Lukas Mühlbauer (rechts) bleibt auch weiterhin ein Wolf. Foto: Detlef Berger
Eishockey-Zweitligist EHC Freiburg geht auch in die kommende Saison mit Stürmer Lukas Mühlbauer. Am Freitag gab der Eishockeyverein die Vertragsverlängerung mit Mühlbauer bekannt. Der 26-jährige Angreifer wechselte zur Saison 20Lukas Mühlbauer (re.) bleibt weiterhin ein Wolf.25/26 in den Breisgau und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil des Freiburger Offensivspiels. Der gebürtige Landshuter überzeugte mit seiner körperlichen Präsenz, seinem hohen Einsatzwillen und seiner mannschaftsdienlichen Spielweise.
„Passt hervorragend“
„Lukas passt mit seiner Einstellung und Arbeitsmoral hervorragend in unsere Mannschaft“, sagt der neue sportliche Leiter der Wölfe, Simon Danner. „Er bringt in jeder Sekunde Energie, Physis und Leidenschaft aufs Eis. Wir freuen uns sehr, dass er auch in der kommenden Saison Teil unseres Wolfsrudels bleibt.“
Bei dem Hund handelte es sich laut der gestürzten Radfahrerin möglicherweise um einen Golden Retriever oder Labrador. Symbolfoto: Pixabay
In Freiburg-St. Georgen endet eine Radtour für eine 47-Jährige mit einem Sturz. Ein Hund läuft auf den Radweg – die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Eine Fahrradfahrerin ist auf dem Fuß- und Radweg entlang des Dorfbachs in Freiburg-St. Georgen durch einen freilaufenden Hund zu Fall gekommen und dabei leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall bereits am Mittwoch, 6. Mai, gegen 17.30 Uhr im Bereich der Bahnunterführung in Richtung Norden. Die 47-jährige Frau war mit ihrem Pedelec und einem Fahrradanhänger in Richtung Andreas-Hofer-Straße unterwegs, als ihr plötzlich ein Hund entgegenlief. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste sie stark und stürzte.
Die vermeintliche Hundehalterin kümmerte sich anschließend um die Verletzte, bevor sich beide offenbar im gegenseitigen Einvernehmen trennten. Die Fahrradfahrerin suchte später ärztliche Behandlung auf, zudem entstand Sachschaden am Fahrrad.
Bei dem Hund hat es sich laut der Geschädigten möglicherweise um einen Golden Retriever oder Labrador gehandelt. Die bislang unbekannte Hundehalterin wird auf Mitte 20 geschätzt und soll lange braune, zu einem Zopf gebundene Haare getragen haben.
Die Verkehrspolizei Freiburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu der gesuchten Hundehalterin geben können. Insbesondere die Hundehalterin wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 07 61/8 82 – 3100 zu melden
Die Stadt Freiburg ließ neue Pflanzkübel rund um das Bahnhofsareal und am Zentralen Omnibusbahnhof aufstellen. Foto: Thomas Kunz
Palmen in der Eingangshalle, ein Reinigungsroboter im Untergeschoss und bald barrierefreie Bahnsteige: Der Freiburger Hauptbahnhof wird gründlich aufpoliert. Und auch das bisherige Intercity-Hotel ist an neue Eigentümer verkauft worden.
Rund um den Freiburger Hauptbahnhof sind in diesen Tagen 40 Personen im Einsatz und leisten Schwerstarbeit. Bahnsteige, Treppen, Unterführungen, Aufzüge, Glasflächen, Automaten, Mobiliar und Vitrinen werden beim Frühjahrsputz der Deutschen Bahn gereinigt. Wände bekommen einen Graffiti-Schutz, herrenlose Fahrräder werden entfernt und die nördliche Unterführung erhält einen neuen Anstrich. Auch die angrenzenden Plätze und Zufahrtswege werden gereinigt, hierfür ist die Stadt Freiburg zuständig. Gleichzeitig erhält der Bahnhof eine neue Begrünung, darunter Kübel mit Palmen und Olivenbäumen in der Eingangshalle. Unterstützt wird die Bahn bei der Aktion deshalb von der städtischen Abfallwirtschaft Freiburg und der Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (FQB). „In dieser Größenordnung machen wir das zum ersten Mal“, bestätigt Rolf Band, Leiter des Bahnhofsmanagements Freiburg.
