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Zuckersüß: Schnappschuss von Luchs-Baby aus dem Schwarzwald begeistert

Das Luchsjunge während der Untersuchung und beim Wiegen durch das Monitoring-Team der FVA. Foto: FVA BW/WittemannDas Luchsjunge während der Untersuchung und beim Wiegen durch das Monitoring-Team der FVA. Foto: FVA BW/Wittemann

Dieser tierische Schnappschuss sorgt für Begeisterung in den sozialen Netzwerken und ist eine kleine Sensation. Ein Luchs-Baby, das von Experten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) untersucht wird. Es ist der erste Luchsnachwuchs in freier Wildbahn in Baden-Württemberg seit rund 200 Jahren. Das Jungtier stammt von Lüchsin Elisabeth, die Ende September 2025 im Nordschwarzwald ausgewildert wurde. Genetische Proben sollen in den kommenden Wochen weitere Erkenntnisse liefern – unter anderem zur Vaterschaft. Laut den Experten ist es ein etwa drei bis vier Wochen altes Mädchen. Ganz geheuer ist der kleinen Raubkatze das Ganze offensichtlich nicht. Aber das Wichtigste, das Luchsbaby ist „gesund und munter“, so die FVA. Wie süß!

Kinotipp: Um „Obsession – Du sollst mich lieben“ gibt es jetzt schon einen großen Hype

Nikki (Inde Navarrette) verhält sich auf einmal seltsam und zeigt starkes Interesse an Bear.Nikki (Inde Navarrette) verhält sich auf einmal seltsam und zeigt starkes Interesse an Bear. Foto: Focus Features

Als der hoffnungslose Romantiker Bear einen magischen Gegenstand nutzt, damit sein Schwarm endlich Gefühle für ihn entwickelt, muss er feststellen, dass manche Wünsche einen finsteren, unheimlichen Tribut fordern. Der Hype um den Film ist riesig, der bereits mehr als 287 Millionen Dollar eingespielt hat.

Bear (Michael Johnston, „Teen Wolf“) leidet unter dem unerwarteten Tod seiner Katze. Auf der Suche nach einem Halt beschließt er, an diesem Abend endlich seiner langjährigen Flamme Nikki (Inde Navarrette, „Tote Mädchen lügen nicht“) seine Gefühle zu gestehen. Er nutzt ein „One-Wish-Willow“, um sie für sich zu gewinnen. Dieser magische Gegenstand erfüllt Wünsche, wenn man ihn zerbricht. Zunächst scheint er genau das zu bekommen, was er sich schon immer wünschte. Doch Nikki verhält sich auf einmal seltsam, und plötzlich ist sie es, die ein starkes Interesse an ihm zeigt – sie ist geradezu besessen vor Liebe. Was als Erfüllung eines Herzenswunsches beginnt, entwickelt sich rasch zu etwas Dunklem und Unheimlichem. Ein Pakt, den er mit dem übernatürlichen Artefakt unwissentlich geschlossen hat, fordert einen hohen Preis.

Der vermeintlich harmlose Wunsch wird zunehmend zu einem wahr gewordenen Albtraum mit weitreichenden Konsequenzen. In weiteren Rollen sind Cooper Tomlinson („Friendzoned“), Megan Lawless („Play by Play“) und Andy Richter („Buddy – Der Weihnachtself“) zu sehen. Der 26-jährige YouTuber und Filmemacher Curry Barker („The Chair“) führte Regie, schrieb das Drehbuch und hat den Film selbst geschnitten. Er wurde vor allem durch seinen YouTube-Channel „that’s a bad idea“ bekannt. Dort veröffentlichte er auch seinen ersten Spielfilm, den Horrorfilm „Milk & Serial“.

In den USA ist der Hype um den Film groß und spielte bislang bereits mehr als 287 Millionen Dollar ein. Damit gilt er schon jetzt als bislang erfolgreichster Horrorfilm des Jahres. Und das, obwohl die Produktion gerade einmal 750.000 Dollar gekostet hat.

Neues Superhelden-Abenteuer mit Milly Alcock als Supergirl

Supergirl (Milly Alcock) schließt sich aufgrund eines skrupellosen Gegners widerwillig mit einem ungewöhnlichen Verbündeten zusammen. Foto: Warner Bros.

