Bei den Dreharbeiten zu „Die Verteidigerin“: Regisseur Sebastian Marka als Dönerverkäufer mit den Hauptdarstellern Andrea Sawatzki, Sergen Meral und Jan Krauter. Foto: SWR/Britta Krehl
Im Schwarzwald ist am vergangenen Donnerstag die letzte Klappe bei den Dreharbeiten zum dritten Film der neuen Reihe „Die Verteidigern“ gefallen. Andrea Sawatzki übernimmt als Freiburger Anwältin Lou Caspari in „Die Tötungsabsicht“ einen besonders heiklen Fall. Sie vertritt Mario Lenzi – einen Profikiller, der im Auftrag der Mafia arbeitet.
Nun glaubt die Staatsanwaltschaft, eine wasserdichte Beweislage zu haben, und klagt Lenzi des Mordes an einem Mafiaboss und dessen Familie an. Mario Lenzi aber versichert, nichts mit dem Mord zu tun zu haben und hereingelegt worden zu sein, gerade jetzt, wo er ein neues redliches Leben begonnen habe. Damit begibt sich Lou ins Kreuzfeuer der öffentlichen Meinung, als sie nicht nur theoretisch darauf beharrt, dass Lenzi eine unbeeinflusste Verteidigung zusteht, sondern das Mandat tatsächlich übernimmt. Dabei bleibt ihr nicht verborgen, dass Mario Lenzi sie mehr oder weniger subtil zu manipulieren versucht.
Lou bleibt an den Fakten und findet tatsächlich Beweise, die Lenzis Unschuld belegen. Sie schafft es, die Anklage abzuwehren. Dass Lenzi nun wieder freikommt, ruft allgemeine Empörung hervor. Lou erhält Todesdrohungen. Als sie sogar verfolgt wird und in Gefahr gerät, entschließt sie sich, im Schwarzwald abzutauchen und das Angebot Mario Lenzis auf Hilfe anzunehmen. Aber Lous Mandant hat bei seinem Angebot nicht ungefährliche Hintergedanken.
Am 22. Oktober startete die Filmreihe um die Freiburger Anwältin sehr erfolgreich mit mehr als vier Millionen Zuschauern. Wer ihn verpasst hat, der erste Fall ist weiterhin in der ARD-Mediathek abrufbar. Der zweite Film wird im Frühjahr 2026 ausgestrahlt, einen Termin für den dritten gibt es noch nicht.
Friedemann Berg erhält überraschend Besuch von seinem
Bruder. Foto: SWR/Benoit Linder
Krimi-Fans aufgepasst: Am kommenden Sonntag, 16. November, feiert mal wieder ein Schwarzwald-Tatort Premiere (20.15 Uhr, ARD).
Darum geht’s: Als Friedemann Berg von der Flucht seines Bruders Reinhard aus der Psychiatrie erfährt, ahnt er nichts Gutes. Tatsächlich kommt Reinhard auf den einsam gelegenen Hof der Familie, gemeinsam mit seiner Freundin Mika und mit Luke Badrow – sowie einem Wagen und einer Pistole, die offensichtlich mit einem Mordfall zu tun haben, in dem Friedemann Berg eigentlich gerade ermitteln sollte. Das Verhältnis zwischen den beiden Brüdern ist kompliziert und belastet.
Aber jetzt will der Reini von Friedemann vor allem Geld für ein neues Leben. Sein Kumpel Luke Badrow dagegen muss vorübergehend abtauchen. Mit Waffengewalt hindert er Friedemann daran, Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Der Kommissar steckt mitsamt seinen unberechenbaren Besuchern in der Falle.Während Franziska Tobler immer dringlicher versucht, Friedemann Berg zu erreichen.Ihr Zorn auf ihren unzuverlässigen Kollegen, der ohne Nachricht seinen Job verlassen hat, wächst. Bis sie schließlich auf den Hof fährt und damit dem adrenalingeladenen Luke Badrow direkt vor die Mündung der Pistole.
Nach dem Drehbuch von Bernd Lange inszenierte Robert Thalheim den „Tatort – Der Reini“. An der Seite von Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner spielen Felician Hohnloser, Karsten Antonio Mielke, Mareike Beykirch, Luise Aschenbrenner und Michael Hanemann.
Klingt nach einem ziemlich spannenden Fall. Ich bin gespannt, wie der bei den Zuschauern ankommt.
