Johan Manzambi vom SC Freiburg gelang für die Schweiz am Donnerstag ein Doppelpack bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Sein mitreißender Auftritt gegen Bosnien-Herzegowina sorgt nun für viel Aufsehen.
Nach seinem Doppelpack im zweiten WM-Spiel der Schweiz beim 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina wird Freiburgs Johan Manzambi von Experten und Medien mit Lobeshymnen überhäuft. „Sank Johan“ titelt zum Beispiel die Schweizer Zeitung Blick.
Und für Fußball-Weltmeister und Magenta-TV-Experte Thomas Müller ist der als Joker eingewechselte Freiburger sogar ein Kandidat für einen Wechsel zum FC Bayern München. „Man spürt die Flexibilität und Unbekümmertheit, aber auch schon eine gewisse Reife. Ich finde seine Entwicklung sehr, sehr gut“, so der 36-Jährige und rät seinem Ex-Verein: „Das ist für mich einer, den sich auch der FC Bayern mal genauer anschauen sollte.“ „Oder der BVB“ , grätschte Müllers Experten-Kollege und Ex-Dortmunder Mats Hummels sofort dazwischen.
Auch der Schweizer Mannschaftskapitän Granit Xhaka lobt das Auftreten der Einwechselspieler (darunter auch Torschütze Ruben Vargas). Über Manzambi sagte Xhaka: „Er ist jung, er hat eine große Zukunft vor sich.“
Für Manzambi selbst ging nach seinen beiden Toren in der 74. und der 90. Minute nach eigener Aussage „ein Traum“ in Erfüllung. „Heute kann ich sicher nicht schlafen“, sagte der 20-Jährige, der großen Anteil an der zurückliegenden Erfolgssaison des SC Freiburg hatte. In 27 Bundesligaspielen für den SC erzielte er in der vergangenen Saison fünf Tore und kam auf vier Vorlagen. „Wenn ich spiele, will ich immer einen Impact haben. Heute denke ich, dass ich der Mannschaft gut geholfen habe“, sagte Manzambi, der im zweiten WM-Spiel seiner Karriere zum ‚Man of the Match‘ gekürt wurde.


„Einer für Bayern“: Johan Manzambi (links), hier beim Bundesliga-Gastspiel der Münchner in Freiburg. Foto: Detlef Berger