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2.400 Mountainbiker fiebern dem Ultra Bike Marathon in Kirchzarten entgegen

Britta Schreiber und Sebastian Eckmann vom Ultra Bike in KirchzartenGeschäftsführerin Britta Schreiber und Renndirektor Sebastian Eckmann: Countdown für den Ultra Bike in Kirchzarten. Foto: Ultra Bike

Vom 12. bis 14. Juli findet rund um das Dreisamtal der Black Forest Ultra Bike Marathon statt. Im Interview mit Matthias Joers spricht Britta Schreiber, Chefin der Ultra-Bike-Organisation, über die Veranstaltung, die Meldezahlen und die Bedeutung des Ehrenamts.

Es sind noch zwei Wochen bis zum Start des Black Forest Ultra Bike Marathon. Wie ist die Stimmung bei Ihnen, bei Sebastian Eckmann und ihrem Team? Sind Sie nervös?

Britta Schreiber: Es überwiegt vor allem das Gefühl, dass man noch wahnsinnig viel zu tun hat. Deshalb denkt man gar nicht so sehr an die Aufregung. Einfach weil es ganz viele Dinge abzustimmen gibt, zum Beispiel mit den ehrenamtlichen Helfern, die ihre Arbeit an der Strecke aufnehmen oder die Endabsprachen mit Rettungsdiensten, Polizei und Bergwacht, die jetzt stattfinden.

Also gar keine Zeit für Vorfreude?

Schreiber: Doch, das schon. Aber es sind eben lange Tage, um die ganzen Kleinigkeiten zu klären. Aber natürlich merken wir alle die Vorfreude. Da spreche ich glaube ich im Namen des gesamten Organisationskomitees. Viele Skiclubs und viele Streckenhelfer sind schon von Anfang an dabei. Es gibt da eine ganz große Verbundenheit mit dem Ultra Bike über die Jahre.

Sie persönlich hatten Ihre Feuertaufe 2023 in Ihrer neuen Funktion als Geschäftsführerin. Lässt Sie die Erfahrung aus dem Vorjahr nun entspannter an die Sache gehen?

Schreiber: Auf jeden Fall. Ich war letztes Jahr echt beeindruckt und fasziniert davon, wieviele kleine Rädchen ineinander greifen, damit am Ende die Veranstaltung so funktioniert, wie man sie kennt. Natürlich war ich nervös. Man kann nicht überall gleichzeitig sein, also muss man sich darauf verlassen, dass die Helfer sich selber organisieren. Wir haben ja zwischen 1.300 bis 1.500 ehrenamtliche Helfer an dem Renntag im Einsatz. Mit der Erfahrung vom letzten Jahr, dass ganz viele total selbstständig arbeiten und machen – das sind ja alles Macher – bin ich definitiv entspannter.

Heißt das im Umkehrschluss, dass so ein Rennwochenende ohne das Ehrenamt undenkbar wäre?

Schreiber: Absolut. Allein wenn man überlegt, dass es in Summe über 200 Kilometer Strecke sind und dazu die Verpflegungsstellen – die am weitesten entfernte in Bernau ist knapp eine Stunde von uns in Kirchzarten entfernt. Da braucht man die Helfer, die vor Ort sind und die die Ortskenntnisse haben. Ohne die ehrenamtlichen Helfer, sowohl in Kirchzarten als auch entlang der Strecken, wäre es überhaupt nicht machbar. Und im Übrigen auch nicht bezahlbar.

Wie sind bislang die Meldezahlen?

Schreiber: Generell waren in den letzten Jahren die Teilnehmerzahlen bei allen Mountainbike-Marathons rückläufig, gerade nach Corona. Wir haben gegenüber 2022 schon letztes Jahr ein deutliches Teilnehmerplus erzielen können. Und dieses Jahr stehen wir aktuell bei knapp 2.220 Teilnehmern auf allen vier Ultra-Bike-Strecken – das ist genauso viel wie im Vergleichszeitrum vor einem Jahr. Hinzu kommen weitere rund 200 Teilnehmer, die für den ULTRA Gravel gemeldet haben, den wir dieses Jahr zum ersten Mal durchführen werden.

Das ist wohl die größte Neuerung. Was hat es damit auf sich? Um Zeitdruck geht es dabei ja nicht.

