Auf die Plätze, fertig, los! Am kommenden Sonntag, 12. April, läutet Freiburg mit dem 21. Freiburg-Marathon wieder die Rennsaison ein. Erwartet werden auf den verschiedenen Wettbewerben rund 18.500 Läuferinnen und Läufer. Die wichtigsten Fakten im Überblick.
Die Anmeldezahlen für den Freiburg-Marathon übertreffen deutlich die aus dem Vorjahr (17.000 Anmeldungen). Rund 18.500 Teilnehmer aus 80 Nationen werden erwartet. Schon im November waren der Marathon und der Halbmarathon restlos ausgebucht. Diese positive Resonanz freut Katharina Schirmbeck, seit 1. April neue Geschäftsführerin der Freiburg Wirtschaft Tourismus und Messe GmbH (FWTM), die das Event gemeinsam mit dem Badischen Leichtathletik-Verband (BLV) ausrichtet: „Ich könnte mir zum Start meiner Tätigkeit als FWTM-Geschäftsführerin keinen schöneren Anlass in Freiburg wünschen“, sagt Schirmbeck, die den Marathon als „herausragendes sportliches Highlight“ bezeichnet, das weit über Freiburg hinaus bekannt sei.
Strecken und Startzeiten
Den Halbmarathon über 21 Kilometer wollen 10.330 Menschen laufen. Auf der vollen Distanz über 42,195 Kilometer sind es 2.068 Läuferinnen und Läufer. Den Zehn-Kilometerlauf km) bestreiten 2.922 Menschen und beim Schülermarathon sind 180 Staffeln je sieben Starter gemeldet. Der Start des Marathons erfolgt um 9 Uhr in zwei Startblöcken mit 10 Minuten Abstand, gefolgt vom Zehn-Kilometer-Lauf um 9.40 Uhr und dem Start des Halbmarathons um 10.30 Uhr.
Streckenverlauf
Der Start- und Zielbereich ist wie üblich auf dem Messegelände. Die Strecke führt durch zahlreiche Freiburger Stadtteile und verbindet markante Orte wie Seepark, Dietenbachpark, St. Georgen, Wiehre, Dreisam, die Altstadt und die blaue Wiwili-Brücke. Marathonläufer absolvieren die Runde zweimal.
Sperrungen
Der Freiburg-Marathon führt wie üblich zu Fahrplanänderungen bei Bus und Bahn. So ist die Innenstadt von circa 9 bis 15 Uhr für den ÖPNV gesperrt und die Stadtbahnlinien sind unterbrochen. Die Buslinie 10 ist von 8.30 Uhr bis 12.42 Uhr komplett eingestellt (mehr dazu auf der VAG-Homepage). Aufgrund der Streckenführung sind auch die Rad-Vorrang-Routen FR1 und FR2 am Sonntag von 9.30 bis 11 Uhr gesperrt.
Das Rahmenprogramm
Entlang der 21-Kilometer-Strecke sorgen 37 Bands am MarathonSonntag zwischen 9 und 15 Uhr für Stimmung. Und an der Messe wird ein umfangreiches Programm für die ganze Familie geboten, darunter eine Sportexpo sowie mehrere Bewegungsangebote.
Für seinen Film über den deutschen Adel war Jochen Breyer auch im Schloss Ebnet zu Gast. Foto: ZDF/Nicolai Mehring
Der bekannte TV-Moderator Jochen Breyer recherchiert in einer Welt, die es offiziell seit über hundert Jahren nicht mehr gibt – und dennoch erstaunlich lebendig ist: die Welt des deutschen Adels. Am 28. April, 20.15 Uhr, wird seine Doku „Die geheime Welt des Adels – mit Jochen Breyer“ im ZDF (danach in der ZDF-Mediathek abrufbar) ausgestrahlt.