Das Mannheimer Trio ClockClock ist für das Zelt-Musik-Festival Freiburg 2026 bestätigt. Die Band ist für emotionalen Tiefgang und treibende Beats bekannt. Foto: Niklas Kamp
Ein weiteres Konzerthighlight reiht sich in das ZMF Line-Up 2026 ein: Am 23. Juli wird die Popband ClockClock erstmals die Zirkuszelt-Bühne betreten.
Das Mannheimer Trio kennt derzeit nur einen Weg: nach oben. Denn die Kombination aus emotionaler Tiefe und einem energiegeladenen, tanzbaren Sound macht ClockClock aktuell zu einem der aufregendsten Acts der deutschen Musikszene im Bereich Electronic-Pop.
Die englischsprachigen Texte werden von der tiefen Stimme des Frontmanns Boki getragen, der spätestens seit seiner Teilnahme am TV-Format Sing meinen Song ein Millionenpublikum begeistert. Das Produzenten-Kollektiv mit Mark Vonsin und Fabian Fieser gibt den Songs das gewisse Etwas. Das Ergebnis ist Musik, die gleichzeitig berührt und mitreißt.
Die vielen ausverkauften Shows geben diesem Musikrezept recht: 2026 führt kein Weg an ClockClock vorbei, denn sie erobern die deutschen Festivalbühnen im Sturm – so auch die des Zelt-Musik-Festival Freiburg.
Live überzeugen sie mit viel Charme und einer ansteckend positiven Ausstrahlung. Das Konzert am 23. Juli verspricht also gute Laune, sorgloses Tanzen und ein besonderes Highlight im Freiburger Sommer 2026.
Tickets sind ab sofort erhältlich auf www.zmf.de und an allen bekannten VVK-Stellen.
Die Funky Marching Band feiert begeistert mit ihrem explosiven Soundmix aus New-Orleans-Jazz und wildem Funk. Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
Ausgelassene, energiegeladene Stimmung und gute Laune! Sobald die rund 20 Musiker der Funky Marching Band ihren explosiven Soundmix aus New-Orleans-Jazz und wildem Funk, gewürzt mit kraftvollen Vocals abfeuern, bleibt kein Fuß still. Und was wäre ein Geburtstag ohne Party? 20 Jahre Spaß und Energie wird am 16. November, 19 Uhr, im Jazzhaus gefeiert.
Bandleader, Komponist und Arrangeur Jörgen Welander aus Schweden sorgt mit seiner kreativen Feder für unverwechselbare Grooves. Inspiriert von Bands wie der Dirty Dozen BB (USA), der Mardi Gras BB (D) oder FunkOff (I) mixt er einen einzigartigen Sound, der wie maßgeschneidert ist für diese Band.
Die klassische Brass-Besetzung mit Trompete, Posaune, Sousaphon, Snare und Basstrommel bekommt bei der Funky Marching Band ein funky Upgrade: Saxophone, E-Gitarre, Percussion und Vocals sorgen für ein unvergleichliches Klangerlebnis. Danach lässt DJ Charlie Fonk die Plattenteller glühen. Mehr unter www.funkymarchingband.de.
Felix (Matthias Schweighöfer) und seine Frau Bianca (Luise Heyer) nähern sich wieder an. Foto: Pantaleon Film GmbH
Für Felix läuft es alles andere als gut: Der Job ist futsch und seine Frau will die Scheidung. Doch dann ändert sich alles – ein mysteriöser Fremder sorgt dafür, dass sich all seine Wünsche erfüllen. Das hat ungeahnte Auswirkungen, denn auch Felix’ geheime Sehnsüchte kommen so ans Licht.
Felix (Matthias Schweighöfer) steckt sowohl in seinem Familienleben als auch beruflich in einer Sackgasse. Seine Frau Bianca (Luise Heyer) will die Trennung, seine Kinder entfernen sich von ihm, seine Haare werden schütter. Als er auch noch seinen Job verliert, sieht Felix sich am Rande des Abgrunds.
