SC-Frauen starten am Samstag gegen den Ex

Heimspiel gegen den FC Bayern München – Nationalspielerin Klara Bühl vom SC erhält die Fritz-Walter-Medaille in Gold

Am kommenden Samstag, 13 Uhr gibt es für die Bundesliga-Fußballerinnen des SC Freiburg ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Jens Scheuer: Gegner zum Bundesliga-Auftakt im Freiburger Möslestadion ist der FC Bayern München, deren Cheftrainer Scheuer seit diesem Sommer ist.
Scheuers Nachfolger beim SC ist der bisherige Trainer der SGS Essen, Daniel Kraus. „Die Vorfreude auf das Team, den Verein und die Stadt war und ist riesengroß“, sagte er zu seinem Amtsantritt im Breisgau. Als Neuzugänge für die anstehende Saison verpflichteten die SC-Frauen um Managerin Birgit Bauer unter anderem drei neue Abwehrkräfte: Naomi Megroz vom FC Zürich, Jana Vojteková vom SC Sand und Meret Wittje von Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg.


In den Fußstapfen von Ginter, Däbritz und Leupolz
Eine besonders erfreuliche Nachricht vor dem Bundesligastart gab es für die Freiburger Nationalspielerin Klara Bühl. Die 18-Jährige erhält vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Fritz-Walter-Medaille in Gold als beste Juniorin verliehen. „Wir sind unglaublich stolz und freuen uns sehr über die Auszeichnung von Klara Bühl. Es ist in erster Linie eine Auszeichnung für die junge Spielerin selbst, weil ihr Talent und ihr Ehrgeiz honoriert werden“, sagt Birgit Bauer. Es sei aber auch eine Auszeichnung für die SC-Frauenabteilung und den Gesamtverein. Die Fritz-Walter-Medaille gilt als höchste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball. Vor Bühl erhielten schon die Ex-Freiburger Sara Däbritz (2014), Melanie Leupolz (2013) und Matthias Ginter (2013) die begehrte Medaille. Der DFB würdigt die Ausbildungsleistung und zahlt für Gold jeweils 20.000 Euro, für Silber 15.000 Euro und für Bronze jeweils 10.000 Euro. Die im Schwarzwald geborene Offensivspielerin Bühl erzielte in 49 Bundesliga-Einsätzen für den SC zehn Tore, und in 36 U-Länderspielen 15 Treffer. Bei der Frauen-Fußball-WM in Frankreich in diesem Sommer absolvierte sie drei Spiele für Deutschland.
Fest steht auch der SC-Gegner für die zweite Runde des DFB-Pokals. Am 7. bzw. 8. September muss der SC beim Regionalligisten FC Forstern aus Oberbayern antreten. (fwb)

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