In „Supergirl “ absolviert Kara Zor-El alias Supergirl (Milly Alcock, „House of the Dragon“), die Cousine von Superman, ihren ersten Einsatz im neuen DC-Filmuniversum. Supergirl ist willensstark und nicht selten etwas leichtsinnig. Dennoch strahlt sie eine eigene Art von heroischer Kraft aus: Sie ist stets aufrichtig und authentisch.

Aufgrund eines skrupellosen Gegners schließt sich Kara widerwillig mit einem ungewöhnlichen Verbündeten zusammen. Dabei versuchen sie, das eigene Verlangen nach Rache mit dem Kampf für Gerechtigkeit in Einklang zu bringen – und das Leben von Karas Hund Krypto zu retten.Craig Gillespie („I, Tonya“) führte Regie, in weiteren Rollen sind Matthias Schoenaerts, Eve Ridley, Emily Beecham und Jason Momoa zu sehen.

Porträt einer Poetin: Sandra Hüller als Ingeborg Bachmann

Ingeborf Bachmann (Sandra Hüller) in ihrer Wohnung in Rom.Ingeborf Bachmann (Sandra Hüller) in ihrer Wohnung in Rom. Foto: Zeerone Film GmbH

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz.

Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten über den Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene Sprache.

Neubau an zentraler Stelle: Wie sieht die Zukunft des „Adam-Hauses“ aus?

Das „Adam-Haus“ in Freiburg soll einem Neubau weichen. Die städtebauliche Voruntersuchung schlägt als Idee eine unterirdische Verlängerung der Bahnhofsunterführung ins Untergeschoss des Neubaus vor.Das „Adam-Haus“ soll einem Neubau weichen. Foto: Joers

An einer städtebaulich bedeutenden Ecklage gegenüber des Hauptbahnhofs soll ein Hochhaus-Projekt auf den Weg gebracht werden. Das bestehende zwölfgeschossige Gebäude an der Eisenbahnstraße/Bismarckallee – auch „Adam-Haus“ genannt – soll demnach abgerissen und neu gebaut werden. Auch im Untergrund ergäben sich dadurch Chancen.

Im Freiburger Wochenbericht vom 15. Februar 1968 wurde mit überschwänglichen Worten die nahende Eröffnung eines neuen Ladenzentrums am Eingang zur Eisenbahnstraße begrüßt. Das Modegeschäft „Adam“ eröffnete im 1967 erbauten Hochhaus der Iduna-Versicherung seine Türen – „ein Fachgeschäft, das sich, wie schon der Name vermuten lässt, an die Herrenwelt wendet“, so der Wochenbericht damals. Das Hochhaus, in dem auch Büros und weitere Geschäfte unterkamen, wurde als „besonders eindrucksvolle Visitenkarte einer modernen und aufgeschlossenen Stadt“ gepriesen.

Nun blickt das sogenannte „Adam-Haus“ wohl seinem Ende entgegen. Am Mittwoch beschäftigt sich der Bau-, Umlegungs- und Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Freiburg mit den Ergebnissen einer städtebaulichen Voruntersuchung für das Eckgrundstück zwischen Eisenbahnstraße und Bismarckallee. Dem Grundstück komme aufgrund seiner Lage im Ein- und Ausgangsbereich des Hauptbahnhofs „eine herausgehobene städtebauliche Bedeutung zu“, heißt es im Stadtplanungsamt.

Bestandssanierung aus wirtschaftlicher Sicht „keine gute Lösung“

Die Studie, die vom Architektur- und Stadtplanungsbüro ASTOC zusammen mit Fachplanern durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass eine Sanierung des Bestandsgebäudes zwar technisch möglich sei. Aufgrund des damit verbundenen großen Aufwands könne über den Bestandserhalt jedoch „keine gute Lösung und auch keine Wirtschaftlichkeit erreicht“ werden, heißt es in der Vorlage. Vor allem die niedrigen Raumhöhen, die mangelnde Tageslichtversorgung, unzureichende Belüftung, veraltete Haustechnik und Brandschutzmängel stünden dem entgegen. Schon jetzt gebe es dort eine Leerstandsquote von 20 Prozent.

