Die Grippeschutzimpfung schützt gegen Influenzaviren und wird für alle Menschen ab dem 60. Lebensjahr und für Menschen mit einem höheren Risiko für besonders schwerverlaufende Influenzainfektionen empfohlen. Foto: Adobe Stock
Husten, Fieber, der Hals kratzt und die Glieder schmerzen: Der Herbst ist da und Erkältungen und Grippe sind wieder auf dem Vormarsch. Hartmut Hengel, Ärztlicher Direktor am Institut für Virologie der Freiburger Uniklinik, erklärt im Interview, für wen eine Grippeimpfung Sinn macht und wann der richtige Zeitpunkt dafür ist.
Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen und ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür?
Hartmut Hengel: Die Grippeschutzimpfung schützt gegen Influenzaviren und wird für alle Menschen ab dem 60. Lebensjahr und für Menschen mit einem höheren Risiko für besonders schwerverlaufende Influenzainfektionen empfohlen. Dies betrifft konkret Menschen mit Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfall, Lungenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Mellitus, aber auch Patienten mit Autoimmunerkrankungen und Krebs. Außerdem sollten sich Pflegende und alle MitarbeiterInnen im Gesundheitssystem zum Schutz ihrer Patientinnen und Patienten impfen lassen. Da die Grippeviren in der Regel erst ab Dezember zirkulieren, ist der November der optimale Zeitpunkt für die Impfung.
Warum sollte man die Impfung jährlich auffrischen?
Hengel: Grippeviren haben die fatale Eigenschaft, sich durch Mutationen beständig zu verändern, um dem Immungedächtnis der Menschen ein Schnippchen zu schlagen. Daher profitiert das Immungedächtnis von Auffrischungsimpfungen gegen die aktuell zirkulierenden Grippevirustypen, die der jährlich angepasste Impfstoff bietet.
Eine Grippeimpfung schützt aber nicht nur vor einer Viruserkrankung, richtig?
Hengel: Die Grippeschutzimpfung erreicht im Mittelwert einen Schutz von 50 bis 60 Prozent gegen die akute Influenza. Das ist ein Wert, den wir z.B. bei einer Krebserkrankungen sofort akzeptieren würden. Aber leider schützt die Impfung nicht in allen Fällen. Viele Studien zeigen andererseits einen weiteren, unerwarteten Schutzeffekt der Grippeimpfung, nämlich eine Reduzierung des Risikos für Herzinfarkt und Schlaganfall. Daher der Appell an alle Menschen mit Risikofaktoren für diese Erkrankungen, wie z.B. Personen mit Bluthochdruck oder Übergewicht, sich impfen zu lassen.
Corona gibt es auch noch – wie verbreitet sind die Infektionen derzeit und macht eine Auffrischungs-Impfung Sinn?
Hengel: Die Zahl der Coronavirusinfektionen ist in Deutschland aktuell wieder deutlich im Steigen. Eine Auffrischungsimpfung macht daher Sinn, lieber gleich als später
Eine jährliche Auffrischung der Impfung wird empfohlen, „denn Grippeviren haben die fatale Eigenschaft, sich durch Mutationen beständig zu verändern“, so Hartmut Hengel, Ärztlicher Direktor am Institut für Virologie der Freiburger Uniklinik. Foto: privat
Feierten mit Christina und Matthias Ginter (r.) bei der Ginter-Gala im SC Stadion für den guten Zweck: Die SC-Kicker Maximilian Philipp (v.l.), Niklas Beste und Eren Dinkci mit ihren Partnerinnen. Foto: Joers
Groß gefeiert für den guten Zweck wurde wieder bei der Ginter-Gala. Bei der sechsten Charity Night der Matthias-Ginter-Stiftung kamen stolze 125.000 Euro an Spenden zusammen. Die gehen an Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Region Freiburg. In der festlich geschmückten Business Lounge im Europa-Park Stadion des SC Freiburg kamen 250 Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen.
