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Silvester in Freiburg: Viele Einsätze für Polizei und Feuerwehr

Silvester 2026Für die Einsatzkräfte gab es an Silvester viel zu tun. Foto; Musielik

In der Silvesternacht in Freiburg hatten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten alle Hände voll zu tun. Größere Zwischenfälle blieben jedoch aus.

n der Silvesternacht in Freiburg hatten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten alle Hände voll zu tun. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg gab es zahlreiche Polizeieinsätze.

So beobachteten Polizeibeamte in der Silvesternacht vor dem Stadttheater zwei Personen, die gegen 0.10 Uhr mehrfach Feuerwerksraketen gezielt in eine Menschenmenge auf dem Platz der Alten Synagoge schossen. Die beiden Männer im Alter von 21 und 38 Jahren wurden unmittelbar im Anschluss kontrolliert. Ihre Personalien wurden aufgenommen, gegen sie wurden Ermittlungen eingeleitet. Ob durch die Raketen Personen verletzt wurden, ist bislang nicht bekannt.

Mögliche Geschädigte und Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07 61 / 8 82 – 42 21 beim Polizeirevier Freiburg-Nord zu melden.

Balkonbrände in der StadtIm Zusammenhang mit den Feierlichkeiten registrierte die Polizei insgesamt 15 Körperverletzungsdelikte registriert, darunter mehrere Auseinandersetzungen unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zudem kam es zu drei Widerständen bzw. tätlichen Angriffen gegen Polizeibeamte. Eine Polizeibeamtin erlitt dabei leichte Verletzungen.

Rund 55 Einsätze standen im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Der Großteil betraf Verstöße aufgrund unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik. Auffällig sei laut Polizeisprecher Özkan Cira insbesondere „das gegenseitige Bewerfen mit Böllern durch Jugendliche und Heranwachsende“ gewesen. Vereinzelt wurden auch Würfe in Richtung eingesetzter Kräfte gemeldet.
Darüber hinaus wurden etwa 70 Brände verzeichnet, darunter mehrere Gebäudebrände mit Sachschäden im sechsstelligen Eurobereich.

Hauptsächlich wurden die Kräfte der Feuerwehr durch viele kleine Brände beschäftigt, wie die Feuerwehr Freiburg meldete. Am häufigsten wurde die Feuerwehr zu Bränden von Müllbehältern, Unrat oder Hecken gerufen. Zum Großteil handelte es sich dabei um Kleinbrände, aber auch um zwei Balkonbrände sowie mehrere ausgelöste Brandmeldeanlagen. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte in mehreren Fällen ein Übergreifen der Flammen auf Gebäude und Fahrzeuge verhindert werden.

Tragisch endete ein Brand in Bonndorf im Landkreis Waldshut. Eine Person verstarb beim Vollbrand eines Mehrfamilienhauses. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.