Das Mannheimer Trio ClockClock ist für das Zelt-Musik-Festival Freiburg 2026 bestätigt. Die Band ist für emotionalen Tiefgang und treibende Beats bekannt. Foto: Niklas Kamp
Ein weiteres Konzerthighlight reiht sich in das ZMF Line-Up 2026 ein: Am 23. Juli wird die Popband ClockClock erstmals die Zirkuszelt-Bühne betreten.
Das Mannheimer Trio kennt derzeit nur einen Weg: nach oben. Denn die Kombination aus emotionaler Tiefe und einem energiegeladenen, tanzbaren Sound macht ClockClock aktuell zu einem der aufregendsten Acts der deutschen Musikszene im Bereich Electronic-Pop.
Die englischsprachigen Texte werden von der tiefen Stimme des Frontmanns Boki getragen, der spätestens seit seiner Teilnahme am TV-Format Sing meinen Song ein Millionenpublikum begeistert. Das Produzenten-Kollektiv mit Mark Vonsin und Fabian Fieser gibt den Songs das gewisse Etwas. Das Ergebnis ist Musik, die gleichzeitig berührt und mitreißt.
Die vielen ausverkauften Shows geben diesem Musikrezept recht: 2026 führt kein Weg an ClockClock vorbei, denn sie erobern die deutschen Festivalbühnen im Sturm – so auch die des Zelt-Musik-Festival Freiburg.
Live überzeugen sie mit viel Charme und einer ansteckend positiven Ausstrahlung. Das Konzert am 23. Juli verspricht also gute Laune, sorgloses Tanzen und ein besonderes Highlight im Freiburger Sommer 2026.
Tickets sind ab sofort erhältlich auf www.zmf.de und an allen bekannten VVK-Stellen.
Die Funky Marching Band feiert begeistert mit ihrem explosiven Soundmix aus New-Orleans-Jazz und wildem Funk. Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
Ausgelassene, energiegeladene Stimmung und gute Laune! Sobald die rund 20 Musiker der Funky Marching Band ihren explosiven Soundmix aus New-Orleans-Jazz und wildem Funk, gewürzt mit kraftvollen Vocals abfeuern, bleibt kein Fuß still. Und was wäre ein Geburtstag ohne Party? 20 Jahre Spaß und Energie wird am 16. November, 19 Uhr, im Jazzhaus gefeiert.
Bandleader, Komponist und Arrangeur Jörgen Welander aus Schweden sorgt mit seiner kreativen Feder für unverwechselbare Grooves. Inspiriert von Bands wie der Dirty Dozen BB (USA), der Mardi Gras BB (D) oder FunkOff (I) mixt er einen einzigartigen Sound, der wie maßgeschneidert ist für diese Band.
Die klassische Brass-Besetzung mit Trompete, Posaune, Sousaphon, Snare und Basstrommel bekommt bei der Funky Marching Band ein funky Upgrade: Saxophone, E-Gitarre, Percussion und Vocals sorgen für ein unvergleichliches Klangerlebnis. Danach lässt DJ Charlie Fonk die Plattenteller glühen. Mehr unter www.funkymarchingband.de.
Felix (Matthias Schweighöfer) und seine Frau Bianca (Luise Heyer) nähern sich wieder an. Foto: Pantaleon Film GmbH
Für Felix läuft es alles andere als gut: Der Job ist futsch und seine Frau will die Scheidung. Doch dann ändert sich alles – ein mysteriöser Fremder sorgt dafür, dass sich all seine Wünsche erfüllen. Das hat ungeahnte Auswirkungen, denn auch Felix’ geheime Sehnsüchte kommen so ans Licht.
Felix (Matthias Schweighöfer) steckt sowohl in seinem Familienleben als auch beruflich in einer Sackgasse. Seine Frau Bianca (Luise Heyer) will die Trennung, seine Kinder entfernen sich von ihm, seine Haare werden schütter. Als er auch noch seinen Job verliert, sieht Felix sich am Rande des Abgrunds.
Da bietet ihm ein mysteriöser Fremder (Henry Hübchen) drei Wünsche an. Felix ergreift diese letzte Hoffnung, seine Familie und seinen Job – und damit einen Sinn im Leben zurückzubekommen, und formuliert einen vermeintlich cleveren Wunsch: alle seine Wünsche sollen wahr werden. Und plötzlich bekommt er, was er immer wollte – Erfolg im Job, seine Haare wachsen endlich wieder, die Liebe kehrt in sein Leben zurück. Doch auch seine verborgenen Wünsche kommen zum Vorschein. Felix gerät immer tiefer in den Strudel seiner dunkelsten Begierden und wird mit seinen unterbewussten Wünschen konfrontiert. Bis er schlussendlich realisiert, dass es für ihn nur den einen wahren Wunsch gibt.
Sich alles wünschen zu können, was man möchte – wer von uns hätte davon nicht schon einmal heimlich geträumt? Doch was, wenn auf einmal wirklich alle Wünsche wahr werden – auch die, von denen man bisher nicht einmal wusste, dass man sie hat?
An Matthias Schweighöfers Seite spielen unter anderem Luise Heyer („In die Sonne schauen“), Verena Altenberger („Kein Tier. So wild“), Benno Fürmann („Babylon Berlin“), Henry Hübchen („Kundschafter des Friedens“) und Ruby O. Fee („Army of Thieves“). Regie führte Erik Schmitt („Cleo“), der gemeinsam mit Co-Autor Friedemann Karig das auf der gleichnamigen Romanvorlage von Thomas Glavinic basierende Drehbuch schrieb.
Nichts ist, wie es scheint: (v.l.n.r.) Dominic Sessa, Jesse Eisenberg, Isla Fisher und Justice Smith Foto: Leonine Filmverleih
Die trickreichen Profi-Illusionisten kehren mit einem grandiosen neuen Stunt zurück. Action-Spezialist Ruben Fleischer („Venom“) inszeniert das Ensemble rund um Jesse Eisenberg („The Social Network“), Woody Harrelson („Venom – Let There Be Carnage“), Isla Fisher („Die Hochzeits-Crasher“) und Dave Franco („Bad Neighbors“), das sich mit seinen besonderen Fähigkeiten in ein spannendes neues Abenteuer katapultiert.
Ebenfalls wieder dabei im magischen Action-Coup ist Morgan Freeman („The Dark Knight“). Das Illusionisten-Team erhält frischen Wind durch Ariana Greenblatt („Barbie“), Justice Smith („Jurassic World“) und Dominic Sessa („The Holdovers“).
Grace (Jennifer Lawrence) fühlt sich als Mutter allein gelassen.
Foto: Mubi/Kimberly French
Die renommierte Filmemacherin Lynne Ramsay („A Beautiful Day“) zeichnet das schonungslose Porträt einer Frau, die von Liebe und Wahnsinn verschlungen wird.
Der Film folgt Grace (Jennifer Lawrence) und Jackson (Robert Pattinson), die in ein altes Haus auf dem Land gezogen sind. Grace will hier die „Great American Novel“ schreiben. Schon bald bekommen die beiden ein Baby. Doch während Jackson häufig abwesend ist und der Druck des Familienlebens auf Grace lastet, beginnt sie zusehends zu zerfallen – und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Adaptiert nach Ariana Harwicz’ gefeiertem Roman und mit Sissy Spacek, LaKeith Stanfield und Nick Nolte in den Nebenrollen, markiert dieser furchtlose Film über die Komplexität der Liebe und ihre Verwandlungen im Laufe der Zeit.
Sportliche Krise: Martin Stloukal muss seinen Platz an der Bande beim EHC Freiburg räumen. Foto: Detlef Berger
Martin Stloukal ist ab sofort nicht mehr Cheftrainer der Wölfe Freiburg. Der Tabellenletzte der DEL 2 reagiert damit auf die sportliche Misere nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge.
Die Trennung von Stloukal, der erst seit Februar beim EHC Freiburg im Amt war, machte der Verein am Freitag in einer Pressemitteilung öffentlich. Der EHC habe die Entscheidung „nach eingehender Analyse und intensiven Gespräch mit Martin Stloukal getroffen“. Weiter heißt es, der Verein sei davon überzeugt „dass ein Neuanfang notwendig sei, um für den restlichen Saisonverlauf eine positive Entwicklung zu ermöglichen.“
Von den bisher 14 Saison-Spielen konnten die Wölfe erst drei gewinnen. Zuletzt gab es fünf Niederlagen in Serie. Bereits am vergangenen Montag hatte der EHC Freiburg die vorübergehende Freistellung von Sportdirektor Peter Salmik bekanntgegeben, den der Verein bis einschließlich 12. November von seinen Aufgaben entband. Nach Ablauf dieser Freistellung wolle sich die Vereinsführung mit dem Sportdirektor zusammensetzen, „um das weitere Vorgehen einer Zusammenarbeit zu erörtern“.