Darunter Rathaus-Chef Martin Horn, Ex-Bundestrainer Jogi Löw, Ex-Leipzig-Coach Marco Rose, Breuninger-Geschäftsführer David Lehr oder auch TV-Köchin und Influencerin Mira Maurer. Ex-Radsport-Star Simon Geschke brachte sogar die kleine Leonie mit – er und seine Sophie sind vergangenes Jahr zum ersten Mal Eltern geworden. Auch Maximilian Philipp hatte neben seiner Partnerin den Nachwuchs dabei – einen sechs Wochen alten Jungen im Kinderwagen – das verzückte natürlich die Gäste. Auch die Mannschaftskollegen Niklas Beste, Eren Dinkci und SC-Trainer Julian Schuster waren dabei. Tolles Engagement!
Foodbloggerin Mira Maurer hat eigens für die Breuninger Confiserie Macarons kreiert – ein Teil des Verkausfserlöses ging an die Matthias Ginter Stiftung. Mit Breuninger-Geschäftsführer David Lehr überreichte sie den Ginters einen Spendenscheck über 2.000 Euro. Foto: JoersEx-Nationaltrainer Jogi Löw und SC-Kicker Maximilian Philipp nahmen sich auf dem roten Teppich Zeit zum Plaudern. Foto: Joers
Ex-Leipzig-Coach Marco Rose war auch bei den Journalisten gefragt. Foto: Joers
Freiburgs Rathaus-Chef Martin Horn ließ sich die feierliche Sause ebenfalls nicht entgehen. Foto: JoersNatürlich hatten sich die Gäste – hier SC-Trainer Julain Schuster für das Event in Schale geworfen. Foto: Joers
Dieter Bohlen tritt Ende Januar 2026 in der Sick-Arena auf. Foto: Stephan Pick
Am 31. Januar 2026 kommt Pop-Titan Dieter Bohlen zum Konzert in die Sick-Arena nach Freiburg. Manch’ einer wird jetzt sagen, der kann gute Sprüche reißen, aber Singen na ja. Deshalb hat er Verstärkung im Gepäck. Seinen neuen Thomas Anders – Sänger Joyello Sabatelli, mit dem er Modern Talking Songs auf die Bühne bringt. Es sind aber auch Nummer 1-Hits zu hören, die Bohlen geschrieben hat. Weitere musikalische Unterstützung kommt von „DSDS“. Mit Show-Gewinnerin Marie Wegener, Kandidat und „Dschungelkönig“ Prince Damien, den Finalistinnen Aileen Sager und Paulina Wagner und Gewinner Daniel Schuhmacher.
„Das wird die Party des Jahres, ich zähle auf euch“, verspricht Dieter Bohlen per Videobotschaft beim Pressetermin vergangene Woche. Und auch die Veranstalter Wolfgang Kaiser, Hartwig und Kevin Bächle sind sicher, dass das Konzert ein Erfolg wird. Der Vorverkauf laufe „sensationell“. Kalkuliert wird mit 3.500 Besuchern – das Kontingent könne aber auf 5.000 erhöht werden. Danach darf bei der After Show Party bis 2 Uhr mit den DSDS-Stars gefeiert werden.
Eine Besonderheit: ein Teil des Konzerterlöses geht an das Freiburger Tierheim, das noch mit den Folgen des Brandes Anfang des Jahres kämpft. „Wir freuen uns sehr über diese Kooperation, die Not ist riesig. Dieses Jahr beherbergen wir mehr Hunde und Katzen als je zuvor“, so Tierheim-Leiter Marco Marsovszky. Und das sind immer mehr kranke Tiere, die Spezialfutter oder Operationen brauchen. Zur Kooperation kam es unter anderem auch durch den ehemaligen SC-Spieler Noah Weißhaupt, ein Verwandter von Veranstalter Hartwig Bächle von Blackforest Eventservice aus Umkirch. Und auch der Pop-Titan freut sich darüber, denn Dieter Bohlen hat selbst zwei Hunde. Wie hoch die Spende fürs Tierheim wird, steht noch nicht fest – das richtet sich nach der Zahl der Konzertbesucher.
