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SC Freiburg gewinnt in Unterzahl gegen Werder Bremen – Schuster gesperrt

Niklas Beste SC FreiburgNiklas Beste (rechts) erzielte das Siegtor. Es war sein erster Treffer für Freiburg. Archivfoto: Detlef Berger

Der SC Freiburg hat sein Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen mit 1:0 (1:0) gewonnen.. Vor 34.700 Zuschauern im Europa-Park-Stadion erzielte Niklas Beste in der 13. Minute sein erstes Tor im Freiburger Trikot.

Doch nur wenige Sekunden vor der Freiburger Führung hätten beinahe die Gäste von der Weser ein sehenswertes Tor erzielt: Freiburg-Torhüter Noah Atubolu parierte spektakulär einen Fallrückzieher von Justin Njinmah und verhinderte so die frühe Führung der Bremer. Augenblicke später vollendete Jan-Niklas Beste einen schnellen Konter mit einem präzisen Schlenzer ins lange Eck (13. Minute) – es war Bestes erstes Pflichtspieltor für den Sport-Club. „Für ihn freut es mich ganz besonders“, sagte SC-Kapitän Christian Günter. „Er arbeitet sehr hat und auch wenn er Offensivspieler ist, ist er einer, der viel in der Defensivarbeit mithilft.“

Zweite Hälfte: Freiburger in Unterzahl

Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Spielgeschehen: In der 52. Minute rutschte Bremens Olivier Deman weg und Freiburgs Johan Manzambi traf ihn im Zweikampf unglücklich mit offener Sohle an der Wade. Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte zunächst Gelb, änderte seine Entscheidung nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten jedoch auf Rot für Manzambi – Freiburg war fortan nur noch zu zehnt.

Bremen versuchte, die Überzahl auszunutzen, doch klare Torchancen blieben rar. Freiburg verteidigte dagegen mit viel Einsatz und Disziplin. Ein mögliches 2:0 durch Yuito Suzuki wurde in der 79. Minute wegen eines Offensivfouls aberkannt.

Sperre für Schuster? „Gut für die Mannschaftskasse“

Ein besonderer Meilenstein dieses Nachmittags war der 400. Bundesliga-Einsatz von Matthias Ginter. „Es ist eine unglaubliche Reise. Fast 14 Jahre waren es bisher und es ist wahnsinnig viel passiert. Ich hoffe, es kommen noch viele Spiele dazu“, so das Freiburger Eigengewächs.

Außerdem musste Freiburg noch eine weitere Sperre verdauen: Trainer Julian Schuster sah kurz vor Schluss seine vierte Gelbe Karte der Saison – und muss damit für das kommende Bundesliga-Spiel gegen TSG Hoffenheim aussetzen. „Das ist gut für unsere Mannschaftskasse. Da darf er nämlich gerne was einzahlen. Das ist dann auch in Ordnung“, kommentierte SC-Kapitän Christian Günter mit einem Schmunzeln die Sperre seines Vorgesetzten.

Vor dem nächsten Bundesliga-Spiel in Hoffenheim am Sonntag steht unter der Woche ein K.O.-Spiel an: Am Dienstag spielen die Breisgauer in der Hauptstadt bei Hertha BSC (20.45 Uhr / Sky) um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale.