Toni Schlegel (links, Präsident
Rotary-Club Freiburg): Die beiden Preisträger erhielten beim Benefizkonzert im Theater Freiburg ein Musikstipendium. Foto: Rotary Club Freiburg
Unter dem Motto „Musik verbindet – musica unisce“ lud der Rotary Club Freiburg am 3. Oktober ins Theater Freiburg zu einem deutsch-italienischen Benefizkonzert. Auf der Bühne standen die Musikvereine Ebnet und Kappel sowie der italienische Corpo Bandistico Lusiana.
„Es war wirklich ein musikalisch sehr hochstehendes und auch sehr bewegendes Konzert“, so Toni Schlegel (links), Präsident des Rotary-Clubs. Die Erlöse und Spenden kamen einem deutsch-Italienischen Musikstipendium des Rotary-Clubs Freiburg zu Gute.
Torwartlegende Sepp Maier kommt am Montag ins Bürgerhaus Zähringen nach Freiburg. Foto: www.expeditionleben.com/ Pressefoto Fred Joch
Im Vorfeld der Fußballpodiumsshow mit Torwart-Legende Sepp Maier am Montag, 20. Oktober, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Zähringen, befragten wir die weltbekannten „Katze von Anzing“ im Interview. Der Weltmeister von 1974 bestritt 95 Länderspiele für Deutschland und 709 Pflichtspiele (!) für den FC Bayern München, mit dem er alles gewann, was es im Profifußball zu gewinnen gab. Am 10. Oktober kam sein neues Buch „Als der Fußball noch Charakter hatte“ in den Handel.
Sie sind eine echte Torwartlegende. Haben sportlich praktisch alles erreicht. Von den Sportjournalisten wurden Sie zum besten Torhüter des Jahrhunderts gewählt. Warum ist es Ihnen auch heute noch mit 81 Jahren so wichtig, persönlich auf der Bühne zu stehen und über Ihre Karriere und Ihr bewegtes Leben zu sprechen?
Sepp Maier: Wir haben dieses Interviewformat im letzten Jahr ausprobiert und es kam sehr gut bei den Zuschauern an. Bereits der erste Auftritt in Konstanz war ein großer Erfolg. Auch mir hat es großen Spaß gemacht und so habe ich mich zusammen mit dem Veranstalter entschieden, diesen Fußball-Talk weiterzuführen und auf Tournee zu gehen. Wir haben sehr viele lustige und kuriose Geschichten mit im Gepäck, auch einige, die wirklich noch niemand kennt. Es wird mit Sicherheit ein lustiger Abend werden, prall gefüllt mit unvergesslichenFußballerinnerungen. Seien Sie gespannt.
„Noah Atubolu hat eine Chance verdient“, sagt Torwartlegende Sepp Maier. Foto: expeditionleben.com
Sie waren in den 70er Jahre nicht nur ein Weltklasse-Torwart, sondern auch eine Art Entertainer auf und neben dem Platz. Viele erinnern sich an die Szene, als Sie im Olympiastadion einer verirrten Ente hinterhergehechtet sind. Haben Sie das bewusst gemacht oder spontan aus dem Bauch?
Maier: Das war nie berechnend, ohne Hintergedanke. Es waren immer spontane Ideen aus dem Bauch heraus. Ich bin einfach so und habe mich nie verstellt. Bin mir in all den Jahren sicherlich auch treu geblieben. Beim Fußballschauen zu Lachen, ist sicherlich auch kein Fehler.
Wie beurteilen Sie die Entwicklung des Fußballs mit zunehmender Kommerzialisierung und unwirklichen Ablösesummen? Sie hatten bei der WM 1974 mit dem DFB um eine Siegprämie von 70.000 Euro gestritten. Darüber würde man heutzutage nur schmunzeln?
