Beim spektakulären 3:3 (2:2) im Heimspiel gegen Leverkusen schreibt Vincenzo Grifo ein weiteres Kapitel Vereinsgeschichte: Mit seinem Treffer zieht der Freiburger Offensivspieler mit SCF-Rekordtorschütze Nils Petersen gleich.
Mit seinem 1:0-Führungstor (34. Minute) beim 3:3 gegen Bayer Leverkusen hat Vincenzo Grifo einen besonderen Meilenstein in der Geschichte des SC Freiburg erreicht. Der italienische Nationalspieler erzielte sein 105. Pflichtspieltor für den SC und zog damit mit Vereinslegende Nils Petersen gleich.
Petersen hatte diese Bestmarke während seiner Zeit beim SC Freiburg zwischen 2015 und 2023 aufgestellt und galt seitdem als alleiniger Rekordtorschütze des Vereins. Nun teilt er sich den Spitzenplatz mit Grifo, der seit Jahren zu den prägenden Offensivspielern der Breisgauer zählt. „Das ist schon was Tolles“, sagte Grifo, der auch verriet, dass er vor dem Spiel den früheren SC-Rekordtorschützen und Weltmeister-Trainer Joachim Löw in der Stadt getroffen hatte und dieser zu Grifo gesagt habe, „dass er stolz auf mich ist“.
Der Treffer gegen Leverkusen fiel in einer intensiven Partie, in der Freiburg trotz mehrerer Führungswechsel schließlich ein spektakuläres 3:3 erreichte. Die weiteren SC-Tore erzielten Yuito Suzuki (43.) und Matthias Ginter zum erlösenden 3:3-Endstand (86.). Für Grifo war es nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Punktgewinn, sondern auch ein historischer Moment.
Der 32-Jährige spielt – mit kurzen Unterbrechungen – bereits seit 2015 für den SC Freiburg und entwickelte sich in dieser Zeit zu einem der konstantesten Leistungsträger des Klubs. Neben seinen Toren ist er vor allem für seine präzisen Standards und Vorlagen bekannt.
Mit dem Ausgleich der Rekordmarke von Petersen könnte Grifo schon bald alleiniger Rekordtorschütze der Freiburger Vereinsgeschichte werden. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Sonntag, 15. März im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin.


Vincenzo Grifo zieht mit Nils Petersen gleich. Foto: Detlef Berger