Bahnhofsmanager Rolf Band hilft beim Entfernen von Sticker-Resten an den Masten. Foto: Joers
Im Bahnhofsuntergeschoss dreht neuerdings ein Reinigungsroboter seine Runden. Dieser reinigt die Bodenflächen, zunächst nach 23 Uhr, wenn die Bahnhofsunterführung abgeschlossen ist. Er soll aber auch tagsüber eingesetzt werden. Das Gerät sei „kompatibel zum Fahrstuhl“, so Band, und könne daher in die Bahnhofshalle im Erdgeschoss gelangen. Das Gerät soll das Personal von anderen Tätigkeiten entlasten. In die Ecken kommt der Roboter zum Beispiel nicht zum Reinigen.
Nach Jahren des Stillstands kommt am Freiburger Hauptbahnhof also einiges in Gang. Seit Ende vergangenen Jahres hat der Gebäudekomplex einen neuen Eigentümer. Ein süddeutsches Family Office mit Sitz in Ulm kaufte das Ensemble für 88 Millionen Euro von der Hannover Leasing GmbH & Co. KG. Die neuen Eigentümer planen dem Vernehmen nach auch eine umfassende energetische Sanierung. Man habe „ein gutes Gefühl“, sagt der Bahnhofsmanager mit Blick auf die neuen Eigentümer.
Piep, Piep…hier kommt der Reinigungsroboter. Foto: Joers
Neue HotelbetreiberAuch das frühere Intercity Hotel hat den Besitzer gewechselt und existiert nicht länger unter seinem bisherigen Namen. Verkauft wurde die Immobilie (neben drei weiteren Häusern in Nürnberg, Magdeburg und Erfurt) von der DWS Alternatives. Bisheriger Betreiber war die Steigenberger Hotels GmbH. Seit 1. Dezember gehört das Freiburger Hotel zur Hotelgruppe Leonardo, die bundesweit 73 Häuser führt. Das Bahnhofshotel wird im laufenden Betrieb modernisiert. Bis Ende des zweiten Quartals 2026 sollen der Umbau und die Umbenennung abgeschlossen sein. „Mit der Übernahme dieser vier Häuser setzen wir einen wichtigen Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie“, wird Yoram Biton, Managing Director Leonardo Hotels Central Europe, in einer Pressemitteilung zitiert.
Zurück auf die Bahnhofsgleise – denn auch hier steht eine große Baumaßnahme an: Die Deutsche Bahn plant einen barrierefreien Umbau für die Bahnsteige der Gleise 4 bis 8 sowie der nördlichen Unterführung. Im Herbst 2026 soll das Projekt beginnen – neue Informationen dazu werde es schon bald geben, verspricht Rolf Band. 16,7 Millionen Euro wird das Vorhaben kosten. Geplant sind zusätzliche Aufzüge in der nördlichen Unterführung. Zudem soll die Nord-Unterführung bis zur Wentzingerstraße verlängert und die Bahnsteige so ausgebaut werden, dass ein stufenfreier Einstieg in die Nahverkehrszüge möglich ist.
Für das jetzige Großreinemachen des Bahnhofs bei der Frühjahrsputzaktion gab es mehr Geld vom Bahn-Konzern. 50 Millionen Euro zusätzlich investiert die Bahn in Sauberkeit und Sicherheit an den deutschen Bahnhöfen. Dazu gehört auch, dass der Freiburger Bahnhof um vier neue Handwerker dauerhaft verstärkt wird. „Diese werden das ganze Jahr über Reparaturen durchführen können“, freut sich Rolf Band.