Maier: Wir haben damals auch schon gutes Geld verdient, viel mehr wie ein normaler Arbeiter. Natürlich nicht zu vergleichen mit den heutigen Wahnsinnssummen im Profifußball. Ich war zu meiner aktiven Zeit sowieso unbezahlbar (lacht). Egal, welche Summe mir von welchem Club auch immer angeboten worden wäre, ich wäre niemals vom FC Bayern weggegangen. Warum auch? Wir hatten damals mit Beckenbauer, Müller, Hoeneß und Co die beste Mannschaft der Welt, haben alles gewonnen, was es im Fußball zu gewinnen gab. Heutzutage sind die Ablösesummen und Gehälter nicht mehr greifbar. Allgemein ist viel zu viel Geld im Spiel. Viel zu viele Spiele und Wettbewerbe, eine aufgeblähte WM, hohe Ticketpreise und unzählige Bezahlsender. Und dennoch gehen die Menschen mehr denn je in die Stadien. Nicht nur in München oder Dortmund sind die Spiele stets ausverkauft, sondern z.B. auch in Freiburg. Trotz aller Veränderungen lockt der Fußball immer noch die Zuschauermassen an.
Gibt es für Sie den schönsten Moment, auf dem Spielfeld bzw. daneben, wenn Sie auf Ihre erfolgreiche Karriere zurückblicken?
Maier: Natürlich der WM-Titel 1974 in München, der WM-Titel als Torwarttrainer 1990 in Rom sowie die dreimalige Auszeichnung als Fußballer des Jahres. Stolz bin ich auch auf die Ehrung der Sportjournalisten, die mich zum besten deutschen Torhüter des Jahrhunderts gekürt haben.
Wie empfinden Sie generell die Entwicklung des SC Freiburg?
Maier: Respekt vor der positiven Entwicklung des SC Freiburg. Von Volker Finke einst aufgebaut und von Christian Streich erfolgreich weiterentwickelt, beeindruckt mich der Weg des SC Freiburg mit sehr viel Ruhe und Kontinuität. Eine super Mannschaft, ein guter Trainer und ein toller Verein.
Wer wird bei der WM 2026 im deutschen Tor stehen und wie beurteilen Sie die Chancen des Freiburger Torhüter Noah Atubolu?
Maier: Für mich persönlich sollte Manuel Neuer 2026 im deutschen Tor stehen. Er ist nach wie vor unser bester Torhüter. Ob er das auch will, ist eine ganz andere Sache. Ich finde, der Bundestrainer sollte sich jetzt bald auf eine klare Nummer eins festlegen und nicht mehr zu viel an der Aufstellung herumdoktern, damit sich das Team auch für die WM 2026 einspielen kann. Es braucht ein klares Mannschaftsgerippe. Mein damaliger Bundestrainer Helmut Schön hat mir immer klar gesagt, dass ich die Nummer eins bin. Das hat mir damals enorme Sicherheit und Stärke gegeben. Noah Atubolu kenne ich persönlich nicht näher, er ist sicherlich ein großes Talent und hat eine Chance verdient.
Das Interview führte WZO-Redakteur Detlef Berger
Info: Tickets für die Show mit Sepp Maier am kommenden Montag, 20. Oktober 2025 im Bürgerhaus Zähringen gibt es unter expeditionleben.com
Die Messe „Leben und Tod“ richtet sich an alle, die sich mit einem
tabuisierten Thema befassen möchten. Foto: Dots & Boxes
Am Freitag, den 17. Oktober, öffnet die Messe „Leben und Tod“ in der Sick-Arena Freiburg von 9 bis 18 Uhr ihre Türen. Auch am Samstag, den 18. Oktober, sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, die Messe von 9 bis 16.30 Uhr zu erleben. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich mit den Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen möchten – offen, ehrlich und mit viel Raum für neue Perspektiven.
Ob aus persönlichem Interesse, beruflichem Hintergrund oder reiner Neugier – die Messe lädt dazu ein, Fragen zu stellen, sich auszutauschen und Impulse mitzunehmen. Über 100 Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren ihre Angebote rund um Vorsorge, Begleitung, Erinnerung und Abschied. Das vielfältige Rahmenprogramm bietet Vorträge, Lesungen, Gesprächsrunden und interaktive Formate wie die Trauerwerkstatt, in der beispielsweise Erinnerungskerzen gestaltet oder Särge bemalt werden können.