Schreiber: Genau. Wir hatten schon zweimal eine Gravel-Wertung ins Rennen integriert, 2018 und 2019. Da waren wir aber noch einen Tick zu früh dran. Wenn man sich die Gravelbike-Begeisterung der letzten zwei, drei Jahre anschaut, war klar, dass wir wieder was machen werden. Aber nicht als Rennen und nicht am Sonntag, weil das genehmigungstechnisch und personell eine zu große Herausforderung gewesen wäre. Deshalb machen wir es als Ausfahrt am Samstag. Es wird abwechslungsreich, sowohl was die Landschaft als auch was den Untergrund angeht. Und weil wir diesen Lifestyle des Bike-Fahrens rüberbringen wollen, warten auf die Teilnehmer mehrere Genuss-Hotspots, an denen sie einen Cappuccino oder ein Bier genießen können.

SC Kapitän Christian Günter beim Kaffee-Plausch mit Jogi Löw in der Freiburger Innenstadt

Bei der Degusto Restobar in der Humboldtstraße ließen sich SC-Kapitän Christian Günter (M.), sein Berater Dirk Pietroschinsky (l.) und Ex-Bundestrainer Jogi Löw ihren Kaffee schmecken. Günter teilte den Schnappschuss bei Instagram. „Sehr lässig“ oder „Voll badisch“ lauteten die Kommentare der Follower. Bei der Degusto Restobar in der Humboldtstraße ließen sich SC-Kapitän Christian Günter (M.), sein Berater Dirk Pietroschinsky (l.) und Ex-Bundestrainer Jogi Löw ihren Kaffee schmecken. Günter teilte den Schnappschuss bei Instagram. „Sehr lässig“ oder „Voll badisch“ lauteten die Kommentare der Follower. Foto: www.instagram.com/cg30

Die kenne ich doch, hat sich der eine oder andere Fußball-Fan bestimmt beim Vorbeigehen gedacht. Ganz entspannt plaudern SC-Kapitän Christian Günter und Ex-Bundestrainer Jogi Löw vor der Degusto Restobar in der Humboldtstraße. Mit dabei ist auch Günters Berater und guter Freund Dirk Pietroschinsky.

Dass Jogi Löw Espresso und Kaffee-Liebhaber ist, wissen wir ja, deshalb durfte der natürlich auch nicht fehlen. Ob die Experten hier über die Fußball-EM philosophiert haben? Gut möglich, wie kürzlich Christian Streich wurde auch der Ex-Bundestrainer schon bei Spielen der deutschen Nationalelf im Stadion gesichtet. Wenn er am Freitag beim Spiel gegen Spanien wieder dabei ist, feuert er unsere Mannschaft hoffentlich ordentlich an!

Ein Ex-Freiburger wird künftig von José Mourinho trainiert

Caglar Söyüncü spielte zwei Jahre beim SC Freiburg.Caglar Söyüncü spielte zwei Jahre beim SC Freiburg. Archivfoto: Seeger

Der türkische Traditionsverein Fenerbahçe Istanbul hat den früheren Freiburger Caglar Söyüncü fest unter Vertrag genommen. Bei den Türken trifft Söyüncü auf einen Star-Trainer.

Von 2016 bis 2018 spielte der türkische Innenverteidiger beim SC Freiburg. Künftig wird der frühere Freiburger Abwehrspieler Caglar Söyüncü vom portugiesischen Starcoach José Mourinho trainiert. Söyüncüs bisheriger Club Atletico Madrid gab am Montag bekannt, dass der 28-Jährige fest zum Traditionsverein Fenerbahçe nach Istanbul wechselt. Dort spielte er seit Januar bereits auf Leihgabe.

Der Sport-Club hatte Söyüncü einst von Altinordu Izmir an die Dreisam gelotst. Für die damalige Rekordablösesumme von rund 21 Millionen Euro wechselte er dann die englische Premier League zu Leicester City. Die laufende Europameisterschaft verpasste der 55-fache türkische Nationalspieler aufgrund einer Oberschenkelverletzung. Dem Vernehmen nach bezahlt Fehnerbace für Söyüncü eine Ablöse in Höhe von 8,5 Millionen Euro – das wäre eine neue Rekordablöse für einen Abwehrspieler bei Fener. Neuer Trainer bei Fehnerbace ist José Mourinho, der den 19-maligen türkischen Fußballmeister zum Sommer übernimmt.

