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Kinotipp:„Blue Moon“ erzählt die Geschichte des Songwriters Lorenz Hart

Lorenz Hart (Ethan Hawke) trifft überraschend seinen Schützling, die 20-jährige Studentin Elisabeth (Margaret Qualley) wieder.Lorenz Hart (Ethan Hawke) trifft überraschend seinen Schützling, die 20-jährige Studentin Elisabeth (Margaret Qualley) wieder. Foto: Sony Pictures

Im Mittelpunkt des Films steht der legendäre Songwriters Lorenz Hart (Ethan Hawke). Während der Premierenfeier des Musicals seines ehemaligen Partners gerät sein Leben ins Wanken – der Abend voller Emotionen wird zu einem Wendepunkt.

Lorenz Hart (Ethan Hawke, „Boyhood“), ein Sohn deutsch-jüdischer Immigranten in New York, schrieb in den 1920er-Jahren gemeinsam mit dem Komponisten Richard Rodgers als Liedertexter Songs für große Broadwayproduktionen und ging mit Werken wie „Blue Moon“ und „My Funny Valentine“ in die Musikgeschichte ein. Während sein ehemaliger Partner Rodgers einen großen Erfolg mit dem Musical „Oklahoma!“ feiert, gerät Harts berufliches und privates Leben während der Premierenfeier ins Wanken.
Mit einer Vielzahl an Schriftstellern, Schauspielern, Musikern, Freunden und Protegés – eine Parade der Berühmten und derer, die es werden wollen – werden über 100 Minuten in Echtzeit die Ereignisse in der Bar Sardi’s am Abend des 31. März 1943 geschildert. Das Ergebnis ist eine Betrachtung über Freundschaft, Kunst und Liebe: Am Ende dieses Abends wird Hart einer Welt, die sich durch den Krieg unwiderruflich verändert hat, und der scheinbaren Unmöglichkeit der Liebe ins Auge gesehen haben.

Dem fünffach Oscar-nominierten Regisseur Richard Linklater („Before Midnight“) gelingt es mit seinem Talent fürs Komödiantische, die Ereignisse dieses einzigartigen Abends perfekt einzufangen. Das Drehbuch stammt von Robert Kaplow und wurde für einen Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ nominiert.

In weiteren Rollen sind Andrew Scott („All of Us Strangers“), Bobby Cannavale („Boardwalk Empire“) und Margaret Qualley („The Substance“) zu sehen.