Ohne Goalie Fabian Hegmann, der beim Punktgewinn nach Penaltschießen gegen Spitzenreiter Krefeld (3:4) verletzt vom Feld musste, gastierte der EHC Freiburg in der DEL 2 am Sonntag in Rosenheim – und verlor 1:5 (0:1; 1:2; 0:2). Freiburgs Trainer Juraj Faith sprach hinterher von einem „grausamen
Ergebnis“.
Der größte Unterschied sei gewesen, dass Rosenheim seine Chancen genutzt habe, „und wir nicht“, so Faith. Gästetrainer Jari Pasanen attestierte den Freiburgern, vor allem Ende des ersten Drittels am Drücker gewesen zu sein. „Da hätte Freiburg locker drei Tore schießen können. Jurajs Mannschaft war hungrig. Wir wussten, dass sie die Punkte brauchen“, sagte der Rosenheimer Trainer, der mit seiner eigenen Mannschaft hart ins Gericht ging. Denn auch im zweiten Drittel strahlte Freiburg Gefahr aus – doch nur Nikolas Linsenmaier traf zum zwischenzeitlichen 1:1 für die Wölfe.
Im Endspurt der Hauptrunde sind die Wölfe am Freitag zu Gast in Regensburg (20 Uhr). Am Sonntag (18.30 Uhr) bestreitet der EHC schließlich gegen Ravensburg das erste von drei verbliebenen Hauptrundenspielen – allesamt vor eigenem Publikum.
Saisonaus Eero Elo
Entwarnung gab der EHC inzwischen bei Hegmann. Eine schwerwiegendere Verletzung liege nicht vor, der Verein geht von einer Rückkehr des Goalies in der kommenden Woche aus. Stürmer Eero Elo steht dagegen vor dem vorzeitigen Saisonaus. Der Finne musste am Dienstag nach einer Schulterverletzung operiert werden.


Patrik Cerveny ersetzte Fabian Hegmann im EHC-Tor. Foto: Berger