Neuer Interims-Coach der Mannschaft wird Nachwuchstrainer Martin Sekera. Der frühere Wölfe-Kapitän Simon Danner, der im vergangenen Jahr seine Spielerkarriere beendete, werde ihm dabei unterstützend zur Seite stehen. Der Verein teilte außerdem mit, dass bereits Gespräche über einen Nachfolgelösung für Martin Stloukal geführt würden. In Kürze werde der EHC Freiburg weitere Informationen mitteilen. Martin Stloukal war nach Peter Russell, Robert Hoffmann, Mikhail Nemirovsky und Timo Saarikoski bereits der fünfte EHC-Trainer seit 2021.
Ein handfester Streit zwischen Nachbarn in Betzenhausen wurde zu einem Fall für die Polizei. Symbolfoto: Adobe.Stock
Im Freiburger Stadtteil Betzenhausen ist in der Nacht ein Streit zwischen zwei Männern in einem Wohnhaus eskaliert. Beide verletzen sich bei der Auseinandersetzung und wurden medizinisch versorgt. Die Polizei ermittelt.
In der Nacht auf Freitag wurde die Polizei gegen 2:15 Uhr zu einer Streitigkeit in einem Wohnhaus in der Freytagstraße im Freiburger Stadtteil Betzenhausen gerufen.
Beim Eintreffen vor Ort stellte die Polizeistreife zunächst lediglich Blutspuren im Treppenhaus des besagten Wohnhauses fest. Im weiteren Verlauf konnten zwei Hausbewohner im Alter von 19 und 29 Jahren als am Streit Beteiligte ausfindig gemacht werden.
Wie sich im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme herausstellte, habe sich zwischen den beiden Männern im Treppenhaus zunächst ein verbaler Streit ereignet, der kurz darauf in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Dabei sei eine Glasscheibe im Treppenhaus beschädigt worden, an der sich mutmaßlich beide Personen verletzten.
Die beiden Männer mussten anschließend durch den ebenfalls hinzugerufenen Rettungsdienst versorgt werden.
Das Polizeirevier Freiburg-Nord hat den Sachverhalt aufgenommen und ermittelt nun wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung.
Der SC Freiburg feiert den nächsten Sieg in der Europa League. Foto: Detlef Berger
Der SC Freiburg bleibt international auf Erfolgskurs. In der Europa League holte die Schuster-Elf am Donnerstagabend einen wichtigen 3:1 (3:1)-Auswärtssieg bei OGC Nizza.
In einem spannenden Europa-League-Auftritt auf fremdem Boden hat der SC Freiburg mit 3:1 (3:1) gesiegt und damit einen großen Schritt Richtung K.o.-Phase gemacht. Nach dem frühen Rückstand durch Kevin Carlos (25.) drehten die Freiburger binnen weniger Minuten das Spiel: Zuerst besorgte Johan Manzambi in der 29. Minute den Ausgleich, ehe kurz vor der Pause Vincenzo Grifo nach einem Foul an Yuito Suzuki per Elfmeter die 2:1-Führung (39.) erzielte. Schließlich erhöhte Derry Scherhant nach Zuspiel von Matthias Ginter und mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 3:1-Pausenstand.
Im zweiten Durchgang verteidigte der SC clever und ließ kaum noch etwas zu. Nizza bemühte sich vor allem in der Anfangsviertelstunde, kam aber gegen die gut organisierte Freiburger Defensive kaum zu zwingenden Chancen. „Wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir sind jetzt sehr gut dabei in der Europa League und wollen dranbleiben“, sagte Abwehrchef Matthias Ginter nach dem Spiel gegenüber RTL.
Mit dem Sieg eroberte Freiburg am Donnerstag vorübergehend Platz zwei in der Gruppe und hat beste Chancen auf das Weiterkommen. Der nächste Gegner in der Europa League ist Viktoria Pilsen am 27. November im Auswärtsspiel in Tschechien. Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr / DAZN) empfängt der SC in der Fußball-Bundesliga den FC St. Pauli.
Selbst gemalter Radweg auf der Stefan-Meier-Straße in Freiburg. Foto: Joers
Fahrradaktivisten haben in der Nacht auf Donnerstag einen selbst gemalten Radweg auf die Stefan-Meier-Straße in Freiburg angebracht. Sie kritisieren das Rathaus für zu langsame Maßnahmen. Als Folge der Aktion ließ die Stadt die betroffenen Stellen noch am Donnerstag abfräsen – und erstattet Anzeige gegen die Verursacher.
