...Abstiegsangst

FT-Volleyballer hoffen auf den Klassenerhalt im Heimspiel am Samstag

Das Drama erreicht den letzten Akt: Am Samstag (19.30 Uhr) steht die FT-Affenbande vor dem Showdown um den Klassenerhalt in der 2. Volleyball-Bundesliga. Ein Heimsieg in der Burdahalle gegen Titelaspirant und Spitzenreiter Eltmann ist Pflicht. Dazu kommt es auf die Resultate der Konkurrenz an. Trainer und Manager sind zuversichtlich. Sie setzen auf einen vollen Burdadschungel.In vielerlei Hinsicht sei das Spiel am kommenden Samstag „bedeutsam“, sagt FT-Trainer Jakob Schönhagen im Gespräch mit dem Wochenbericht. Zum einen heißt der Gegner im letzten Heim- und Saisonspiel ausgerechnet Eltmann, „die sich am Samstag zum Meister krönen können“, sagt Schönhagen. Und dann ist da noch die Sache mit der Halle.


Abschied von der Burdahalle
Denn die Partie am Samstag wird das letzte Zweitligavolleyballspiel in der altehrwürdigen Burdahalle sein. Der Umzug in eine nagelneue Dreifeldhalle steht kurz bevor. „Da geht eine Ära zu Ende“, sagt Schönhagen. Höchst bedeutsam also.
Am bedeutsamsten aber (womit dann alle Superlative ausgereizt wären) ist das Spiel, „weil wir mit dem Rücken zur Wand stehen“. Seit fast 20 Jahren spielen die FT-Volleyballer ununterbrochen in der zweiten Liga. Niemand im Verein will, dass die Affenbande die neue Halle als Drittligist einweihen muss. Ein bitterer Gedanke.
Mit 30 Punkten auf dem Konto steht die FT auf Abstiegsrang elf. Freiburgs punktgleicher Konkurrent Gotha (Platz zehn) empfängt am Samstag den Tabellensechsten Karlsruhe. „Bisher laufen die anderen Ergebnisse fast alle gegen uns“, sagt Manager Florian Schneider. Freiburg muss gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass die Konkurrenz patzt. „Ein doofes Gefühl“, so Schönhagen. Die FT setzt auf die Unterstützung der Fans. Schon zum Auswärtssieg in Karlsruhe begleiteten 130 Fans in Kleinbussen das Team. „Super. So etwas gibt es sonst nicht in der zweiten Liga“, sagt der FT-Trainer. Der Zuschauerrekord liegt bei 950, die 1.000er-Marke soll nun fallen.
„Wir werden unser Herz, unsere Emotionen und unsere jugendliche Unbekümmertheit einsetzen, um das Spiel zu gewinnen“, sagt Schönhagen, der Zuversicht versprüht. Die Trainingsbeteiligung (das große Problem in dieser Saison) ist endlich wieder gut. „Die Mannschaft zerreisst sich“, sagt der junge Trainer. Am Samstag soll der Spuk dann vorbei sein.

Matthias Joers

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