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Die Stadt Freiburg öffnet in einem Pilotversuch erstmals eine städtische Hundewiese

Hundewiese in Freiburg für kleine und große HundeDie neue städtische Hundewiese bietet Freilauf für kleine und große Vierbeiner. Symbolfoto: pixabay

Eine Wiese, auf der Fifi freien Auslauf hat: Ein solches Angebot stellt die Stadt Freiburg nun zur Verfügung. Freiburgs erste Hundewiese bietet viele Möglichkeiten, doch es gibt auch Regeln zu beachten.

Am nördlichen Ende des Güterbahnhof-Areals wird Ende dieser Woche in einem Pilotversuch Freiburgs erste öffentliche Hundewiese eröffnet. Auf einer 4.000 Quadratmeter großen, umzäunten Fläche zwischen der Berta-Ottenstein-Straße und der Isfahanallee haben Hunde künftig Platz zum Spielen und Herumtollen. Die Hundewiese bietet verschiedene Spiel- und Trainingsangebote, darunter Hügel, eine Slalomstrecke, Tunnel und Hürden. Für die Nutzung der Wiese gilt es eine Reihe von Regeln zu beachten.

So sollen Nutzer Hundekot aufsammeln und in aufgestellten Mülleimern entsorgen. Es gibt eine große Hundewiese mit Spielmöglichkeiten und Auslauf für alle Hunde. Außerdem gibt es einen kleineren, eingezäunten Bereich nur für kleinere Hunde mit einer maximalen Schulterhöhe von bis zu 25 Zentimeter. Die Stadt investierte 75.000 Euro in das Angebot.

Info: Weitere Informationen zur Hundewiese gibt hier es auf der Internetseite der Stadt Freiburg.

Hinweis: In der Printversion dieses Artikels (FWB vom 5.6.2024) haben wir irrtümlicherweise vermeldet, dass nur kleine Hunde bis zur einer Schulterhöhe von 25 Zentimeter auf der Hundewiese erlaubt seien. Tatsächlich gilt das nur für einen kleineren, eingezäunten Bereich der Wiese. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Last-Minute-Infos für den Wahlsonntag in Freiburg

Kommunalwahl in FreiburgWelche Parteien und Kandidaten schaffen es ins Rathaus: Am Sonntag hat Freiburg die Wahl. Fotos: Ingo Schneider / Joers

173.000 wahlberechtigte Freiburger sind am Sonntag, 9. Juni aufgerufen, ihr Kreuz zu machen: Die Kommunal- und Europawahlen stehen an. Wie wird gewählt, wo finde ich mein Wahllokal und wie sehen die Prognosen aus? Mit unseren Last-Minute-Info für die Gemeinderatswahl sind Sie auf der sicheren Seite.

Am 9. Juni finden die Kommunal- und Europawahlen statt. 20 Listen kämpfen um den Einzug in den Gemeinderat. Doch wie wählt man eigentlich? Schließlich gilt das Kommunalwahlrecht in Baden-Württemberg als eines der kompliziertesten, sagt die Landeszentrale für politische Bildung. Unser Wegweiser zu allen wichtigen Fragen hilft weiter.

Wer darf wählen?

Freiburgs neuen Gemeinderat dürfen am 9. Juni alle Deutschen und EU-Bürger wählen, die seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Freiburg haben und die mindestens 16 Jahre alt sind.

Wieviele Stimmen habe ich?

Die Zahl der Stimmen entspricht der Anzahl der Sitze im Gemeinderat – in Freiburg also bis zu 48 Stimmen, weil die 48 Mitglieder des Freiburger Gemeinderats gewählt werden.

Wieso kam mein Stimmzettel schon mit der Post?

In Freiburg stellen sich 854 Personen, verteilt auf 20 Listen, zur Wahl: Damit jeder in Ruhe überlegen kann, wem man seine Stimmen gibt, kam der Stimmzettel vor der Wahl per Post. So kann man den Stimmzettel bereits ausgefüllt ins Wahllokal mitbringen. Erst dort erhält man dann den Stimmzettel für die Europawahl.