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion haben Aktivisten einen Radstreifen mit weißer Farbe auf die Stefan-Meier-Straße in Freiburg gemalt. Der selbstgepinselte Radstreifen liegt auf einem rund 200 Meter langen Abschnitt auf der stadteinwärts führenden Fahrbahn zwischen dem Rennweg-Dreieck und der Kreuzung zur Tennenbacher Straße. Hinter der Aktion steckt das Klimakollektiv Freiburg, die nach eigenen Angaben damit „eine Lücke im Radwegenetz geschlossen“ haben.
In einer Mitteilung kritisieren die Radaktivisten zudem die Stadt Freiburg für ihrer Ansicht nach zu langsame Maßnahmen. „Wenn die Stadt Freiburg nicht handelt, dann machen wir es eben selbst“, so Anouk Schwarz vom Klimakollektiv Freiburg, das unter anderem eine autofreie Innenstadt, durchgehend breite Radwege und Tempo 30 innerorts fordert.
Auto- und Radfahrer halten sich bislang an den aufgepinselten Radstreifen. Foto: Joers
Bei den Autofahrern zeigt der selbst gemalte Radstreifen offenbar Wirkung. Am Donnerstagmorgen war zu beobachten, dass viele Pkw-Lenker den Radstreifen für echt halten und ihn nicht überfuhren. Im Kreuzungsbereich zur Tennenbacher verwischte die weiße Farbe jedoch deutlich bis in den Kreuzungsbereich hinein. Stellenweise ist der Streifen deutlich schief.
Die Freiburger Stadtverwaltung ergriff noch am Donnerstag Gegenmaßnahmen und übte Kritik an der illegalen Protestaktion. Die aufgemalten Radstreifen suggerierten, dass der Radweg für Fahradfahrer sicher sei. „Das ist aber nicht der Fall. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann durch die zu schmale Fahrbahn in den Gegenverkehr geraten oder weicht auf den Radweg aus“, erklärt Linda Widmann von der städtischen Pressestelle. „Durch die Aktion wird die Sicherheit der Radfahrenden in diesem Abschnitt nicht verbessert, sondern gefährdet.“
Deshalb begann die Stadtverwaltung noch am Donnerstagnachmittag mit Arbeiten in der Stefan-Meier-Straße, um die aufgemalten Markierungen zu entfernen. Der Straßenbelag musste in den betroffenen Bereichen abgefräst werden. Bereits am Nachmittag war der Radstreifen wieder Geschichte. Zudem erstattet die Stadt Freiburg Anzeige gegen Unbekannt.
Auch die Polizei Freiburg hat sich zudem Vorfall geäußert. Eine Zeuge hat demnach gegen 3:20 Uhr die Polizei informiert, dass zwei Unbekannte die Straße bemalen würden. Beim Eintreffen der Beamten waren die beiden Personen jedoch nicht mehr vor Ort. Auch zur genauen Schadenshöhe sei bislang nichts bekannt. Das Polizeirevier Freiburg-Nord (Tel.: 07 61 / 8 82 – 42 21) sucht nun Zeugen des Vorfalls. Laut Polizeiangaben habe es sich bei den beiden unbekannten Verursachern um einen Mann und eine Frau Mitte 20 gehandelt. Beide Personen sollen dunkel gekleidet gewesen sein.
Im Kreuzungsbereich zur Tennenbacher Straße verwischt die weiße Farbe bereits und überdeckt stellenweise die Abbiegepfeile. Foto: Joers
Das Rathaus weist darauf hin, dass die Stefan-Meier-Straße abschnittsweise und insbesondere im Kreuzungsbereich Tennenbacher Straße deutlich zu schmal sei, um in beiden Richtungen einen ausreichend breiten Radfahrstreifen unterzubringen. Der Radfahrstreifen in Fahrtrichtung Süden endet daher derzeit am Rennweg und beginnt erst wieder weiter südlich nach der Kreuzung zur Tennenbacher Straße. Erst dort ist die Straße wieder breit genug. Auch in Fahrtrichtung Norden gibt es auf der Stefan-Meier-Straße keinen durchgehenden Radfahrstreifen.
In den vergangenen Monaten gab es in der Stefan-Meier-Straße kurzfristige Bauarbeiten am Fahrbahnbelag, weil die Verkehrssicherheit insbesondere für Radfahrende nicht mehr gewährleistet werden konnte. Gegenüber dem Wochenbericht erklärte die Stadt im Juli, dass ab 2027 ein Vollausbau und eine Umgestaltung des Straßenraums geplant sei. Pressesprecherin Windmann erklärte dazu nun, dass im Zuge der anstehenden Sanierung die Kreuzungen umgebaut werden. „Um auch in Fahrtrichtung Norden künftig einen Radfahrstreifen zu ermöglichen, ist der Erwerb von Flächen nötig. Dafür laufen bereits Gespräche zum Grunderwerb“, so Widmann.
Hinweis: Dieser Artikel wurde nachträglich aktualisiert und um die Stellungnahme der Stadt Freiburg ergänzt.
Die FT-Affenbande hatte vor ausverkauftem Haus gegen München die Nase vorn. Foto: Achim Keller
Zwei Heimspiele, zwei Siege und fünf Punkte für die Tabelle – so lautet die Bilanz der FT 1844 Freiburg nach dem Heimspiel-Doppelpack in der Volleyball-Bundesliga. Dem 3:2-Erfolg am Samstagabend gegen den TSV Haching München (17:25, 25:12, 21:25, 25:22, 15:10) ließ die Affenbande keine 18 Stunden später ein 3:1 (25:19, 25:19, 18:25, 25:13) gegen den VC Olympia Berlin folgen.
Vor mit 1.500 Zuschauern ausverkaufter Halle erlebte die FT am Samstagabend einen wahren Volleyball-Krimi. Gegen die Münchner Vorstädter, Tabellenneunter der vergangenen Bundesliga-Spielzeit, die sich zunächst unbeindruckt von der Kulisse in der Act-Now-Halle zeigen und den ersten Satz gewannen, gelang der Affenbande am Ende ein verdienter Fünf-Satz-Erfolg.
Große Spiele, großer Sport
„Die Stimmung und die gute Laune im Team waren am Ende entscheidend für die Wende“, stellte Zuspieler Fabian Hosch fest. „Wir haben gemerkt, dass die Fans mitziehen, dann lief es auch bei uns wieder besser.“ Freiburg-Cheftrainer Jakob Schönhagen lobte ebenfalls das Energielevel des Teams und die Körpersprache seiner Spieler. „Wir müssen nicht mehr über die Basics sprechen, hier haben wir einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht.“ Zudem habe die Mannschaft trotz der widrigen Umstände den Kampf angenommen und sich durchgebissen. Kein einziger Spieler habe seit September durchtrainieren können, zudem ging in der Vorwoche ein Infekt durchs Team. „Sportlich suchen wir noch nach Ruhe, Konstanz und Sicherheit“, sagte Schönhagen. „Wir sind noch weit weg von dem, was wir tatsächlich wollen.“ Da durch die vielen Spiele derzeit Trainingseinheiten fehlen, könne das Publikum „live verfolgen, wie wir in den Spielen trainieren und dabei unsere Fortschritte machen“, so Schönhagen.
Unterm Strich war der Samstagabend auch aufgrund der vielen angeschlagenen oder fehlenden Spieler ein Erfolg. Eingebettet in das Event „Große Spiele“ gab es rund um die Sätze zahlreiche Show-Auftritte und kleine Einlagen, auch von den Basketballerinnen der USC Eisvögel, den Handballerinnen der HSG und den Eishockeyspielern des EHC Freiburg.
Am Sonntag ging es dann zur familienfreundlichen Nachmittagszeit gegen den VC Olympia Berlin vor 1.200 Zuschauern in der Act-Now-Halle weiter. Im ersten Satz gelang es den Freiburgern, sich vorentscheidend zum 20:12 abzusetzen und den Satz sicher heimzufahren. Durchgang zwei blieb etwas länger offen. Marco Frohberg und Fredrik Frisch sorgten hier am Ende für wichtige Punkte, sodass auch dieser Abschnitt mit 25:19 an die FT 1844 ging. Den dritten Satz sicherten sich wiederum die Berliner Younger – ihr erster Satzgewinn dieser Saison. Im vierten Satz erspielte sich die FT mit drei Blocks in Folge zum 9:5 einen kleinen Vorsprung – und baute diesen im weiteren Verlauf souverän aus. „Wir haben wieder ein paar Schritte nach vorn gemacht, auch wenn an diesem Tag sicher nicht alles aufgegangen ist“, bilanzierte Jakob Schönhagen den vierten Freiburger Saisonsieg.
Pokal und ein Heimspiel-Kracher
Weiter geht’s für die Affenbande nun im DVV-Pokal. Am kommenden Sonntag, 9. November, 16 Uhr, gastieren die Freiburger im Achtelfinale beim Zweitligisten VV Humann Essen. Dann folgt am Mittwoch, 12. November, das nächste Liga-Auswärtsspiel bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen (18 Uhr), ehe in der heimischen Act-Now-Halle ein echter Knüller bevorsteht: Am Samstag, 15. November, 20 Uhr, gastiert der deutsche Rekordmeister und Titelverteidiger BR Volleys Berlin bei den Freiburgern.