Beim großen Finale geht es neben Fachwissen auch um Spontanität, Ausstrahlung und Personality. Holt sich Lucia Winterhalter (2.v.l.) das Krönchen der deutschen Weinkönigin? Foto: SWR/DWI
Mit beeindruckendem Fachwissen und souveränem Auftritt hat es Lucia Winterhalter aus Bad Krozingen ins Finale der Wahl zur deutschen Weinkönigin geschafft. Das Live-Finale ist am Freitag, 26. September um 20.15 Uhr im Live-Stream und im SWR-Fernsehen zu sehen.
In Einzelauftritten und in Teamaufgaben werden die Kandidaten vor dem TV-Publikum und der Fachjury im Saal auf der großen Showbühne ihr Können unter Beweis stellen. Das Publikum kann während der Live-Show online voten, wer das Krönchen bekommt. Ich drücke die Daumen!
Roland Mack sucht wie hier bei der Saisoneröffnung des Europa-Park im März den engen Kontakt zu den Fans. Eine neue TV-Doku begleitet die Inhaberfamilie und die Mitarbeiter im Jubiläumsjahr. Foto: SWR/Europa-Park
Der Europa-Park feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag: Aus diesem Grund gibt es beim SWR und in der ARD-Mediathek eine siebenteilige Doku-Soap zu sehen. „Die Europa-Park Macher“ bietet einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Freizeitparks und begleitet die Familie Mack und ihre Mitarbeiter bei der Arbeit in diesem für sie besonderen Jahr.
Neben vielen emotionalen Momenten zeigt die Serie auch den Umgang der Familie mit Rückschlägen und Herausforderungen. Vor der Wiedereröffnung nach der Winterpause müssen Vorbereitungen getroffen, neue Attraktionen und ein neues Resort eröffnet werden. Unter Zeitdruck kommt es dabei immer wieder zu Nervenkitzel und zu emotionalen Momenten. Zum ersten Mal gewährt die Geschäftsführung im Rahmen der Dreharbeiten einem Kamerateam Einblicke in eine ihrer Sitzungen. Bis zur Ausstrahlung müssen wir uns aber noch ein wenig gedulden. Alle Folgen werden ab dem 20. Oktober immer montags um 21 Uhr im SWR ausgestrahlt und sind vorab ab dem 16. Oktober in der ARD Mediathek verfügbar.
Johann Traber ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Foto: privat
Das Hochseil war sein Leben: Kult-Artist Johann Traber ist im Alter von 72 Jahren nach längerer Krankheit gestorben. Spektakuläre Hochseilakte, waghalsige Motorradfahrten oder das Balancieren in schwindelerregenden Höhen machten ihn berühmt. Auf dem Seil oben haben er und seine Familie Rekorde aufgestellt. Selbst im James-Bond-Klassiker „Moonraker“ (1979) hatte die berühmte Familie einen großen Auftritt.
Auch in Freiburg faszinierte Johann Traber mit seinen waghalsigen Shows zahlreiche Zuschauer. Beispielsweise bei seiner Schlossbergfahrt im Mai 1998. Dabei raste er vor 75.000 Zuschauern mit knapp 100 Stundenkilometern über das Seil. Oder bei der feierlichen Eröffnung des Quartiers Unterlinden im Jahr 2011. Hier durfte Horst Kary, damaliger Chef der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, dank des Akrobaten das 50-Millionen-Projekt der Sparkasse aus luftiger Höhe bestaunen. Doch Johann Traber war nicht nur ein Artist und das Oberhaupt der legendären Familie Traber. Er war ein leidenschaftlicher Botschafter der Komödianten, und ein Mensch, der trotz des Ruhms stets bodenständig, herzlich und verbunden mit seiner Heimat Breisach blieb. Dort wurde er am Mittwoch auch beigesetzt.