Deutschland gegen Spanien bei der EM: „Es ist nicht mehr das alte Tiki-Taka“

Spanien gegen Deutschland bei der EMSpanien im Rausch: Zusammen mit Deutschland haben sie die meisten Tore aller EM-Teilnehmer erzielt – und den besten Fußball gespielt. Foto: Picture Alliance / Mika Volkmann

Die Vorfreude auf diesen Fußball-Leckerbissen ist gewaltig. Ist Spanien diesmal in der Favoritenrolle gegen Deutschland? Zumindest leicht. Der Wochenbericht hat im Vorfeld mit dem gebürtigen Spanier Pedro Domingo, der in Freiburg als Buchhalter arbeitet, über die Partie gesprochen.

Deutschland gegen Spanien – das wird ein Highlight dieser Europameisterschaft. Wie groß ist die Vorfreude?

Pedro Domingo: Ich freue mich sehr auf diese Begegnung. Wenn man die EM bislang verfolgt hat, kann das eigentlich nur ein sehr gutes Spiel werden.

Alle Welt schwärmt von der spanischen Mannschaft – zurecht?

Der Wahl-Freiburger Pedro Domingo prognostiziert ein Duell auf Augenhöhe. Foto: mey

Domingo: Hätte man mich vor einem Monat gefragt, wer die stärkere Mannschaft hat und wer in diesem Spiel Favorit ist, hätte ich klar Deutschland gesagt. Aber in den ersten vier Spielen dieser Europameisterschaft haben wir den attraktivsten und besten Fußball gespielt. Wir haben also alle Chancen, am Freitag weiterzukommen.

Was begeistert Sie an der spanischen Mannschaft so? Sind sie besser als in den Jahren zuvor?

Domingo: Ja, sie haben sich eindeutig verbessert. Die „Furia Roja“ spielt einen flexiblen, modernen und sehr schnellen Fußball mit Zug zum Tor. Unsere Youngster, speziell Lamine Yamal und Nico Williams, die wohl gefährlichste Flügelzange der Welt, sorgen für mächtig Schwung. Ich denke, die beiden sind die Entdeckung dieser EM. Was diese beiden bislang gezeigt haben, ist sehr beeindruckend. Unsere Nationalmannschaft hat schon lange nicht mehr so dynamisch gespielt, sie wirken frisch, mutig und unerschrocken – als hätten sie nichts zu verlieren. Den psychologischen Vorteil sehe ich auf unserer Seite. Deutschland als Gastgeber steht stärker unter Druck.

Spielt Spanien einen neuen Stil?

Domingo: Ja, es ist nicht mehr das alte Tiki-Taka mit vielen Pässen, aber mangelnder Durchschlagskraft. Das Spiel hat sich weiterentwickelt. Tempo, Passgenauigkeit und die Passschärfe suchen ihresgleichen. Der Gegner kommt da nur schwer an den Ball. Es macht riesigen Spaß, da zuzuschauen.

Wer ist neben den Jungen der Star des Teams?

Domingo: Ganz klar Rodri, der bei Manchester City spielt. Er ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Spiels. Er ist ein außergewöhnlich intelligenter Spieler. Mit seinen Helfern Ruiz und Pedri bildet er so etwas wie den Maschinenraum unserer Mannschaft.

Die spanischen Zeitungen schreiben sehr euphorisch und selbstbewusst, Deutschland müsse Angst haben, da komme ein Problem auf die Mannschaft von Julian Nagelsmann zu. Sind die Erwartungen nicht vielleicht zu groß?

Domingo: Wie gesagt, wir haben bisher begeistert, waren das beste Team und haben wirklich kaum Schwächen gezeigt. Aber in einem Viertelfinale kann natürlich alles passieren. Am Freitag werden sich 90 Minuten lang zwei Teams auf Augenhöhe begegnen. Wenn ich wetten würde, würde ich sogar auf Deutschland setzen. Schließlich hat auch Deutschland brillante Spieler wie Musiala, Wirtz und vor allem Toni Kroos, der für mich sogar noch über Rodri steht. Er kann für Deutschland den Unterschied machen. Und ihr habt Heimvorteil – außer ihr kriegt Nervenflattern. Aber so oder so. Es wird eine knappe Sache und ein epischer Kampf. Freuen wir uns drauf!

Otto Waalkes mit Hollywood-Stern im Europa-Park überrascht

Otto wurde von Familie Mack mit einem Stern auf dem „Walk of Fame" und von Oliver Pocher überraschtOtto wurde von Familie Mack mit einem Stern auf dem „Walk of Fame“ und von Oliver Pocher überrascht. Foto: Europa-Park

Sichtlich gerührt und sogar etwas sprachlos – was wir von ihn ja sonst gar nicht kennen – war Otto Waalkes bei seinem Besuch im Europa-Park. Der Grund: für ihn wurde ein Stern auf dem „Walk of Fame“ vor dem 4D-Kino im Park enthüllt. Überrascht wurde er mit dieser Nachricht von keinem Geringeren als Comedian Oliver Pocher. Auf dem „Walk of Fame“ reiht sich Otto nun in eine Reihe ein mit Stars wie Priscilla Presley, Roger Moore oder Franz Beckenbauer.

