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Flair der 20er-Jahre bei der „La Nuit de Décadence“ am 30. Mai im Freiburger Jazzhaus

Die Künstler auf der Bühne sorgen bei der „Nacht der Dekadenz“ für jede Menge 20er-Jahre-Feeling.Die Künstler auf der Bühne sorgen bei der „Nacht der Dekadenz“ für jede Menge 20er-Jahre-Feeling. Foto: Tanisha Karle

Für diesen Abend verwandelt sich das Jazzhaus komplett: Es wird umgebaut und detailverliebt dekoriert, damit das Flair der 20er-Jahre lebendig wird. Die „La Nuit de Décadence“ (Die Nacht der Dekadenz) am 30. Mai verspricht eine Reise in das goldene Zeitalter, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die Prohibition ist zu Ende, doch das Leben in der beliebten „Décadence Speak Easy Bar“ tobt munter weiter. Die öffnet unter dem Motto „Some Like It Hot“ am Freitag, 30. Mai, 20 Uhr, im Jazzhaus wieder die Türen. Die Musik und die Shows sind exquisit, das Ensemble sorgt mit Tanzeinlagen von Burlesque bis hin zu Charleston und Gesangsauftritten für Stimmung.

An diesem Abend verwandelt sich der Gewölbekeller in einen exotischen Club, der das Lebensgefühl der 20er- und 30er-Jahre zelebriert. Da tanzt und trinkt der Dandy mit dem leichten Mädchen, der Gangster mit dem Herrn Inspektor und so mancher Matrose auf Landgang mit der pikfreinen Lady in Samt und Seide. Nicht nur die Künstler auf der Bühne werfen sich für diesen Anlass in Schale. Damit hier ganz stilecht gefeiert wird, gibt es auch für die Besucher den Dresscode 20er/30er-Jahre. Rein kommt nur, wer ein Passwort hat, das bekommt man an dem Abend vor dem Jazzhaus vom Mann mit der roten Fliege.
Einlass ab 19 Uhr, Tickets für 39,50 Euro unter bz-ticket.de und www.reservix.de sowie an der Abendkasse (42 Euro).

Exkursion am 14. Juni: Wanderung durch Canyons des Südschwarzwalds

Die Teilnehmer erwartet ein beeindruckender Ausblick auf gewaltige Felsmassive. Foto: Gerd SüßbierDie Teilnehmer erwartet ein beeindruckender Ausblick auf gewaltige Felsmassive. Foto: Gerd Süßbier

Das Waldhaus Freiburg lädt am 14. Juni, 9 bis 18 Uhr, zur „Wanderung durch Canyons des Südschwarzwalds – Tagesexkursion zu den Tälern von Schwarza und Schlücht“ ein. Wo der Schwarzwald steil zum Hochrhein abfällt, haben sich zahlreiche Flüsse schluchtartig in das Gebirge eingegraben.

Gerd Süßbier führt die Teilnehmenden auf schmalen Pfaden durch zwei dieser Canyons. Gewaltige Felsmassive prägen die Hänge, die nach Süden zeigen. Dort gedeihen 400 Pflanzenarten. Teilnehmende legen während der Wanderung etwa 10 Kilometer und 300 Höhenmeter zurück. Erwartet wird gute Trittsicherheit.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem BUND Regionalverband Freiburg. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bis zum 11. Juni unter www.bund-rso.de/service/termine/detail/event/schwarza-schluecht-2.