Die Veranstalter Wolfgang Kaiser (li., hinten) und Hartwig (re. vorne) und Kevin Bächle (re.) freuen sich auf das Konzert – so wie Marco Marsovszky (li. vorne), der Leiter des Freiburger Tierheims. Dem wird ein Teil des Erlöses gespendet. Foto: Schuh
Mit dem Zitat „Früher hab‘ ich 80 Minuten zugeguckt, heute 90“ über seine Rolle als Top-Jocker. steht Nils Petersen im Finale für den Fußballspruch des Jahres. Foto: RTL/Uwe Köhn
04.09.2024, FWB – LOKALES: In der neuen Saison verstärkt Nils Petersen die Expertenriege der Euro League bei RTL
Habt ihr ihn im Stadion entdeckt? SC-Trainerlegende Christian Streich fieberte beim SC-Heimspiel am Sonntag auf der Haupttribüne mit. „Ich glaube, das ist das erste Mal, dass er wieder hier ist. Aber er schaut immernoch wie früher“, kommentierte Ex-SC-Kicker Nils Petersen, der als Experte beim DAZN-Livestream dabei war, mit einem Schmunzeln.
Der könnte in die Fußstapfen von Christian Streich treten. Zumindest, wenn es um den Fußballspruch des Jahres geht. 2024 ging der Titel an die Trainerlegende für seine Aussage: „„Jagger, Keith Richards, Ron Wood – die sind Kult. Ich bin ein Kültle“.“ Dieses Jahr steht Nils Petersen im Finale. Mit dem Zitat „Früher hab‘ ich 80 Minuten zugeguckt, heute 90“ über seine Rolle als Top-Jocker. Gegenkandidat ist Lothar Matthäus mit „Dann werden die Würfel neu gemischt“ über die Torhüter der Nationalelf. Die Entscheidung, wer von beiden gewinnt, fällt per Publikumsvoting bei der Gala des Deutschen Fußball-Kulturpreis am 24. Oktober.
Auch die italienische Soulsängerin Donata Chiari tritt auf. Foto: Felix Groteloh
Zwei Vereine, ein Ziel: die Freiburger Blues Association (FBA) und die Ukrainehilfe direkt laden im Oktober ins Gasthaus Schiff im Freiburger Osten zum Live Aid Konzertabend ein mit Blues-Rocker David Franki aus Mannheim, der italienischen Soul-Entdeckung Donata Chiari aus Bologna und der Freiburger Band BlueFunk, die für beide Solisten als Begleit-Kombo fungiert. Das Konzert wird live auf YouTube im Internet übertragen und soll vor allem in die Ukraine – dezentral – viele Menschen erreichen.
Das Motto „ihr seid nicht alleine“ stehe dabei im Mittelpunkt, so Dietmar Klausmann, Vorsitzender des Ukrainehilfe direkt. „Und natürlich wollen wir Spenden sammeln für die Menschen in der Ukraine.“ Ähnlich wie bei großen Charity-Events im Fernsehen können die Zuschauer direkt während des Streams am Bildschirm sowie vor Ort im Gasthaus Schiff Geld für die Ukrainehilfe spenden. Als Schirmherrin für den Abend konnten die Veranstalter die ehemalige Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gewinnen.
Das Konzert für die Ukraine findet am 25. Oktober von 18 – 19.30 Uhr im historischen Gewölbekeller im Gasthaus Schiff, Schwarzwaldstraße 82, statt. Einlass im Gewölbekeller ist ab 17.30 Uhr. Das Konzert kann auf YouTube mitverfolgt werden – zu finden unter den Stichworten Ukrainehilfe direkt Livestream und unter https://www.youtube.com/live/aVZXRspHZso.