Seit Ende des Jahres gehört die Bahnhofsgebäude einem neuen Eigentümer. Und auch das frühere Intercity Hotel (ganz links) hat nach einem Eigentümerwechsel einen neuen Betreiber. Foto: Joers
Volle Hütte: Wie hier vor vier Jahren beim DFB-Pokalfinale wird es auch am kommenden Mittwoch ein großes Fußballfest an der Messe geben. Foto: Karo Events
Das ging aber fix: Das große Public Viewing an der Messe für das Europa-League-Finale zwischen dem SC Freiburg und Aston Villa ist bereits ausverkauft. Innerhalb von 24 Stunden waren alle 15.000 Tickets weg. Gute Nachricht: Der Freiburger Wochenbericht verlost 5 x 2 Tickets für die „Badenova Fanmeile“.
Das große Public Viewing des Europapokal-Endspiels zwischen dem SC Freiburg und Aston Villa auf der „Badenova Fanmeile“ am kommenden Mittwoch in Freiburg ist restlos ausverkauft. Innerhalb von nur 24 Stunden seien alle 15.000 Tickets verkauft worden, wie der Veranstalter, die Event- und Konzertagentur Karo Events, mittteilt. Karo Events weist darauf hin, dass es keine Abendkasse geben werde und der Zutritt ausschließlich mit gültigem Ticket möglich sei. „Es gibt keine Möglichkeit, das Spiel von außen oder vom Boulevard der Messe zu verfolgen“, sagt Karo Events-Chef Christoph Römmler. Damit reagiert der Veranstalter auf die Geschehnisse beim DFB-Pokal-Finale vor vier Jahren, als etliche Fans beim damaligen Public Viewing versucht hatten, das Event von außerhalb des Veranstaltungsgeländes zu verfolgen. Das führte damals zu Problemen mit Vermüllung und bei der Versorgung mit Toiletten. Römmler sagt: „Wir können Menschen, die ohne gültiges Ticket an das Gelände kommen, nicht versorgen“, so Römmler. Deshalb werde das Gelände dieses Mal weiträumig abgesperrt.
Karo Events bittet die Besucherinnen und Besucher angesichts des hohen Besucheraufkommens, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anzureisen. Eine begrenzte Anzahl kostenpflichtiger Parkplätze stehe rund um das SC-Stadion zur Verfügung. Weitere Informationen zur Anreise und zum Ablauf der Veranstaltung würden zeitnah veröffentlicht.
Die Badenova Fanmeile (mehr dazu hier). öffnet am Mittwoch, 20. Mai, um 18 Uhr. Das Europapokal-Finale wird um 21 Uhr angepfiffen. Ab 18 Uhr gibt es ein Rahmenprogramm des Radiosenders Baden FM mit DJ Matze und SC-Stadionsprecherin Julica Goldschmidt. Für das gastronomische Angebot sorgen zahlreiche Getränkestände und Food-Trucks.
Gewinnspiel
Der Freiburger Wochenbericht verlost 5 x 2 Tickets für die „SC Freiburg Badenova Fanmeile“ am Mittwoch, 20. Mai 2026. Wer gewinnen möchte, ruft ab heute bis Sonntag 17. Mai, 0 Uhr unter der 01 37/9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an und nennt das Stichwort „Fanmeile’“. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg.Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
1.1 Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
1.2 Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
2. Teilnahme:
2.1 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 95 anrufen und am Telefon das Stichwort „Fanmeile“ nennen.
2.2 Das Gewinnspiel endet mit Ablauf des 17.5.2026 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
2.3 Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 5 x 2 Eintrittskarten für die „Badenova Fanmeile“ am Mittwoch, 20.05.2026 auf dem Gelände der Messe Freiburg.
3. Teilnahmeberechtigung:
3.1 Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat.
3.2 Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
3.3 Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos und in keiner Art und Weise vom Erwerb einer Ware oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung abhängig.
3.4 Der Freiburger Wochenbericht übernimmt keine Verantwortung für technische Probleme oder sonstige Schwierigkeiten, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen und die Teilnahme am Gewinnspiel beeinträchtigen könnten.
4. Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
4.1 Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraums per Losverfahren.