Ein besonderes Highlight ist der Death Slam am Freitagabend, bei dem mit Tiefgang, Humor und Poesie über das Leben und seine Endlichkeit gesprochen wird. Die Messe „Leben und Tod“ zeigt: Wer sich mit dem Ende auseinandersetzt, kann das Leben bewusster und freier gestalten.
Die Lage bleibt schwierig für die Unternehmen: Alwin Wagner (links, IHK Südlicher Oberrhein) und der Kippenheimer Anlagenbauer Tobias Lanner bei der Pressekonferenz in Freiburg. Foto: Joers
Am südlichen Oberrhein sehen viele Unternehmen die politischen Rahmenbedingungen als Risiko. Die IHK meldet sinkende Geschäftslage, doch erste Hoffnungsschimmer zeichnen sich ab.
Alwin Wagner von der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein (IHK) legte am gestrigen Dienstag den Finger direkt in die Wunde. „Es ist nach wie vor ein sehr turbulentes Umfeld für die Betriebe und alles andere als einfach“, so der Stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK auf der Pressekonferenz zur Herbst-Konjunkturumfrage. Zweimal im Jahr befragt die IHK ihre Mitgliedsbetriebe zur wirtschaftlichen Lage und den konjunkturellen Aussichten. Von den 826 befragten Unternehmen gaben rund 32 Prozent Rückmeldung.
Erhöhter BeratungsbedarfVor allem die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien nach wie vor ein großes Hemmnis. „Die Themen sind Kostensenkung, Bürokratielasten und Arbeitskosten“, sagt Wagner und zeigt wenig Verständnis, dass die angekündigten Reformpläne der Bundesregierung auf sich warten ließen. „In der Bürokratie ist vieles in Deutschland nicht mehr zeitgemäß“, sagt auch Tobias Lanner, Chef der Kippenheimer Anlagenbau GmbH. Die Wirtschaft befinde sich das dritte Jahr in Folge in der Rezession. Dabei seien es vor allem „strukturelle Herausforderungen“, die den Betrieben das Leben schwer machten. Bei der IHK spürt man die Unsicherheit in einem erhöhten Beratungsbedarf. „Uns erreichen viele Fragen zu den gestiegenen Auslandszöllen“, so Wagner.
Die Ergebnisse der Umfrage spiegeln die Unsicherheit wieder. Noch immer sehen 39 Prozent der Unternehmen am südlichen Oberrhein in den politischen Rahmenbedingungen eine Risiko für die eigene Entwicklung. Auch in den Wachstumsprognosen deutet nur wenig auf eine Trendwende hin, so die IHK: Der Index der Geschäftslage verliert im Vergleich zum Frühsommer nochmals 3 Punkte und erreicht mit 5 Punkten den niedrigsten Stand seit Herbst 2020. 26 Prozent der Unternehmen bezeichnen die aktuelle Geschäftslage als gut, mit 21 Prozent sind fast ebenso viele unzufrieden.
Für zarte Hoffnungsschimmer sorgt dagegen die Geschäftserwartung: Jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) rechnet wieder mit besseren Geschäften. „Es ist der Silberstreif am Horizont“, sagt Alwin Wagner. Vor allem die Industrie und die Baubranche sieht das so. „Das sind auch Zugpferde für die anderen Branchen“, betont Wagner.
Schaut man auf die einzelnen Branchen, so weisen zum Beispiel 27 Prozent der Händler eine gute Geschäftslage auf. Das Gastgewerbe hat weiterhin mit großen Herausforderungen zu kämpfen: Vor allem hohe Arbeitskosten (75 Prozent) und Energiepreise (69 Prozent) werden von den Gastronomen als Problemfelder angegeben. Über alle Branchen hinweg werden die sinkende Inlandsnachfrage und die Arbeitskosten als größte Risiken für eine positive wirtschaftliche Entwicklung angesehen.
