilnacht“ ist die Frequenz „etwas niedriger“, so Geschäftsführer Alexander Lewalter, „aber wir haben zum Glück viele Stammkunden, die den Weg zu uns trotzdem finden.“ Für rund 1,3 Millionen Euro wird die Rathausgasse umfassend erneuert, gestartet wurde Mitte Januar im vorderen Teil der Gasse, angrenzend an den Rotteckring. Parallel begann das GuT mit den Pflasterarbeiten auf dem Gehweg jenseits des Bächles. So geht es Abschnitt für Abschnitt weiter in Richtung Rathausplatz.

Bisher läuft es wie geplant: „Der erste Bauabschnitt liegt im Zeitplan und wird noch im März fertiggestellt“, betont Rathaus-Sprecher Kolja Mälicke. Im zweiten, der im April beginnt, verlegt die Badenova Leitungen. Dann sollen die Einschränkungen durch die Baustelle weniger werden. Für Fußgänger ist die Rathausgasse jederzeit passierbar. Mit dem Auto ist jedoch keine Durchfahrt möglich. Während des Weihnachtsgeschäfts 2026 pausieren die Arbeiten für zwei Monate. Mit den Händlern sei man in einem „guten und konstruktiven Austausch. Der Start einer Baustelle ist für alle Betroffenen am Anfang immer schwierig. Im Eingangsbereich der Rathausgasse ist schon eine eindeutige Verbesserung zu sehen. Sowas sorgt dann auch für Akzeptanz für die unumgänglichen Nebenwirkungen der Baustelle“, so Kolja Mälicke.

Verschönert wird die Gasse nicht nur durch neue barrierefreie, abgeschliffene Naturstein-Pflaster, sondern auch durch zwei neue Bäume, eine Fassadenbegrünung und die Verlängerung des Bächles bis zum Rotteckring. „Wir freuen uns auf das Ergebnis, eine optische Auffrischung ist notwendig, es wird bestimmt ein schönes, idyllisches Gässchen mit der Begrünung“ so Alexander Lewalter. Optimistisch stimmt ihn auch, dass sich in Bezug auf neue Geschäfte und Gastronomie etwas tut. Beispielsweise beim Kleinen Meyerhof: Der soll 2027 nach einer Totalsanierung wiedereröffnen – unter der Leitung von Familie Wittmann, die den Großen Meyerhof führt. Auch für ihn ist es entscheidend, dass es möglichst zügig vorangeht: „Wir hoffen natürlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann, vielleicht geht es ja sogar etwas schneller.“

Das vorläufige Programm des ZMF steht

Unschlagbar soll die Festivalstimmung auch dieses Jahr wieder auf dem ZMF sein – ein hochkarätiges Programm liegt vor. Foto: Klaus Polkowski

Mit großen Schritten geht es auch in Freiburg auf den Festivalsommer zu. Bei der alljährlichen Pressekonferenz am vergangenen Dienstag gaben die Veranstalter Einblicke in das Programm. Zwei Acts sind schon ausverkauft.

Das ZMF ist „ein Flaggschiff der Festivallandschaft“ in Europa: Vom 15. Juli bis 2. August findet es zum 42. Mal statt. Das Programm ist fast komplett und wartet mit Größen wie Sportfreunde Stiller (24. Juli), Katie Melua (17. Juli) und Dota (16. Juli), aber auch Newcomern auf.

Vor dem ZMF liegt ein Generationenwechsel, so Geschäftsführerin Hanna Teepe. So übergibt das bisherige Trio aus Dieter Pfaff, Alexander Heisler und Andreas Schnitzler den Staffelstab an die nächste Generation: In Zukunft werden die Geschwister Emily und Max Heißler sowie Benjamin und Caroline Schnitzler die Geschicke gemeinsam mit Teepe leiten. „Wir sind auf dem ZMF-Gelände groß geworden und kennen das Festival“, so Benjamin Schnitzler.

Umso freudiger konnte das Team am vergangenen Dienstag das Programm präsentieren: Neu bestätigt wurden Razorlight am 27. Juli im Zirkuszelt, Christian Löffler am 18. Juli im Badische-Zeitung-Zelt sowie Singer-Songwriter KAMRAD aus Wuppertal (31. Juli). Auch Burning Speal am 15. Juli ist recht neu im Programm, der Vorverkauf läuft hier schon. Bereits ausverkauft sind Sportfreunde Stiller und Meute.
Mit dem BZ-Singalong startet am 14. Juli der Festivalvorabend. Im Zirkuszelt ist am 16. Juli der junge Newcomer Berq zu sehen. Obwohl sich der Termin mit dem WM-Endspiel überschneidet, läuft auch der Vorverkauf zu LABRASSBANDA laut der Organisatoren bereits sehr gut. Tommy Emmanuel steht am 21. Juli im Zirkuszelt auf der Bühne, während am Tag drauf Alin Coen auftritt.