4.2 Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
4.3 Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels ausschließlich per E-Mail-Versand. Für den Versand des Gewinns wird eine E-Mail Adresse benötigt. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
4.4 Eine Barauszahlung im Falle des Gewinns ist nicht möglich.
5. Datenschutz:
5.1 Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Versendung des Gewinnes genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
5.2 Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
6. Rechtsweg:
6.1 Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Goldschakal ähnelt farblich einem Wolf, ist aber deutlich kleiner. Foto: adobe.stock.com
Er ist gekommen, um zu bleiben: Der Goldschakal. Ursprünglich aus Asien, gibt es seit 2018 Nachweise in Baden-Württemberg. Bisher eher in Gebieten nahe der Donau, doch nun wurde ein Tier erstmals weiter westlich, im Forstbezirk Hochschwarzwald, beobachtet. Erstmals hat ein Förster einen Goldschakal im Forstbezirk Hochschwarzwald, in einem Waldgebiet bei Hammereisenbach zwischen Villingen-Schwenningen und Titisee-Neustadt, gesichtet. Der Förster war auf der Jagd nach Rehen, als er zuerst den Ruf des Tieres vernahm und es schließlich in etwa 80 Metern Entfernung an seinem Hochsitz vorbeilaufen sah.
Für Forstbezirksleiter Hans-Ulrich Hayn kam die Beobachtung des Raubtiers, das von der Fellfarbe einem Wolf ähnelt, in der Größe aber zwischen Fuchs und Wolf liegt, nicht ganz unerwartet. Bereits 2018 wurde erstmals ein Goldschakal in Baden-Württemberg nachgewiesen. Anders als Luchs oder Wolf ist er nicht ursprünglich in Deutschland beheimatet, sondern in den vergangenen rund 30 Jahren über den Balkan, Ungarn und Österreich eingewandert. 2021 wurde im Schwarzwald-Baar-Kreis erstmals für Deutschland nachgewiesen, dass ein Goldschakal-Paar Nachwuchs bekommen hat. Ob der nun gesichtete Goldschakal im Schwarzwald geboren wurde oder aus anderen Regionen eingewandert ist, ist nicht bekannt. Für Hayn ist es „durchaus denkbar“, dass es sich um einen Nachkommen des im Schwarzwald-Baar-Kreis ansässigen Paares handelt.
Nach den strengen Richtlinien des Wildtier-Monitorings in Deutschland, handele es sich bei der Sichtung des Goldschakals in Hammereisenbach um einen Hinweis, aber nicht um einen gesicherten Nachweis, erklärt Felix Böcker, der als Fachbereichsleiter bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg für das Monitoring der Goldschakale zuständig ist. „Ein sicherer Goldschakalnachweis erfordert Foto- oder Videomaterial, genetisch untersuchbares Material oder den Fund eines toten Tieres.“
Konfliktpotential mit Auerhahn
Als Raubtier ist der Goldschakal auf tierische Nahrung angewiesen und dabei nicht wählerisch: Die Bandbreite reicht von Aas über Nagetiere bis zu Rehen. Auch Hühner, Schafe oder Ziegen gehören zum Beutespektrum. „An Rinder wird er sich eher nicht herantrauen“, so Hayn. Es bleibe abzuwarten, wie sich der Goldschakal auf das heimische Ökosystem auswirken werde, so Hayn. Er sei ein Konkurrent des Rotfuchses und diesem in der Größe überlegen, ob dies jedoch zu einem Rückgang der Fuchsbestände führe, sei unklar. Die Anwesenheit von Wölfen könne dazu führen, dass sich der Goldschakal zurückziehe.
Über den Beobachtungsraum des Goldschakals bei Hammereisenbach ist Hayn nicht ganz so glücklich, weil dort eines der letzten Vorkommen des Auerhahns im östlichen Schwarzwald liegt. Da der Goldschakal jedoch nicht bejagt werden dürfe, müsse man die weitere Entwicklung der Natur überlassen.
Der Goldschakal ist durch eine EU-weite FFH-Richtlinie geschützt und zählt nach dem Jagdrecht in Deutschland nicht zu den bejagbaren Arten. Auch Felix Böcker fällt es schwer abzuschätzen, wie sich die Anwesenheit des Goldschakals auf das streng geschützte Auerwild auswirken wird. Bisher bevorzuge der Goldschakal aber tiefer gelegene und offenere Gebiete, weshalb er sich vielleicht nicht in den Höhenlagen des Schwarzwalds – wo sich die Refugien des Auerhahns befinden – dauerhaft ansiedeln werde.
