In der Silvesternacht in Freiburg hatten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten alle Hände voll zu tun. Größere Zwischenfälle blieben jedoch aus.
Die Silvesternacht im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg erforderte zahlreiche Polizeieinsätze, verlief nach aktuellem Stand jedoch überwiegend friedlich und ohne gravierende Störungen.
Im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten wurden insgesamt 15 Körperverletzungsdelikte registriert, darunter mehrere Auseinandersetzungen unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zudem kam es zu drei Widerständen bzw. tätlichen Angriffen gegen Polizeibeamte. Eine Polizeibeamtin erlitt dabei leichte Verletzungen.
Rund 55 Einsätze standen im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Der Großteil betraf Verstöße aufgrund unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik. Auffällig sei laut Polizeisprecher Özkan Cira insbesondere „das gegenseitige Bewerfen mit Böllern durch Jugendliche und Heranwachsende“ gewesen. Vereinzelt wurden auch Würfe in Richtung eingesetzter Kräfte gemeldet.
Darüber hinaus wurden etwa 70 Brände verzeichnet, darunter mehrere Gebäudebrände mit Sachschäden im sechsstelligen Eurobereich.
Tragisch endete ein Brand in Bonndorf im Landkreis Waldshut. Eine Person verstarb beim Vollbrand eines Mehrfamilienhauses. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


Viel zu tun gab es für die Einsatzkräfte an Silvester. Foto: Pixabay