In der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Hauptstraße wird ein Neubau für eine Tagesklinik gebraucht. Foto: Heike Schwende
Rund 130 Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen warten derzeit auf einen Behandlungsplatz in Freiburg. Damit mehr tagesklinische Betreuungsplätze geschaffen werden, setzt sich die Kinderärzin Charlotte Niemeyer jetzt mit der „Initiative für unsere Kinder- und Jugendklinik“ für einen Neubau ein.
„Ich hoffe, dass wir in zwei bis drei Jahren dort einen Neubau haben“, sagt die Kinderärztin und frühere Ärztliche Direktorin am Zentrum für Kinder und Jugendmedizin in Freiburg. Das erste Ziel sei, dass das Ministerium in Stuttgart einem Neubau in der Hauptstraße im Garten der Klinik für Kinder– und Jugendpsychiatrie zustimme und das zweite Ziel, dass nach der Zusage auch rasch gebaut werde, sagt Niemeyer. Mit ihrer Erfahrung aus dem Einsatz für den Neubau der Kinderklinik in Freiburg will sich Niemeyer nun für den Neubau einer Tagesklinik für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren mit psychischen Erkrankungen einsetzen. Dort sollen 56 Plätze entstehen, davon 14 Plätze für Kinder mit intellektueller Beeinträchtigung.
Charlotte Niemeyer hofft, dass der Neubau in zwei bis drei Jahren kommt. Foto: Britt Schilling
Die Betreuung in einer Tagesklinik sei bei diesen jungen Patienten das Mittel der Wahl, erklärt Niemeyer. Dadurch könnten die Kinder und Jugendlichen in ihrem familiären Umfeld bleiben. Der Bedarf an Plätzen in einer Tagesklinik steige stetig, weil immer mehr Kinder und Jugendliche psychische Unterstützung bräuchten und oft psychische Erkrankungen entwickelten, wie Depressionen, Angststörungen, Magersucht und andere. Weiterhin gebe es in ganz Südbaden keine Tagesklinik für Kinder und Jugendliche mit zusätzlicher intellektueller Beeinträchtigung, die psychische Unterstützung benötigten.
Andere Prioritäten
Durch lange Wartezeiten würden Patienten zu lange nicht adäquat behandelt. „Die psychischen Erkrankungen werden chronisch, lassen sich immer schwerer behandeln und damit wird auch die Prognose dieser Kinder und Jugendlichen immer schlechter.“ Bei einem erkrankten Kind leide dann die ganze Familie Not.
Trotz dieser Notlage hatte das Land 2023 die Finanzierung eines Neubaus wegen anderen Prioritäten abgelehnt. Als Notlösung gibt es in Freiburg eine Tagesklinik für psychisch erkrankte Patienten unter 18 Jahren in einem angemieteten Nebengebäude des Hotels Stadt Freiburg.
Um weitere Abhilfe zu schaffen, fördert das Land nun den Umbau des ehemaligen Elternhauses des Universitätsklinikums in der Mathildenstraße mit 5,2 Millionen Euro. Hier sollen ab 2028 teilstationäre Behandlungsplätze für 24 Patienten entstehen. Sie halte die Lage des ehemaligen Elternhauses in der Mathildenstraße wenig geeignet für eine Tagesklinik für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche, sagt Niemeyer. Sie wünscht sich, dass der angestrebte Neubau in Herdern noch vor 2028 realisiert werden kann.
„Wir können es uns als alternde Gesellschaft nicht leisten, unseren jüngsten Patienten nicht zu helfen – und wir dürfen es uns auch menschlich nicht leisten“, sagt Niemeyer. „Deshalb müssen wir alle handeln, deshalb handelt die Initiative und deshalb handele auch ich.“ Niemeyer sieht es als gesellschaftliche Aufgabe der Stadtgemeinschaft und der Region, sich dafür einzusetzen, dass psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche in Freiburg ausreichend behandelt werden können.
