Die Pause gut genutzt

Nach Siegen gegen Mimmenhausen und Friedrichshafen: FT-Volleyballer selbstbewusst vor dem Heimspiel

Die Affenbande kehrt zurück in ihren Dschungel: Über einen Monat mussten die Volleyball-Fans in Freiburg auf ein Heimspiel der FT 1844 Freiburg warten. Am Samstag empfängt der Zweitligist Fellbach – und ist gut drauf. „Das war ziemlich geil“, fasst Paul Mauch das vergangene Wochenende aus Sicht der Freiburger Volleyballer treffend zusammen. Der Außenspieler konnte sich wie seine Teamkollegen über zwei Siege am Bodensee gegen Mimmenhausen und Friedrichshafen freuen. „Jetzt gilt’s, den Schwung mitzunehmen“, sagt Oliver Morath mit Blick auf das Heimspiel gegen Fellbach am Samstag (20 Uhr).


Gute Laune im Team
Beim 3:1 (18:25, 25:21, 23:25, 21:25)-Sieg in Mimmenhausen startete das Team souverän, ehe es im zweiten Satz an Konsequenz und Mut mangelte. Und auch beim 3:1 (21:25, 22:25, 25:13, 19:25) in Friedrichshafen erwischte Freiburg einen guten Start, geriet im dritten Satz aber unter die Räder. „Wir dachten wohl, das ist ein Selbstläufer“, sagt Trainer Jakob Schönhagen, der von einem „kollektiven Aussetzer“ spricht. Doch die am Ende verdienten Siege lassen den Schluss zu, dass Freiburg die vierwöchige spielfreie Pause gut genutzt hat. Rückkehrer Oliver Hein und Jannik Kühlborn wirken bereits bestens integriert, und die Atmosphäre im Team ist gut. Nach rund einem Drittel der Saison steht die Affenbande in oberen Tabellenregionen, fünf Siege aus acht Spielen stehen derzeit zu Buche.
Die Affenbande ist also bestens vorbereitet auf das badisch-schwäbische Traditionsduell gegen Fellbach. Das Publikum im Burdadschungel, der Heimspielstätte im FT-Sportpark, soll dabei sein Übriges zur Stimmung beitragen. „Wir sind richtig heiß drauf, endlich wieder daheim vor unseren Zuschauern zu spielen“, sagt Paul Mauch.
Mit Fellbach kommt als früherer Serienmeister einerseits ein alter Bekannter nach Freiburg. Andererseits hat sich bei den Gästen in letzter Zeit einiges verändert. „Die Mannschaft befindet sich etwas im Umbruch und ist daher schwer einzuschätzen“, erklärt Mauch. Dieser Umbruch bei den Gästen verläuft bisher nicht ohne Schwierigkeiten. In der Tabelle belegt Fellbach mit bisher zwei Siegen den zwölften Platz. Täuschen lassen will sich Freiburg davon nicht – trotz, oder gerade wegen, der eigenen guten Laune. (fwb)

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