Hilfe! Ich finde meine Wahlbenachrichtigung nicht mehr und weiß auch nicht, welches mein Wahllokal ist?

Nur die Ruhe, Sie können trotzdem am Sonntag in Freiburg wählen gehen. Bringen Sie beim Gang ins Wahllokal einfach Ihren Pass oder den Personalausweis mit und zeigen ihn dort vor. Und wenn Sie nicht mehr wissen, wo ihr Wahllokal ist, dann sehen Sie auf www.freiburg.de/wahllokalfinder nach. Dort müssen Sie nur den Straßennamen ihrer Wohnanschrift angeben und ihr Wahllokal wird angezeigt.

Und was ist, wenn auch ich meinen Stimmzettel nicht mehr finde?

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie kommen noch vor der Wahl im Wahlamt der Stadt Freiburg und nehmen dort einen neuen Stimmzettel mit. Das Wahlamt in der Berliner Allee 1 ist diese Woche noch am Donnerstag und Freitag (6. bis 7. Juni) von 10-18 Uhr geöffnet, am Samstag, 8. Juni, 8-12 Uhr und am Wahlsonntag, 9. Juni, 8-15 Uhr (per E-Mail ist das Wahlamt unter wahlamt@stadt.freiburg.de erreichbar). Oder Möglichkeit zwei: Sie erhalten am Sonntag im Wahllokal einen neuen Stimmzettel.

Gibt es lange Wartezeiten im Wahllokal?

Das kommt ganz darauf an, wann Sie am Sonntag wählen gehen. Das Freiburger Wahlamt bittet deshalb die Wählerinnen und Wähler am Sonntag möglichst früh zur Stimmabgabe zu kommen. „Zwischen 17 und 18 Uhr kann es zu längeren Wartezeiten kommen“, so das Wahlamt. Wichtig ist, dass man seinen Personalausweis oder einen Pass mit ins Wahllokal bringt.

Wie geht das nochmal mit dem Wählen?

Es gibt zwei Möglichkeiten: Man kann entweder eine einzelne Lieblingsliste aus dem Stimmzettelblock heraustrennen und diese unausgefüllt abgeben. Dadurch erhält jeder Bewerber auf der Liste jeweils eine Stimme. Oder man kann einen Stimmzettel anpassen: Beim kumulieren (anhäufen) darf man einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen geben, indem man auf dem Wahlzettel die Ziffer „1“, „2“ oder „3“ hinter den Namen einträgt. Beim Panaschieren (mischen) verteilt man seine Stimmen auf mehrere Kandidaten unterschiedlicher Listen: Hierzu füllt man entweder mehrere Listen aus und gibt sie ab. Oder man trägt die Kandidaten verschiedener Listen handschriftlich auf eine Liste ein und verteilt dann seine Stimmen. Wichtig ist nur, dass man die Zahl von 48 Stimmen nicht überschreitet.

Darf ich auch weniger als 48 Stimmen verteilen?

Das geht, doch läuft man dann Gefahr Stimmen zu verschenken. Wer zum Beispiel in Freiburg die Liste der Anarchistischen Pogo-Partei Deutschlands unausgefüllt einreicht, die nur mit vier Kandidaten antritt, lässt im Umkehrschluss 44 Stimmen ungenutzt verfallen. „Deswegen achten viele Parteien darauf ihre Listen voll zu kriegen, auch wenn da viele Kandidaten dabei sind, die gar nicht in den Gemeinderat wollen“, sagt Michael Wehner, Leiter der Freiburger Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildung.

Mein Lieblingskandidat hat einen hinteren Listenplatz. Ist es dann nicht eine verschenkte Stimme, diesen trotzdem zu wählen?