Da bietet ihm ein mysteriöser Fremder (Henry Hübchen) drei Wünsche an. Felix ergreift diese letzte Hoffnung, seine Familie und seinen Job – und damit einen Sinn im Leben zurückzubekommen, und formuliert einen vermeintlich cleveren Wunsch: alle seine Wünsche sollen wahr werden. Und plötzlich bekommt er, was er immer wollte – Erfolg im Job, seine Haare wachsen endlich wieder, die Liebe kehrt in sein Leben zurück. Doch auch seine verborgenen Wünsche kommen zum Vorschein. Felix gerät immer tiefer in den Strudel seiner dunkelsten Begierden und wird mit seinen unterbewussten Wünschen konfrontiert. Bis er schlussendlich realisiert, dass es für ihn nur den einen wahren Wunsch gibt.
Sich alles wünschen zu können, was man möchte – wer von uns hätte davon nicht schon einmal heimlich geträumt? Doch was, wenn auf einmal wirklich alle Wünsche wahr werden – auch die, von denen man bisher nicht einmal wusste, dass man sie hat?
An Matthias Schweighöfers Seite spielen unter anderem Luise Heyer („In die Sonne schauen“), Verena Altenberger („Kein Tier. So wild“), Benno Fürmann („Babylon Berlin“), Henry Hübchen („Kundschafter des Friedens“) und Ruby O. Fee („Army of Thieves“). Regie führte Erik Schmitt („Cleo“), der gemeinsam mit Co-Autor Friedemann Karig das auf der gleichnamigen Romanvorlage von Thomas Glavinic basierende Drehbuch schrieb.
Nichts ist, wie es scheint: (v.l.n.r.) Dominic Sessa, Jesse Eisenberg, Isla Fisher und Justice Smith Foto: Leonine Filmverleih
Die trickreichen Profi-Illusionisten kehren mit einem grandiosen neuen Stunt zurück. Action-Spezialist Ruben Fleischer („Venom“) inszeniert das Ensemble rund um Jesse Eisenberg („The Social Network“), Woody Harrelson („Venom – Let There Be Carnage“), Isla Fisher („Die Hochzeits-Crasher“) und Dave Franco („Bad Neighbors“), das sich mit seinen besonderen Fähigkeiten in ein spannendes neues Abenteuer katapultiert.
Ebenfalls wieder dabei im magischen Action-Coup ist Morgan Freeman („The Dark Knight“). Das Illusionisten-Team erhält frischen Wind durch Ariana Greenblatt („Barbie“), Justice Smith („Jurassic World“) und Dominic Sessa („The Holdovers“).
Grace (Jennifer Lawrence) fühlt sich als Mutter allein gelassen.
Foto: Mubi/Kimberly French
Die renommierte Filmemacherin Lynne Ramsay („A Beautiful Day“) zeichnet das schonungslose Porträt einer Frau, die von Liebe und Wahnsinn verschlungen wird.
Der Film folgt Grace (Jennifer Lawrence) und Jackson (Robert Pattinson), die in ein altes Haus auf dem Land gezogen sind. Grace will hier die „Great American Novel“ schreiben. Schon bald bekommen die beiden ein Baby. Doch während Jackson häufig abwesend ist und der Druck des Familienlebens auf Grace lastet, beginnt sie zusehends zu zerfallen – und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Adaptiert nach Ariana Harwicz’ gefeiertem Roman und mit Sissy Spacek, LaKeith Stanfield und Nick Nolte in den Nebenrollen, markiert dieser furchtlose Film über die Komplexität der Liebe und ihre Verwandlungen im Laufe der Zeit.
Sportliche Krise: Martin Stloukal muss seinen Platz an der Bande beim EHC Freiburg räumen. Foto: Detlef Berger
Martin Stloukal ist ab sofort nicht mehr Cheftrainer der Wölfe Freiburg. Der Tabellenletzte der DEL 2 reagiert damit auf die sportliche Misere nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge.
Die Trennung von Stloukal, der erst seit Februar beim EHC Freiburg im Amt war, machte der Verein am Freitag in einer Pressemitteilung öffentlich. Der EHC habe die Entscheidung „nach eingehender Analyse und intensiven Gespräch mit Martin Stloukal getroffen“. Weiter heißt es, der Verein sei davon überzeugt „dass ein Neuanfang notwendig sei, um für den restlichen Saisonverlauf eine positive Entwicklung zu ermöglichen.“
Von den bisher 14 Saison-Spielen konnten die Wölfe erst drei gewinnen. Zuletzt gab es fünf Niederlagen in Serie. Bereits am vergangenen Montag hatte der EHC Freiburg die vorübergehende Freistellung von Sportdirektor Peter Salmik bekanntgegeben, den der Verein bis einschließlich 12. November von seinen Aufgaben entband. Nach Ablauf dieser Freistellung wolle sich die Vereinsführung mit dem Sportdirektor zusammensetzen, „um das weitere Vorgehen einer Zusammenarbeit zu erörtern“.