Viele tierische Rückkehrerim Schwarzwald
Für Hayn fügt sich die Ausbreitung des Goldschakals in eine Reihe von Tieren ein, die in die heimischen Wälder zurückkehren oder sich neu ansiedeln – darunter Wolf, Luchs, Biber, Schwarzstorch, Wildkatze und Fischotter. Diese Vielfalt sei vor 25 Jahren undenkbar gewesen. Ein Grund für die Veränderung könne die regelmäßige Holzentnahme im Wald sein, so der Forstbezirksleiter. Sie sorge für mehr Licht im Wald und stärkeren Bewuchs durch Gräser, Kräuter und kleine Waldbäume. Dies verbessere die Bedingungen für Pflanzenfresser, wovon auch Raubtiere profitierten. Zusätzlich entstünden bessere Versteckmöglichkeiten für alle Tiere.
Conni hilft einem verletzten Kranich. Foto: Wild Bunch Germany
Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Conni ist aufgeregt. Ihre Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen bei ihr übernachten.
Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht Hilfe. Gut, dass Conni Unterstützung von der Tierschützerin Renata und der Polizistin Selena bekommt. Zum Missfallen von Kater Mau und Anna dreht sich aber nun alles nur noch um den Vogel.
Kathi (Hannah Herzsprung) und Wiggerls Geist (Maximilian Brückner) im Krankenhaus. Foto: Leonine Studios
Taxifahrer und Münchner Original Wiggerl (Maximilian Brückner) landet nach einem Autounfall im Himmel – aber statt Bier und Blasmusik gibt’s hier nur Soja-Manna und Yoga zu Harfenklängen. Damit im Himmel wieder Ruhe einkehrt, schickt man ihn mit einer Mission zurück. Wenn er es schafft, sein Karma-Konto auf Vordermann zu bringen, darf er auf der Erde bleiben.
Allerdings ist Wiggerls Tochter Toni (Momo Beier) die Einzige, die ihn jetzt noch sehen und hören kann. Seine Bitte, ihm zu helfen, schmettert Toni ab – schließlich hat sich ihr Vater zu Lebzeiten kaum um sie und ihre Mutter (Hannah Herzsprung) gekümmert – doch er gibt nicht auf. Regisseur David Dietl bringt den bayerischen Klassiker ins Hier und Heute. Eine Komödie mit Charme und viel Herz.
Schon vor vier Jahren beim DFB-Pokalfinale gab es ein großes Public
Viewing auf der Messe. Foto: Michael Bamberger
Rieseneuphorie um den SC Freiburg: Nach dem Einzug ins Endspiel der Europa League fiebert die Stadt dem 20. Mai entgegen. Wenn der SC auf Aston Villa trifft, werden bis zu 15.000 Fans bei der „Badenova Fanmeile“ auf der Messe mitfiebern können. Wer dabei sein will, muss schnell sein. Auch die Tickets für das Finale in Istanbul waren schnell vergriffen.
„Die Euphorie ist dieses Mal eine ganz andere“, sagt Christoph Römmler, Chef der Teninger Konzert- und Eventagentur Karo Events. Schon vor vier Jahren beim DFB-Pokalfinale organisierte er gemeinsam mit seinem Team, der Stadt Freiburg und dem SC Freiburg eine große Fanmeile auf der Messe. Als am Freitagmorgen nach dem Finaleinzug klar war, dass es eine Neuauflage geben könnte, glühten bei Römmler die Drähte. „Es waren ein paar schlaflose Nächte“, sagt er über die kurzfristigen Abstimmungen mit Behörden, den zahlreichen Sponsoren und Gastronomen. Statt vier Wochen wie vor vier Jahren habe man dieses Mal nur zwölf Tage Zeit. „Es ist sportlich“, so Römmler.
