Mit seinem ersten Trainingslager als Chef war Julian Schuster (hier links neben Christian Günter, Mitte und Vincenzo Grifo) zufrieden. Foto: Achim Keller
Der SC Freiburg hat Schruns hinter sich gelassen und befindet sich auf dem Endspurt Richtung Bundesligastart. Siege in den beiden Testspielen gegen Altach und Fürth gab es im Trainingslager zwar keine zu bejubeln. Doch Freiburgs Neu-Coach Julian Schuster konnte am Ende ein positives Fazit ziehen.
Neun Tage Schwitzen in Schruns und zwei Unentschieden gegen Altach (1:1) und Fürth (2:2). So lautet die Bilanz in Zahlen des jährlichen SC-Trainingslagers in Vorarlberg. Natürlich hätte man gerne einen Sieg gefeiert, so der neue SC-Chefcoach Julian Schuster nach der Partie gegen Zweitligist Fürth. „Gerade in den ersten 60 Minuten haben sich die Jungs nicht für eine ordentliche Leistung belohnt. Aber die Chancen waren da und wurden auch gut rausgespielt. Das Team ist in diesen Tagen in Schruns an die Kante gegangen, dafür ein großes Kompliment an jeden Einzelnen“, so Schuster, der ein positives Fazit des Trainingslagers zog.
Allen voran hatten die SC-Verantwortlichen kaum Verletzte zu beklagen. Lediglich Nicolas Höfler fiel mit Sehnenproblemen aus, dazu fehlte weiterhin der langzeitverletzte Daniel-Kofi Kyereh. Matthias Ginter befand sich nach seiner Achillessehnen-OP im Aufbautraining. „Erfreulich war, dass so viele Spieler auf dem Platz gestanden sind. So konnten wir in den einzelnen Einheiten lange und intensiv arbeiten“, sagte Schuster.
Auch die Neuzugänge hätten sich bereits gut ins Team integriert. „Gerade bei Patrick Osterhage und Eren Dinkci hat man gemerkt, dass sie sich öffnen und sowohl auf dem Platz als auch außerhalb des Platzes wissen, was wir verlangen.“ Positive Akzente konnten in Schruns auch Nachwuchsspieler wie Bruno Ogbus und Johan Manzambi setzen.
Was auch dem neuen Trainer auffällt, ist der neu angeheizte Konkurrenzkampf seit dem Wechsel auf der Cheftrainerposition von Streich zu Schuster. „Alles ist ein Stück weit auf null gestellt, und die Jungs wollen und sollen sich zeigen“, so der SC-Coach.
Was läuft zwischen Marseille und Sildillia?
Seit dieser Woche sind auch die drei EM-Fahrer Philipp Lienhart, Michael Gregoritsch und Roland Sallai wieder an Bord. Am Dienstag stieg das Trio wieder ins Mannschaftstraining ein, genauso wie Berkay Yilmaz, der am Donnerstag noch für die U19 der Türkei WM-Playoffs gespielt hat. „Der würde schon nochmal frei bekommen, das will er aber gar nicht“, sagt Schuster. Kilian Sildillia, nach dem Medienberichten zufolge Olympique Marseille die Fühler ausgestreckt haben soll, steht derweil noch mit Frankreich bei Olympia auf dem Platz.
Frankreich ist auch das Stichwort für das nächste Testspiel: Am Samstag, 15.30 Uhr trifft der SC in Colmar auf den französischen Ligue1-Vertreter Racing Straßburg.
FTC-Vorstand Burkhard Poschadel (links) und Clubmanagerin Eva Birkle-Belbl (rechts) gratulierten den Siegern des Head Cups. Foto: FTC
Am Wochenende fand beim Freiburger Tennis-Club der 21. Head-Cup für die Altersklassen U10 bis U16 statt. Es ist eines der bedeutendsten Jugendturniere in ganz Baden. Über 300 Teilnehmer gingen an Start, darunter auch beim 3. Mini Head-Cup und der 2. Head-Cup Aktive. Erfreuliche Neuigkeiten gibt es auch von FTC-Kapitänin Dorothea Saar, die in Worms einen Deutschen Meistertitel einsackte.