Neuer Interims-Coach der Mannschaft wird Nachwuchstrainer Martin Sekera. Der frühere Wölfe-Kapitän Simon Danner, der im vergangenen Jahr seine Spielerkarriere beendete, werde ihm dabei unterstützend zur Seite stehen. Der Verein teilte außerdem mit, dass bereits Gespräche über einen Nachfolgelösung für Martin Stloukal geführt würden. In Kürze werde der EHC Freiburg weitere Informationen mitteilen. Martin Stloukal war nach Peter Russell, Robert Hoffmann, Mikhail Nemirovsky und Timo Saarikoski bereits der fünfte EHC-Trainer seit 2021.
Ein handfester Streit zwischen Nachbarn in Betzenhausen wurde zu einem Fall für die Polizei. Symbolfoto: Adobe.Stock
Im Freiburger Stadtteil Betzenhausen ist in der Nacht ein Streit zwischen zwei Männern in einem Wohnhaus eskaliert. Beide verletzen sich bei der Auseinandersetzung und wurden medizinisch versorgt. Die Polizei ermittelt.
In der Nacht auf Freitag wurde die Polizei gegen 2:15 Uhr zu einer Streitigkeit in einem Wohnhaus in der Freytagstraße im Freiburger Stadtteil Betzenhausen gerufen.
Beim Eintreffen vor Ort stellte die Polizeistreife zunächst lediglich Blutspuren im Treppenhaus des besagten Wohnhauses fest. Im weiteren Verlauf konnten zwei Hausbewohner im Alter von 19 und 29 Jahren als am Streit Beteiligte ausfindig gemacht werden.
Wie sich im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme herausstellte, habe sich zwischen den beiden Männern im Treppenhaus zunächst ein verbaler Streit ereignet, der kurz darauf in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Dabei sei eine Glasscheibe im Treppenhaus beschädigt worden, an der sich mutmaßlich beide Personen verletzten.
Die beiden Männer mussten anschließend durch den ebenfalls hinzugerufenen Rettungsdienst versorgt werden.
Das Polizeirevier Freiburg-Nord hat den Sachverhalt aufgenommen und ermittelt nun wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung.
Der SC Freiburg feiert den nächsten Sieg in der Europa League. Foto: Detlef Berger
Der SC Freiburg bleibt international auf Erfolgskurs. In der Europa League holte die Schuster-Elf am Donnerstagabend einen wichtigen 3:1 (3:1)-Auswärtssieg bei OGC Nizza.
In einem spannenden Europa-League-Auftritt auf fremdem Boden hat der SC Freiburg mit 3:1 (3:1) gesiegt und damit einen großen Schritt Richtung K.o.-Phase gemacht. Nach dem frühen Rückstand durch Kevin Carlos (25.) drehten die Freiburger binnen weniger Minuten das Spiel: Zuerst besorgte Johan Manzambi in der 29. Minute den Ausgleich, ehe kurz vor der Pause Vincenzo Grifo nach einem Foul an Yuito Suzuki per Elfmeter die 2:1-Führung (39.) erzielte. Schließlich erhöhte Derry Scherhant nach Zuspiel von Matthias Ginter und mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 3:1-Pausenstand.
Im zweiten Durchgang verteidigte der SC clever und ließ kaum noch etwas zu. Nizza bemühte sich vor allem in der Anfangsviertelstunde, kam aber gegen die gut organisierte Freiburger Defensive kaum zu zwingenden Chancen. „Wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir sind jetzt sehr gut dabei in der Europa League und wollen dranbleiben“, sagte Abwehrchef Matthias Ginter nach dem Spiel gegenüber RTL.
Mit dem Sieg eroberte Freiburg am Donnerstag vorübergehend Platz zwei in der Gruppe und hat beste Chancen auf das Weiterkommen. Der nächste Gegner in der Europa League ist Viktoria Pilsen am 27. November im Auswärtsspiel in Tschechien. Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr / DAZN) empfängt der SC in der Fußball-Bundesliga den FC St. Pauli.