Sieben Tage, Sieben Termine

Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay

•• Sommerfest: Das Haus der Jugend lädt am 1. Juni, 14 bis 18 Uhr, zum großen Sommerfest ein. Die Uhlandstraße wird zur Spielstraße mit Mitmach-Aktionen. Es gibt Circus-Shows,eine Haus-Rallye und es kann gemalt, geklettert und auf Skateboards balanciert werden. Eis, Snacks und Getränke dürfen auch nicht fehlen. Der Eintritt zum Fest ist frei. Mehr Infos auf www.jbw.de


•• Theater: Am 30. Mai, 19.30 Uhr findet die Uraufführung von „Passion“ – eine getanzte Katharsis mit der School of Life in Dance im Großen Haus des Theaters Freiburg statt. Mit dem Choreografen Graham Smith nehmen die 220 Mitglieder extreme Gefühle jenseits von Vernunft als Motor für den Theaterabend. Weitere Infos: theater.freiburg.de


•• Filmpremiere: Regisseur Aljoscha Pause, Rainer Pause und Georg Schramm kommen am 2. Juni, 19 Uhr, zur Premiere des Films „Fritz Lerhmann, Mein Vater und ich“ ins Harmonie-Kino. Ein Porträt von Rainer Pause – dem Vater des Regisseurs – und seiner Figur „Fritz Litzmann“. Tickets: www.friedrichsbau-kino.de


•• Familiennachmittag: Familien mit Kindern ab fünf Jahren tauchen am 1. Juni, von 14 bis 16 Uhr im Augustinermuseum ins Mittelalter ein. Sie betrachten Kunstwerke, lauschen der Orgel und erfahren, warum der Palmesel Räder hatte. In der Werkstatt werden kleine Geldbeutel aus Leder gefertigt. Tickets: www.museenfreiburg.de/shop.

•• vhs-Kurs: Die vhs Freiburg veranstaltet am 31. Mai, 10 Uhr, den Kurs „Waldbaden inklusiv – Impulse für den Alltag“. Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen und Gesundheitsvorteile zum Thema, im Fokus stehen verschiedene Übungen. Anmeldung unter www.vhs-freiburg.de


•• Ausstellung: Vom 1. Juni bis 27. Juli ist bei der Stiftung für Konkrete Kunst Roland Phleps (Pochgasse 73, Zähringen) die Ausstellung „Fragmented Spaces“ von Udo W. Hoffmann zu sehen. Vernissage am 1. Juni, 11.30 Uhr. Öffnungszeiten: jeden Sonntag, 11.30 bis 16 Uhr, Eintritt frei.


•• Historische Führung : Historix veranstaltet am 1. und 8. Juni (jeweils 15 Uhr) eine Tour über den Alten Friedhof. Vom mysteriösen Dichter bis zum „Blumengrab“ werden spannende Geschichten erzählt. Treffpunkt Hotel am Stadtgarten, 15/12 Euro.

Im Finale: Freiburgerin Cristina Morales de la Cruz will Miss Guatemala werden

Ein Krönchen hat sie schon: Cristina Morales de la Cruz ist Miss Sacatepéquez und Finalistin beim Miss Guatemala Contest.Cristina Morales de la Cruz ist Miss Sacatepéquez und Finalistin beim Miss Guatemala Contest. Foto: Tavo Hernandez

Damit hat sie sich schon jetzt einen Traum erfüllt: Cristina Morales de la Cruz steht im Finale des Miss Guatemala Contests – sie vertritt das Departamento Sacatepéquez und will sich natürlich den Titel holen. Sie ist in Freiburg aufgewachsen und hat hier mehr als zwei Jahrzehnte lang gelebt. „Bis vor etwa eineinhalb Jahren war Freiburg mein Lebensmittelpunkt. Ich habe dort nicht nur viele enge Freundschaften, sondern auch meine ersten Schritte im Modeln und im Modejournalismus gemacht. Dort habe ich mich bei Agenturen beworben, meine ersten professionellen Fotoshootings gemacht und erste Artikel geschrieben. Ich habe Modejournalismus studiert – und meine journalistische Laufbahn ebenfalls in Freiburg begonnen. Der Bezug zur Stadt ist für mich bis heute stark, weil sie ein ganz zentraler Teil meiner Geschichte ist – sowohl persönlich als auch beruflich“, erzählt sie mir.