Das ist geplant
Ab 18 Uhr öffnen sich auf dem großen Parkplatz der Messe Freiburg die Tore – Spielbeginn ist um 21 Uhr. Die Fans erwartet eine riesige 80 Quadratmeter große Full-HD LED-Wand, auf der ab etwa 20 Uhr die Vorberichte und das Spiel übertragen werden. Tickets kosten sieben Euro und sind über karoevents.de sowie an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Wer bei der „Badenova Fanmeile“ auf der Messe das Europa-League-Finale des SC Freiburg live verfolgen will, muss sich beeilen: Stand Dienstagmorgen (11 Uhr) waren bereits 9.000 der 15.000 Tickets vergriffen. Besonders wichtig: KaroEvents-Chef Christoph Römmler betont, dass es keine Abendkasse geben werde. „Wenn ausverkauft ist, gibt es keine Chance mehr auf oder an das Gelände heranzukommen“, so Römmler. Das Areal werde dafür weitläufig abgesperrt. „Wir können Menschen, die ohne gültiges Ticket an das Gelände kommen, nicht versorgen“, so Römmler.
Anreise per ÖPNV oder Fahrrad
Parallel zur Fanmeile findet die Frühjahrsmess’ statt. Das ist nicht nur als zusätzlicher Publikumsmagnet, sondern hat auch Auswirkungen auf das Verkehrskonzept. Die Veranstalter empfehlen deshalb die Anreise mit der Straßenbahn oder mit dem Fahrrad. Auf beiden Seiten des Areals werde es große Fahrradparkplätze geben. Die Freiburger Verkehrs-AG setzt zusätzliche Straßenbahnen ein. Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stünden nur begrenzte Parkplätze beim SC-Stadion und im angrenzenden Industriegebiet zur Verfügung.
Für Besucher der Fanmeile wird es ein umfangreiches gastronomisches Angebot geben. Bereits ab Einlass um 18 Uhr startet das Rahmenprogramm des Radiosenders BadenFM mit SC-Stadionsprecherin Julia Goldschmidt. KaroEvents-Chef Römmler dankt allen Sponsoren und der Stadt für die tatkräftige Unterstützung. „Und wenn wir das Finale gewinnen, gibt es kein Halten mehr“, ist er sich sicher.
Blitzschnell ausverkauft waren im Übrigen auch die Tickets für das Finale in Istanbul selbst. 11.000 Karten umfasst das Kontingent des SC Freiburg. Am Dienstagmorgen endete der Mitgliederverkauf. „Es ging sehr schnell“, bestätigt Holger Rehm-Engel, Leiter Club-Medien und Kommunikation beim SC Freiburg. Die Euphorie – so viel steht fest – kennt keine Grenzen.
Der SC Freiburg hat das Finale der Europa League erreicht. Foto: Detlef Berger
Breisgauer Fußball-Wahnsinn: Der SC Freiburg steht im Europa-League-Finale! Das Halbfinal-Rückspiel gegen Sporting Braga gewann Freiburg mit 3:1 (2:0). Nach einer Notbremse spielten die Hausherren 85 Minuten lang in Überzahl.
Magische Europapokal-Nacht im Europa-Park Stadion: Der SC Freiburg schafft nach dem 1:2 im Hinspiel die Wende gegen Braga und gewinnt 3:1 (2:0). Als letzter verbliebener Bundesligaverein in Europa nach dem Champions-League-Aus der Bayern stehen die Südbadener damit erstmals überhaupt in einem europäischen Finale. Am 20. Mai trifft der SC im Endspiel von Istanbul auf Premier-League-Vertreter Aston Villa.
Europapokalatmosphäre vom Feinsten herrschte am Donnerstag im Europa-Park Stadion. Foto: Berger
Schon früh im Spiel schlug das Pendel zugunsten der Freiburger aus: In der 6. Minute sah Mario Dorgeles die Rote Karte für eine Notbremse an Niklas Beste. Beste lief allein aufs Tor zu, kreuzte Dorgeles Laufweg und wurde von diesem kurz vor dem Strafraum gestoppt. Der italienische Schiedsrichter Davide Massa zückte sofort Rot.