Er besucht Schlösser, Jagden und Adelsbälle und trifft unter anderem Nikolaus von Gayling-Westphal, den 26. Herrn von Schloss Ebnet. Gayling-Westphal lebt in einem 276 Jahre alten Schloss, das nie richtig warm wird und monatlich rund 10.000 Euro Nebenkosten verursacht. Trotz eines Sturzes empfängt er Breyer bei den Dreharbeiten vor einem Jahr zum Interview im Himmelbett. „Die alten Traditionen, die Merkmale vom Adel, die konnte man ja nicht verbieten“, sagt der Baron. „Ich erkenne, wer adlig ist und wer nicht.“ Seinen Stammbaum könne er bis ins Jahr 1080 zurückverfolgen. Einordnung erhält der Film auch durch eine besondere Erzählebene: Schauspielerin Katja Riemann schlüpft in die Rolle einer Hausdame, die den Zuschauer durch die Geschichte des deutschen Adels führt. Klingt spannend!
Schlossherr Nikolaus von Gayling-Westphal empfing wegen eines Sturzes im Bett zum Interview. Foto: ZDF/Nicolai Mehring
Katja Riemann (r.) schlüpft in der Dokumentation in die Rolle der Hausdame Henriette. Sie führt die Zuschauer durch die Geschichte und Gegenwart des deutschen Adels. Foto: ZDF/Nicolai Mehring
Starker Auftritt: Der 13-jährige Ruben aus Freiburg bei „The Voice Kids“ mit Popsänger Alvaro Soler. Foto: Joyn/Richard Hübner
Für ihn gab es von der kompletten Jury Standing Ovations: Der 13-jährige Ruben aus Freiburg hat bei der TV-Show „The Voice Kids“ begeistert. Und das mit einem besonderen Auftritt bei den „Blind Auditions“ – als erster Kandidat der Show stellte er sich mit einem Kontrabass auf die Bühne. Und er performte den Song „Stäffisburg“ der Berner Band Patent Ochsner in Berner Mundart. Er entschied sich für das Team von Popsänger Alvaro Soler, denn der Freiburger ist ein Fan dessen Musik. In der zweiten Runde – den Battles – ist dann für Ruben die Zeit bei der TV-Show leider schon wieder vorbei.
„Bei ,The Voice Kids‘ war es schon stressig, aber es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht. So viel Musik – das war cool“, sagt er der BZ. Die spielt in seinem Leben schon immer eine große Rolle: Sein erster öffentlicher Auftritt war bereits in der dritten Klasse beim Sommerfest. Er spielt gleich neun Instrumente: Mit dem Geld, das er mit Konzerten oder Straßenmusik verdient, kauft er sich neue Instrumente. Der 13-Jährige könnte sich auch vorstellen, seine Leidenschaft später zum Beruf zu machen. Bestimmt sehen wir ihn bald wieder auf einer Bühne!
In den sozialen Medien wird gerade heiß diskutiert, was nach der Schließung der Achterbahn Euro-Mir aus dem Kultsong wird. Foto: Europa-Park
Nach 28 Jahren wird die Achterbahn Euro-Mir im Europa-Park geschlossen. Was die Fans derzeit aber vor allem bewegt, ist die Frage, was mit dem legendären Soundtrack passiert. Darüber wird in den sozialen Medien gerade fleißig spekuliert.
Der Trance-Track „Lift Off“ wurde von Christian Steiger und Ben Hosenseidl zum Start der Bahn im Jahr 1997 komponiert. Freiburger Christian Steiger ist inzwischen Geschäftsführer des Software-Unternehmens Lexware. „Ich sitze hier in Freiburg, lese die Kommentare und merke: Das Ding, das wir damals im Studio zusammengebaut haben, ist für Tausende Menschen ein Stück Kindheit. Das ist mehr, als ich mir jemals vorgestellt hätte“, schreibt er bei LinkdIn. Ob der Song in der neuen Bahn laufen wird, die 2028 eröffnen soll, ist noch nicht bekannt.
Der Euro-Mir-Track von Freiburger Christian Steiger geschrieben. Foto: Jigar Fichtner
Vadim Baranov (Paul Dano, r.) wird zum Strippenzieher im Kreml und bringt Wladimir Putin (Jude Law, Mitte) an die Macht. Foto: Constantin Film
Russland, Anfang der 1990er Jahre. Die UdSSR ist zusammengebrochen. Mitten im Chaos eines Landes, das sich neu finden muss, macht ein äußerst intelligenter junger Mann, Vadim Baranov, Karriere. Zunächst Avantgarde-Künstler, dann Produzent von Reality-TVShows, wird er inoffizieller Berater eines ehemaligen KGB-Agenten, der die absolute Macht an sich reißen soll, dem Mann, der bald als „Der Zar“ bekannt sein wird: Wladimir Putin.