Johann Traber bei einem seiner letzten großen Auftritte in Freiburg 2011 bei der Eröffnung des Quartiers Unterlinden (unten sitzend Freiburgs damaliger Sparkassen-Chef Horst Kary). Foto: Michael Bamberger
Das ukrainische Künstlerpaar Oleksandr Klymenko und Sonia Atlantova verwandelt Todbringendes in Symbole des Lebens. Foto: Oleksandr Klymenko/Sonia Atlantova
Das ukrainische Künstlerpaar Oleksandr Klymenko und Sonia Atlantova verwandelt Todbringendes in Symbole des Lebens: seit 2014 verwenden sie das Holz von leeren Munitionskisten aus dem Ukrainekrieg und bemalen sie im Stil traditioneller Ikonenkunst. Dabei bleiben die Spuren des Krieges und auch ursprüngliche Merkmale wie Scharniere, Aufkleber und Nägel erhalten.
Im Laufe der Jahre ist eine eindrucksvolle Ausstellung entstanden, die bereits durch viele Länder und Städte gereist ist. Vom 27. September bis 25. Oktober ist sie in der Kirche St. Martin (Rathausplatz) zu sehen – auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und dank der Unterstützung der Erzbischof-Hermann-Stiftung Freiburg. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist tagsüber jederzeit zugänglich (außerhalb der Gottesdienstzeiten). Vernissage mit dem Künstlerpaar am 26. September, 20 Uhr im Kreuzgang der Kirche St. Martin. Weitere Infos: www.ack-in-freiburg.de.
Alle 20 Minuten fuhren die ersten Busse zwischen Betzenhausen und der Innenstadt – hier eines der historischen Fahrzeuge an der Haltestelle Bären. Foto: VAG Freiburg/Kultur- und Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde e.V.
Ein Jubiläum steht an: Die erste Freiburger Buslinie wird am 27. September 2025 100 Jahre alt. Das wird gefeiert: Die Freunde der Freiburger Straßenbahn e.V. laden am 27. und 28. September zum Jubiläumsfest auf den historischen Betriebshof Süd ein.
Am 27. September 1925 wurde die erste Buslinie in Betrieb genommen: Zwei Fahrzeuge fuhren vom damaligen Hohenzollernplatz – dem heutigen Friedrich-Ebert-Platz – nach Betzenhausen. Damit begann ein neues Kapitel im städtischen Nahverkehr. Die ersten beiden Fahrzeuge hatten jeweils 60 PS, Platz für 17 Fahrgäste und waren weiß-rot lackiert. Alle 20 Minuten fuhren die Busse zwischen Betzenhausen und der Innenstadt. Der Fahrpreis betrug 20 Reichspfennig. Schon bald war die Linie ein fester Bestandteil des Freiburger Nahverkehrs, rund 750 Menschen nutzten täglich das Angebot.
In den Folgejahren wuchs das Netz: 1928 kam Haslach hinzu, 1930 St. Georgen. Stück für Stück entwickelte sich ein städtisches Busangebot, das das im Jahr 1901 in Betrieb genommene Straßenbahnnetz ergänzte.
Anlässlich des Jahrestags laden die Freunde der Freiburger Straßenbahn e.V. gemeinsam mit der VAG zum Jubiläumsfest ein. Am Samstag, 27., und Sonntag, 28. September, öffnet der historische Betriebshof Süd in der Urachstraße 5 (Haltestelle Lorettostraße) von 10 bis 18 Uhr seine Tore. Der Verein bietet ein spannendes Programm rund um die Geschichte des Busverkehrs in Freiburg. Neben einer Fotoausstellung können erhaltene historische Fahrzeuge begutachtet oder an Führungen teilgenommen werden. Ein leckeres Angebot an Speisen und Getränken rundet das Festwochenende ab. Der Eintritt ist frei.