Der gebürtige Ostfriese, der als einer der erfolgreichsten Comedians Deutschlands gilt, brachte seine beliebten Ottifanten mit und sorgte zusammen mit den Europa-Park-Maskottchen Ed & Edda für zahlreiche lachende Gesichter. Natürlich stimmte er auf der Bühne auch noch das eine oder andere Liedchen an.

Aber das war noch nicht alles: Der 75-Jährige nahm sich auch noch Zeit für eine Signierstunde. Zahlreiche Fans nutzten die Gelegenheit, um sich ein Autogramm und ein Foto mit Otto zu sichern. „Es war uns eine große Freude und Ehre den Ottifanten-Schöpfer und Comedy-Legende, Otto Waalkes, bei uns im Europa-Park zu begrüßen und zu würdigen. Fast zehn Jahre verbindet uns eine langjährige Partnerschaft und Verbundenheit. Außerdem haben wir die gleiche Mission: Menschen Freude bereiten. Die Reaktionen der Besucher bestätigen das und zeigen, wie beliebt Otto und seine Ottifanten sind. Es war ein fantastischer Tag voller Freude und Lachen“, sagte Park-Inhaber Roland Mack.

Für die Otto-Fans gab’s ein Ständchen und Autogramme. Foto: Europa-Park

Sieben Tage, sieben Termine

Sieben Termine aus Freiburg und der RegionVeranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay

Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.

•• Kunstparkour: Am 6. Juli lädt der Kunstparkour 2024 ein zum Präsentierteller „tun und lassen“. Die jungen kreativen Teilnehmer zeigen von 16 bis 22 Uhr in der Haslacher Straße 43 ihre Projekte, die sie in den letzten Wochen erarbeitet haben und feiern ihr Abschlussfest.

•• BUND-Aktion: Der BUND Freiburg führt wieder Biotoppflege-Einsätze für den Welchentalbach in Ebnet durch. Am 6. Juli werden Ehrenamtliche Problempflanzen entfernen. Helfer sind willkommen. 10.45 Uhr, Treffpunkt Haltestelle Langmatten. Infos und Anmeldung: Birgit Frosch, 07 61/ 2 92 73 92, naturschutz@bund-in-freiburg.de

••Matinee: Himmel, Hölle oder Paradies? Welche Vorstellungen es im Frühmittelalter gab und wie mit Verstorbenen umgegangen wurde, zeigt Archäologin Anita Scheuerle am 7. Juli, 11 bis 13 Uhr anhand von Grabbeigaben in der neuen Schatzkammer des Colombischlössles, Rotteckring 5. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet. www.freiburg.de/museen-tickets.

•• Tanz: Die deutsche Erstaufführung von „L’Onde“ – ein internationales Gastspiel von Nacera Belaza (Frankreich/Algerien) ist am 5. Juli im Theater Freiburg (20 Uhr, Kleines Haus) zu sehen. Dafür ließ sich Nacera Belaza inspirieren von den traditionellen Tänzen und Ritualen Algeriens. theater.freiburg.de.

•• Konzert: Das Per-Tutti-Orchester lädt am 7. Juli, 18 Uhr, zum Sommerkonzert ins Bürgerhaus Zähringen ein. Es erklingt Musik von Gustav Holst, Tschaikowskis Violinkonzert oder die 8. Sinfonie von Antonín Dvorák. Eintritt frei, Spenden erbeten.

•• Ausstellung: Die Ausstellung zum Deutschen Städtebaupreis ist vom 4. bis zum 18. Juli in der Evangelischen Hochschule in der Bugginger Straße zu sehen. Gezeigt werden 15 prämierte Arbeiten – in Freiburg wurden das Klimaanpassungskonzept Hitze und das Projekt Weingarten-West ausgezeichnet.

•• VHS-Führung: Am 9. Juli, 18 bis 20 Uhr, veranstaltet die VHS Freiburg die Exkursion „Von der Nonnengruft ins Paradies“. Die beginnt in den Kellern des ehemaligen Frauenklosters und führt in die „Schneckenvorstadt“ und informiert über das Leben hier in früheren Jahrhunderten. www.vhs-freiburg.de.