Beim Freiburger Tennis-Club (FTC) sind am Wochenende der 21. Head-Cup für die Alterklassen U10 bis U16, der 3. Mini Head-Cup und der 2. Head-Cup Aktive erfolgreich verlaufen. „Es war ein Turnierfestival mit über 300 Teilnehmern aus ganz Deutschland“, schwärmt Clubmanagerin Eva Birkle-Belbl. Gespielt worden sei das Turnier auch auf der Uni-Tennisanlage und aufgrund der Regenfälle auch auf der Anlage des SC Freiburg.
Der Head-Cup beim Freiburger Tennis-Club war wieder ein voller Erfolg, trotz sommerlicher Wetterkapriolen. Foto: FTC
Souveräne Siegerin der weiblichen U16 war Irma Chukhlich, die aus der Ukraine geflüchtet war und sich dem FTC ganz neu angeschlossen hat. Sieger der männlichen U16 wurde Rafael Rudel (TC BW Villingen), seit Jahren Stammgast beim Freiburger Head-Cup. Im Aktivenbereich waren Benjamin Fock (TC Markwasen Reutlingen) und Katharina Spieth (TC Bernhausen) die glücklichen Gewinner.
Dorothea Saar wird Deutscher Meister bei den Damen 30
Eine erfreuliche Nachricht aus FTC-Sicht gab es auch von der Deutschen Tennis-Meisterschaft der Alterklasse 30 in Worms: Hier setzte sich die langjährige FTC-Mannschaftsführerin Dorothea Saar im Finale mit 6:4, 6:2 gegen Mareike Köhler (Wanne-Eickel) durch und ist damit neue Deutsche Meisterin.
Nina Benz vom Kirchzartener Lexware Team (hier beim Bundesligarennen in Heubach). Foto: Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion
Die in Freiburg lebende Lexware-Mountainbikerin Nina Benz fuhr im olympischen Cross-Country-Rennen für Deutschland auf den 16. Platz. Tatkräftig unterstützt bei ihrem Olympia-Debüt wurde Benz von ihrer Familie und Freunden.
Als Nina Benz, die in Freiburg lebt, am vergangenen Montag mit dem Zug auf dem Weg nach Paris war, wurde ihr alsbald klar, in welch besonderer Mission sie unterwegs ist: „Ich hatte die Olympia-Klamotten an und wurde im Zug öfters von Leuten angesprochen, welche Sportart ich betreibe und wann mein Wettkampf ist“, erzählt die Mountainbikerin des Kirchzartener Lexware Teams. Auf der Fahrt traf sie eine Kollegin aus gemeinsamen Bundeswehr-Grundausbildungstagen wieder, die mit den Handballerinnen in Sachen Olympia reiste. „Das war cool, ein ganz besonderer Moment. Ich hielt inne und realisierte, dass ich auf dem Weg zu den Olympischen Spielen bin“.
Die Aufregung, die das Großereignis mit sich bringt, nahm sie dann am Rennsonntag mit auf den 4,34 Kilometer langen olympischen Cross-Country-Kurs auf dem Élancourt Hill westlich von Paris. „Vor dem Start war ich schon etwas nervös. Meine Nerven haben geflackert“, berichtet Nina, „aber ich denke, das ist normal bei der ersten Olympia-Teilnahme“. Den Start erwischte sie nicht gut, „den habe ich verschnarcht“, sie fand sich im hinteren Drittel des Feldes wieder. Hinzu kam ein „Schleicher“. „Den habe ich mir gleich auf der ersten Abfahrt eingefangen, der Reifen verlor langsam Luft, das Gefühl in den Kurven war deshalb sehr schwammig.“
In der zweiten Runde von sieben entschloss sie sich, die Tech-Zone anzusteuern und das Laufrad zu wechseln. „Von da an hatte ich einen guten Drive und konnte noch nach vorne fahren“, sagt Nina über das Rennen vor 15.000 Zuschauern. Mit bekanntem Happy-End. „Rang 16 bei meiner ersten Olympia-Teilnahme, dem ist nichts hinzuzufügen“, findet Nina, „meine Freunde waren da, meine Familie, einfach cool“.