Ein Krönchen hat sie schon: Cristina Morales de la Cruz beim Missen-Fotoshooting in Antigua vergangene Woche. Foto: Tavo Hernadez
Bei dem Missen-Shooting wurden Kindheitserinnerungen wach: „Das war für mich sehr emotional, weil ich im Alter von fünf Jahren genau in dem selben Park Fotos mit meiner Mutter und meiner damaligen Freundin gemacht habe“, sagt Cristina Morales de la Cruz. Foto: Privat

Sie arbeitet als Model und Fashion-Stylistin. Die Miss Wahl ist etwas ganz Besonderes für sie: das erste Mal seit ihrer Kindheit ist sie wieder in Guatemala. „Es hat für mich eine sehr emotionale Bedeutung, jetzt länger hier zu sein – nicht nur für zwei Wochen als Touristin, sondern wirklich als Teil der Gesellschaft. Ich fühle mich verbunden mit dem Land, und diese Rückkehr bedeutet für mich, ein Stück Identität zurückzugewinnen. Ich baue mir gerade ein berufliches Netzwerk hier auf, arbeite mit Einheimischen zusammen und spüre, wie sehr mich das erfüllt. Es ist, als würde ich gerade meinen Platz zwischen zwei Welten finden – und das fühlt sich richtig an.“

Ihr Ziel ist aber nicht nur das Krönchen der Schönheitskönigin, sondern sie nimmt auch an dem Schönheitswettbewerb teil, „weil ich meinen Wurzeln näherkommen möchte. Nach so vielen Jahren in Deutschland gibt mir dieser Wettbewerb die Möglichkeit, das Land meiner Herkunft intensiver kennenzulernen – sowohl kulturell als auch sprachlich. Ich habe Spanisch nicht durch meine Eltern gelernt, sondern mir die Sprache selbstständig durch Reisen in Zentralamerika angeeignet“, so die 30-Jährige.

Freiburgerin Cristina Morales de la Cruz beim offiziellen Miss Guatemala Shooting. Foto: Jose Martinez

Für sie wäre es „eine große Ehre, als eine Art kulturelle Botschafterin zwischen Deutschland und Guatemala aufzutreten. Sollte ich die Chance bekommen, Guatemala auch auf internationaler Bühne zu vertreten, möchte ich zeigen, dass dieses Land viel mehr ist als ein sogenanntes Entwicklungsland. Guatemala ist ein Ort voller Innovation, Talent und handwerklicher Stärke – besonders im Modebereich.“ Langfristig will sie die lokale Industrie fördern – zum Beispiel mit Textilprojekten für indigene Gemeinschaften, „die oft stark vom Tourismus abhängig sind.“

Ihr könnt der Freiburgerin helfen, ihren Traum, zu erfüllen: Unter pollunit.com/polls/missguatemala2025 könnt ihr für sie voten, damit sie den Publikumspreis „Miss Popular“ gewinnt – der bringt sie direkt in die Top 6 der Kandidatinnen. Auch Kommentare, Nachrichten oder Likes auf Instagram unter www.instagram.com/ cristina_morales_de_la_cruz zählen und fließen in die Bewertung mit ein.
Ich drücke die Daumen!

Bauprojekt: Das Freiburger Crash-Areal ist im Wartemodus

Crash-Areal und IHKDer Pachtvertrag von Crash und Drifter’s lief Ende 2024 aus und wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Die IHK als direkter Nachbar saniert derzeit ihre Zentrale (weißes Gebäude im Hintergrund). Dort sollen die Arbeiten Ende des Jahres fertig sein. Foto: Thomas Kunz

Wie geht es weiter auf dem Crash-Areal in Freiburg? Für die Bebauung des Grundstücks gibt es zwei Bewerber mit unterschiedlichen Konzepten. Noch vor der Sommerpause will das Rathaus seine Empfehlung zu dem Projekt abgeben. Danach liegt der Ball beim Gemeinderat. Klar ist, dass das Crash auch weiterhin an diesem Standort bleiben darf.

