Löws Petersen-Coup

So begründet Bundestrainer Löw Petersens WM-Nominierung

Dass Nils Petersen im vorläufigen Kader für die Fußball-WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) steht, erfüllt den Angreifer des SC Freiburg mit großer Freude: „Die Nominierung ist eine sehr große Ehre für mich. Ich habe damit nicht wirklich gerechnet und bin sehr dankbar“, sagt der 29-jährige, der in der gerade zu Ende gegangenen Bundesliga-Runde 15 Tore erzielte: „Die Chance dabei sein zu können, ist die Krönung der Saison.“


Überzeugt vom SC-Stürmer
Löw begründet die Berufung Petersens mit dessen konstanter Saisonleistung: „Nils hat in einer Mannschaft, die wahrlich nicht in jedem Spiel viele Torchancen herausgespielt hat, 15 Tore erzielt. Er hat auf mich über die Saison immer einen sehr, sehr guten und fitten Eindruck gemacht.“ Löw, der als weitere Stürmer Mario Gomez, Thomas Müller und Timo Werner nominierte, hob zudem Petersens Jokerqualitäten hervor. Der Bundestrainer zeigt sich überzeugt davon, dass der SC-Stürmer eine positive WM spielen kann. „Mein Gefühl sagt mir, dass er mit der Aufgabe wachsen kann. Er hat zwar wenig internationale Erfahrung. Aber von ihm verspreche ich mir einiges.“ Am Montagabend hatte Löw die Spieler informiert. Dass Sandro Wagner (30) nicht dabei sein darf, sei keine Entscheidung gegen den Bayern-Stürmer, so Löw. „Wir beurteilen unseren Kader danach, wer unsere Spielidee am besten umsetzen kann“, sagt der Bundestrainer. Auch der Gladbacher und frühere Freiburger Matthias Ginter steht im WM-Kader. (majo)

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