Das After-Race-Programm sah einen Besuch des Eiffelturms vor, ein Abendessen und ein Bar-Besuch, wo Nina mit ihren Freunden und der Familie auf Olympia anstoßen wollte. „Die erste Olympiateilnahme vor der Kulisse in Élancourt war einfach ein Traum. Ich habe es sehr genossen“, sagt Nina. Sie wird noch lange von den Einmaligkeit des Moments zehren.
Liegt Kilian Sildillia ein Angebot aus seiner französichen Heimat vor? Foto: Detlef Berger
Olympia-Teilnehmer Kilian Sildillia vom SC Freiburg soll laut einem Medienbericht das Interesse von Olympique Marseille geweckt haben. Der französische Erstligist soll demnach bereits ein Angebot für den 22-Jährigen abgegeben haben.
Laut einem Bericht der Zeitung „Le Parisien“ hat Olympique Marseille seine Fühler nach dem Rechtsverteidiger ausgestreckt. Die Franzosen, die seit diesem Sommer von Roberto de Zerbi trainiert werden, sollen laut der Zeitung ein erstes Angebot für Sildillia beim SC hinterlegt haben. Der französische Juniorennationalspieler soll demnach offen sein für einen Wechsel in die französische Ligue 1. Laut dem Transferexperten Fabrizio Romano arbeiten Sildillias Berater im Hintergrund an einem Wechsel des Franzosen.
🔵⚪️ Kiliann Sildillia has now told his coach of his desire and determination to sign for Olympique Marseille.
His agents are working go resolve the situation as Sildillia does not want to be disrupted for the Olympic Games.
Laut dem Portal Transfermarkt liegt Sildillias Marktwert derzeit bei 15 Millionen Euro. Sildillia war 2020 ablösefrei nach Freiburg gewechselt und soll noch einen Vertrag bis 2026 besitzen. Beim SC agierte der U23-Nationalspieler vornehmlich auf der rechten Seite der Viererabwehrkette, kam aber auch bereits als Innenverteidiger zum Einsatz. Beim SC liefert er sich mit Lukas Kübler einen Zweikampf um den Platz in der Startelf.
Flugzeuge am Boden: Das Terminal am Euroairport wurde evakuiert und ist gespeerrt. Symbolfoto: Pixabay
Am Euroairport Basel Mulhose Freiburg gab es am Freitagmorgen eine Bombendrohnung. Fluggäste mussten evakuiert werden. Inzwischen ist das Terminal wieder geöffnet.
Nach einer Bombendrohung ist der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg wieder geöffnet und der Flugbetrieb wird nach und nach wieder hochgefahren. Das gab der Flughafen inzwischen bekannt. Passagiere sind gebeten, sich für Informationen zu ihrem Flug an ihre Fluggesellschaft zu wenden.
Am Freitag um 10:54 Uhr hatte der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg eine Meldung abgesetzt: So war das Terminal aus Sicherheitsgründen evakuiert und gesperrt worden. Grund für die Schließung des Terminals soll eine Bombendrohung gewesen sein, wie ein Flughafensprecher bestätigte. Der Flugbetrieb war vorübergehend eingestellt.
Ein Flugzeug mit defektem Fahrwerk landete sicher auf dem Flugplatz Freiburg. Foto: Feuerwehr Freiburg
Großeinsatz für die Feuerwehr auf dem Flugplatz in Freiburg: Auslöser war ein Kleinflugzeug, das am Himmel kreiste und dessen Fahrwerk nicht komplett ausfuhr. Dem Pilot gelang es schließlich, das Flugzeug sicher auf der Grasbahn zu landen.