Eigentümer des Gebäudes ist die Sicore Real Assets, eine Immobilieninvestmentfirma mit Sitz in Hamburg. Dort spricht man sich nach Abwägung aller Aspekte gegen einen Erhalt des Gebäudes aus. Noch steht das Vorhaben aber ganz am Anfang. Die formale Investitionsentscheidung stehe noch aus, wie der für das Projekt zuständige Pressesprecher Johannes Braun auf Anfrage mitteilt. Die Freiburger Stadtverwaltung schlägt für den geplanten Neubau ein Wettbewerbsverfahren vor. Der Clou: Auch die Bahnhofsunterführung könnte im geplanten Wettbewerbsverfahren für das „Adam-Haus“ eine gewichtige Rolle spielen.

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So soll geprüft werden, ob das Neubauvorhaben dazu beitragen kann, die Unterführung unter Bismarckallee attraktiver und barrierefrei nutzbar zu machen. Die Idee: Die Handelsflächen des möglichen Neubaus könnten auf das Untergeschoss ausgeweitet werden und so an die Bahnhofsunterführung angebunden werden. Die Passanten hätten also die Möglichkeit unterirdisch direkt in die Geschäfte des Neubaus weiterzulaufen. Die südliche Treppe der Unterführung würde in diesem Fall wegfallen. Die Freiburger Wirtschaftsförderung (FWTM) soll für diese Idee ihre Erfahrungen in das Verfahren einbringen.

Das Freiburger Stadtverwaltung sieht in einem Neubau viele Vorteile. So könne eine Neuentwicklung mit zeitgemäßen Geschosshöhen, flexiblen Flächenzuschnitten, besseren Belichtungs- und Belüftungsmöglichkeiten sowie modernen Rettungs- und Erschließungswegen „eine langfristigere Nutzungsperspektive bieten“, heißt es. Ziel des geplanten Wettbewerbs ist es, eine Architektur zu finden, die sowohl den städtebaulichen Anforderungen als auch den Bedürfnissen künftiger Nutzer gerecht wird. Dabei soll auch geprüft werden, wie das neue Gebäude zur Belebung und Verbesserung der öffentlichen Räume im Umfeld beitragen kann.

Neben der Wettbewerbsauslobung ist die Vorbereitung eines Aufstellungsbeschlusses für einen Bebauungsplan vorgesehen. 2027 soll beides in den städtischen Bauausschuss zum Beschluss eingebracht werden.

Die städtebauliche Voruntersuchung schlägt als Idee eine unterirdische Verlängerung der Bahnhofsunterführung ins Untergeschoss des Neubaus vor. Eine der beiden Treppen würde dafür wegfallen. Visualisierung: Astoc

Die regionale Band „Finsterforst“ tritt beim Wacken-Festival auf, davor gibt’s ein Konzert in Freiburg

„Wir wollten unbedingt wieder hier spielen, und das Artik bietet sich als Location bestens an“, so Simon Käflein (3.v.l.), der die Musik schreibt, Gitarre spielt und gelegentlich im Background singt, über das Konzert in Freiburg. Hier mit seinen Bandkollegen (v.l.): Sebastian Scherrer, David Schuldis, Oliver Berlin, Cornelius Heck, Johannes Joseph und Tobias Weinreich.„Wir wollten unbedingt wieder hier spielen, und das Artik bietet sich als Location bestens an“, so Simon Käflein (3.v.l.), der die Musik schreibt, Gitarre spielt und gelegentlich im Background singt, über das Konzert in Freiburg. Hier mit seinen Bandkollegen (v.l.): Sebastian Scherrer, David Schuldis, Oliver Berlin, Cornelius Heck, Johannes Joseph und Tobias Weinreich. Foto: Oliver König

Seit mehr als 20 Jahren begeistert die Band „Finsterforst“ Metalfans. Die Veröffentlichung ihres neuen Albums feiern die Bandmitglieder aus der Region und dem Schwarzwald mit einem besonderen Konzert im Freiburger Artik am 27. Juni. Am 1. August tritt die Band beim legendären Wacken-Festival auf. Was das für die Band bedeutet und wie sich deren Sound verändert hat, verrät Gründungsmitglied Simon Käflein im Gespräch mit Saskia Schuh.