Seit Jahren läuft die Diskussion um die Zukunft des Crash-Areals an der Schnewlinstraße. Das Gelände, das über Jahrzehnte erst eine Eisfabrik, dann eine US-amerikanische Tankstelle und seit rund 40 Jahren den Musikclub „Crash“ im Gewölbekeller beherbergt, soll komplett neu bebaut werden. 2023 brachte der Gemeinderat das Projekt auf den Weg. Die Ausschreibung enthielt eine Konzeptvergabe mit strengen Vorgaben: Wer hier bauen will, muss Kriterien wie Gemeinwohlorientierung oder einen „attraktiven Mix aus Gewerbe und Wohnen“ erfüllen. Und im späteren Neubau muss zudem Platz für ein Musikclub sein, auf den das Crash laut Gemeinderatsbeschluss ein Erstzugriffsrecht hat.

Zwei Bewerber meldeten ihr Interesse an. Da ist zum einen der Freiburger Investor und Bauingenieur Wulf Wössner, der gemeinsam mit der Bestatterin Barbara Rolf das Konzept eines „Hauses der Endlichkeitskultur“ eingereicht hat. Dieses soll neben einem Hospiz mit stationärer und ambulanter Hospiz- und Palliativversorgung zugleich ein Kulturort werden, an dem Menschen sich mit Themen wie Tod und Trauer auseinandersetzen können.

Der zweite Interessent steht seit Längerem fest und hat seine Bewerbung ebenfalls fristgerecht eingereicht: die Initiative „Flurstück 277“. Die Nachbarschaftsinitiative, die sich vor zehn Jahren gründete, möchte auf dem Grundstück eine Mischung aus Wohnen, Kultur und Gemeinschaft umsetzen. Geplant ist ein sechsstöckiger Vorderbau und ein niedrigerer Rückbau. „Unser Ziel ist es, das Flurstück 277 als Teil der Bahnhofsachse nicht nur mit Gewerbe und Büros zu bebauen, sondern eine bunte Alternative zu schaffen, die den Bedürfnissen des Viertels und der Stadt Freiburg gerecht wird“, so die Initiative. Erst Ende März lud die Gruppe mehrere Gemeinderäte zum Gespräch ein, um diesen ihr Konzept und den Finanzierungsplan vorzustellen.

Crash erhält Erstzugriff auf Fläche im möglichen Neubau

Die Tragfähigkeit der Finanzierungskonzepte gilt nach Informationen des Wochenberichts bislang als größte Hürde – ganz gleich, wer am Ende den Zuschlag erhält. Aktuell liegt die Entscheidungshoheit über das weitere Vorgehen beim städtischen Gebäudemanagement (GMF). „Das weitere Verfahren soll vom Gemeinderat noch vor der Sommerpause beschlossen werden“, teilt das zuständige Baudezernat am Dienstagnachmittag auf Anfrage des Wochenberichts mit.

Was den Erhalt des Crashs angeht, gibt es eine klare Vereinbarung, dass der Musikclub ein Erstzugriffsrecht auf eine Fläche von rund 300 Quadratmeter in einem Neubau hat, „so dass ein Fortbestand nach der Bauphase möglich ist“, erklärt das Baudezenat. Ein Erhalt das Crashs auch während der Bauphase sei dagegen „abhängig von der Bauabwicklung“.