In der vergangenen Woche hat sich die Initiative um Niemeyer mit Vertretern der Klinik, der Stadt und des Landtags getroffen. Anwesend war dort auch die Freiburger Landtagsabgeordnete der Grünen Nadyne Saint-Cast. Mit der Zusage des Umbaus des Elternhauses sei es noch nicht genug, hieß es vergangene Woche in einer Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten: „Wir werden weiter dranbleiben, damit sich die Versorgung nachhaltig verbessert.“
Damit die Forderung nach mehr Tagesklinikplätzen in der Öffentlichkeit in Freiburg sichtbar bleibt, plant die Initiative um Niemeyer nun eine „Kampagne der grünen Stühle“. Die leuchtend grünen Stühle stehen symbolisch für die dringend benötigten Tagesklinikplätze. „Darauf kann jeder Platz nehmen und unsere Sache unterstützen“, sagt Niemeyer. Heike Schwende
Das Angell Zentrum feiert das 10-jährige Bestehen seiner Berufsfachschule Physiotherapie. Foto: Angell
Die Berufsfachschule für Physiotherapie der ANGELL Akademie feierte am 10. Oktober ihr zehnjähriges Bestehen. Was 2015 mit einem Kurs begann, ist heute eine überregional bedeutsame Ausbildungsstätte mit 280 Absolventen, 130 aktuellen Auszubildenden und einem Netzwerk von 40 Kooperationspartnern von Basel bis Lahr.
Von Beginn an setzte die Berufsfachschule für Physiotherapie auf eine fundierte fachliche Ausbildung. Bereits 2016 ermöglichte die Kooperation mit der Internationalen Studien- und Berufsakademie (isba) unter der Studiengangsleitung von Prof. Dr. Martin Klein ein ausbildungsbegleitendes Studium zum Bachelor of Science (B.Sc.) in Physiotherapie.
Ein Jahr nach der Gründung übernahm Christine Heraucourt-Winker die Schulleitung. Sie beschreibt ihre Motivation so: „Mir war wichtig, ein Klima zu schaffen, in dem sich die Schüler*innen wohlfühlen – trotz der anspruchsvollen und herausfordernden Ausbildung.“
Seither starten im April und im Oktober regelmäßig zwei Kurse pro Jahr, jeweils mit bis zu 26 Teilnehmern. Die praktische Ausbildung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Kliniken, Praxen und Einrichtungen im gesamten Südwesten. Die Akademie ist damit wichtiger Partner für die Gesundheitsbranche in der Region.
„Neben dem fachbezogenen Unterricht werden im Rahmen der Ausbildung durch zahlreiche Projekte Erlebnisse geschaffen, die den Zusammenhalt stärken und das widerspiegeln, was uns trägt: Wertschätzung, Empathie und Freude am Beruf“, so Schulleiterin Christine Heraucourt-Winker.
Zugleich verweist sie auf die gesellschaftliche Dimension des Berufs: Physiotherapeuten können zu Brückenbauern in einer zunehmend gespaltenen Gesellschaft werden. Ihr Arbeitsplatz kann ein Ort sein, an dem jeder Mensch mit Würde und Respekt behandelt wird.“ Der Beruf verlangt nicht nur Fachwissen, sondern auch Haltung. „Die Patienten brauchen Geduld, jemanden, der ihnen zuhört, sie versteht und ihnen Wege aufzeigt. Dieser Umgang mit hilfesuchenden Mitmenschen ist heute wichtiger denn je.“
Heute ist die Berufsfachschule für Physiotherapie der ANGELL Akademie eine feste Größe in der Ausbildungslandschaft. Die Geschäftsführer Wolfgang Lang und Reiner Saier danken ebenso wie der Vorsitzende der Geschäftsführung der KBW-Gruppe GmbH, Dr. Klaus Vogt, den Mitarbeitenden für die bisher erfolgreich geleistete Arbeit und die Fortführung dieser Erfolgsschichte. Für die kommenden Jahre bleibt das Ziel klar: eine fundierte, zeitgemäße Ausbildung, die Fachkompetenz, Menschlichkeit und Freude am Beruf verbindet – und so den Physiotherapeuten von morgen ein starkes Fundament gibt.
HSG-Spielerin Julia von Kampen (2.v.l.) und USC-Eisvogel Léa Ouedraogo
(rundes Foto) übernahmen das erste Bully. Foto: Joers
Beim ersten Große-Spiele-Spiel war der EHC Freiburg am Sonntag Gastgeber für „Initiative für unsere Kinder- und Jugendklinik Freiburg e.V.“. Eine HSG-Handballerin und eine USC-Basketballerin brachten den ersten Puck aufs Eis.