Die Band beschreibt ihren Stil als Black Forest Metal. Was kann man sich darunter vorstellen?

Simon Käflein: In den Anfangstagen vor rund 20 Jahren waren wir im damaligen Pagan-Folk-Metal-Hype unterwegs. Viele Bands – vor allem aus Skandinavien – inszenierten sich mit Trinkhörnern und Wikinger-Ästhetik, und auf diesen Zug sind wir mit aufgesprungen. Mit der Zeit hat sich unsere Musik jedoch stark verändert: Sie wurde schwerer, härter, tiefgründiger und aufwendiger. Viele Elemente kamen hinzu – neben Schlagzeug und E-Gitarren etwa Keyboard-Flächen, orchestrale Passagen, Akkordeon, Akustikgitarren und Chorgesang. Wir haben uns – auch mit einem Augenzwinkern – den Stempel Black Forest Metal gegeben. Das passt zum Bandnamen Finsterforst und ist ein Verweis auf den Schwarzwald. Wer dabei an Black Metal denkt, liegt nicht völlig falsch, denn Einflüsse gibt es.


Eines der Markenzeichen sind aber auch sehr lange Songs?

Käflein: Ja. Unsere Stücke waren von Beginn an überdurchschnittlich lang, und im Laufe der Jahre sind Struktur und Komplexität weiter gewachsen. Wir haben die 20-Minuten-Marke geknackt, auf unserem Album „Zerfall“ von 2019 gibt es etwa den Song „Ecce Homo“, der 36 Minuten dauert. 2022 haben wir mit „Jenseits“ eine EP veröffentlicht, die aus einem einzigen, 40-minütigen Stück besteht. Gleichzeitig habe ich irgendwann gedacht: Es macht zwar Spaß und ist ein Markenzeichen, aber wir rudern etwas zurück. Auf dem neuen Album gibt es noch ein langes Stück, insgesamt sind die Strukturen jedoch zugänglicher geworden. Das hat sich in den letzten Jahren einfach so entwickelt.


Das Release-Konzert für das neue Album spielt die Band in Freiburg. Wie besonders ist es, in der Heimat aufzutreten?

Käflein: Das liegt für uns nahe. Freiburg und die Region sind unsere Heimat: Einige der Bandmitglieder kommen aus dem Elztal, andere aus dem Dreisamtal. Wir wollten unbedingt wieder hier spielen, und das Artik bietet sich als Location bestens an. Als Support ist das Hack String Quartet dabei, geleitet von Jonathan Heck, dem Bruder unseres Drummers. Danach spielen wir zwei Stunden. Das wird ein langes Set – ich bin extrem gespannt.


Der neue Song „Stille Nacht“ hat schon über 37.000 Klicks auf YouTube. Was erwartet die Fans auf dem neuen Album?

Käflein: Unser Sänger Olli verarbeitet auf dem aktuellen Album auch persönliche Erfahrungen. Er ist studierter Sozialarbeiter mit einem sehr fordernden Job und arbeitet mit Menschen in schwierigen Lebenslagen. Dazu kommt der Blick auf unsere Gesellschaft insgesamt: Es gibt viele Problemfelder, Social Media ist nur eines davon. Daraus ergeben sich unzählige Themen. Musikalisch hört man den typischen Finsterforst-Sound. Jedes Album soll dennoch eigene Akzente setzen: Wie erwähnt sind mehrere Songs diesmal kürzer und strukturell simpler – gleichzeitig bleibt die Musik extrem hart und tief. Auch zwei Coversongs finden sich hier wieder.


Inwiefern sind die Region und der Schwarzwald eine Inspiration?

Käflein: Ich kann nur für mich sprechen: In die Musik fließt alles ein, was ich höre und erlebe. Aber ich habe ein starkes Verbindungsgefühl zum Schwarzwald. Ich bin sehr gern dort. Der Schwarzwald kann düster, episch, geheimnisvoll, schön, aber auch wild, wüst, tief und dunkel sein – er ist in jeder Witterung atemberaubend. Beim Schreiben habe ich diese Bilder im Kopf und eine klare Vision, wie die Musik klingen soll.


