Die Tage eines Uralt-Fahrstuhls zur Bahnhofsunterführung an der Bismarckallee sind gezählt. Die Stadt Freiburg lässt den häufig defekten Fahrstuhl nun abreißen. Pläne für eine Ersatznutzung der Fläche gibt es auch schon.
Das städtische Garten- und Tiefbauamt plant den ersatzlosen Rückbau des Aufzugs an der Ecke zwischen der Eisenbahnstraße und der „kleinen Bismarckallee“ (so nennen die Verkehrsplaner den Fuß- und Radweg entlang der Bismarckallee). Die Arbeiten beginnen am kommenden Montag und dauern rund zwei Wochen. Währenddessen ist der Bereich um den Aufzug sowie ein Teil der Treppen zur Unterführung gesperrt.
Der Aufzug diente bislang als barrierefreier Zugang zur Unterführung des Hauptbahnhofs. Da ein barrierefreier Zugang zur Bahnhofshalle sowie zu den Gleisen weiterhin über die Bismarckallee möglich sei, werde auf eine Erneuerung des maroden Aufzugs verzichtet, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Im Inneren der Bahnhofshalle gibt es einen Fahrstuhl, mit dem die Bahnhofsunterführung erreichbar ist.
Der Fahrstuhl sei zudem in die Jahre gekommen und sehr häufig defekt. Beschwerden zu den technischen Ausfällen des Fahrstuhls habe es bisher keine gegeben, teilt die Stadt mit.
Nach dem Rückbau des Aufzugs werden auf der dortigen Fläche im Laufe des Jahres Fahrradbügel installiert. Das Vorhaben sei eng mit der Deutschen Bahn angestimmt worden, so die Stadtverwaltung.