Nein. Die Kommunalwahl ist eine Verhältniswahl, so Wehner. Das bedeutet, es werden alle Stimmen in einen Topf geworfen, „egal ob von Listenplatz eins, 18, 28 oder 48. Erst dann wird verteilt, je nach dem, wer die meisten Stimmen innerhalb einer Liste bekommen hat“, so der Politologe. „Insofern haben die hinteren Listenplätze genau die gleichen Chancen gewählt zu werden wie die Kandidaten auf den vorderen Plätzen.“ Das sei das Besondere an der Kommunalwahl, bei der man „sowohl Parteisympathie wie auch die persönliche Sympathie für einen Kandidaten zum Ausdruck bringen“ könne.

Was ist wenn ich kurzfristig erkranke und nicht wählen gehen kann?

Die Stadt Freiburg teilt hierzu mit, dass Anträge für die Briefwahl eigentlich nur bis Freitag, 7. Juni, 18 Uhr beim Wahlamt gestellt werden können. Wer aber plötzlich erkrankt, kann noch bis 15 Uhr am Wahlsonntag einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragen. Dazu ist jedoch ein ärztliches Attest erforderlich.

Wie ist die Prognose für die Gemeinderatswahl in Freiburg?

Wahlumfragen- oder -prognosen wie man es zum Beispiel von Bundestags- oder Landtagswahlen gewohnt ist, gibt es im Vorfeld der Kommunalwahl keine. Aber Michael Wehner geht sowohl bei der Gemeinderats- als auch bei der Europawahl von einer „Denkzettelwahl“ für die Ampelparteien der derzeitigen Bundesregierung aus (SPD, Grüne, FDP). „Weil halt doch viele dieses Momentum nutzen werden, um die regierenden Parteien eher abzustrafen“, sagt er. Insofern seien die Rahmenbedingungen für konservativere Parteien besser als vor fünf Jahren. „Aber das heißt noch lange nicht, dass die CDU damit rechnen darf, dass sie wieder zwei oder drei Sitze mehr haben wird“, sagt Wehner und verweist angesichts von 20 Listen auf eine erneute drohende Zersplitterung des Gemeinderats, „die wieder die Realität sein wird“.

Warum sollte man wählen gehen?

Michael Wehner sagt: „Weil sowohl auf der Europa- als auch auf der Kommunalebene viele Entscheidungen gefällt werden, die unseren Alltag betreffen – von der Wasserversorgung bis zur Müllgebühr, von der Hundesteuer bis zur Vereinsförderung habe ich genug Möglichkeiten deutlich zu machen, warum es sich lohnt, seine Stimme einzubringen in das demokratische Konzert.“

Gibt es einen Wahl-O-Mat, der mir bei der Wahlentscheidung hilft?

Ja, den gibt es. Die Landeszentrale für politische Bildung stellt gemeinsam mit dem SWR und der Badischen Zeitung ein solches Tool zur Verfügung – hier ist der Link zum Kommunal-O-Mat für Freiburg.

Und wann steht das Ergebnis fest?

Knapp 1750 Wahlhelferinnen und -helfer zählen am Wahlsonntag in Freiburg die Stimmen der Europawahl aus. Hier werden die Ergebnisse für Freiburg gegen 21 Uhr erwartet. Die Auszählung der Gemeinderatswahl beginnt in Freiburg wiederum erst am Montagmorgen (10. Juni) nach der Wahl. Die ersten Ergebnisse werden am Montagnachmittag erwartet, das vorläufige Endergebnis am Dienstagmittag. Die genauen Ergebnisse werden hier auf der Internetseite der Stadt Freiburg veröffentlicht. Natürlich erfahren Sie auch beim Freiburger Wochenbericht wer gewonnen hat.

Ein Gala-Abend am Kaiserstuhl für die Krebsforschung

Charity-Event der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.VGenießen und Gutes tun: Der gesamte Erlös der Veranstaltung mit exklusivem 3-Gänge-Menü kommt den Projekten der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. zugute. Foto: Pixabay

Gemeinsam gegen Krebs: Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie aus Freiburg lädt ein zu einer Charity Night am 13. Juli auf dem Weingut von Gleichenstein in Oberrotweil am Kaiserstuhl. Auf die Unterstützer des Charity-Events wartet ein besonderes 3-Gänge-Menü.

Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. lädt zum 1. Charity Event auf dem Weingut von Gleichenstein am 13. Juli ein. Auf dem Programm stehen Live-Musik, jede Menge Genuss, Netzwerken und viele kleine Überraschungen. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt den Projekten der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. zugute.

Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. wurde 1992 von engagierten Bürgern der Stadt Freiburg gegründet, mit dem Ziel durch Unterstützung hochprofessioneller Forschung und innovativer Behandlungskonzepte Fortschritte bei der Behandlung von Krebskrankheiten und der Lebensqualität von Krebserkrankten zu ermöglichen. Dies wurde u.a. durch die inzwischen mehr als 70 geförderten Projekte der Grundlagenforschung und klinischen Versorgung an der Klinik für Tumorbiologie sowie dem Uniklinikum Freiburg erreicht.

In der zauberhaften Atmosphäre des Weinguts der Familie von Gleichenstein in Oberrotweil, möchte die Fördergesellschaft über aktuelle Initiativen informieren und Gelegenheit geben, sich mit anderen engagierten Persönlichkeiten auszutauschen. Getreu dem Credo: Genießen und Gutes tun. Ein besonderes 3-Gänge-Menü (natürlich auch als vegetarische Variante erhältlich) mit Weinbegleitung und allen weiteren Getränken umrahmt den Abend. Gäste dürfen gespannt sein auf Live-Musik, jede Menge Genuss, Netzwerken in traumhafter Umgebung und viele kleine Überraschungen. Der Charity-Ticketpreis beträgt 120 Euro pro Person.

Info: Der Erlös kommt den Projekten der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. zugute. Die Anmeldung erfolgt online: https://foerderer-krebsforschung.de/charity-event/

Musik liegt in der Luft: „Freiburg stimmt ein“ vom 14. bis 16. Juni und erstes „Vegan Festival“

Freiburg stimmt ein104 Bands aller Genres verwandeln zahlreiche Plätze in der Stadt bei „Freiburg stimmt ein“ wieder in Konzertbühnen. Foto: Freiburg stimmt ein

Beim Mitmach-Festival „Freiburg stimmt ein“ treten vom 14. bis 16. Juni wieder zahlreiche Bands an verschiedenen Orten im Stadtgebiet auf. Weitestgehend von den Teilnehmern in Eigenregie organisiert, hat sich das Event im vergangenen Jahrzehnt zum landesweit größten Mitmachfest entwickelt. In Kooperation damit wird es erstmals ein „Vegan Festival“ geben.

Musik zum Mitmachen, kostenlos und draußen: Bei „Freiburg stimmt ein“ wird es wieder zahlreiche kleine und große Bühnen geben. An neun Orten quer durch die Stadt finden die unterschiedlichsten Konzerte statt. 104 Bands aller Genres sind in diesem Jahr dabei und sorgen wieder für klangvolle Erlebnisse.

„Sound of Smoke“, die „Süssbecker Softrockers“, der „Jazzchor Vocalise“, die „Jazzhaus Big Band“, „Doc Brown“ oder das „Buschorchester“ sind nur einige davon. So treten beispielsweise am 15. Juni (12, 14 und 17 Uhr) Bands auf dem Platz der Alten Synagoge auf. Weitere Infos: www.freiburgstimmtein.de


In Kooperation mit „Freiburg stimmt ein“ findet hier am 15. Juni, 12 bis 22 Uhr auch das erste „Vegan Festival Freiburg“ des Vereins „Vegan Freiburg e.V.“ statt. Auf dem Programm steht eine bunte Gesprächsrunde mit unter anderem Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit und Tour de France-Etappengewinner Simon Geschke (16 Uhr), eine Kochshow der veganen Kochschule Aubergine (15 Uhr) und eine Präsentation zu gesunder, veganer Ernährung (13.15 Uhr).