Die Band tritt dieses Jahr wieder bei Wacken auf – das zweite Mal nach 2013. Wie groß ist die Vorfreude?

Käflein: Die Vorfreude ist riesig, und wir sind sehr aufgeregt. Es gibt kaum eine größere Bühne für Metal-Festivals. Unser erster Auftritt 2013 war schon ein absolutes Highlight für uns. Damals spielten wir am Samstag zur Primetime auf der Wackinger Stage, dieses Jahr dürfen wir wieder zur Primetime ran. Wir sind dankbar für die Gelegenheit – die hat nicht jede kleinere Band.

Was steht dieses Jahr noch an?

Käflein: Zunächst erscheint das Album am 31. Juli, also unmittelbar vor unserem Wacken-Auftritt. Für 2027 hoffe ich auf einige Festival Gigs. Aber die meisten von uns haben Familie und Jobs. Da ist Touren nicht leicht, zumal die Band unser Hobby ist und kein Beruf. Aber ich bin optimistisch und hoffe auf ein starkes Jahr.

Info: Album-Release-Konzert von „Finsterforst“ mit dem Hack String Quartet als Support am 27. Juni, 21 Uhr im Artik (Haslacher Straße 43). Mehr unter www.finsterforst.de.

Das Kultgetränk Kalte Sofie von der Alten Wache in Freiburg erhält neuen Markenauftritt

Kalte Sofie Alte WacheAn heißen Sommertagen ist die Kalte Sofie sehr beliebt. Foto: Alte Wache

Sie ist längst mehr als ein Geheimtipp: Die Kalte Sofie gehört heute zur Alten Wache wie das Münster zu Freiburg. Auch bei ausgewählten nationalen Gastronomiepartnern wird das Freiburger Original mittlerweile ausgeschenkt. Nun erhält das kultige Weingetränk einen neuen Markenauftritt. Dieser wird erstmals im Juni mit einer exklusiven Auftaktveranstaltung sowie einem öffentlichen Festwochenende in der Alten Wache präsentiert.

Seit 2009 hat sich das geeiste Weingetränk zu einem unverwechselbaren Alleinstellungsmerkmal der Alten Wache und zu einem festen Bestandteil der Freiburger Genusskultur entwickelt. Ob in der roten oder weißen Version – die Alte Wache ist ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrem Stilistikprofil stets treu geblieben und hat beides kontinuierlich weiterentwickelt. Die Rezeptur ist ein gut gehütetes Geheimnis. Heute hat die Kalte Sofie eine große Community, ist weit über Freiburg hinaus bekannt und wird bundesweit mit ausgewählten Gastronomiepartnern vermarktet.

Mit einem eigenen Auftritt auf Events und Weinfesten – unter anderem mit dem Sofie-Mobil – ist sie zu einer Freiburger Marke geworden, die untrennbar mit der Alten Wache verbunden ist.

Zum Relaunch gehören eine neue Website, ein neuer Social-Media-Auftritt, ein neu gebrandetes Sofie-Mobil, neue Merchandising-Produkte und ein neuer optischer Auftritt auf Veranstaltungen. Darüber hinaus arbeitet die Alte Wache an neuen Konzepten für „Sofie für Zuhause“ sowie an Kooperationen mit weiteren Gastronomiepartnern.

Infos unter alte-wache.com

„Einer für Bayern“: Viel Lob für Manzambi nach seinem WM-Doppelpack

Manzambi„Einer für Bayern“: Johan Manzambi (links), hier beim Bundesliga-Gastspiel der Münchner in Freiburg. Foto: Detlef Berger

Johan Manzambi vom SC Freiburg gelang für die Schweiz am Donnerstag ein Doppelpack bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Sein mitreißender Auftritt gegen Bosnien-Herzegowina sorgt nun für viel Aufsehen.

Nach seinem Doppelpack im zweiten WM-Spiel der Schweiz beim 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina wird Freiburgs Johan Manzambi von Experten und Medien mit Lobeshymnen überhäuft. „Sank Johan“ titelt zum Beispiel die Schweizer Zeitung Blick.