Weingenuss auf dem Münsterplatz: am Donnerstag startet das Freiburger Weinfest

Weinfest auf dem Freiburger MünsterplatzWeine, Kulinarisches und Musik gibt es ab Donnerstag wieder auf dem Weinfest. Foto: FWTM/Polkowski

Von Donnerstag, 4. bis Dienstag, 9. Juli steht der Freiburger Münsterplatz sechs Tage im Zeichen des badischen Weins. In elf verschiedenen Bereichen bieten rund 60 regionale Betriebe mehr als 400 Weine und Sekte an. Zudem sorgen 14 Restaurants und Imbissbetriebe für kulinarischen Genuss.

Die Besucher können sich wieder auf eine große Auswahl von Weinen und Sekten sowie kulinarische Spezialitäten aus Südbaden vor der historischen Kulisse des Münsters freuen. Die teilnehmenden Weinbaubetriebe werden sich in elf Bereiche gliedern: die Markgräfler Weingüter und Winzergenossenschaften, der Badische Winzerkeller, die Freiburger Weingüter, die Weingüter Batzenberg/Schönberg, die Kaiserstühler Winzergenossenschaften, die Villa Pinot, die Tuniberger Winzergenossenschaften, die Breisgauer Winzergenossenschaften und Weingüter, das Stiftungsweingut Freiburg, die Alte Wache – Haus der Badischen Weine sowie die Freiburger PIWIs. In jedem Bereich werden darüber hinaus Speisen angeboten. Erweitert wird das kulinarische An-gebot in diesem Jahr durch die Freiburger Betriebe „Küchenschelle“ und „Kollege Knödel“ sowie „Schwarzwaldschön“ aus Staufen.

Eröffnet wird das Freiburger Weinfest am Donnerstag, 4. Juli um 18 Uhr vor dem Historischen Kaufhaus durch Bürgermeister Stefan Breiter und FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme. Es gibt wieder ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit Bands und DJs. Neu in diesem Jahr ist der Studierenden- und Auszubildendentag, am 9. Juli. Auch die Spendenaktion fürs Münster darf nicht fehlen: Mit jedem Weinglas, das auf dem Weinfest zu je 3 Euro verkauft wird, werden 10 Cent an den Münsterbauverein gespendet.

Geöffnet hat das Weinfest am Donnerstag sowie von Sonntag bis Dienstag von 17 bis 24 Uhr und am Freitag sowie am Samstag von 17 bis 1 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Freiburger Münstermarkt findet auch während des Freiburger Weinfestes zu den regulären Zeiten statt. Infos: www.weinfest.freiburg.de

Vielfältiges Programm rund um die Ernährung beim Freiburger AgriKultur Festival

Im vergangenen Jahr lockte das Festival im Eschholzpark rund 7.000 Besucher an.Im vergangenen Jahr lockte das Festival im Eschholzpark rund 7.000 Besucher an. Foto: Michael Bamberger

Das AgriKultur Festival im Eschholzpark und der angrenzenden Edith-Stein-Schule findet in diesem Jahr vom 19. bis 21. Juli statt. Das Festival verbindet nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung mit kulturellen Erlebnissen und bietet eine Plattform für Information, Austausch und Genuss.

Das Programm umfasst Vorträge und Diskussionsrunden zu Landwirtschaft und Ernährung, regionale, ökologische Gastronomie, einen Bauern- und Infomarkt, Workshops zu Gärtnern, Kochen, Hühnerhaltung und mehr. Außerdem gibt es Theater, Filme und künstlerische Darbietungen zu sehen, ein Kinderprogramm und Musik.
Ein wesentliches Ziel ist der Dialog zwischen Stadt und Land sowie die Förderung von Nachhaltigkeit und regionalen Strukturen, so die Veranstalter. Das Festival ist kostenlos und barrierefrei, um allen den Zugang zu ermöglichen. Die Veranstaltung findet seit 2012 statt und lockte 2023 rund 7.000 Besucher an. Hier werden auch praktische Lernmöglichkeiten angeboten. Workshops vermitteln Fähigkeiten wie regenerativen Gartenbau und Obstbaumschnitt, während Podiumsdiskussionen und Netzwerkveranstaltungen den internen Austausch fördern.