Am Donnerstagabend um 20:44 Uhr setzte der Tower des Freiburger Flugplatzes einen Notruf an die Integrierte Leitstelle in Freiburg ab. Grund dafür war ein über Freiburg kreisendes Flugzeug, das sein Fahrwerk nur noch zur Hälfte ausfahren konnte.
Die Freiburger Leistelle alarmierte daraufhin ein Großaufgebot an Einsatzkräften und machte sich auf zum Flugplatz im Freiburg Westen. Im Einsatz waren neben dem Einsatzleitwagen unter anderem der Direktionsdienst der Berufsfeuerwehr sowie die Abteilungen 03 und 04 der Freiwilligen Feuerwehr, die für das Spezialgebiet Flugzeugbrandbekämpfung ausgebildet sind. Diese besetzten zusammen mit Personal des Towers das Flugfeldlöschfahrzeug des Flugplatzes. Auch die Polizei sowie ein Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug wurden alarmiert.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort im Einsatz. Foto: Feuerwehr Freiburg
Vor Ort mussten die Einsatzkräfte zunächst die sogenannte „Sicherheitslandung“ des Flugzeuges abwarten. Laut Angaben der Feuerwehr Freiburg sei es dem Piloten gelungen, das Flugzeug „gekonnt“ mit einer leichten Seitendrehung auf dem Gras zu landen, so dass am Ende weder eine Brandbekämpfung noch eine Hilfeleistung nötig waren. Die beiden Insassen des Flugzeuges wurden vom Rettungsdienst vor Ort untersucht. Die Feuerwehr sicherte das Flugzeug und übergab die Einsatzstelle an den Betreiber des Flugplatzes.
Unser beliebtes LIFESTYLE-Quiz ist wieder gestartet. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise im Gesamtwert von über 4.000 Euro. Dafür müssen Sie nur sechs Fragen beantworten und uns das Lösungswort zusenden.
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Wenn Sie teilnehmen, haben Sie unter anderem die Chance auf ein Wochenende mit dem Mercedes-Benz EQE SUV (nach Verfügbarkeit, Modell kann abweichen) vom Mercedes-Benz Zentrum Freiburg Kestenholz GmbH, verbunden mit einer Übernachtung für vier Personen in einem 4-Sterne-Europa-Park-Hotel inklusive Frühstück und Park-Eintritt an beiden Tagen im Wert von mehr als 1500 Euro. Desweiteren verlosen wir eine Wohnungseinrichtung von XXXLutz im Wert von 1.000 Euro. In Kooperation mit Radwelt Hild verlosen wir ein Bulls Copperhead 1. Angesagte Mode verspricht ein Gutschein von Breuninger im Wert von 500 Euro. Und Grillfans freuen sich auf den Kingstone KMS Gasgrill „BEAST ZONE“ von Bauhaus Freiburg im Wert von 499 Euro.
Einsendeschluss ist Donnerstag, 12. September 2024. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Gewinne sind nicht übertragbar. Die Teilnahme ist nur einmal möglich. Teilnahme ab 18 Jahren. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Freiburger Wochenberichts und der Kooperationspartners des Gewinnspiels. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg.
Nichts geht mehr auf der B31 am Donnerstagmorgen in Freiburg: Die Baustelle an der Kaiserbrücke sorgt für einen Verkehrskollaps. Foto: Sven Meyer
Nichts geht mehr auf der B31: Im Freiburger Berufsverkehr quält sich am Donnerstagmorgen eine Blechlawine stadteinwärts. Grund dafür ist eine kurzfristige Änderung entlang der VAG-Baustelle an der Kaiserbrücke. Hier ist die B31 anders als geplant auf Höhe der Brücke in Fahrtrichtung Westen aktuell nur einspurig befahrbar.
Bei den Verkehrsteilnehmern auf der B31 ist zurzeit viel Geduld gefragt. Von Donnerstag bis einschließlich Dienstag ist die B31 in Fahrtrichtung Westen auf Höhe der Kaiserbrücke nur einspurig befahrbar. Das hat Folgen. Am Donnerstagmorgen kommt es auf der B31 zum Verkehrskollaps. Auch vor den Tunnelröhren auf Höhe Kirchzarten staut sich der Verkehr.