Und für Fußball-Weltmeister und Magenta-TV-Experte Thomas Müller ist der als Joker eingewechselte Freiburger sogar ein Kandidat für einen Wechsel zum FC Bayern München. „Man spürt die Flexibilität und Unbekümmertheit, aber auch schon eine gewisse Reife. Ich finde seine Entwicklung sehr, sehr gut“, so der 36-Jährige und rät seinem Ex-Verein: „Das ist für mich einer, den sich auch der FC Bayern mal genauer anschauen sollte.“ „Oder der BVB“ , grätschte Müllers Experten-Kollege und Ex-Dortmunder Mats Hummels sofort dazwischen.

Auch der Schweizer Mannschaftskapitän Granit Xhaka lobt das Auftreten der Einwechselspieler (darunter auch Torschütze Ruben Vargas). Über Manzambi sagte Xhaka: „Er ist jung, er hat eine große Zukunft vor sich.“

Für Manzambi selbst ging nach seinen beiden Toren in der 74. und der 90. Minute nach eigener Aussage „ein Traum“ in Erfüllung. „Heute kann ich sicher nicht schlafen“, sagte der 20-Jährige, der großen Anteil an der zurückliegenden Erfolgssaison des SC Freiburg hatte.  In 27 Bundesligaspielen für den SC erzielte er in der vergangenen Saison fünf Tore und kam auf vier Vorlagen. „Wenn ich spiele, will ich immer einen Impact haben. Heute denke ich, dass ich der Mannschaft gut geholfen habe“, sagte Manzambi, der im zweiten WM-Spiel seiner Karriere zum ‚Man of the Match‘ gekürt wurde.

30 Jahre Konzerthaus Freiburg: Wie ein anfangs umstrittenes Haus die Stadt geprägt hat

Konzerthaus FreiburgAm 28. Juni 1996 wurde das Konzerthaus eröffnet. 30 Jahre später wird der runde Geburtstag groß gefeiert. Foto: Bode Fotografie / FWTM

Seit drei Jahrzehnten ist das Konzerthaus Freiburg ein zentraler Ort der Begegnung: Konzerte, Kongresse, Kultur – aufgrund ihrer Wandelbarkeit ist die am 28. Juni 1996 eröffnete Event-Location inzwischen nicht mehr aus der Stadt wegzudenken. Doch ganz am Anfang standen scharfe Debatten.

Was wäre Freiburg nur ohne sein Konzerthaus? Eine solche Frage überhaupt nur in den Raum zu stellen, hätte vor 30, 40 Jahren hitzige Diskussionen ausgelöst. Denn bevor im Mai 1992 die ersten Bagger anrollten, um die Baugrube auszuheben, erlebte Freiburg eine Dekade voller Diskussionen über das Für und Wider eines solchen Bauwerks. Die scharfen Debatten gipfelten schließlich am 26. Juni 1988 in Freiburgs allererstem Bürgerentscheid, den die Gegner des Konzerthauses sogar für sich entscheiden konnten – doch letztlich am Quorum von damals 30 Prozent scheiterten.

Mit der Eröffnung des Konzerthauses am 28. Juni 1996 endete eine mehr als zehnjährige Entwicklungs- und Bauhistorie eines der größten Projekte in Freiburg nach dem zweiten Weltkrieg. Auch die feierliche Eröffnung durch den damaligen Oberbürgermeister Rolf Böhme, ohne den es das Haus laut des damaligen FWTM-Geschäftsführers, Bernd Dallmann, gar nicht geben würde, wurde von Protesten begleitet.

Von Pop bis Klassik

30 Jahre später hat sich dieses Bild komplett gewandelt. Daniela Stobert, Leiterin des Konzerthauses und des Historischen Kaufhauses, berichtet, dass „viele damalige Gegner heute selbst Veranstalter sind“. Die Zahlen sprechen für sich: An 270 Tagen im Jahr ist das Konzerthaus ausgelastet. Insgesamt 5,4 Millionen Gäste haben seit der Eröffnung 11.000 Veranstaltungen verschiedener Formate besucht. „Ein Dach für alle“ – so betitelte Josef Diel (1936–2012), damals Stadtbau-Chef, sein Buch über das Konzerthaus – und sollte mit dieser Losung von einem „Haus für alle“ letztlich Recht behalten.