Mit Itchy kommt am 24. Juli eine Band ins Badische-Zeitung-Zelt, mit dem die Veranstalter die Punkszene in Freiburg ansprechen wollen. Auch das Kinderprogramm ist wieder abwechslungsreich: So gibt die Band Zweierpasch am 30. Juli ein Familienkonzert. Am 1. August spielt das Theater Lanzelot „Der kleine Rabe Socke“ im Badische-Zeitung-Zelt, die Freiburger Puppenbühne kommt am 23. Juli mit dem Stück „Kasper und die gestohlene Kuckucksuhr“ ins Badische-Zeitung-Zelt.

Auch für Klassik ist Platz: Der ZMF-Ehrenpreis geht am 19. Juli an das Quartett „Spark“, das an diesem Abend gemeinsam mit Tabea Kind auf der Bühne steht. Das Britpop Orchestral spielt am 22. Juli gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg Werke von Damon Albarn, Jonny Greenwood und mehr. Am 26. Juli kommt das Freiburger Akkordeon Orchester zum ZMF.

Bei den eintrittsfreien Action-Specials, bei denen das ZMF laut Hanna Teepe vor allem Newcomer unterstützen möchte, steht am 24. Juli ein geheimer Rap-Act auf dem Programm.

Mit diesen Neuerungen startet der Europa-Park am Samstag in die Sommersaison

Zum Start in die Sommersaison wird der neue Themenbereich Monaco eröffnet.Zum Start in die Sommersaison wird der neue Themenbereich Monaco eröffnet. Foto: Europa-Park

Neben Achterbahnspaß, zahlreichen Attraktionen und mitreißenden Shows dürfen sich die Besucher ab 28. März auf folgende Neuheiten freuen: Künftig glänzt das Fürstentum Monaco als 18. europäischer Themenbereich im Europa-Park. Inspiriert vom mediterranen Flair erleben Gäste rund um die Achterbahn „Silver Star“ das Land mit prachtvoller Architektur, edlen Yachthäfen und kulinarischen Highlights.

Mit „Sallys Café“ eröffnet die bekannte Food-Creatorin Sally ihr erstes eigenes Café – und das direkt im Blue Fire Dome. Gäste können sich dort auf frisch gebackenen Kuchen, Kaffeespezialitäten und mehr freuen. Und im „Magic Cinema 4D“ wird es spritzig: Snorri, das Maskottchen der Wasserwelt Rulantica, feiert sein Leinwanddebüt. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe des Wochenberichts mit Freikarten-Verlosung für den Park.

Reise-Abenteuer im Kino: Premiere mit Freiburgerin Wiebke Lühmann im Friedrichsbau

Die Reisedoku „Same Sun – Mit dem Fahrrad durch Afrika“ zeigt Wiebke Lühmanns abenteuerliche Reise auf dem Rad voller Höhen und Tiefen von Freiburg bis zum Kap der Guten Hoffnung. Die Reisedoku „Same Sun – Mit dem Fahrrad durch Afrika“ zeigt Wiebke Lühmanns abenteuerliche Reise auf dem Rad voller Höhen und Tiefen von Freiburg bis zum Kap der Guten Hoffnung. Foto: Fabienne Engel

„Weit“ von Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser der nächste Kinohit aus Freiburg werden. „Same Sun – Mit dem Fahrrad durch Afrika“ erzählt Wiebke Lühmanns Reise von Freiburg bis zum Kap der Guten Hoffnung. Am 3. Oktober 2023 stieg sie auf ihr bepacktes Fahrrad und ließ ihr bisheriges Leben für ein großes Abenteuer hinter sich. 430 Tage war sie unterwegs: die Reise führte über 20.000 Kilometer durch 22 Länder voller Extreme und Herausforderungen, von Sahara-Stürmen über Hitze bis hin zu technischen Problemen.

Der Film zeigt eine Zeit voller Begegnungen, Weite, Zweifel und Veränderung. „Es geht um die Suche nach Unabhängigkeit und Freiheit, um Zweifel und Stärke, darum, dass man sich ins Unbekannte stürzen kann und trotzdem nicht alles alleine schaffen muss. Denn wir sind alle verbunden und nah beieinander. Wir leben alle unter derselben Sonne, deshalb auch der Titel des Films. Der ist authentisch und ehrlich und ich hoffe, ich kann andere inspirieren, etwas zu wagen“, erklärt Wiebke Lühmann.


