Affenbande unter Zugzwang

FT-Volleyballer verlieren trotz guter Ansätze gegen Mimmenhausen – Endspurt auf dem Weg zum Klassenerhalt

In den verbleibenden fünf Saisonspielen – drei davon in Freiburg – geht es für die FT-Volleyballer um den Verbleib in der 2. Bundesliga. Gegen Tabellennachbar Mimmenhausen gab es nun trotz zweier guter Sätze eine 2:3-Niederlage. Am Samstag muss Freiburg beim Tabellenvorletzten Fellbach ran.Viel hatte sich die FT-Affenbande um Trainer Jakob Schönhagen vor dem Spiel gegen Mimmenhausen vorgenommen. Vor einer großen Kulisse von 750 lautstarken Zuschauern wollte die Mannschaft zurück zur eigenen Stärke finden und einen wichtigen Schritt für den Klassenerhalt machen. In der FT-Burdahalle herrschte schon vor dem ersten Aufschlag eine tolle Atmosphäre, ein grüner Fanblock, zahlreiche Gästefans und neue elektrische Leuchtstäbe sorgten für viel Vorfreude auf den Rängen.
Der erste Satz hingegen erwies sich aus Freiburger Sicht als reichlich ernüchternd: Schnell lief Freiburg einem Rückstand hinterher. „Wir haben viel zu viele Eigenfehler gemacht“, erklärt Libero Wolfgang Beck die schwache Anfangsphase.


Spielentscheidende Fehler
Im zweiten Satz ein gänzlich verändertes Bild: Mit Wolfgang Beck und Tom Kaufhold, die von der Bank kamen, stand eine in allen Belangen deutlich verbesserte Freiburger Mannschaft auf dem Feld. „Der dritte Satz war dann der Knackpunkt“, ärgert sich Beck darüber, dass sein Team im nächsten Durchgang seine Chancen nicht nutzte. In diesem äußerst umkämpften dritten Satz, in dem sich der Mimmenhausener Zuspieler Lukas Diwersy verletzte, waren es erneut Freiburger Fehler, die den Satzgewinn für die Hausherren verhinderten. Nach dem ausgeglichenen Halbzeitstand war Mimmenhausen erneut in Front.
Den vierten Durchgang konnten die FT-Volleyballer dann deutlich für sich entscheiden. Freiburg zeigte sich von seiner guten Seite: Gute Blocks, gute Annahmen, gute Angriffe – die FT wusste zu überzeugen.
Doch die Chance auf den Sieg im Tiebreak vergaben die Freiburger wiederum denkbar knapp. Ausgerechnet der Block – kurz zuvor noch eine Stärke der Affen – erwies sich nun als Schwachpunkt. Besonders der Mimmenhausener Spielertrainer Christian Pampel schlug immer wieder mit aller Cleverness an. Wolfgang Beck nahm aber seine Teamkollegen in die Pflicht: „Wir haben in den entscheidenden Situationen nicht den Deckel drauf gemacht“, hadert er mit den vergebenen Möglichkeiten. Fazit: Zwei starke Sätze und eine großartige Atmosphäre reichten am Samstag nicht zum Sieg.
Im Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten Fellbach (12 Punkte / Platz 12) will Freiburg als Zehnter der Tabelle (23 Punkte) den erhofften Befreiungsschlag schaffen. Vier Punkte trennt die FT vom ersten Abstiegsrang. Die guten Ansätze aus dem Spiel gegen Mimmenhausen sollten der FT Mut machen. (fwb/mjao)

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