Außerdem gibt es mehr als 15 vegane Ständen aus der Region. Die Aftershowparty beider Veranstaltungen wird von 22 bis 5 Uhr in den drei Freiburger Clubs Theaterbar, Harmonie Gewölbekeller und Räng Teng Teng gefeiert.

Wohmarktbericht der Region Freiburg: Knapper Mietmarkt, steigende Kaufpreise

Sparkasse Freiburg WohnmarktberichtPräsentation des Wohnmarktberichts: Lars Hopp, Vorstandsmitglied Sparkasse Freiburg-Nördl. Breisgau, Oliver Kamenisch, Geschäftsführer S-Immobilien-GmbH, Dorothea Müller, Leiterin Immobilien der Sparkasse, und Professor Marco Wölfle, Center for Real Estate Studies (v.l.). Foto: Meyer

Der neue Wohnmarktbericht der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist erschienen. Er zeigt, dass der Immobilienmarkt in der Region Freiburg gut aufgestellt ist, eine Entspannung aber weiterhin ausbleibt.

Die große Krise ist ausgeblieben. Der Immobilienmarkt in der Region Freiburg ist robust. Zwar ist der Zinsanstieg zum Stillstand gekommen und das Kaufvolumen nimmt wieder leicht zu. Allerdings ist auf dem Mietmarkt auch weiterhin keine Entspannung in Sicht! So lautet die Essenz des umfangreichen Wohnmarktbericht 2024 für das gesamte Geschäftsgebiet der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

Die Lage im Rückblick:

  • > Nach mehr als einem Jahrzehnt deutlich steigender Kaufpreise konsolidierten die Märkte 2022 und 2023.
  • > Der Freiburger Immobilienmarkt zeigt sich robuster als viele andere Regionen.
  • > Transaktionen nehmen um ein Zehntel ab, aber Preise reduzieren sich nur geringfügig.

Die aktuelle Lage:

  • > Der Zinsanstieg ist zum Stillstand gekommen.
  • > Das Kaufvolumen nimmt wieder leicht zu.
  • > Immobilienpreise steigen vor allem an für Immobilien jüngerer Baujahre, mit guter energetischer Effizienz und in Kernlagen.
  • > Im Vorortbereich bleiben Kaufpreise ebenfalls stabil. Das Angebot hat hier deutlich zugenommen.

Der zukünftige Trend:

  • > Das geringere Bauvolumen und die Pause im Markt für Kaufimmobilien sorgen für noch mehr Knappheit im Mietmarkt. Weitere Mietsteigerungen könnten bevorstehen.
  • > Energie ist deutlich ins Bewusstsein gerückt. Käufer fragen diesbezüglich gezielt nach und sind bei Kaufentscheidungen mit Experten in Kontakt. „Die zweite Miete“ wird somit ein zunehmend wichtiger Kostenfaktor. Weitere staatliche Initiativen in diesem Bereich sind zu erwarten.

Info: Der gesamte Bericht kann online unter www.s-immobilien-freiburg.de/wohnmarktbericht.php angefordert werden.

Mehr als voll belegt: Katzenbaby-Flut im Freiburger Tierheim

Ausgesetzte Kitten in einem KartonDiese drei Kitten wurden nachts in einem Karton vor einem Freiburger Wohnhaus ausgesetzt. Im Tierheim werden die kleinen Racker nun umsorgt. Foto: Tierheim Freiburg

Zahlreiche Jungtiere bringen das Freiburger Tierheim derzeit an seine Grenzen – oft werden die Kitten einfach in einem Karton ausgesetzt. Auch einige Katzen des Animal-Hoarding-Falls warten weiterhin auf ein neues Zuhause. Interview mit dem Tierheimleiter Marco Marsovszky über die aktuelle Lage.

Herr Marsovszky, wie groß ist die Flut an Katzenbabys aktuell?

