„Der Auftakt lief sehr gut“

So ist der Weihnachtsmarkt gestartet – bereits ab heute könnte 2G-plus gelten

Am Donnerstag ist der Freiburger Weihnachtsmarkt gestartet. Erstmals erstrahlt auch der Colombipark in weihnachtlichem Glanz. Wie das bei den Besuchern ankommt, wie es mit der Einhaltung der Corona-Regeln läuft und warum voraussichtlich ab heute 2G-plus auf dem Weihnachtsmarkt gilt, erklärt Thomas Barth, FWTM-Projektleiter Märkte & Events, im Gespräch mit Saskia Schuh.

Herr Barth, wie lief der Auftakt des Weihnachtsmarkts – hat das mit der 3G-Regelung auf dem Markt und 2G bei Essen, Trinken und Fahrgeschäften funktioniert?

Thomas Barth: Der Auftakt lief sehr gut, bei der Eröffnung am Donnerstag waren es bereits rund 20.000 Besucher, der besucherstärkste Tag war der Samstag mit rund 22.000. Wir sind dankbar, dass sich die Besucher an die Maskenpflicht halten und auch die Bändchen-Variante annehmen. Wir haben bei den Scouts, die kontrollieren, nachgebessert und die Standorte optimiert. Mit dem Vollzugsdienst und der Polizei haben wir nachjustiert. Somit haben wir erfolgreiche Tage hinter uns. Die Regelungen wurden problemlos akzeptiert, hier und da gibt es mal eine Diskussion, aber wenn man es erklärt, sind die Leute einsichtig.

Der Weihnachtsmarkt ist auf sieben Plätzen in Stadt verteilt, erstmals ist der Colombipark dabei, wie kommt das an?

Barth: Der Colombipark ist seit der ersten Stunde des Weihnachtsmarkts sehr gut besucht, hier genießen eine Menge Leute die festliche Beleuchtung bei einer Tasse Glühwein. Der neue Standort ist definitiv eine Bereicherung und trägt auch zur Entzerrung bei. Auch wenn es bis zu 6.000 Besucher pro Tag weniger sind als in den vergangenen Jahren, war es die richtige Entscheidung, den Weihnachtsmarkt auf mehr Fläche zu verteilen. Wenn es doch mal einen Engpass gibt, bessern wir nach. Im Colombipark haben wir die Stehtische anders verteilt, bei der Alten Wache am Freitag haben wir die Leute angesprochen, das hat sehr gut funktioniert.

Aufgrund der neuen Corona-Verordnung, die seit heute gilt, könnte die Alarmstufe II ausgerufen werden und somit würde 2G plus auf dem Weihnachtsmarkt gelten – dann haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt, die einen negativen Test vorweisen können. Welche Auswirkungen hat das?

Barth: Wir gehen davon aus, dass die Verordung nicht nur ab heute gilt, sondern auch direkt angewendet werden muss. Deshalb stellen wir uns bereits ab dem heutigen Mittwoch auf 2G-plus ein. Die Scouts werden aufgestockt, denn die müssen Datum, Name und Testergebnis kontrollieren, das ist natürlich etwas mehr Aufwand als bisher. Wir gehen davon aus, dass durch 2G-plus weniger Besucher kommen werden, allerdings brauchen sich die Leute, die nur über den Weihnachtsmarkt laufen und vielleicht Geschenke kaufen wollen, nicht abschrecken lassen. Mit einem Mund-Nasen-Schutz können sie das problemlos tun, 2G-plus betrifft nur die Glühwein- und Imbissstände und die Fahrgeschäfte.

Kann der Weihnachtsmarkt wie geplant bis zum 23. Dezember stattfinden oder befürchten Sie eine Absage aufgrund der steigenden Corona-Zahlen?

Barth: Wir hoffen, dass das klappt und wünschen uns, dass wir den Besuchern eine schöne Vorweihnachtszeit bieten können. Würde er abgesagt, lassen wir aber keinen Beschicker im Regen stehen und wollen eine Lösung finden.

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