Aktuell erneuert die Freiburver Verkehrs AG noch bis zum 4. August die Gleise auf der Kaiserbrücke. Ursprünglich sollten in jedem Bauabschnitt zwei Spuren frei bleiben. Die Arbeiten seien bereits zur Hälfte abgeschlossen. Jedoch benötige der Einbau der Gleistragplatten mehr Platz als angenommen, so die Stadt Freiburg in einer Pressemitteilung von Mittwochnachmittag.
Verkehrskollaps am Donnerstag auf der B31. Foto: Sven Meyer
Im Vorfeld gab es stichprobenartig Bodenuntersuchungen. Nun habe man festgestellt, dass der Untergrund anders beschaffen ist als gedacht. Deshalb müsse mehr Boden ausgetauscht werden. Nur so könne eine stabile Tragschicht hergestellt werden. Für die notwendigen Arbeiten muss eine Fahrspur vorübergehend gesperrt werden.
Die VAG arbeitet mit Hochdruck am Baufortschritt. Bis Mittwoch, 31. Juli sollen dann wieder zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen.
Große Vorfreude auf Olympia bei Nina Benz (hier beim Bundesligasieg in Heubach). Foto: Küstenbrück / EGO-Promotion
Am Freitag werden in Paris die Olympischen Spiele feierlich eröffnet. Unter den 10.500 Athleten, die in diesem Jahr teilnehmen, finden sich auch mehrere Namen aus Freiburg und der Region. Wir stellen sie vor.
Paris, die Stadt der Spiele – und Freiburg mittendrin: Wenn vom 26. Juli bis 11. August Athleten aus 206 Ländern in 32 Sportarten ihren Traum vom olympischen Edelmetall verwirklichen wollen, ist auch unsere Region vor Ort sportlich vertreten. Wir stellen die lokalen Teilnehmer vor, die zu den 470 Athleten des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOBS) gehören.
Mountainbiken
Nina Benz, die aus Laichingen stammt und in Freiburg wohnt, verspricht, im olympischen Mountainbikerennen am kommenden Sonntag, 28. Juli (14.10 Uhr) „100 Prozent aus mir herauszuholen“. Dass es für die 25-Jährige vom Dreisamtäler Lexware Mountainbike Team mit der Olympianominierung überhaupt geklappt hat, war nach den vergangenen beiden Jahren nicht unbedingt zu erwarten. 2022 fiel sie wochenlang wegen einer Fraktur im Sprunggelenk und aufgrund einer Coronainfektion aus: „Die Auswirkungen habe ich noch lange gespürt.“ Auch 2023 fehlte ihr die Tuchfühlung zur internationalen Spitze, obwohl sie alle Bundesliga-Gesamtwertungen gewann. In Olympiajahr allerdings lief es dafür umso besser, wohl auch „weil das Training im vergangenen Winter perfekt lief“, so Benz. 2024 gewann sie alle Bundesligarennen, holte Bronze im Schlammrennen der Europameisterschaft in Rumänien und wurde Zehnte beim Weltcup in Nove Mesto. Über ihr Olympia-Ticket sagt Lexware-Teamchef Daniel Berhe: „Sie hat sich das echt hart erarbeitet. Sie hat sich von den vielen Rückschlägen nicht kleinkriegen lassen.“ Und Benz ist überglücklich: „Das ist mega, dass ich dabei bin. Ich bin bereit, alles zu geben“.
Ebenfalls in olympischen Cross Country Rennen dabei ist der Münstertäler Julian Schelb, der viele Jahre für das Lexware Team fuhr.