Schaurig-schön geht es derzeit im Europa-Park zu. Am 31. Oktober steht hier die „SWR3 Halloween Party“ auf dem Programm. Foto: Europa-Park
Schaurig-schön geht es in der Halloween-Zeit im Europa-Park zu. Ein Highlight ist die „SWR3 Halloween-Party“ am 31. Oktober. Zahlreiche Dancefloors, gruselige Shows und musikalische Top-Acts erwartet die Zuschauer.
Höhepunkt des Abends ist „Horror goes Clubbing“ in der Europa-Park Arena mit Top Act Puentez. Der Kölner DJ und Produzent gehört zu den gefragtesten Künstlern der internationalen Clubszene. Mit Hits wie „LaLaLife“ oder seinen Remixen von „Bad Habits“ (Ed Sheeran) und „Superstar“ (Jamelia) hat Puentez weltweit für Aufsehen gesorgt. Seine Tracks wurden bereits über 500 Millionen Mal gestreamt. Vor Puentez legen ab 20 Uhr die DJs Myles Music und SWR3 DJ BeOne auf.
Start der „SWR3 Halloween-Party“ ist um 20 Uhr in mehreren Locations: Im „Europa-Park Dome“ laden die drei SWR3 DJs Michael Leupold, D White und fabioless zur „Silent Disco“ ein. In „Das Studio“ legt SWR3 DJ Josh Kochhann alles auf, was gewünscht wird. Unter dem Motto „SWR3 spielt verrückt – die Bad Taste Dance Party“ ist der Musik keine Grenzen gesetzt. Im Magic Cinema 4D gibt es zudem ab 21.30 Uhr die Möglichkeit, bei Karaoke selbst zum Star zu werden.
Als weiteres Highlight sind die Attraktionen „EuroSat – CanCan Coaster“ und der „Euro-Tower“ exklusiv für die Besucher der SWR3 Halloweenparty bis 22.30 Uhr geöffnet. Party-Tickets gibt es im Vorverkauf auf www.europapark.de sowie an der Abendkasse. Einlass ab 18 Uhr.
Ein Madsen-Konzert verspricht Fan-Favoriten sowie neue Tracks, bei denen Mitsingen ebenso erwünscht ist wie kollektives Ausrasten. Ein würdiger Abschluss für das ZMF 2026. Foto: Sven Sindt
Die Festivalmacher des Freiburger ZMF haben weitere Acts für das kommende Jahr bestätigt: An 15. Juli 2026 eröffnet „The Voice of Germany“-Gewinner Andreas Kümmert mit seinem ganz eigenen Sound, der sich zwischen Blues, Rock und Soul bewegt, die Saison im Badische Zeitung Zelt.
Ein besonderes Highlight wartet am 21. Juli 2026 auf die ZMF-Besucher: der Fingerstyle-Künstler Tommy Emmanuel beehrt die Zirkuszelt-Bühne. Er gilt als einer der technisch versiertesten Gitarristen weltweit. Den ZMF-Abschluss im Zirkuszelt macht die Indierock-Band Madsen am 2. August 2026. Seit mittlerweile über zwei Jahrzehnten zählen die Musiker aus dem Wendland zur festen Größe der deutschsprachigen Rocklandschaft. Tickets unter www.zmf.de.
Seine Lieder klingen ehrlich, geerdet und direkt aus dem Leben gegriffen – oft roh, manchmal verletzlich, aber immer mit kraftvoller Stimme. Live überzeugt Andreas Kümmert mit charismatischer Bühnenpräsenz und einem außergewöhnlichen Gespür für Dynamik und Intensität. Foto: Thomas Beberich
Bruce Springsteen (Allen White) zieht sich in die Abgeschiedenheit zurück – hier entsteht sein wohl radikalstes Album „Nebraska“.