Marco Marsovszky: So groß, dass das Tierheim wieder mehr als voll ist – alle Räume sind belegt. Wir haben aktuell fünf Würfe mit insgesamt 22 Kitten im Tierheim. Einer davon hat auch noch massiv Katzenschnupfen bekommen. Das ist dann immer sehr kritisch bei den Kleinen, die brauchen viel Versorgung. Dann müssen wir sie auch separat unterbringen, bis sie alt genug sind, um mit den älteren in einen größeren Raum zu können. Wir vermitteln sie wenn sie etwa zwölf Wochen alt sind, also so in drei bis vier Wochen.

Werden viele oft einfach ausgesetzt?

Marsovszky: Leider ja. Das kommt am Häufigsten vor, wenn jemand die Tiere loswerden will. Er stellt sie einfach in einem Karton irgendwo ab und fährt davon. So wurden kürzlich drei Katzenbabys nachts in einem Schuhkarton vor einem Wohnhaus ausgesetzt. Manchmal werden sie aber zusammen mit der Mutter gefunden. Beispielsweise hat sich vor Kurzem in der Paula-Fürst-Schule eine Mamakatze mit ihren fünf Kitten auf dem Schulgelände eingenistet.

Manche der Kitten müssen sogar mit der Flasche aufgezogen werden – sie werden dann von einer ehrenamtlichen Helferin aufgepäppelt. Foto: Tierheim Freiburg

Inwiefern sind die Kleinen eine Herausforderung?

Marsovszky: Sie brauchen natürlich Platz, auch die Kosten sind ein großes Thema – vom Futter bis hin zum Tierarzt. Wenn sie krank werden, wird das schnell lebensgefährlich, da muss sofort gehandelt werden. Das ist viel Verantwortung. Aktuell müssen bei zwei Würfen auch noch Babys von Hand aufgezogen werden, das können unsere Mitarbeiter, die bereits am Anschlag sind nicht leisten. Zum Glück haben wir da unsere ehrenamtliche Helferin Sabine Bohn, die die Kleinen aufpäppelt.

Ende vergangenen Jahres brachte ein Animal-Hoarding-Fall das Tierheim an seine Grenzen, wie sieht die Lage aktuell aus?

Marsovszky: Durch den Animal-Hoarding-Fall war es extrem, da hatten wir zeitweise insgesamt über 120 Katzen. Nun sind es wieder weniger, aber im Gegensatz zu den letzten Jahren gibt es keine ruhigere Phase mehr, in der man wieder freie Plätze hat, sondern wir sind immer komplett voll. Wir sind insgesamt aktuell bei 71 Katzen, obwohl wir eigentlich nur Kapazitäten für etwa 50 haben. Von den Tieren des Animal-Hoarding-Falls haben wir ein paar vermitteln können, aktuell sind noch 27 von mehr als 40 Tieren bei uns, die man in größeren Gruppen in unseren Katzenräumen aufgeteilt halten kann. Bei den Kitten braucht jeder Wurf seinen eigenen Raum mit Rückzugsmöglichkeiten. Da bleibt immer die Sorge, dass uns der Platz ausgeht und wir nicht mehr wissen, wo wir die nächste Fundkatze unterbringen.

„Da bleibt immer die Sorge, dass wir nicht mehr wissen, wo wir die nächste Fundkatze unterbringen“, sagt Tierheim-Leiter Marco Marsovszky. Foto: Franziska Reichenbach-Busch

Wie kann man das Tierheim unterstützen?

Marsovszky: Wir freuen uns immer über Spenden, beispielsweise über Futter für die Kitten. Am Besten ist es, auf unserer Homepage www.tierschutzverein-freiburg.de unter „Helfen“ vorbeizuschauen, was wir gerade dringend benötigen. Am meisten helfen uns auf Dauer aber Patenschaften oder eine Mitgliedschaft im Tierschutzverein Freiburg.

Wetterexperte: „Die Bedeutung von Extremniederschlägen nimmt zu.“

Der Frühling in Freiburg war zu nass. Auch in Zukunft könnte es in Freiburg also Hochwasserfälle geben, wie hier 2018.