Ringen
Der Olympiastützpunkt Freiburg, an dem auch die Ringer trainieren, darf mit Luisa Niemesch, Sandra Paruszewski und der Ortenauerin Annika Wendle gleich drei Athletinnen an die Seine entsenden. Für Sandra Paruszewski erfüllt sich damit „ein Lebenstraum“, wie sie gegenüber der Badische Zeitung erzählt hat. Die 30-Jährige, die mit Stefan Moosman, dem früheren Trainer der RKG Freiburg verheiratet ist, hatte sich Anfang April in Baku für ihre erste Olympia-Teilnahme qualifiziert. Das olympische Freistilringen der Frauen in Paruszewskis Klasse bis 57 Kilogramm findet am 8. und 9. August in der Arena Champs-de-Mars statt.
Sandra Paruszewski hat ihr Ticket für die Olympischen Spielen sicher. Foto: Seeger
Außerdem in Paris dabei
Komplettiert wird das „Team Südbaden“ vom Tennisprofi Dominik Köpfer aus Furtwagen, der in Paris im Einzel und im Doppel aufschlagen wird und von der Münstertäler Fußballerin Klara Bühl. Die 23-jährige, frühere Fußballerin des SC Freiburg (jetzt Bayern München) wird mit der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen mit Bundestrainer Horst Hrubesch in Paris um die Medaillen spielen.
In der Sommervorbereitung trifft der SC Freiburg unter anderem auf Racing Straßburg und den AC Florenz. Foto: Joers
Am 24. August startet der SC Freiburg wieder in die Fußball-Bundesliga. Welche Testspiele bis dahin noch anstehen zeigt unsere Übersicht.
Den ersten Härtetest hat der SC Freiburg unter seinem neuen Trainer Julian Schuster bereits hinter sich. Im Trainingslager in Schruns gab es ein 1:1 (0:0) gegen den österreichischen Erstligisten SCR Altach. Die Freiburger Führung in Österreich gegen die Österreicher erzielte – wie sollte es anders sein – ein Österreicher: Junior Adamu traf zum 1:0 nach einer zielgenauen Flanke von Kapitän Christian Günter (83. Minute). Luca Kronberger (85.) markierte den 1:1-Endstand.
Weiter geht es mit den Testspielen noch in dieser Woche: Zum Abschluss des Trainingslagers trifft der SC am Freitag, 26. Juli auf die Spvgg. Greuther Fürth. Anpfiff in Schruns gegen den Zweitligisten um deren Trainer Alexander Zorniger ist um 14 Uhr. Mit Luca Itter und Maximilian Dietz stehen gleich zwei Ex-Freiburger im Fürther Kader.
Der dritte Test der Vorbereitung steht am Samstag, 3. August auf dem Programm: Gegner ist Racing Straßburg, der Vorjahres-13. der ersten, französischen Liga. Anpfiff ist um 15:30 Uhr im Colmar Stadium in Frankreich.
Der Testspiel-Abschluss ist zugleich der Höhepunkt der Sommervorbereitung: Im Rahmen der Saisoneröffnung am Samstag, 10. August empfängt der SC den AC Florenz im Europa-Park-Stadion (15:30 Uhr). Das Spiel gegen den letztjährigen Finalisten der Europa Conference League und Achten der Serie A steht ganz im Zeichen des 120-jährigen Vereinsjubiläum des SC. Ein Wiedersehen wird es dann mit Lucas Beltrán, Angreifer bei der Fiorentina geben – im Sommer 2023 hatte der SC Freiburg vergeblich versucht eine Einigung mit River Plate über einen Transfer Beltráns in den Breisgau zu erzielen.
Eine Woche später steht das erste Pflichtspiel der Saison an: In der ersten Runde des DFB-Pokals am Samstag, 17. August (15.30 Uhr) muss der SC bei Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück ran. Im Kader der Osnabrücker steht mit Lars Kehl auch ein Freiburger Eigengewächs, das von 2012 bis 2023 die diversen Jugendmannschaften des SC Freiburg durchlief und für Freiburg sein Profidebüt gab.
In der Fußball-Bundesliga wird es das erste Mal eine Woche später am Samstag, 24. August um 15:30 Uhr ernst: Zum Auftakt empfängt der SC Freiburg den VfB Stuttgart für das Baden-Württemberg-Derby im Europa-Park Stadion.