Fünf neue Blitzer

Ordnungsamt will Radargeräte für über eine Million Euro kaufen

In Zukunft blitzt es wohl öfter in Freiburg, denn das Amt für öffentliche Ordnung plant, alte Radargeräte zur Tempomessung auszutauschen und im Zuge dessen fünf neue Blitzer für 1,17 Millionen Euro zu kaufen. Mit ihnen sollen unter anderem die neuen Tempo-30-Zonen in der Stadt überwacht werden.
Über 275.000 Tempo- und Rotlichtverstöße verzeichneten die 27 stationären und mobilen Tempomessanlagen 2017 und spülten gut sechs Millionen Euro in die Stadtkasse – alles im Sinne der Verkehrssicherheit und des Lärmschutzes, wie die Stadt versichert. Die Einnahmen könnten künftig sogar noch üppiger sprudeln – um knapp 1,4 Millionen Euro, wie das Amt für öffentliche Ordnung errechnet hat. Gleichzeitig würden vier neue Stellen im Amt geschaffen, um dem größeren Verwaltungsaufwand zu stemmen. Bis 2021 sollten sich die Investitionen amortisiert haben, heißt es aus dem Amt.
Auf 26 Straßen wird nachts ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern eingeführt – das hat der Gemeinderat beschlossen. Um dies auch durchzusetzen müsse kontrolliert werden, findet das Amt für öffentliche Ordnung. Wo die neuen Anlagen aufgestellt werden sei noch nicht geklärt. Bestehende alte Anlagen, wie an der B31 auf Höhe der Nägeleseestraße oder in der oberen Schwarzwaldstraße werden durch moderne Laseranlagen, die auch Rotlichtverstöße erkennen, ersetzt.

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