Wald wird zur Filmkulisse

Dreh in der Region mit Schauspieler Mirco Reseg

Am Wochenende wird im Gottenheimer Wald bereits das erste Baumhaus errichtet – denn der wird zur Kulisse des Kurzfilms „Das letzte Grün“. Der basiert auf der wahren Geschichte des Künstlerpaars Helge Hommes und Saxana Schötschel, die kurz vor der Räumung der Baumhäuser 2018 in den Hambacher Forst gefahren sind, um zu malen. Ihre Sachen wurden beschlagnahmt und die Polizei sprach ihnen ein Malverbot aus. Damit wurde ihre künstlerische Liebe zu Bäumen zu einem politischen Akt – seitdem sind sie als Klimaaktivisten unterwegs – wollen mit ihrer Kunst ein Zeichen gegen die Umweltzerstörung setzen. Der Kurzfilm ist das Spielfilmdebüt von Sonja Beutelmann, die in Freiburg Umweltnaturwissenschaft studiert. Gefördert wird das Projekt vom Freiburger Kulturamt. In die Rolle des Hauptdarstellers schlüpft der bekannte Schauspieler Mirco Reseg, den wir von „Soko-Köln“ oder der Sat.1-Comedy „Sechserpack“ kennen. An seiner Seite: Nathalie Taly Journo, die unter anderem schon im Kinofilm „Wintermärchen“ zu sehen war.
„Nathalie Taly Journo war im Hambacher Forst dabei, hat die Künstler später auch persönlich kennengelernt. Es war generell aber gar nicht so leicht passende Darsteller zu finden, die Bezug zur Klimathematik haben“, sagt Sonja Beutelmann. Vom 3. bis 6. September wird im Gottenheimer Wald, in Gottenheim und in Bötzingen tagsüber und draußen gedreht. Dafür werden für den 4. und 5. September, Samstag und Sonntag, noch Komparsen gesucht, da „kann sich jeder melden, gerne Ältere“ (bei Interesse schreibt eine Mail an filmprojekt.dasletztegruen@gmail.com). Im nächsten Jahr soll der Film dann bei Filmfestivals gezeigt werden.

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