Vom Karlsbau bis zur KaJo, überall in der Freiburger Innenstadt ist Bewegung drin: So gab es am
vergangenen Wochenende eine große Wiederöffnung zu feiern, andere Geschäfte dagegen stehen vor dem baldigen Aus.
Ein größerer Umbau steht in der westlichen Karlsbau-Passage bevor. Die Drogeriekette Müller hat bereits geschlossen. Spätestens Ende Februar schließt auch das Modegeschäft Bonanza nach mehr als 40 Jahren, Ende März folgt das Einrichtungshaus Saumer. Künftig soll nach Wochenbericht-Informationen ein größerer Edeka im Karlsbau-Erdgeschoss eröffnen, wie auch die BZ vermeldete. Die Karlsbau-Eigentümer wollten eine Einigung mit Edeka auf Anfrage unserer Redaktion noch nicht bestätigen. Die umfassende Sanierung soll in diesem Jahr starten.
Auf der Kaiser-Joseph-Straße erfolgte am Freitag die feierliche Wiederöffnung der Thalia-Filiale nach einem Großumbau (mehr dazu hier). „Für die Frequenz auf der Kaiser-Joseph-Straße ist diese Wiederöffnung von großer Bedeutung“, sagt David Lehr aus dem Vorstand der Stadtinitiative Gemeinsam Freiburg und Chef des Freiburger Modehauses Breuninger. Noch offen ist, was aus den übergangsweise von Thalia-Herder genutzten Räumen im früheren Salamanderhaus am Martinstor wird.
Juwelier Drubba Moments öffnet im Frühjahr
Kurz vor der Eröffnung steht dagegen die Filiale von Blume 2000 im Galeria-Kaufhaus – geplanter Eröffnungstermin ist der 19. Februar. Neu eröffnet wird in Kürze außerdem der Juwelier Drubba Moments. Dieser zieht im Frühjahr in das frühere Breuninger Outlet an der Ecke Münsterplatz und Münsterstraße.
Ein eher ungewöhnliches Konzept, dass sich an Kleinstunternehmer und Start-ups richtet, wird dagegen bald in Unterlinden an der Hausnummer 10 zu finden sein: Dort eröffnet im März „S’Fachl“, welches Verkaufsflächen in zentraler Innenstadtlage für einen bestimmten Zeitraum an Interessenten vermietet. Das Konzept gibt es bereits an über 30 Standorten in Österreich, Deutschland und der Schweiz.



Thalia lockt die Bücherfreunde in die modernisierte Filiale. Foto: Joers