Hinweis: Die Onlineversion dieses Artikels wurde nachträglich um die Antworten des zuständigen Baudezernats ergänzt

Kinotipp: Wes Andersons Spionage-Abenteuer „Der Phönizische Meisterstreich“

Korda (Benicio del Toro), seine Tochter Liesl (Mia Threapleton) und Familien-Tutor Bjorn (Michael Cera) begeben sich auf eine gefährliche Mission.Korda (Benicio del Toro), seine Tochter Liesl (Mia Threapleton) und Familien-Tutor Bjorn (Michael Cera) begeben sich auf eine gefährliche Mission. Foto: TPS Productions

1950. Anatole „Zsa-zsa“ Korda (Benicio del Toro), ein geheimnisvoller Industrieller und einer
der reichsten Männer Europas, überlebt zum wiederholten Mal ein Attentat auf sein Leben –
seinen mittlerweile sechsten Flugzeugabsturz. Denn mit seinen erbarmungslosen Geschäftspraktiken hat er sich viele Feinde gemacht, nun werden er und seine Tochter in eine rätselhafte Spionage-Affäre verwickelt.

Korda steht vor der Vollendung eines Jahrzehnte dauernden, bahnbrechenden Vorhabens: der „Korda Land und Meer Phönizische Infrastruktur Meisterstreich“ – ein ehrgeiziges Großprojekt zur Erschließung einer lange vergessenen, doch potenziell äußerst ertragreichen Region. Das Risiko für sein persönliches Vermögen ist inzwischen unermesslich. Die lebensbedrohlichen Situationen nehmen kein Ende. Er nutzt diesen Moment, um eine Nachfolgerin zu bestimmen und einzuarbeiten: seine 20-jährige Tochter Liesl (Mia Threapleton). Derzeit eine Nonne, die sich von ihm entfremdet hat. Mit ihrem Familien-Tutor Bjorn (Michael Cera) im Schlepptau durchqueren Zsa-zsa und Liesl das Moderne Unabhängige Phönizien und treffen sich auf ihrer Mission mit ihren verschiedenen Partnern, um „die Lücke“ (ein rasant wachsendes finanzielles Defizit) zu schließen – während rivalisierende Oligarchen und Geheimdienste Intrigen schmieden.

Auf dem Weg dorthin: Liesl untersucht den ungelösten Mord an Zsa-zsas erster Frau (ihrer Mutter), der ein Jahrzehnt zurückliegt und Vater und Tochter finden wieder zueinander. In weiteren Rollen sind Tom Hanks, Bryan Cranston, Riz Ahmed, Mathieu Amalric, Jeffrey Wright, Scarlett Johansson, Richard Ayoade, Rupert Friend, Hope Davis und Benedict Cumberbatch zu sehen.


Ihre Weltpremiere feiert die Ensemblekomödie bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes, wo diese im Wettbewerb um die Goldene Palme konkurrierte. Oscar-Gewinner Wes Anderson konnte sich wieder auf bewährte Mitstreiter verlassen, darunter Co-Autor Roman Coppola und der Oscar-prämierte Komponist Alexandre Desplat.

Neuer Teil der Kultreihe: „Karate Kid“-Legenden trainieren ein Kung-Fu-Wunderkind

Mr. Han (Jackie Chan) und Daniel LaRusso (RalphMacchio) bereiten Li Fong (Ben Wang) auf den Karatewettbewerb vor.Mr. Han (Jackie Chan) und Daniel LaRusso (RalphMacchio) bereiten Li Fong (Ben Wang) auf den Karatewettbewerb vor. Foto: DTM

„Karate Kid: Legends“: Als Kung-Fu-Wunderkind Li Fong (BenWang) nach NewYork City zieht, findet er Halt bei einer neuen Klassenkameradin und deren Vater. Doch der Frieden ist nur von kurzer Dauer, als Li die Aufmerksamkeit des lokalen Karatemeisters auf sich zieht. Um sich und seine Freunde zu verteidigen, tritt Li beim ultimativen Karatewettbewerb an .Mit der Unterstützung seines Kung-Fu-Lehrers Mr. Han (Jackie Chan) und des legendären KarateKids Daniel LaRusso (RalphMacchio) bereitet er sich auf einen spektakulären Showdown vor, der auch seinen Mut und seine Wert eauf die Probe stellen soll. Der Film vereint die legendären Martial-Arts-Meister und erzählt eine neue Geschichte voller Action und Herz.