„Ein krasses Gefühl“

Für den Film hat Fotografin und Filmemacherin Fabienne Engel sie 45 Tage lang mit ihrer Kamera auf der Reise begleitet, „den Rest habe ich selbst gefilmt. Es gab einige Herausforderungen und wir wussten nicht, ob das klappt.“ Der hat es nun wirklich auf die große Leinwand geschafft: „Das ist ein krasses Gefühl, einfach überwältigend und gleichzeitig surreal“, so die Freiburgerin.

Bei gleich drei Premieren im Friedrichsbau-Kino ist die Freiburgerin beim Filmgespräch dabei. Für die Vorstellungen am Freitag- und Samstagabend, jeweils 20.15 Uhr, gibt es noch wenige Tickets. Weitere Infos unter same-sun-film.com und www.friedrichsbau-kino.de.

Auf einer Kinotour ist sie in ganz Deutschland unterwegs, aber „die Premieren in Freiburg mit Familie und Freunden sind für mich etwas sehr, sehr Besonderes, da bin ich noch etwas aufgeregter als sonst. Ich freue mich aber auf den Austausch mit dem Publikum vor und nach dem Film.“
Ihre Erlebnisse hat sie bereits in dem sehr persönlichen Buch „Immer Richtung Süden“ veröffentlicht – das diente als Drehbuch für den Kinofilm.

Und wie geht es nun weiter? „Ich genieße es, wieder in Freiburg anzukommen“, sagt sie. Dieses Jahr konzentriert sie sich auf die Kinotour, aber ein neues Rad-Abenteuer hat sie schon im Kopf. „Die ostafrikanische Küste reizt mich sehr“, so Wiebke Lühmann.

So sieht es auf der Baustelle für Freiburgs neuen Stadtteil Dietenbach aus

Dietenbach RundgangDie Dietenbach-Baustelle mit den Auen am rechten Bildrand. Foto: Maximo-Hans Musielik

Beim ersten von mehreren geplanten Dietenbach-Spaziergängen gaben die städtischen Planer Einblicke in den Baufortschritt des neuen Stadtteils. Vor allem zur Verkehrsführung stellten die Teilnehmer viele Fragen.

Rund einen Monat nach dem Vermarktungsstart lud die Stadtverwaltung zu einem Info-Spaziergang ins Dietenbach-Gebiet ein. Dort, wo eines Tages rund 16.000 Menschen in 6.900 Wohnungen leben und 1.700 Schüler den neuen Schulcampus besuchen sollen, ist heute noch viel Fantasie gefordert, um sich all das vorzustellen. Zum Beispiel der Quartiersplatz des ersten Bauabschnitts mit dem Quartiershaus in Holzbauweise und der daran angegliedeten Kita: „Das hier wird der Nukleus. Von hier wird sich das soziale und kulturelle Leben entwickeln“, sagt Mario Pfau, Leiter der Projektgruppe Dietenbach, in die Runde der Zuhörer.

Das Interesse der Bürger am neuen Stadtteil sei groß, so die Stadtverwaltung. Zur Auftaktveranstaltung für den Vermarktungsstart Ende Februar seien über 300 Menschen gekommen. „Wir brauchen aber Menschen, die nicht nur mitspazieren, sondern die mitbauen“, sagt Oberbürgermeister Martin Horn. Auch die rund 15 Teilnehmer, darunter ein, zwei Bauwillige, stellen fleißig Fragen. Zum Beispiel, ob die Verlängerung der Straßenbahntrasse nach Lehen vom Tisch sei? Pfau sagt, es gebe eine Vorhaltetrasse dafür, geplant sei die Verlängerung aber derzeit nicht. Auch wie viele Stellplätze es im neuen Stadtteil geben werde, fragt ein Teilnehmer. Gemäß dem geplanten Stellplatzschlüssel von 0,5 pro Wohnung seien es 3.500. Tatsächlich, so Mario Pfau, werden es aber insgesamt 4.300 Stellplätze, damit auch Gewerbetreibende, Handwerker, Pflegekräfte oder Carsharing-Nutzer parken könnten. Dauerhaft geht das aber nur in einer der zwölf Quartiersgaragen. „Im Straßenraum selbst wird man nur kurz halten dürfen, etwa zum Be- und Entladen“, so Pfau.