Der Juni ist angebrochen, doch auf das Sommerwetter wartet man in Freiburg vergeblich. Stattdessen mussten die Freiburger diesen Frühling vor allem zu Gummistiefeln und Regenschirm greifen. Andreas Matzarakis ist Professor für Umweltmeteorologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Im Gespräch berichtet er davon, ob der Schein trügt, und ab wann wir uns auf den Sommer freuen können.

Wenn ich dieses Jahr an den Frühling denke, denke ich vor allem an Regenwetter.
Was sagen die Fakten?

Matzarakis: Gerade die letzten Tage war unser Frühling besonders nass – die Wochen zuvor war es eher normal. Im Bezug auf die Kenndaten verzeichnete die Wetterstation in Freiburg für den Zeitraum von Anfang März bis Ende Mai eine Sonnenscheindauer von 412,4 Stunden. Zum Vergleich: Von 1991 bis 2020 waren es im Schnitt 534,1 Sonnenstunden in dem Zeitraum.

Dieses Jahr sind rund 40 Prozent mehr Regen gefallen, als in der Vergleichsperiode: 315,2 mm Niederschlag hatten wir diesen Frühling, den höchsten Wert mit 41,1 mm hatten wir am 16. Mai. Gleichzeitig war der Frühling besonders heiß: Am 6. April hatten wir mit 29,8 Grad Celsius den frühesten heißen Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Andreas Matzarakis

Wird unser Wetter wirklich immer extremer?

Matzarakis: Wir haben derzeit eine Klimaveränderung. Diese wird oft auch als Klimaerwärmung abgestempelt. Für die Lufttemperatur erwarten wir bis Ende des Jahrhunderts eine Zunahme von drei bis vier Grad im Vergleich zur Klimanormalperiode.

Fakt ist aber auch, dass die Variabilität des Wetters größer wird: Im Winter haben wir mehr Niederschlag, im Sommer weniger, aber die Bedeutung von Extremniederschlägen nimmt zu. Der Niederschlag wird anders fallen und auch im Sommer werden wir mehr Trocken- und Hitzeperioden und mehr Starkniederschläge haben.

Große Teile Süddeutschlands sind derzeit überschwemmt. Könnte das auch in Freiburg passieren?

Matzarakis: Das, was gerade in Süddeutschland passiert, ist auch in Freiburg möglich. Wenn Niederschlagsmassen aus dem Osten kommen, stoßen sie vor Freiburg auf Hindernisse und regnen ab – aus dem Westen kommend trifft es uns.

Wir müssen auch schauen welche Wettersituation wir gerade haben. Dieses Jahr hatten wir kaum Temperaturen über 30 Grad: Wir hatten noch keine Hitze und keine Waldbrände. Aber das Wetter ändert sich immer schneller und solche Situationen hatten wir auch schon 2021 im Ahrtal. Extremniederschläge gehen eher lokal ab, Hitze und Trockenheit hingegen betreffen dann oft ganz Deutschland oder gar ganz Europa.

Ab wann können wir uns denn in Freiburg auf den Sommer freuen?

Matzarakis: In den nächsten Tagen wird es kein Sommerwetter geben: Bis Anfang nächster Woche sieht es nicht nach Sommer aus. Das kann sich aber schnell ändern. Momentan ist der Boden jedoch feucht. Wenn dann Hitze kommt, ist es eine feuchte Hitze und die mögen die Menschen nicht.

Das hatten wir letztes Jahr im August schon: Da hatten wir nur 29 Grad, und trotzdem habe ich Hitzewarnungen herausgeben müssen. Die Überraschungen werden in Zukunft größer – und sie sind nicht positiver Natur.

Freiburgs beliebtes Entenrennen findet wieder statt

Das 13. Freiburger Entenrennen für den guten Zweck findet statt: An der Brauerei Ganter werden am 23. Juni wieder tausende Enten zu Wasser gelassen.

Am 23. Juni heißt es wieder „Start frei!“ für das 13. Freiburger Entenrennen. Rund 10.000 Gummienten werden auf der Dreisam ins Rennen gehen, um Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.