Große Spiele, die Erste: Am Sonntag war die Freiburger Teamsport-Initiative von HSG, USC, FT und EHC Freiburg zu Gast in der Echte Helden Arena. Dort trafen die Wölfe in der DEL2 vor 2.043 Zuschauern auf die Lausitzer Füchse (Endstand 4:5 nach Penalty- schießen).
Das erste Bully übernahmen als Gäste der Großen Spiele die HSG-Spielerin Julia von Kampen und Eisvogel-Basketballerin Léa Ouedraogo. Ehrengast auf dem Eis war zudem Dr. Charlotte Niemeyer von der „Initiative für unsere Kinder- und Jugendklinik Freiburg e.V.“. Denn gemeinsam mit der Initiative wird die Eishalle auch weiterhin den Namen „Echte Helden Arena“ tragen. Niemeyer bedankte sich für das Engagement, und warb zugleich darum, nicht nachzulassen – es sei nun das Ziel, einen Neubau der Tageskliniken der Kinderpsychiatrie zu erreichen. „Wir haben in Freiburg ein echtes Problem, denn es gibt viele Kinder, die psychisch krank sind“, so Niemeyer (mehr dazu auf Seite 2).
Für die Großen Spielen geht es nun weiter mit der Event Night am Donnerstag, 16. Oktober in den Freiburger M.A.K. Studios im Friedrichsbau. Der Eintritt ist frei. Infos unter grosse-spiele.de. Der EHC Freiburg bestreitet sein nächstes Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr) gegen Rosenheim.
Charlotte Niemeyer (Mitte, mit Trikot) auf dem Eis mit EHC-Vorstand Michael Müller, Schatzmeister Jens Ziser, den Große-Spiele-Unterstützern Maximilian Zimber-Morath und Simone Schreiber, sowie EHC-Präsident Kai Veser und Nachwuchsleiter David Danner (v.l.n.r.). Foto: Joers
Die Affenbande schlägt wieder auf. Foto: FT / Kerscher
Die Erstligavolleyball der FT 1844 Freiburg bestreiten am Mittwoch (22. Oktober) in Karlsruhe ihr erstes Spiel der neuen Bundesligasaison. Erster Aufschlag der Saison ist um 20 Uhr (live auf DYN).
Nach Karlsruhe fährt die Mannschaft von Trainer Jakob Schönhagen mit dem Rückenwind aus dem Ligacup. Beim diesjährigen Ligacup sicherte sich die Freiburger Affenbande am Wochenende Platz sieben. Das Spiel um Rang sieben entschieden die FT 1844 Freiburg nach fünf Sätzen gegen Gastgeber Giesen für sich (25:19, 29:31, 23:25, 25:23, 15:9). Nach souveränem Auftaktsatz glichen die Grizzlys Giesen zum 1:1 aus und ging nach einem knappen dritten Durchgang sogar in Führung. Doch Freiburg antwortete mit einem 25:23 im vierten Satz und legte im Tiebreak früh vor. Beim Stand von 8:4 wurden die Seiten gewechselt, wenig später verwandelten die Breisgauer ihren zweiten Matchball zum 15:9.
Zum ersten Heimspiel kommt es am kommenden Freitag, 24. Oktober (20 Uhr) in der Act-Now-Halle gegen Ludwigsburg.
Noah Atubolu reiste mit Knieproblemen von der A-Nationalmannschaft ab. Foto: Detlef Berger
Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr / DAZN) empfängt der SC Freiburg die Eintracht Frankfurt. Beim Wiedersehen mit Ritsu Doan stehen auch die Freiburger Nationalspieler im Fokus, die unter der Woche gefordert waren. So musste Noah Atubolu vorzeitig von der DFB-Elf abreisen. Der SC-Keeper ist angeschlagen.