Eine unerschütterliche Freundschaft in „Saint-Exupéry – Die Geschichte vor dem kleinen Prinzen“

Antoine de Saint-Exupéry ( Louis Garrel) begibt sich auf eine gefährliche Rettungsmission.Antoine de Saint-Exupéry ( Louis Garrel) begibt sich auf eine gefährliche Rettungsmission. Foto: Studiocanal

Argentinien, 1930: Antoine de Saint-Exupéry ( Louis Garrel) ist Pilot des französischen Luftpostdienstes und fliegt an der Seite des Flugkapitäns Henri Guillaumet (Vincent Cassel). Auf der Suche nach kürzeren Flugrouten durch die Anden, wagt Guillaumet eine gefährliche Passage und stürzt in den eisigen Bergen ab. Mithilfe von Guillaumets Frau Noëlle (Diane Kruger) begibt Saint-Exupéry sich auf die gefährliche Suche nach seinem Freund. Dabei entdeckt er, dass seine Vorstellungskraft seine größte Stärke ist. Zehn Jahre später veröffentlicht er „Der kleine Prinz“.

Der Film ist ein fesselndes Rennen gegen die Zeit, ein Abenteuer in den atemberaubenden Landschaften der Anden und eine berührende Geschichte über eine unerschütterliche Freundschaft – die die Vorlage für das berühmte Buch bildet.

Handball: HSG Freiburg weiter auf Kurs Richtung 2. Bundesliga

Gerhard-Graf-HalleIn der Gerhard-Graf-Halle bestreiten die HSG-Frauen am Donnertag ihr nächstes Heimspiel. Foto: Detlef Berger

Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga: Das Frauenteam der HSG Freiburg spielt Remis und empfängt am Donnerstag Frankfurter HC in der Gerhard-Graf-Halle in Freiburg.

Für die Handballerinnen der HSG Freiburg geht es im Aufstiegsrennen Schlag auf Schlag: Am Samstag waren die Spatzen noch im 900 Kilometer entfernten Rostock gefordert, nun steht am Donnerstag (15 Uhr) bereits das nächste Heimspiel bevor. Zu Gast in der Gerhard-Graf-Sporthalle ist der Frankfurter Handballclub, der keines seiner bislang zwei Spiele gewinnen konnte.

Die HSG-Frauen dagegen stehen in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga mit 5:1 Punkten auf Rang eins bislang blendend da. Nach zwei Siegen gegen Frankfurt und Kirchhof blieb das Team von Trainer Igor Bojic auch beim Rostocker Handball-Club ungeschlagen. Vor 320 Zuschauern in der Rostocker Fiete Reder Sporthalle trennten sich beide Mannschaften 23:23 (14:10)-Unentschieden.

Es war das Duell zweier gleichwertiger Mannschaften, wobei Rostock die erste Hälfte klar für sich entscheiden konnte. Zwischenzeitlich lag die HSG sechs Tore im Rückstand. Obendrein mussten die Red Sparrows aus beruflichen Gründen nicht nur Jessica Peter ersetzen, sondern nach nur drei Minuten verletzungsbedingt auch Spielmacherin Rebecca Dürr vom Feld nehmen. Doch weil die Abwehr im zweiten Durchgang deutlicher kompakter stand, kämpfte sich Freiburg wieder heran. Der offene Schlagabtausch in der Schlussphase endete schließlich in einem leistungsgerechten Remis.

Freiburg wird bundesweit vierter Nachwuchsstützpunkt im Mädchen-Basketball

Liliana Koppke USC EisvögelLebt im Sportinternat des Olympia-Stützpunkts: Die 15-jährige USC-Spielerin Liliana Koppke. Foto: Achim Keller

Freiburg genießt schon seit vielen Jahren einen hervorragenden Ruf als Talentschmiede für junge Basketballerinnen. Die Arbeit, die Basketball-Erstligist USC Eisvögel Freiburg hier leistet, erfährt nun zusätzliche Unterstützung durch den Deutschen Basketball Bund – denn Freiburg erhält einen Nachwuchsstützpunkt für den weiblichen Nachwuchs.