Auf Freiburg kommt ein internationales Fußball-Derby zu: Am Mittwochabend um 21 Uhr (RTL Nitro) gastiert der FC Basel in der Europa League beim SC Freiburg. Es ist das erste Pflichtspiel der beiden Vereine. Das elektrisiert die Fanszenen. Für ein gutes Omen aus Freiburger Sicht sorgten die Freiburger Inklusionskickers.
Der SC Freiburg bestreitet sein Auftaktspiel in der Gruppenphase der Europa League. Zu Gast ist der vom Ludovic Magnin trainierte FC Basel, amtierender Meister der Schweizer Super League.
Fanmarsch angekündigt
Aus Basel werden Tausende Fans erwartet. „Alli uff Freiburg“, heißt es in einem Aufruf auf der Basler Ultras-Website Muttenzerkurve, und weiter: „Färbe mr die Stadt in e rotblaus Menschemeer!“ Treffpunkt für die Anhängerschaft, die ihren Verein daheim im Basler „Joggeli“ anfeuert, wird um 14 Uhr auf dem Freiburger Münsterplatz sein. Anschließend geht es, begleitet von der Polizei, in einem Fanmarsch Richtung Europa-Park Stadion.
Polizei warnt vor Gewalt
Die Uefa hat das Spiel als Hochrisikospiel eingestuft. Zuletzt gab es in den 1990er Jahren eine Auseinandersetzung zwischen Basler und Freiburger Fangruppen. Auch die Anreise von mit den Basler Ultras befreundeten Fans von Waldhof Mannheim ist nicht ausgeschlossen. Das Polizeipräsidium Freiburg und die Bundespolizeidirektion Weil am Rhein kündigten an, gewaltbereiten Fans aus der Schweiz eine Einreise zu verweigern. Auch das Mitführen von Pyrotechnik, Waffen, Glasflaschen oder Drogen sei verboten. „Wer damit auffällt, kassiert schneller den Platzverweis als Profis nach einem groben Foul“, schreibt die Polizei auf Facebook.
Freiburg mit Sieg im Rücken
In der Bundesliga überzeuge der SC Freiburg zuletzt mit einem klaren 3:0-Erfolg beim SV Werder Bremen. Dabei stellte SC-Torhüter einen neuen Rekord auf: Sein gehaltener Elfmeter in der 59. Minute war für ihn der fünfte in Folge – ein Novum in der Bundesliga. „Dass ich den fünften Elfmeter in Serie gehalten habe, ist natürlich verrückt. Da danke ich Gott“, sagt er. Den Schwung aus zwei Bundesliga-Siegen in Folge will der SC nun in das Derby mit Basel transportieren. „Wir sind alle heiß auf Europa. Den Rückenwind und dieses Selbstvertrauen wollen wir mitnehmen“, so Atubolu. Und am Sonntag (15.30 Uhr / DAZN) kommt die Hoffenheim nach Freiburg.
Das sagt der Trainer
Auch Freiburgs Trainer Julian Schuster kann sich der Faszination seines ersten Europa-League-Spiels als Cheftrainer angesichts des Gegners nicht entziehen. „Für mich ist es ein Derby, auch wenn wir in unterschiedlichen Ligen spielen – die Nähe schafft die Brisanz“, sagte er auf der Pressekonferenz vor der Partie. Das Ziel der Freiburger für die internationalen Spiele formulierte der 40-Jährige so: „Wenn man in einem Wettbewerb antritt, möchte man so lange wie möglich dabei sein. Die Vorrunde zu überstehen und Anfang nächsten Jahres weiterhin Englische Wochen zu haben, wäre schon etwas Besonderes für uns.“
Sieg im Freundschaftsspiel: Die Inklusionskickers vom PTSV Jahn Freiburg (blaue Shirts) und ihre Gegner vom FC Basel. Foto: Privat
Ein gutes Omen
Bereits vier Tage vor dem Europa-League-Duell traf ein anderes Freiburger Team auf den FC Basel: Die Freiburger Inklusionskickers vom PTSV Jahn spielten beim südbadischen Jugend-Inklusions-Turnier in Lörrach in einem Freundschaftspiel gegen FC Basel. Am Ende gewann das Team um Trainer Detlef Berger mit 4:2. Ein Ergebnis, das SC-Trainer Julian Schuster am Mittwochabend sicherlich auch unterschreiben würde.