Tief im Herzen des Systems wird Baranov zum Strippenzieher des neuen Russlands und prägt Reden, Sichtweisen und Fantasien. Nur eine Figur entzieht sich seiner Kontrolle: Ksenia, eine freiheitsliebende und unabhängig Frau, die die Möglichkeit der Flucht verkörpert – weit entfernt von politischer Macht und Einfluss.
Fünfzehn Jahre nach seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit ist Baranov bereit auszupacken. Was er offenbart, verwischt die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion, Glaube und Strategie. Der Film ist ein Abstieg in die dunklen Korridore der Macht, wo jedes Wort einem Plan dient und den Lauf der Welt verändern kann.
Ein spannendes politisches Intrigenspiel, das vor dem Hintergrund aktueller politischer Spannungen und medialer Manipulation besondere Brisanz gewinnt und dessen Auswirkungen bis in die heutige Zeit spürbar sind. Der neue Film von Regisseur Olivier Assayas ist in den Hauptrollen starbesetzt mit Paul Dano, Jude Law und Alicia Vikander.
Grace (Samara Weaving,l.) muss nicht nur sich selbst retten, sondern auch ihre Schwester Faith (Kathryn Newton) beschützen. Foto: Searchlight Pictures
Ihre Hochzeitsnacht war ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel, das Grace (Samara Weaving, „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) gerade so überlebt hat. Nur Momente nach dem brutalen Angriff der Familie Le Domas und ihres Bräutigams erkennt Grace, dass ihr Überleben sie in die nächste Stufe des albtraumhaften und makaberen Spiels katapultiert hat – diesmal jedoch mit ihrer entfremdeten Schwester Faith (Kathryn Newton, „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“) an ihrer Seite.
Grace hat nur eine Chance: selbst zu überleben, ihre Schwester zu beschützen und den Hohen Rat zu stürzen, der im Verborgenen die Geschicke der Welt lenkt. Vier rivalisierende Familien jagen sie gnadenlos, um den Thron zu erobern. Und am Ende gilt: Wer gewinnt, kontrolliert alles.
Regie führen wieder Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett („Abigail“), die das Horror-Genre erneut auf den Kopf stellen. Neu zum Cast stoßen Kathryn Newton, Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“), Shawn Hatosy („The Pitt“) und Elijah Wood („The Monkey“). Komplettiert wird das Ensemble durch Néstor Carbonell („The Dark Knight“), Kevin Durand („Abigail“) und David Cronenberg („Die Fliege“). Das Drehbuch stammt erneut von Guy Busick („Scream“) und R. Christopher Murphy („Castle Rock“).
Auf der Tanzfläche bei der Ü65-Party war viel los. Foto: Valentin Behringer
In Freiburg gibt es seit Kurzem ein neues Partyformat speziell fürs ältere Publikum. Discofeeling wie früher bietet „Club 65“ – eine Tanzparty für alle ab 65 Jahren. Was die Besucher erwartet und ob die Veranstaltung zukünftig regelmäßig stattfinden wird, erklärt Matthias Blattmann, Inhaber der Tanzschule Gutmann und Ideengeber der Party, im Gespräch mit Saskia Schuh.
Wie sind Sie auf die Idee für eine Tanzparty ab 65 Jahren gekommen?
Matthias Blattmann: Ein Verein hat im Saarland solch eine Disco organisiert, und den Bericht habe ich beim SR Fernsehen auf Instagram gesehen. Die Idee fand ich so wunderbar, dass ich das bei uns einfach mal ausprobieren wollte.
Was erwartet die Besucher an diesem Abend?
Blattmann: Es ist tatsächlich eine Disco im klassischen Sinne. Die Musikauswahl orientiert sich natürlich am Alter des Publikums, entsprechend spielen wir eine Mischung aus den beliebtesten Charthits der 70er und 80er. An unserer Bar gibt es dann eine Auswahl an Cocktails und alkoholfreien Getränken.