Noch lassen sich die künftigen Straßen, Plätze und Wege allenfalls erahnen. Die Besucher des Spaziergangs bewegen sich auf rund zwei Meter hohen Dämmen, deren Aufschüttung wegen des Grundwassers notwendig ist. Auch an den Dietenbach-Auen führt der Rundgang entlang, eines von mehreren Naherholungsgebieten mit dem namensgebenden Bach des Stadtteils. „Es wird aber nicht so sein, dass man dort an allen Stellen an den Bach kommen kann. Der Grund dafür ist der Gewässerschutz“, sagt Pfau. Das Konzept hierfür werde aktuell erstellt.

Bis die ersten Bewohner in den neuen Stadtteil ziehen werden, vergeht noch etwas Zeit. 2028 soll der Häuserbau beginnen. Wichtige Gebäude wie der Schulcampus, dessen Baustart für Anfang 2027 vorgesehen ist, starten gleichwohl schon davor. Es wird also noch viel zu sehen geben bei den kommenden Spaziergängen (der nächste Termin findet am 12. Mai statt – Anmeldung unter freiburg.de/dietenbach).

Projektleiter Mario Pfau erläutert das Bauvorhaben bei einem Rundgang. Foto: Joers

Kinotipp:„Blue Moon“ erzählt die Geschichte des Songwriters Lorenz Hart

Lorenz Hart (Ethan Hawke) trifft überraschend seinen Schützling, die 20-jährige Studentin Elisabeth (Margaret Qualley) wieder.Lorenz Hart (Ethan Hawke) trifft überraschend seinen Schützling, die 20-jährige Studentin Elisabeth (Margaret Qualley) wieder. Foto: Sony Pictures

Im Mittelpunkt des Films steht der legendäre Songwriters Lorenz Hart (Ethan Hawke). Während der Premierenfeier des Musicals seines ehemaligen Partners gerät sein Leben ins Wanken – der Abend voller Emotionen wird zu einem Wendepunkt.

Lorenz Hart (Ethan Hawke, „Boyhood“), ein Sohn deutsch-jüdischer Immigranten in New York, schrieb in den 1920er-Jahren gemeinsam mit dem Komponisten Richard Rodgers als Liedertexter Songs für große Broadwayproduktionen und ging mit Werken wie „Blue Moon“ und „My Funny Valentine“ in die Musikgeschichte ein. Während sein ehemaliger Partner Rodgers einen großen Erfolg mit dem Musical „Oklahoma!“ feiert, gerät Harts berufliches und privates Leben während der Premierenfeier ins Wanken.
Mit einer Vielzahl an Schriftstellern, Schauspielern, Musikern, Freunden und Protegés – eine Parade der Berühmten und derer, die es werden wollen – werden über 100 Minuten in Echtzeit die Ereignisse in der Bar Sardi’s am Abend des 31. März 1943 geschildert. Das Ergebnis ist eine Betrachtung über Freundschaft, Kunst und Liebe: Am Ende dieses Abends wird Hart einer Welt, die sich durch den Krieg unwiderruflich verändert hat, und der scheinbaren Unmöglichkeit der Liebe ins Auge gesehen haben.

Dem fünffach Oscar-nominierten Regisseur Richard Linklater („Before Midnight“) gelingt es mit seinem Talent fürs Komödiantische, die Ereignisse dieses einzigartigen Abends perfekt einzufangen. Das Drehbuch stammt von Robert Kaplow und wurde für einen Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ nominiert.

In weiteren Rollen sind Andrew Scott („All of Us Strangers“), Bobby Cannavale („Boardwalk Empire“) und Margaret Qualley („The Substance“) zu sehen.

Prickelndes Drama: Die Romanverfilmung „Pillion“ mit Alexander Skarsgård

Colin (Harry Melling) und Ray (Alexander Skarsgård) gehen eine leidenschaftliche Liaison ein.Colin (Harry Melling) und Ray (Alexander Skarsgård) gehen eine leidenschaftliche Liaison ein. Foto: Element Pictures

ls der schüchterne Colin in einer Bar auf den charismatischen Ray trifft, ist es sofort um ihn geschehen. Dass der attraktive Biker ihn zu seinem neuen Gefährten erwählt, kann er kaum fassen. Ray fordert absolute Unterwerfung, zu der Colin nur allzu gern bereit ist. Er putzt, kocht, kauft ein und schläft auf dem Bettvorleger. Im Gegenzug öffnet ihm Ray die Tür zu einer aufregenden Welt wilder Abenteuer.

Doch langsam erwacht in Colin eine Sehnsucht nach etwas, das Ray ihm vielleicht niemals geben kann.
Alexander Skarsgård und Harry-Potter-Star Harry Melling brillieren in Harry Lightons sensiblem Drama mit einer herausragenden Performance voller Humor, Zärtlichkeit und emotionaler Tiefe. Der Film basiert auf dem preisgekrönten Roman „Box Hill“ und wurde in Cannes mit dem Drehbuchpreis in der Sektion „Un Certain Regard“ ausgezeichnet.