Aufgrund eines im Training erlittenen Schlags auf das Knie endete die erste Länderspielreise Atubolus mit der deutschen A-Nationalmannschaft am Wochenende vorzeitig. Schon beim 1:0-Erfolg in der WM-Qualifikation gegen Nordirland war der 23-Jährige nicht mehr im Kreis der Nationalelf. Auch beim 4:0 gegen Luxemburg stand er nicht im Kader, da die aktuelle deutsche Nummer eins Oliver Baumann wieder rechtzeitig fit wurde. Über seine erste Nominierung für die Nagelsmann-Elf hatte sich Freiburgs Stammkeeper im Vorfeld aber sehr gefreut: „Es ist mir eine riesen Ehre, im Kader der deutschen Nationalmannschaft zu stehen.“
Manzambi trifft
Auch Philipp Lienhart (Österreich), Johan Manzambi (Schweiz) und Bruno Ogbus (Schweiz U21) waren mit ihren Nationalmannschaft unterwegs. Beim österreichischen 10:0-Kantersieg gegen San Marino kam Lienhart allerdings nicht zum Einsatz. Das zweite Spiel in Rumänien, das mit einer Niederlage in der Nachspielzeit endete, absolvierte der Innenverteidiger von Beginn an.
Besser lief es für Johan Manzambi: Im ersten von zwei WM-Qualifikationsspielen der Schweiz traf Manzambi nach seiner Einwechslung in der 84. Minute zum 2:0. Auch im zweiten Spiel, beim torlosen Remis in Slowenien, wurde Manzambi eingewechselt. Und Bruno Ogbus war in der U21-EM-Quali beim 0:0 gegen Island ebenso 90 Minuten gefordert.
Das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt steht außerdem im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums der Frauenfußball-Abteilung des SC Freiburg (mehr auf Seite 8). Das Jubiläum feiern nämlich auch die Herren
Der Schutzengel Gabriel (Keanu Reeves) stellt das Leben zweier Männer auf den Kopf. Foto: LEONINE Studios
Keanu Reeves ist zurück auf der Leinwand, diesmal in einer Komödie an der Seite von Seth Rogen und Aziz Ansari! Als Schutzengel Gabriel stiftet er göttliches Chaos auf Erden im Film „Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel“.
Macht Geld glücklich? Der gutmütige, aber ungeschickte Schutzengel Gabriel (Keanu Reeves) bezweifelt das. Eigentlich besteht sein Job darin, Menschen zu retten, die beim Autofahren aufs Handy gucken. Doch er fühlt sich zu Höherem berufen. Als er den verzweifelten Gelegenheitsarbeiter Arj trifft, der im Auto schläft und sich trotz zahlreicher Jobs kaum über Wasser halten kann, beschließt er zu helfen. Wenn er ihm die Gelegenheit böte, für ein paar Tage in das Leben des Selfmade-Millionärs Jeff (Seth Rogen) zu schlüpfen, der in einer Villa mit Pool lebt, würde Arj schon merken, dass Reichtum allein nicht glücklich macht! Doch Gabriel irrt sich. Denn Arj genießt es in vollen Zügen, plötzlich auf der Gewinnerseite des Lebens zu stehen. Beim Versuch, das Geschehene wieder rückgängig zu machen, stellt der Schutzengel das Leben der beiden Männer vollends auf den Kopf. Das göttliche Chaos, das er stiftet, hat plötzlich auch für ihn selbst ungeahnte Konsequenzen…
Mit fantastischer Besetzung und feinem Humor inszeniert Autor und Regisseur Aziz Ansari eine Komödie, die mit Leichtigkeit Themen unserer Zeit aufgreift. In den Hauptrollen sind Keanu Reeves („John Wick“, „Matrix“), Seth Rogen („The Studio“, „Die Fabelmans“) und Aziz Ansari („Masters of None“, „Parks of Recreation“) selbst zu sehen.
Regiedebüt für Aziz Ansari„Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel“ ist der erste Kinofilm, den Aziz Ansari als Regisseur fertiggestellt hat. Aber er konnte unter anderem bereits Erfahrungen als Fernsehregisseur sammeln, insbesondere während der Arbeit an Netflix „Master of None“.