Dieser Text ist eine aktualisierte Version unseres Printartikels aus der gedruckten Wochenbericht-Ausgabe vom 24.09.2025
Die Freiburger UB mit ihrer noch unfertigen Fassade entlang der Milchstraße. Die Umkircher Metallbaufirma Früh sollte ursprünglich bis Ende September die fehlenden Blechpaneele montieren. Jetzt ist sie insolvent. Foto: Joers
Erneuter Rückschlag für die pannengeplagte Freiburger Unibibliothek (UB): Die international tätige Umkircher Metallbau Früh GmbH, die die noch fehlenden Blechpaneele an der UB-Fassade montieren soll, muss im Zuge der Benko-Pleite Insolvenz anmelden. Seitdem ruhen an der UB die Arbeiten. Wie es nun weiter geht, ist unklar.
„Leider ist es traurige Realität, dass die Metallbau Früh GmbH Insolvenz anmelden musste“, bestätigt Anton Früh, Geschäftsführer des international tätigen Fassaden-Spezialisten auf Anfrage des Wochenberichts. Bereits am 1. August ist durch einen Beschluss des zuständigen Insolvenzgerichtes am Amtsgericht Freiburg das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Den Antrag dazu hatte Früh am 15. Juli 2025 gestellt. Als Insolvenzverwalter hat das Amtsgericht Rechtsanwalt Uwe Rottler von der Freiburger Kanzlei Kaiser & Sozien bestellt. Ole Nahrwold, Leiter der für die UB zuständigen Freiburger Außenstelle des Landesamts Vermögen und Bau bestätigt den Vorgang ebenfalls.
Auch zu den Gründen für die Pleite äußert sich Anton Früh. Die Metallbau Früh GmbH, ein am Markt anerkannter Spezialist für die Planung, Fertigung und Montage von Fassaden und Gebäudehüllen, geriet demnach in den Strudel der Pleite von René Benkos Firmen-Imperium. Frühs Unternehmen wurde im Oktober 2022 mit den Fassadenarbeiten am prestigeträchtigen Luxuskaufhaus Lamarr in Wien beauftragt. Das Auftragsvolumen betrug 30 Millionen Euro. „Mit den Arbeiten an diesem Projekt wären wir bis in das Jahr 2025 hinein voll ausgelastet gewesen“, sagt Früh. Auftraggeber war die Mariahilfer Straße 10-18 Immobilien GmbH, einem Joint Venture der österreichischen Signa Gruppe von René Benko und der thailändischen Central Group von Tos Chirathivat. Als in Folge der Signa-Pleite im Oktober 2023 die Arbeiten an dem Wiener Luxuskaufhaus zum Erliegen kamen, sei die Metallbau Früh „von heute auf morgen vollkommen unverschuldet ohne Arbeit dagestanden“, so Früh. Für eine Firma, die reines Projektgeschäft betreibt, ein schwerer Schlag. Die Außenstände der von Frühs Unternehmen erbrachten Leistungen hätten da 6,7 Millionen Euro betragen.