Freiburgs damaliger OB Rolf Böhme und der frühere FWTM-Chef Bernd Dallmann 1996 bei der symbolischen Schlüsselübergabe.Konzerthaus Schlüsselübergabe. Foto: FWTM

Feiern wird die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM) den Konzerthaus-Geburtstag am 28. Juni mit einem Festakt – auf den Tag genau 30 Jahre nach der Eröffnung. Zum Festakt erhalten neben geladenen Gästen aus Kultur, Politik und Wirtschaft auch interessierte Gäste aus der Stadtgesellschaft die Möglichkeit zur Teilnahme über Verlosungen in verschiedenen Medien. Auch der Freiburger Wochenbericht hat Eintrittskarten verlost.

Von Comedy bis Klassik, von Tagungen bis Kongressen, von Politik bis Popkultur – in drei Jahrzehnten hat das Konzerthaus Freiburg viel erlebt. So waren unter anderem Helene Fischer, David Garrett, Papst Benedikt XVI. oder Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast. Seit der Eröffnung sind hier das Freiburger Barockorchester, das Philharmonische Orchester, das SWR-Symphonieorchester und die Albert Konzerte zuhause.

Laut Hausleiterin Daniela Stobert seien Konzert- und Kulturverstanstaltungen mit 60 Prozent die Hauptnutzung, 40 Prozent der Auslastung fielen auf Kongresse, Tagungen oder Events. Veranstalter sind jeweils die Mieter, nicht die FWTM. „Wir stehen mit unserem Team bei Veranstaltungen natürlich beratend und begleitend zur Seite“, sagt Stobert.

Überzeugen kann das Haus dank seines ausgeklügelten Konzeptes. So lässt sich der Boden im Rolf-Böhme-Saal absenken oder anheben – je nachdem, ob eine Tagung oder ein Konzert stattfindet. Innerhalb von drei Stunden inklusive Reinigung ist der Umbau vom ebenen Kongresssaal in einen bestuhlten Konzertsaal vollzogen. „Das automatische Absesenken des Bodens dauert nur wenige Minuten. Der Großteil ist Handarbeit“, sagt Christoph Scherbarth, stellvertretender Leiter des Hauses. Hinzu kommen weitere Säle und Tagungsräume bis hin zur Tanzfläche mit Blick auf die Stadt. Das macht das Gebäude flexibel nutzbar für Veranstaltungen unterschiedlicher Größenordnungen.

Im Frühjahr schaffte die FWTM für das Konzerthaus zudem einen eigenen Steinway-Konzertflügel an und unterstrich damit den Anspruch des Hauses als erstklassige Spielstätte. Auch Nachhaltigkeit wird hier groß geschrieben: Sämtliche Leuchtmittel sind auf LED umgerüstet worden, geheizt wird mit Fernwärme und Mehrweg-Geschirr gab es schon vom ersten Tag an im Konzerthaus. Hinzu kommen turnusmäßige Wartungen in den Sommermonaten. „Wir legen großen Wert darauf, das Haus auch nach 30 Jahren auf dem neuesten Stand zu halten“, sagt FWTM-Geschäftsführer Jens Mohrmann.

Quelle: Konzerthaus Freiburg / FWTM

Chronik – 30 Jahre Konzerthaus Freiburg

12. November 1985
Grundsatzbeschluss im Gemeinderat für den Bau einer Kultur- und Tagesstätte

Oktober 2025
Konzert mit Lang Lang

November 1987
Das Berliner Architekturbüro von Dietrich Bangert gewinnt den Architektenwettbewerb.

Juni 1988
Bürgerentscheid über den Bau des Konzerthauses. 56 Prozent stimmen gegen den Bau, doch die Wahlbeteiligung war zu niedrig – das Quorum wird verfehlt.