Wie tief verankert die Ausbildung von talentierten Basketballerinnen in der DNA des USC Freiburg ist, wurde vor der jüngsten Bundesliga-Saison wieder einmal deutlich. Im Vorfeld der Saison hatte die Liga entschieden, dass es in dieser Runde keine sportlichen Absteiger geben würde. Diesen Umstand begriff man im Breisgau als einmalige Gelegenheit: Der USC schickte eine komplett verjüngte Mannschaft ins Rennen, die zwar über wenig Erfahrung im Frauenbasketball verfügte, dafür aber mit vielversprechenden Talenten gespickt war. In der ersten Liga zahlte das unerfahrene Team jede Menge Lehrgeld und wurde am Ende Letzter. Doch auf lange Sicht ist man im Breisgau überzeugt davon, dass sich diese „Entwicklungssaison“ für die Eisvögel bezahlt machen wird.

Freiburgs Ruf als Nachwuchshochburg wird nun von allerhöchster Stelle untermauert. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat in Kooperation mit dem Landesverband und dem USC einen Nachwuchsstützpunkt für den weiblichen Nachwuchs in Freiburg eingerichtet. Die langfristige Vereinbarung gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2028. Freiburg ist somit nach Berlin, Würzburg und Grünberg erst der vierte weibliche Stützpunkt des DBB.

Der Bundesverband stärkt damit ganz bewusst die Nachwuchsarbeit „made in Freiburg“. „Dieser Stützpunkt ist ein weiteres Puzzleteil im Rahmen unserer Dekadenstrategie für den weiblichen Basketball“, sagen die für den Leistungssport zuständigen DBB-Vizepräsidenten Armin Andres und DBB-Sportdirektor Peter Radegast unisono. „Der Standort Freiburg ist seit Jahrzehnten bekannt für gute Nachwuchsarbeit, viele deutsche Nachwuchs-Nationalspielerinnen stehen im Kader der Eisvögel. In Freiburg ist nun eine hervorragende Betreuung sichergestellt.“

Aus Sicht des Bundesverbands ist die Dreisamstadt aus mehreren Gründen ein sehr interessanter Standort. Freiburgs zweite Mannschaft erreichte in diesem Jahr erstmals das Playoff-Viertelfinale der zweiten Bundesliga, obendrein strebt der USC wieder die Qualifikation für die Nachwuchs-Bundesliga an. Die Synergie mit dem benachbarten Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald und dessen Internat in der Kartäuserstraße ist optimal und in Deutschland fast einzigartig. Und kein weiblicher deutscher Nachwuchsstützpunkt hat eine derartige Kaderbreite vorzuweisen wie Freiburg, nämlich acht deutsche Nationalspielerinnen im U16-, U18- und U20- Bereich. Aufgrund der Kooperation kann nun eine Personalstelle eingerichtet werden. Die oder der DBB-Stützpunkttrainer wird die Trainings innerhalb des Stützpunkts koordinieren, selbst Individualtrainingseinheiten durchführen und sich in das Sommerprogramm des DBB einbringen.

Harald Janson, Sportlicher Leiter des USC Freiburg, sagt: „Durch das Miteinander von DBB, BBW, OSP Freiburg und den Eisvögeln an einem Ort werden wir die Betreuung der Jugendnationalspielerinnen auf ein noch höheres Niveau heben“. Und Freiburgs Olympiastützpunktleiter Jürgen Willrett fügt hinzu: „Gerne wollen wir auch im Basketball dabei mithelfen, Talente auf ihrem Weg in die internationale Spitze zu begleiten.“