Vidaurre nicht zu stoppen

Lexware-Fahrer Martin Vidaurre dominiert U23-Weltcup – Max Brandl feiert Comeback

Der in Freiburg lebende Mountainbiker Martin Vidaurre ist zurzeit das Maß aller Dinge im U23-Weltcupzirkus. Nun siegte der Chilene auch in Leogang. Sein Team, das Schwarzwälder Lexware Mountaine Bike Team, fiebert derweil der Deutschen Meisterschaft entgegen. Mit an Bord ist auch Max Brandl. Auch beim vierten Lauf des Mountainbike Weltcup in Leogang in Tirol zeigte Martin Vidaurre seine Dominanz in der U23-Kategorie. Der chilenische Olympia-Teilnehmer vom Lexware Team gewann mit 19 Sekunden Vorsprung. „Ich war mir nicht sicher, ob ich heute gewinnen werde, deshalb freue ich mich jetzt umso mehr. Die Attacken der Jungs konnte ich gut abwehren“, sagte Vidaurre über seine Verfolger. Der Chilene kehrte von einem einwöchigen Urlaub aus Spanien zurück und begann nun mit den Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaften im August, wo er seinen U23-Weltmeistertitel verteidigen will.


Comeback nach Verletzung
Im Elite-Rennen fuhr Lexware-Fahrer David List auf Platz 32, nachdem ihn ein Sturz in Runde eins zurückgeworfen hatte. Lists Hoffnungen ruhen nun auf den Deutschen Meisterschaften. Diese finden am kommenden Wochenende in Bad Salzdetfurt statt.
Sein Comeback im Weltcup-Zirkus nach monatelanger Pause feierte derweil Lexware-Fahrer Maximilian Brandl mit einem 39. Rang. Für ihn war es der erste Weltcup in diesem Jahr, nachdem er sich im April das Radiusköpfchen gebrochen hatte. Wie List stürzte auch Brandl beim Rennen in Leongang und fiel zeitweise in die 70er-Ränge zurück. „Klar, ich hätte gern gewusst, wie es ohne den Sturz am Anfang gelaufen wäre. Aber das Gefühl stimmt“, sagte Brandl. (majo)

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