Kultfigur ist zurück: „Horst Schlämmer sucht das Glück“

Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) begibt sich auf die Reise seines Lebens. Foto: Leonine StudiosHorst Schlämmer (Hape Kerkeling) begibt sich auf die Reise seines Lebens. Foto: Leonine Studios

Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) hat die Faxen dicke: Die Preise steigen, die Stimmung sinkt, die Kneipen schließen. Also geht der stellvertretende Chefredakteur vom „Grevenbroicher Tagblatt“ auf eine große Reise mit noch größerem Ziel: Er will den Leuten ihr Lächeln zurückbringen! Doch wie wird man glücklich?

Schwere Zeiten verlangen nach klaren Antworten – und weil man die in Grevenbroich nicht finden kann, begibt sich Horst Schlämmer auf die Reise seines Lebens: Von Süddeutschland bis Sylt, von Berlin bis Büsum – per Anhalter, Krabbenkutter oder Schienenersatzverkehr. Er trifft Passanten, Promis und Psychologen, fragt knallhart nach und verliert, trotz vieler Rückschläge, nie seine Mission aus den Augen.

Radweg FR1 im Freiburger Osten: auf 950 Metern breiter und mit neuen Markierungen

Um mehr als einen Meter wurde der Radweg hier verbreitert. Foto: Heike SchwendeUm mehr als einen Meter wurde der Radweg hier verbreitert. Foto: Heike Schwende

Rechtzeitig zum Frühlingsanfang konnte die Stadt ihre Arbeiten an der Fahrradvorrangroute FR1 beenden und hat die seit dem 13. März gesperrte Teilstrecke wieder geöffnet. Auf einer Strecke von 950 Metern zwischen Sandfangweg und Dreisamstadion ist der Radweg nun 4,20 Meter breit – statt wie bisher drei Meter. Für mehr Sicherheit sorgen auf dem stark frequentierten Radweg eine neue weiße Randmarkierung sowie eine unterbrochene Mittellinie. Rund 220.000 Euro hat die Verbreiterung nach Angaben der Stadt gekostet.

Nicht nur den Fahrradfahrenden, sondern auch den Bäumen wurde Gutes getan: In der Nähe der Bäume wurde ein Baumsubstrat eingebaut. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Wurzeln in Zukunft durch den Radweg nach oben drücken, da die Bäume Feuchtigkeit, Luft und Nährstoffe in tieferen Schichten finden.

Die Radvorrangroute FR1 ist einer der am stärksten frequentierten Radwege der Stadt und die wichtigste Route aus dem Dreisamtal und dem Freiburger Osten in die Kernstadt. Rund 5.000 Radfahrende fahren hier durchschnittlich jeden Tag, an schönen Sommertagen deutlich mehr.

Valerie Tabea Schult zieht sich aus dem Freiburger OB-Wahlkampf zurück

Valerie Tabea Schult kandidiert nicht mehr für die Freiburger OB-Wahl. Foto: Bernd PetersValerie Tabea Schult kandidiert nicht mehr für die Freiburger OB-Wahl. Foto: Bernd Peters

Valerie Tabea Schult zieht aus gesundheitlichen Gründen ihre Kandidatur bei der Freiburger OB-Wahl zurück. Das hat sie auf ihrer Instagram-Seite bekanntgegeben. „Es wurde bei mir eine Krebsvorstufe festgestellt und ich muss mich auf die Behandlung konzentrieren“, schreibt die 35-Jährige dort. Die Kandidatur habe sie persönlich an Grenzen geführt, die sie nicht ignorieren könne und wolle. „Ich jann diese Belastungen derzeit leider nicht tragen, heißt es weiter.

Sie hatte im vergangenen Jahr als eine der ersten ihre Kandidatur für die OB-Wahl am 26. April angekündigt. Die 35 Jahre alte Politologin und Unternehmensberaterin Schult galt als Außenseiterin im derzeit zwölfköpfigen Bewerberfeld. Ihre Bewerbung sei „ideeller Natur“, sagte die gebürtige Freiburgerin

Auf Instagram dankte sie allen, die ihr im Wahlkampf geholfen haben „aus tiefstem Herzen“. Dort gab es von anderen OB-Kandidaten wie Monika Stein oder Achim Wiehle, aber auch aus der Politik Genesungswünsche.

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Ein Beitrag geteilt von Valerie Tabea Schult (@oberbuergermeisterin_freiburg)