Auch dieses Jahr findet in Freiburg wieder das Entenrennen auf der Dreisam statt. Wie gewohnt starten die Entenrennen an der Brauerei Ganter – Ziel ist am Kaffee Extrablatt. Der gesamte Erlös des Rennens kommt in diesem Jahr den Klinik- Clowns der Universitätsklinik Freiburg zugute.

Die Klinik-Clowns sind ein Team aus professionellen Clowns, die kranken Kindern in Krankenhäusern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ein bis zwei Mal pro Woche finden die Besuche statt. Kinder haben zu ihnen eine ganz besondere Beziehung und erzählen ihnen vieles, was sie Ärzten und Pflegern nicht erzählen. Mit Humor und Herzlichkeit tragen sie dazu bei, den Heilungsprozess zu unterstützen und den Alltag der Patienten aufzuhellen.

„Wir freuen uns, mit dem Entenrennen nicht nur Spaß und Spannung zu bieten, sondern auch eine so wertvolle Initiative wie die Klinik- Clowns zu unterstützen“, so eine Pressemitteilung des Veranstalters Round Table 25 Freiburg.

Jeder kann Teil dieses besonderen Ereignisses sein und sich ab 2,50 Euro ein Entenlos sichern. Mit jedem Los steigen die Chancen auf einen der attraktiven Preise und gleichzeitig die Möglichkeit, Gutes zu tun. Entlang der Rennstrecke gibt es viele Möglichkeiten, die Enten anzufeuern. Am Ende der Rennstrecke werden alle Enten eingesammelt und die Gewinnerenten werden entsprechend ihrer Reihenfolge ermittelt.

Das Event wird von Round Table 25 Freiburg organisiert. Round Table ist eine internationale Vereinigung junger Männer, die sich für soziale Projekte engagiert. Ziel der Organisation ist es, durch kreative Ideen einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Lose gibt es auf der Webseite von Round Table: www.rt25.round-table.de

Sperrung: Bauarbeiten zwischen Mettweg und Adolf-Keller-Weg

Am Montag, 10. Juni, beginnt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) mit Bauarbeiten im Einmündungsbereich Mettweg/Adolf-Keller-Weg/Hüttweg. Während der Arbeiten in St. Georgen gibt es für rund fünf Wochen Einschränkungen.

Ziel des Umbaus ist die Barrierefreiheit. Hierfür werden Straßenränder und Bordsteine abgesenkt und die Markierung angepasst sowie Blindenleitsysteme installiert.

Die Durchfahrt durch den Mettweg ist in den ersten vier Wochen möglich. Im Einmündungsbereich ist der Hüttweg einseitig gesperrt – dort ist die Durchfahrt nur für den Rad- und Fußverkehr möglich.

Im Anschluss stehen Asphaltarbeiten im Mettweg und im Adolf-Keller-Weg an, die rund eine Woche dauern. Währenddessen sind beide Straßen in Teilen voll gesperrt. Im Mettweg wird die Zufahrt beidseitig nur bis zum Baufeld möglich sein und endet dort als Sackgasse. Der Imberyweg ist komplett anfahrbar, der Adolf-KellerWeg nur über den Mettackerweg.

Eine Umleitung wird ausgeschildert. Die Zufahrt zu den Grundstücken bleibt weitestgehend möglich. Wenn es in der Bauzeit zu Einschränkungen kommt, informiert das GuT betroffene Anwohner separat. Die Arbeiten sind voraussichtlich Mitte Juli abgeschlossen.

Gelenkbus verliert die Kontrolle

Gegen 8.25 Uhr fuhr ein Gelenkbus von der Breisacher Straße kommend am Freitag, 31. Mai nach rechts in den Haltestellenbereich Paduallee ein und kam dabei aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Bus fuhr über den Gehweg und prallte gegen einen Zaun, einen Stromkasten und einen geparkten Pkw. Eine Tram musste dadurch eine Vollbremsung einleiten, wobei zwei Fahrgäste verletzt wurden. Der Fahrer des Busses wurde ebenfalls leicht verletzt und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe.