Von Pausen und Reisen

Der SC Freiburg bezieht sein Winterdomizil in Andalusien und testet gegen den FV Mainz 05

Eine kurze Pause zur Regeneration ist den Profis des SC Freiburg zwar vergönnt – dann geht es allerdings weiter ins Trainingslager im spanischen Sotogrande. Zwei Testspiele stehen für die Streich-Elf auf dem Programm – beide gegen den FSV Mainz 05. Der Schwerpunkt dürfte auf das Spiel mit dem Ball gelegt werden. Der Trainingsauftakt in Freiburg ist derweil öffentlich.Der SC Freiburg hat Winterpause. Winterpause? Nun, zumindest ein paar Tage stehen den Bundesligakickern um Trainer Christian Streich zur Verfügung, um die geschundenen Beine hochzulegen und zu regenerieren. Denn bereits am 4. Januar geht es wieder los. Dann steht die Mannschaft nämlich gemeinsam auf dem Trainingsplatz und bereitet sich auf die Bundesliga-Rückrunde vor. Der Trainingsauftakt wird ein besonderes Schmankerl für die Fans, da er öffentlich stattfindet und sicherlich manchen Freiburger an die Schwarzwaldstraße locken dürfte.
Nur drei Tage später geht es für Nils Petersen und Co. dann auch schon weiter in den Flieger Richtung Andalusien. Wieder einmal reist der SC Freiburg im Winter gen Süden und nistet sich beim Trainingslager im spanischen Sotogrande ein. Vom 7. bis 13. Januar hoffen die Breisgauer dort auf fußballfreundlichere Bedingungen als im klirrendkalten Freiburg. Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass die Streich-Truppe im andalusischen Küstenort Station macht, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Wie immer können sich Fans dabei über allerlei Neuigkeiten in den sozialen Medien freuen. Traditionell postet der SC Freiburg fleißig, was Spieler und Trainer so alles bei ihrem Ausflug erleben.


Zwei Tests gegen Mainzmit verschiedenen Teams
Auch zwei Testspiele gilt es dort zu bestreiten – mit zwei unterschiedlichen Mannschaftszusammenstellungen. Sie steigen am 12. Januar, einem Samstag, gegen den FSV Mainz 05, der ebenfalls mit zwei unterschiedlichen Aufgeboten antreten wird. Gespielt wird im 25 Kilometer entfernten Estepona. Anpfiff ist um 11 Uhr und um 14 Uhr.
Worauf der Schwerpunkt gelegt werden sollte, weiß derweil SV-Verteidiger Manuel Gulde: „Wir müssen einfach schauen, dass wir in der Rückrunde besser mit dem Ball werden, das sollte schon unser Ziel sein“, verriet er jüngst. „Marschieren tun wir eh, Mentalität haben wir, jetzt müssen wir den Ball besser halten und Fußball spielen.“
Rückrundenstart des SC ist schließlich am 19. Januar, 15.30 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim Pokalsieger Eintracht Frankfurt. Erster Heimspielgegner im neuen Jahr ist am darauffolgenden Wochenende die TSG 1899 Hoffenheim.


Streich ist seit sieben Jahren Trainer bei den SC-Profis
Ein ganz besonderes Jubiläum feierte SC-Coach Christian Streich übrigens am vergangenen Samstag – und dürfte dafür sicherlich auch vom einen oder anderen seiner Spieler beglückwünscht werden. Am 29. Dezember 2018 jährte sich Streichs Amtszeit als Cheftrainer der ersten Mannschaft nämlich zum siebten Mal. Damit ist und bleibt Streich – wenig überraschend – der mit Abstand dienstälteste Trainer der Fußball-Bundesliga. Bis zur Marke von Volker Finke (16 Jahre beim SC und damit länger als jeder andere Bundesligatrainer beim gleichen Verein) fehlen Streich zwar noch einige Jahre. Dass er diese magische Marke erreicht, scheint hinsichtlich des Jubiläums aber nicht unrealistisch. Streich gilt darüber hinaus, im Gegensatz zu Volker Finke, der seine eigene Ära prägte, ligaweit als Kultfigur und einer der wenigen Fußballtrainer, die gesellschaftliche Probleme öffentlich benennen und den Fußball in all seiner überdimensionierten Erscheinung immer wieder kritisieren – nicht obwohl, sondern gerade weil er das Spiel mit dem Leder so sehr liebt. Auf weitere sieben Jahre, Herr Streich!

Benjamin Resetz

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