Ein historischer Aufstieg

Regionalliga-Meister: Die U23 des SC Freiburg steigt erstmals in die Dritte Liga auf

Einen Spieltag vor Saisonende hat der SC Freiburg II den großen Traum wahr gemacht: Als Meister der Regionalliga Südwest steigt die U23 des Vereins in die Dritte Liga auf. Der Jubel ist riesig – genauso wie die Vorfreude auf die kommende Saison.„Die Freude im Gesamtverein ist groß. Für uns ist das unglaublich. Es bedeutet für die Jungs die nächste Stufe auf der Treppe“, sagte SC-Sportdirektor Klemens Hartenbach nach der Partie in Elversberg. Wie viele SC-Vereinsvertreter verfolgte er das Spitzenspiel live von der Tribüne aus und freute sich sichtlich, als die SC-Reserve mit dem 1:1 gegen die Saarländer alles klar machte. Während die Hausherren der Chance über den verpassten Aufstieg nachtrauerten, kannte die Freude beim SC keine Grenze.


„Ein logischer Schritt“
Trainer Christian Preußer, der künftig bei Zweitligist Düsseldorf Cheftrainer sein wird, sah vor allem im Zusammenhalt der Mannschaft einen Schlüssel zum Erfolg: „Wir haben dieses Jahr eine echt gute Mannschaft und eine herausragende Saison gespielt. Wir haben den Aufstieg deshalb einfach verdient.“ SC-Kapitän Johannes Flum, selbst fünf Jahre lang SC-Profi, lobte die Zusammenstellung der Mannschaft: „Die Mischung hat's dieses Jahr gemacht: wahnsinnig viel Talent, hohes Tempo, gute Individualisten, super Teamplayer, charakterstarke Jungs aus der eigenen Fußballschule und auch Erfahrung“, so Flum.
Andreas Steiert, Leiter der Freiburger Fußballschule, bezeichnete den erstmaligen Aufstieg der U23 in die 3. Liga als „großes Abenteuer“: „Nicht nur für die Fußballschule, sondern für den ganzen Verein“, so Steiert. Aber das sei genau das, was der Verein wolle, so Klemens Hartenbach: „Sie messen sich in Zukunft mit noch stärkeren Gegnern und noch stärkeren Einzelspielern. Für mich ist es der total richtige Schritt, wohlwissend, dass in der nächsten Saison nicht immer nur die Sonne scheinen wird“. Für Nishan Burkat, eine der Stützen des Teams, zahlte sich die starke Saison bereits aus – der Offensivspieler verlängerte seinen Vertrag und darf künftig bei den Profis mittrainieren.

Matthias Joers

Zurück