So sollte das Luxuskaufhaus Lamarr in Wien aussehen. Die Umkircher Firma Früh erhielt einen Großauftrag für die Fassadenmontage. Dann kam die Signa-Pleite und zwei Jahre herrschte auf der Baustelle Stillstand. Jetzt wird die Bauruine teilweise abgerissen. Foto: K18 Signa
Das Unternehmen versuchte noch einen vom Landeswirtschaftsministerium zugesagten Hilfskredit in Höhe von 2 Millionen Euro über die Hausbank zu beantragen – und scheiterte. Als Begründung sei das Rating der Firma genannt worden. Anton Früh dagegen betont, sein Unternehmen habe in den letzten zehn Geschäftsjahren durchweg positive Betriebsergebnisse geschrieben und sei allen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen. Das Wiener Luxuskaufhaus wurde derweil verkauft und wird derzeit abgerissen, was die von Früh erbrachten Leistung „endgültig wertlos“ mache. Zusätzlich forderte der Insolvenzverwalter der Signa-Gruppe fünf Millionen Euro zurück. „Dass wir in dieser Situation keinerlei Unterstützung und Hilfe erhalten haben, sondern uns alle nur noch zusätzliche Probleme bereitet haben, ist eine überaus ernüchternde Erfahrung, die ich nach 35 Berufsjahren eigentlich nicht machen wollte und auch nicht für möglich gehalten hätte“, sagt Anton Früh.
Die Freiburger UB muss damit noch länger auf die Fertigstellung ihrer Fassade warten. Noch vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens hatte das Land der Metallbau Früh GmbH eine Frist bis Ende September gesetzt, um die Arbeiten zu beenden. „Durch die offenbar insolvenzbedingte Einstellung der Tätigkeiten vor Ort kommt es zu Verzögerungen bei den gemäß der zwischen der Metallbau Früh GmbH und dem Land getroffenen Vergleichsvereinbarung noch ausstehenden Fassadenarbeiten an der UB“, sagt Ole Nahrwold. Der zwischenzeitliche Rechtsstreit zwischen dem Land und dem Basler UB-Architekten Heinrich Degelo um die Kostenverteilung war in einem Vergleich beigelegt worden. Inzwischen seien weite Teile der in der Vereinbarung verbindlich festgelegten Abdichtungs- und Nachrüstungsarbeiten bereits umgesetzt. „Es fehlen aber aktuell noch Fertigstellungsarbeiten im Bereich der Westfassade“, so Ole Nahrwold.
Offen ist, wie es weiter geht. „Wir klären nun aktuell unter Berücksichtigung insbesondere des insolvenzrechtlichen Rahmens, wie die Arbeiten schnellstmöglich fortgeführt und abgeschlossen werden können. Näheres steht hierzu aber noch nicht fest“, so Ole Nahrwold.
Zauberer Julian Pyhrr kommt in die Schwarzwald City. Foto: Hesse
Das Fashion & Food Festival wird auch in der Schwarzwald City groß gefeiert.
Fashion & Food Festival in Freiburg? Da darf das Einkaufszentrum Schwarzwald City nicht fehlen! Am kommenden Freitag und Samstag (26.+27.9.) gibt es neben den aktuellen Trends auch besondere Angebote in vielen Geschäften des Centers. Für eine kleine Shoppingpause laden die Cafés und Restaurants zum Genießen und Verweilen ein.
An beiden Tagen garantiert außerdem der Zauberer und Illusionist Julian Pyhrr aus Umkirch unvergessliche und zauberhafte Momente. Mit faszinierenden Zaubertricks und Illusionen entführt er die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Magie. Immer zur vollen Stunde starten seine Shows als unterhaltsames Erlebnis für jedes Publikum: Am Freitag, 26. September 2025, ab 14 bis 18 Uhr und am Samstag, 27. September 2025, ab 12 bis 18 Uhr.
Wer am Glücksrad im Erdgeschoss dreht, hat die Chance auf einen kleinen Gewinn und das nostalgische Karussell im Untergeschoss steht Kindern an beiden Tagen gratis zur Verfügung. Parkhauskunden der Schwarzwald City (Parkhaus Wasserstraße 7) profitieren zudem von der Parkgebührenerstattung vieler Geschäfte, die Parkrabatte ab einem bestimmten Einkaufswert gewähren.
Oberbürgermeister gesucht: Im kommenden Jahr wählt Freiburg wieder einen OB. Foto: Joers
CDU-Mann Ungern-Sternberg will nicht gegen OB Horn antreten. Damit ist die CDU weiter auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten für die Wahl im Frühjahr 2026.
Der Name der Familie von Ungern-Sternberg hat in der Freiburger Stadtpolitik einen guten Klang: Der ehemalige südbadische Regierungspräsident Sven von Ungern-Sternberg (CDU) war vor seiner Zeit als Vertreter der Landesregierung im Freiburger Rathaus als Baubürgermeister ein hoch angesehener Mann. Ältere Freiburger erinnern sich zudem daran, dass der heute 83-Jährige vor über 40 Jahren beinahe den Sprung an die Rathausspitze geschafft hätte. Ungerns Ehefrau Birgit war vor rund zwei Jahrzehnten ebenfalls als CDU-Stadträtin in der Freiburger Kommunalpolitik aktiv.
Das Unternehmen geht vorAuch in der Freiburger CDU scheint man sich an diese politische Tradition gut zu erinnern. Zuletzt hatte die parteiinterne Findungskommission offenbar Handirk von Ungern-Sternberg (39) als potenziellen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl 2026 ins Auge gefasst, einen Sohn von Sven und Birgit von Ungern-Sternberg. Doch der hat nun abgesagt: Er wolle seine Zeit seinem Unternehmen IndiaWorks und seiner Familie widmen – auch wenn ihn der Gedanke gereizt habe, anzutreten, so der Unternehmer und Ökonom. Von Ungern-Sternberg betreibt eine Agentur, die indische Fachkräfte nach Südbaden holt und war zuvor in der Geschäftsführung der Freiburger Handwerkskammer tätig. „Ganz oder gar nicht – und diesmal nicht“, erklärte sich von Ungern-Sternberg am Samstag zu seiner Entscheidung gegen die OB-Kandidatur.
Die Freiburger CDU, die zu Wochenbeginn nicht für eine Mailanfrage erreichbar war, muss sich nun also weiterhin auf die Suche nach einem Herausforderer für Amtsinhaber Martin Horn (40, parteilos) machen. Gegen Horn hat bereits Monika Stein (55, parteilos), unterstützt von Grünen und Linken, ihre Kandidatur erklärt. Die GEW-Landesvorsitzende gilt als aussichtsreiche Bewerberin.
So sieht der westliche Teil der Karlsbau-Passage noch aus – ab 2026 soll sich das Bild wandeln. Foto: Rita Eggstein
Am in die Jahre gekommenen Karlsbau in Freiburg ist eine große Umgestaltung geplant: Erste Einzelhändler verlassen Anfang des Jahres den östlichen Teil der Passage.
Der westliche Teil des Karlsbaus soll umgestaltet werden: Schon im kommenden Jahr sollen alle derzeitigen Mieter ausziehen. Erste Einzelhändler haben bereits die Kündigung erhalten.
Der Karlsbau ist vor allem für das mit 656 Parkplätzen größte Parkhaus in der Freiburger Innenstadt bekannt und lebt in erster Linie davon: Das soll sich ändern. Eine Umgestaltung und eine energetische Sanierung ist laut BZ-Informationen Ziel der geplanten Umbauten. Der Drogeriemarkt Müller soll im Januar 2026 das Gebäude räumen. Seit 1981 mietet das Modehaus Bonanza die Räumlichkeiten im Karlsbau: Ab Februar kommenden Jahres ist auch hier jedoch Schluss.
Sieben Einzelhandelsflächen gibt es im westlichen Teil der Passage, sie sind von den Umbauarbeiten betroffen. Eine davon steht derzeit leer. Weitere werden von einem Juwelier, einem Einrichtungsgeschäft, einer Bäckerei sowie einem Kiosk bewirtschaftet. Am östlichen Teil der Passage sollen keine Arbeiten stattfinden – diese Mieter können also weiterhin in ihren Räumlichkeiten bleiben.