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Wegen Platzsturm im Halbfinale: UEFA bestraft den SC Freiburg

Platzsturm im Europa-Park Stadion. Jetzt hat das emotionale Ereignis ein Nachspiel. Foto: Detlef BergerPlatzsturm im Europa-Park Stadion. Jetzt hat das emotionale Ereignis ein Nachspiel. Foto: Detlef Berger

Dem SC Freiburg droht wegen des Platzsturms seiner Fans im Europa-League-Halbfinale auf internationaler Bühne ein Zuschauerausschluss. Eine entsprechende Strafe, die auf Bewährung ausgesetzt wurde, hat die Europäische Fußball-Union UEFA gegen die Breisgauer verhängt. Hinzu kommt eine Geldstrafe.

Diese Party könnte dem SC Freiburg teuer zu stehen kommen: Wie die UEFA am Donnerstag mitteilte, hat der friedliche und viel beachtete Platzsturm im Mai beim 3:1-Halbfinalsieg gegen Sporting Braga Konsequenzen für die Breisgauer. Der Verein muss demnach ein internationales Heimspiel unter Ausschluss der Fans austragen, sollte sich der Vorfall innerhalb der nächsten zwei Jahre wiederholen. Zusätzlich zu dem Zuschauerausschluss auf Bewährung müssen die Südbadener 30.000 Euro Strafe zahlen.

Durch den viel umjubelten Sieg gegen Braga hatte die Schuster-Elf den erstmaligen Einzug in ein europäisches Finale erreicht. Im Endspiel von Istanbul verlor der SC Freiburg letztlich klar mit 0:3 gegen Premier-League-Klub Aston Villa.

Aber auch für die Engländer hat der Finalerfolg ein Nachspiel. Wegen eines rassistischen Fanbanners während des Finals müssen die Villans eine Strafe von 10.000 Euro bezahlen. Und auch den Engländern droht ein Spiel ohne die eigenen Fans, auch diese Strafe wurde von der UEFA auf Bewährung ausgesetzt.

Ihre beiden nächsten europäischen Spiele bestreiten die Freiburger in den Playoffs der Conference League. Die Spieltermine sind der 20. und 27. August. Die Auslosung hierfür geht am 3. August über die Bühne. Geht der SC aus den Playoffs als Sieger hervor, darf der Bundesligist in der Ligaphase der Conference League starten.