Mai 1992
Baubeginn für das Konzerthaus

Oktober 1992
Grundsteinlegung

Januar 1994
Der Gemeinderat beschließt den Namen: Konzerthaus Freiburg

Juni 1996
Feierliche Eröffnung des Konzerthauses mit Ministerpräsident Erwin Teufel

Juli 1996
„Tag der offenen Tür“ für die Besucher

Juni 2001
Deutsch-Französisches Gipfeltreffen u.a. mit dem Französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac und
Bundeskanzler Gerhard Schröder

Oktober 2001
Verleihung Deutscher Umweltpreis mit Bundespräsident Johannes Rau

25.Mai 2003
Konzert mit Montserrat Caballé

März 2009
Konzert mit Helene Fischer

September 2011
Rede von Papst Benedikt XVI.

Prominente Gäste gab es viele im Konzerthaus –- allen voran Papst Benedikt XVI. im Jahr 2011. Foto: FWTM / Schoenen

2015 bis 2017
Dachsanierung und Installation einer Photovoltaikanlage

2016
Festakt zum 125. Geburtstag von Walter Eucken sowie Wahlkampfveranstaltung der CDU zur Landtagswahl mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

April 2024
Umfassende Fassadensanierung

Lesen Sie mehr über das Konzerthaus-Jubiläum auf unseren Sonderseiten.

Großes Festival: „Chorwärts – Freiburg singt alemannisch“ – Änderungen aufgrund der Hitze

Auch die „Soulfamily“ ist beim Festival „Chorwärts“ dabei.Auch die „Soulfamily“ ist beim Festival „Chorwärts“ dabei. Foto: Privat

Alemannisch z`singe – das ist beim diesjährigen Chorwärts-Festival vom 26. bis 28. Juni das gemeinsame Anliegen der Veranstalter Chorstadt Freiburg und Chorverband Breisgau. Die Besonderheit: Jeder der mehr als 60 teilnehmenden Chöre wird mindestens ein Lied in alemannischer Mundart präsentieren.

Den Anfang macht die 9. Freiburger Chornacht am Freitagabend. Ab 18 Uhr musizieren die Chöre auf den Bühnen Basler Hof, Rathausinnenhof, Augustinerplatz und im Stadtgarten. Der Abschluss wird das gemeinsam gesungene „Der Mond ist aufgegangen“ um Mitternacht im Stadtgarten sein .

Der Samstag steht dann ganz im Zeichen der Kinder-, Jugend- und Schulchöre. Änderungen beim Ablauf gibt es am Samstag und Sonntag aufgrund er Hitze: Los geht es bereits bereits um 9.30 Uhr im Stadtgarten und auf dem Augustinerplatz und ab 15 Uhr auch im Baslerhof und im Innenhof des Schwarzen Klosters, es gibt eine lange Mittagspause von 12 bis 17 Uhr. Am Abend geht es dann ab 17 Uhr weiter. Das Abschlusskonzert am Samstag mit Lose ä Mol, dem Junior Jazzchor und „Singende Hände“ beginnt um 20.30 Uhr im Stadtgarten.

Am Sonntag beginnt das Programm um 10.30 Uhr mit Chören aus Freiburg und der Region. Aber auch der Kammerchor „Vocale Neuburg“ aus Vorarlberg und der Winzerchor „La Chorale des Vignerons de Goxwiller“ aus dem Elsass sind zu Gast.
Als weiteres Highlight gibt es das „Offene Singen“ mit Uli Führe. Außerdem ergänzt die Aufführung der „Alemannischen Passion“ um 14 Uhr in der Konviktkirche das Programm. Beim Abschlusskonzert bringen Chöre aus Freiburg und der Region die Bühne mit Stücken in alemannischer Mundart zum Schwingen. Dabei schlägt der Dialekt-Comedy-Preisträger Fabian Bürkin mit seiner Moderation Brücken zwischen den Formationen. Für den alemannischen Drive sorgt die Folk-Rock-Band “Goschehobel“. Am Sonntag beginnt das Abschlusskonzert zur „Besten Sendezeit“ um 20.15 – u.a. mit Goschehobel und der Vocalband aus Freiburg „anders“. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um Spenden wird gebeten.

Alle Änderungen sind auf der Webseite www.chorwaerts-freiburg.de aktuell zu finden.