Von Namen und Geburten

Das Standesamt hat seine Jahresbilanz vorgelegt und verzeichnet diverse Rekorde

Geburtenrekord in Freiburg: Es ist die Meldung, die aus der Jahresbilanz 2018 des Freiburger Standesamtes hervorgeht. Ebenfalls auf Rekordkurs sind die Sterbefälle und die Kirchenaustritte. Bei den beliebtesten Vornamen gab es derweil wenig Veränderung.Wie in jedem Jahr veröffentlicht das Standesamt seine Jahresstatistik. Manches ist neu, vieles aber in etwa beim alten: So konnte eine vierstellige Schnapszahl, nämlich 5.555, bei den Geburten vermeldet werden – mehr als je zuvor. Wie in den Jahren zuvor kamen insgesamt mehr Jungen (2.898) als Mädchen (2.657) in Freiburg zur Welt. Auf einem Rekordhoch sind ebenfalls die Sterbefälle. Es waren 3.153 an der Zahl. Dies resultiert nicht zuletzt aus der steigenden Einwohnerzahl.
Die meisten Kinder wurden am 12. Juni geboren. Mit 31 Neugeborenen war es der geburtenreichste Tag des zurückliegenden Jahres. Wie schon im Vorjahr kamen die wenigsten Kinder im Februar zur Welt (406). Die jüngste Mutter in Freiburg war zum Zeitpunkt der Geburt 15 Jahre alt, die älteste 47. Der älteste Vater war 64 Jahre alt. Die meisten Eltern waren bei der Geburt verheiratet, nämlich 68 Prozent – das sind vier Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt wurden 1.123 Ehen geschlossen, 61 weniger als im Vorjahr. Bei den beliebtesten Namen für Neugeborene hat sich wenig getan. Wie schon 2017 sind es bei den Mädchen Sophia/Sofia, Clara/Klara und Hanna(h), die die Rangliste anführen – gefolgt von den üblichen Verdächtigen Marie, Ella und Emilia. Bei den Jungen hat sich das Ranking indes etwas verschoben. Noah belegt hier den Spitzenrang und klettert damit drei Plätze nach oben. Es folgen Luca/Luka (Platz zehn im Vorjahr) und Elias/Elyas (Platz 16). Neu im Rennen sind Namen wie Suvi, Aksel oder Skylar.
Auf Rekordniveau ist auch die Anzahl der Kirchenaustritte. 1.642 Menschen in Freiburg haben sich 2018 für einen Austritt entschieden, 29 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2014. Der Anteil an Austritten ist bei den Katholiken höher als in der evangelischen Kirche.

Benjamin Resetz

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