Dann die wichtige Freiburger Führung vor 33.700 Zuschauern im Flutlichtspiel: Lukas Kübler rauschte mit einer Willensleistung in den portugiesischen Strafraum und versenkte den Ball im Tor (19.). Die Gäste aus Braga waren plötzlich im Hintertreffen, während der SC die tonangebende Mannschaft war. Klare Chancen der Freiburger blieben jedoch aus. Bis zur 41. Spielminute – und einem Geniestreich von SC-Shootingstar Johan Manzambi: Aus rund 20 Metern Entfernung traf der Schweizer A-Nationalspieler unhaltbar für Braga-Keeper Lucas Hornicek ins rechte Toreck.
Kurz vor der Pause wurde es nochmal brandgefährlich vor dem SC-Tor: Nur der Pfosten und eine Rettungstat von Verteidiger Philipp Treu bewahrten die Schuster-Elf vor dem Anschlusstreffer der Portugiesen.
Freiburger Chancen im Minutentakt
Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatte Vincenzo Grifo das 3:0 auf dem Fuß. Doch der SC-Rekordtorschütze legte die Kugel knapp am Tor vorbei (47.). Auch Matthias Ginter fasste sich in der 49. Minute ein Herz und platzierte den Ball per satter Direktabnahme knapp neben den Kasten. In der 52. Minute scheiterte schließlich Manzambi an Hornicek und Grifo verfehlte erneut aus der Distanz das Gästetor (54.). Und in der 69. Minute schrammte Matthias Ginter bei einer Freiburger Ecke haarscharf am Torerfolg vorbei.
In der 72. Minute dann das erlösende 3:0: Eine Grifo-Freistoßflanke köpfte Lukas Kübler mustergültig mit seinem zweiten Tor des Abends mitten ins Herz der Portugiesen. Die aber gaben sich nicht geschlagen und verkürzten durch Paul Victor (78.). Braga warf alles nach vorne. In der 88. und 89. Minute rettete zweimal Freiburg-Keeper Noah Atubolu jeweils zur Ecke für die Gäste. Die vierminütige Nachspielzeit überstand der SC unbeschadet, auch dank einer erneuten Parade von Atubolu – dann pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Die Fans der Nordtribüne hielt es nicht mehr auf den Rängen und stürmten den Platz.
Im zweiten, rein englischen Halbfinale des Abends setzte sich Aston Villa nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel gegen Nottingham Forrest durch: 4:0 lautete der Endstand.
Finale, wir kommen! Johan Manzambi (li.) und Bruno Ogbus. Foto: Detlef Berger Freiburger Ekstase auf dem Rasen im Europa-Park Stadion. Foto: JoersNach Abpfiff stürmten die Fans dem Platz. Foto: JoersEuropapokal-Wahnsinn in Freiburg. Foto: Detlef Berger
Die Spitzenköchinnen Elif Oskan (v.l.), Cornelia Poletto und Viktoria Fuchs kochen bei „Kitchen Impossible“ in unterschiedlichen Teams gegeneinander. Foto: RTL/Henning Kretschmer
Die aktuelle Staffel von „Kitchen Impossible“ begeistert mal wieder die Kochfans. Da Starkoch Tim Mälzer aber etwas kürzer tritt, gibt es die eine oder andere Folge ohne ihn. So wie am kommenden Sonntag, 10. Mai (20.15 Uhr, VOX): Da feiert die neue Team-Edition ihre TV-Premiere.
Hier treten drei der renommiertesten Spitzenköchinnen Deutschlands an: Cornelia Poletto, Elif Oskan und Viktoria Fuchs vom Hotel Spielweg in Münstertal. Sie kochen in Teams gegeneinander – wer die höchste Jury-Bewertung bekommt, gewinnt. Wer behält die Nerven und beweist die beste Team-Chemie?
Zwischen Kreuzfahrtschiff, Caribbean Heat und alpiner Sterneküche geraten die drei Spitzenköchinnen in kulinarische Extremsituationen, die sie nur gemeinsam meistern können. Doch wenn Ehrgeiz auf Freundschaft trifft und die schwarze Box jede Strategie über Bord wirft, zeigt sich schnell: Teamwork kann beflügeln oder eben alles nur noch komplizierter machen.