Am 11. April gibt es die zweite Ausgabe. Wie kam die Premiere an?
Blattmann: Die Premiere war nach ein paar Tagen ausverkauft, und es gab viele weitere Nachfragen, was uns sehr gefreut hat. Die Stimmung war großartig, und es hat auch keine zwei Minuten gedauert, bis die Fläche gefüllt war. Also anders als früher, als man sich kaum traute, ein paar Schritte zu tanzen.
Es können aber auch jüngere Gäste dabei sein, wenn sie in Begleitung einer Person über 65 Jahre sind?
Blattmann: Ja, auch das ist möglich, aber in der Realität kam das kaum vor. Der Gedanke dahinter war, dass jemand vielleicht unsicher ist, alleine zu kommen, und vielleicht auch niemanden im gleichen Alter kennt.
Soll die Party in Zukunft regelmäßig stattfinden?
Blattmann: Wir warten ab, wie sich die kommenden Partys entwickeln. Sollte die Begeisterung anhalten, werden wir das Event auf jeden Fall regelmäßig anbieten.
Info: „Club 65 – die Tanzparty ab 65“ findet am 11. April, 20.15 (Einlass ab 19.45 Uhr) bis 0 Uhr, zum zweiten Mal im Ballhaus der Tanzschule Freiburg (Leo-Wohleb-Str. 1) statt. Tickets: 9 Euro im Vorverkauf unter ticket.gutmann-events.de, 10 Euro an der Abendkasse. Mit der BZ-Card 7/8 Euro. Mehr unter www.ballhaus-freiburg.de
„Die Idee fand ich so wunderbar, dass ich das bei uns einfach mal ausprobieren wollte“, so Matthias Blattmann. Foto: Valentin Behringer
Der SC Freiburg machte den Bayern das Leben schwer. Foto: Detlef Berger
Der SC Freiburg hat nur knapp einen Bundesliga-Heimsieg gegen Rekordmeister Bayern München verpasst. Wie im Hinspiel führte der SC Freiburg mit 2:0. Der Ausgleich und die Münchner Führung fielen dann in der Nachspielzeit.
Zur Halbzeit stand es im Europa-Park Stadion 0:0 zwischen dem turmhohen Favoriten aus München und dem SC Freiburg. Das nährte die Hoffnung der Breisgauer auf einen Punktgewinn.
Denn die Schuster-Elf hätte schon in Halbzeit eins gut und gerne in Führung gehen können: In der 15. Minute setzte Philipp Treu einen Schuss nur knapp am Münchner Tor vorbei. Und zweimal klärte Bayern-Keeper Manuel Neuer in höchster Not gegen Lucas Höler (28.) und Startelf-Rückkehrer Philipp Lienhart (34.) – doch beide Szenen pfiff das Schirigespann wegen Abseits zurück. Die Freiburger Griffigkeit schlug sich auch in der Eckenbilanz nieder (3:0 zur Pause)
Die Freiburger Führung nach Toren fiel kurz nach Beginn der zweiten Hälfte: Johan Manzambi fasste sich ein Herz und zog zentral aus rund 20 Metern ab – der scharf geschossene Ball schlug im rechten Toreck ein (46). Der verdutzte Neuer sah dem Ball nur regungslos hinterher. In der 54. Minute verfehlte Höler das Münchner Tor und das 2:0 nur um Haaresbreite.
Der eingewechselte Michael Olise hatte kurz darauf mit seiner ersten Chance den Ausgleich auf dem Fuß – doch auch sein Ball flog knapp am Tor vorbei (57.). Die Bayern, die nun Pavlovic, Musiala und Laimer brachten, gaben fortan den Ton an.
Doch der SC stand stabil und setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne – so wie beim inzwischen fünften Freiburger Eckball, den Beste hereinbrachte. Lucas Höler behielt in seinem 300. Pflichtspiel für Freiburg beim folgenden Gestocher im Strafraum die Übersicht und traf unter dem Jubel der Fans zum 2:0 (71.). „Es war eines unserer schlechteren Spiele. Die Freiburger Führung war verdient“, sagte Bayerns Sportchef Max Eberl.