Foto: 20th Century Studios
Im Jahr 1982 arbeitet Bruce Springsteen – im Film verkörpert von Jeremy Allen White – an seinem wohl radikalsten Album: „Nebraska“. Aufgenommen zu einer Zeit, als der junge Musiker am Vorabend seines weltweiten Durchbruchs stand und darum rang, den Druck des Erfolgs mit den Geistern seiner Vergangenheit in Einklang zu bringen.
In einer Phase innerer Zerrissenheit, in der ihn der eigene Ruhm zunehmend zu erdrücken droht, entscheidet er sich bewusst gegen das Tonstudio. Stattdessen zieht er sich in die Abgeschiedenheit seines Schlafzimmers zurück. Dort entstehen keine mitreißenden Rockhymnen, sondern düstere, zerbrechliche Songs – Geschichten von Schuld, Verlorenheit und Gewalt, aufgenommen auf einem einfachen Vierspurgerät. Es markierte einen Wendepunkt in seinem Leben und gilt bis heute als eines seiner kraftvollsten Werke – ein rohes, geisterhaftes Akustikalbum, bevölkert von verlorenen Seelen auf der Suche nach einem letzten Funken Hoffnung.
„Springsteen: Deliver Me From Nowhere“ zeichnet ein intimes Porträt eines zerrissenen Künstlers, der mit inneren Dämonen ringt – und dabei unbeabsichtigt ein Meisterwerk der Musikgeschichte schafft.
In der Hauptrolle als „The Boss“ ist Jeremy Allen White zu sehen. Das Drehbuch stammt von Regisseur Scott Cooper, basierend auf dem Buch „Deliver Me from Nowhere“ von Warren Zanes. Der Film zeigt zudem Jeremy Strong als Springsteens langjährigen Vertrauten und Manager Jon Landau, Paul Walter Hauser als Gitarrentechniker Mike Batlan, Stephen Graham als Springsteens Vater Doug, Odessa Young als Springsteens große Liebe Faye, Gaby Hoffmann als seine Mutter Adele, Marc Maron als Produzent Chuck Plotkin und David Krumholtz als Columbia-Manager Al Teller.
Noch ahnen sie nichts von dem Schicksalsschlag: Morgan Grant (Allison Williams) und ihre Tochter Clara (Mckenna Grace) werden durch eine Familientragödie aus der Bahn geworfen. Foto: Constantin Film
„All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You“ erzählt die parallel verlaufenden Geschichten von Morgan Grant (Allison Williams, „M3gan“), einer jungen Mutter, und ihrer 16-jährigen Tochter Clara (Mckenna Grace, „Ghostbusters: Frozen Empire“), deren Welt von einer verheerenden Familientragödie erschüttert wird.
Mit Warmherzigkeit und Humor verknüpft dieser bewegende Film unter der Regie von Josh Boone („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“) Claras Coming-of-Age-Geschichte mit Morgans emotionaler Reise. Der Film beruht auf dem Buch von Colleen Hoover. Mit mehr als 50 Millionen verkauften Büchern ist sie die meistverkaufte Autorin der Welt.
Der ehemalige KZ-Arzt Josef Mengele (August Diehl) setzt sich nach Brasilien ab. Foto: Lupa Film
Buenos Aires, 1956. Unter dem Namen Gregor lebt Josef Mengele (August Diehl), der ehemalige KZ-Arzt von Auschwitz, im Exil. Unterstützt durch ein Netzwerk aus Sympathisanten und finanziert von seiner Familie, gelingt es ihm über Jahre hinweg, der internationalen Justiz zu entkommen.
Der Film folgt Mengeles Fluchtweg von Argentinien über Paraguay bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Er ist gealtert, einsam, krank. Als ihn sein erwachsener Sohn Rolf aufspürt, kommt es zu einem letzten, stummen Aufeinandertreffen zwischen den Generationen.
Der Film basiert auf dem preisgekrönten Roman von Olivier Guez und zeichnet ein schonungsloses Bild von Ideologie, Verdrängung und Verantwortung.