Das Weltcup-Skispringen ist abgesagt

Zu milde Temperaturen und Regen: Der Weltcup der weltbesten Skispringer in Titisee-Neustadt kann nicht stattfinden

Bis zuletzt hatten die Veranstalter gehofft, dass das traditionsreiche Weltcup-Skispringen in Titisee-Neustadt am 8. und 9. Dezember stattfinden kann. Doch am Dienstag wurde bekannt, dass der Termin abgesagt werden muss. Schuld daran ist das Wetter.Hinter den ehrenamtlichen Helfern an der Hochfirstschanze liegt ein arbeitsreiches Wochenende. Weil Teile des Schneebelags am Aufsprunghügel abgerutscht waren, mussten 50 Helfer Sonderschichten einlegen. Am Ende hat alles nichts genützt. Am späten Dienstagnachmittag wurde das anstehende Weltcup-Wochenende abgesagt. „Schweren Herzens“ habe man diese Entscheidung in Absprache mit dem Deutschen Skiverband und der FIS treffen müssen, so der Veranstalter. In den kommendenTagen seien weiterhin Regen, Plusgrade und für Freitag, Samstag und Sonntag sogar Sturmböen angesagt. An ein Skisprungwettbewerb ist da nicht zu denken. „Wir bedauern diese Situation sehr und bedanken uns bei allen, die bisher für unser Skispringen gearbeitet haben, den Teams und Offiziellen und auch bei allen Fans, die sich auf dieses Event gefreut haben“, heißt in einer Medienmitteilung.
Beim Springen in Titisee hätten 64 Männer und 52 Springerinnen erstmals gemeinsam einen Weltcup bestreiten sollen. Auch prominente Springer wie Olympiasieger Andreas Wellinger, Severin Freund und Richard Freitag hatten ihre Teilnahme angekündigt. Internationale Zugpferde wie Schanzenrekordhalter Domen Prevc aus Slowenien und der Pole Kamil Stoch wären ebenfalls angetreten. Die schlechten Schneebedingungen setzten dieser Aussicht nun ein jähes Ende. (majo)

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