In der Folge war Freiburgs Schlussmann Noah Atubolu gefordert: Einen Distanzschuss von Michael Olise entschärfte der SC-Torwart mit einer Flugeinlage zur Ecke (77.). Gegen Luis Diaz musste Atubolu ein zweites Mal sein Können zeigen, als er dessen Schuss um das Toreck lenkte (81.). An Tom Bischoffs Flachschuss kam der SC-Torwart jedoch nicht heran und es stand 2:1 (81.). Kimmichs Distanzkracher wiederum entschärfte der Freiburger Keeper (84.) und erhielt auch dafür Szenenapplaus. Der Münchner Ausgleich fiel dann doch: Der Torschütze zum 2:2 hieß erneut Tom Bischoff, wieder traf er aus der Distanz (90.+2).
Die Münchner blieben aber weiter am Drücker – und markierten schließlich das späte Last-Minute-Siegtor: In der neunten Minute der Nachspielzeit landete ein Querpass von Davies bei Lennart Karl, der zentral zum 2:3-Endstand für München traf.
Die lange Nachspielzeit sorgte für Frust bei den Freiburgern – „mindestens diskussionswürdig“ sei diese gewesen, so Kapitän Christian Günter. Die starke Darbietung der Freiburger gegen die Bayern sei trotz der Enttäuschung über die Niederlage zugleich Ansporn für das anstehende Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League am kommenden Donnerstag gegen Celta Vigo: „Diese Leistung muss für uns der Maßstab sein“, so Günter.
Das Münchner Starensemble feiern mit den mitgereisten Bayern-Fans den Auswärtssieg im Breisgau. Foto: Detlef Berger
In Freiburg startet der Kandidat-O-Mat zur OB-Wahl. Nutzer können ab Samstag ihre politischen Positionen mit denen der Kandidierenden abgleichen. Hinter dem Angebot steht die Landeszentrale für politische Bildung.
Am Samstag, 4. April gegen 12 Uhr startet unter www.kandidatomat.de der sogenannte „Kandidat-O-Mat“ zur Oberbürgermeisterwahl in Freiburg am Sonntag, 26. April. Das Tool von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Außenstelle Freiburg entstand in Kooperation mit der Badischen Zeitung und dem Südwestrundfunk (SWR).
Das Online-Tool ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, ihre eigenen politischen Positionen mit denen der neun OB-Kandidierenden anhand eines Thesenkatalogs zu vergleichen. 25 Thesen zu kommunalpolitischen Themen aus Freiburg werden abgefragt. Die Anwendung zeigt anschließend an, inwieweit die persönlichen Ansichten mit den Standpunkten der Bewerberinnen und Bewerber übereinstimmen; das Ergebnis wird als Prozentzahl angezeigt.
Der Kandidatomat fördert laut LpB die politische Meinungsbildung und bietet einen spielerischen Zugang zu kommunalpolitischen Themen. Eine Wahlempfehlung gibt das Tool nicht. Die Nutzung erfolgt anonym, es werden keinerlei Kontaktdaten abgefragt, gespeichert oder ausgewertet, auch die Positionierungen der Nutzerinnen und Nutzer werden nicht ausgewertet.
Info: Hier geht’s zum Online-Tool unter www.kandidatomat.de – am Samstag, 4. April geht das Tool online.
Bürgermeister Martin Haag (3.v.r.) und VAG-Vorstand Oliver Benz (2.v.r.) nahmen an der Eröffnung teil. Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg
An vier Haltestellen können jetzt geschützte Stellplätze fürs Fahrrad gebucht werden. Bis zu 20 Räder können dort sicher abgestellt werden.
An den Stadtbahn-Haltestellen „Bissierstraße“, „Munzinger Straße“, „Paduaallee“ und „Gundelfinger Straße“ wurden vier neue Fahrraddepots mit jeweils 20 wetter- und diebstahlgeschützten Stellplätzen eingeweiht. Die Stellplätze können per Smartphone direkt an der Anlage über QR-Code oder von zu Hause über die Buchungsplattform CONWEE gebucht werden. Bis zum 26. April sind die 24-Stunden-Tarife der Fahrraddepots für alle kostenlos. Danach kostet beispielsweise ein Tagesticket ein Euro, ein Monatsticket zehn Euro.