Dieses Jahr steht die Ernährungsgerechtigkeit im Mittelpunkt. Das Thema wird durch verschiedene Panels und Diskussionen beleuchtet, darunter ein Panel zur Subsistenz mit Veronika Benthold-Thomson und Kaspanaze Simma sowie ein Panel zu alternativen Supermarktstrukturen mit Vertretern von SuperCoop (Berlin) und Coopalim (Straßburg). Auch die „Sozialversicherung für Ernährung“ wird thematisiert und es wird eine “Low-Tech“-Messe mit Open-Source Werkzeugen und Technologien für Subsistenz und Landwirtschaft vorstellen.

Im Vorfeld des Festivals bieten die AgriKultur Wochen noch bis zum 18. Juli Exkursionen, Bauernhofbesuche, Vorträge, Kochworkshops und Genusszeiten. Weitere Infos und das ganze Programm unter www.agrikulturfestival.de.

Kinotipp: Kinds of Kindness“ – Das neue Werk von „Poor Things“-Regisseur Giorgos Lanthimos

Emma Stone und Joe Alwyn sind in „Kinds of Kindness“ zu sehen.Emma Stone und Joe Alwyn sind in „Kinds of Kindness“ zu sehen. Foto: Searchlight Pictures

Mit „Poor Things“ hat Regisseur Giorgos Lanthimos vier Oscars abgeräumt – jetzt kommt sein neues, exzentrisches Meisterwerk ins Kino, und Emma Stone ist erneut in der Hauptrolle zu sehen. In dem starbesetzten Episodenfilm werden drei verschiedene Geschichten erzählt. Unter anderem von einem Angestellten, der sich in seinem Leben von seinem Boss wirklich alles vorschreiben lässt – sogar, was er isst.

in getriebener Mann versucht die Kontrolle über sein Leben zu erlangen, das komplett von seinem Chef beherrscht wird. Der entscheidet über alles in seinem Alltag, als der Angestellte erstmals widersetzt, gerät alles aus den Fugen. Ein Polizist ist beunruhigt, als dessen auf See vermisste Frau, eine Meeresbiologin, nach ihrer Rückkehr von einer Expedition ein völlig anderer Mensch zu sein scheint. Und eine entschlossene Frau muss jemanden finden, der dazu bestimmt ist, ein großer spiritueller Führer zu werden. Denn Angehörige einer Sekte sind auf der Suche nach einer Heilsbringerin, die Tote wieder zum Leben erwecken soll.

Was alle drei Geschichten eint, sind der schwarze Humor, gnadenloser Biss und zynische Twists und die Schauspieler – Emma Stone ist in dem Film in drei unterschiedlichen Rollen zu sehen. Nach „The Favorite“ und „Poor Things“ ist der Film bereits die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Giorgos Lanthimos und der Oscar-Preisträgerin. Gemeinsam mit Efthymis Filippou schrieb der Regisseur auch das Drehbuch für den Film. Mit dem Co-Autor arbeitete Lanthimos bereits für vier Filme, unter anderem „The Lobster“, zusammen.

In den Hauptrollen sind außerdem Jesse Plemons („The Irishman“), Willem Dafoe („Spider-Man“) und Margaret Qualley („Once Upon a Time…in Hollywood“) zu sehen. Zum Cast gehören auch Hong Chau („The Whale“), Joe Alwyn („The Favorite“), Mamoudou Athie („Black Box“) und Hunter Schafer („Euphoria“). (fwb)

Badeunfall: Wieder wird in Freiburg ein Toter aus einem See geborgen

Flückigersee im Freiburger SeeparkIm Flückigersee im Freiburger Seepark kam es am Donnerstagabend zu einem tödlichen Badeunfall. Foto: Joers

Badeunfall im Seepark: Bei einem größeren Einsatz ist am Donnerstagabend ein Toter aus dem Flückigersee geborgen worden. Bereits einen Tag davor war eine tote Frau aus dem Dietenbachsee geborgen worden.

Schon wieder ist in Freiburg ein Toter aus einem See geborgen worden. Am Donnerstagabend waren Rettungskräfte zu einem größeren Einsatz am Flückigersee im Seepark gerufen worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen begab sich ein 34-Jähriger Mann mit eritreischer Staatsangehörigkeit zwischen 15 und 15:30 Uhr ins Wasser. Laut Polizeiangaben konnte er von Passanten gegen 19 Uhr nur noch leblos festgestellt und geborgen werden.

Vor Ort waren die Abteilung 1 der Freiburger Berufsfeuerwehr sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Gegen 20:50 Uhr war der Einsatz beendet. Die Kriminalpolizei Freiburg ermittelt und geht nach derzeitigem Kenntnisstand von einem Badeunfall aus.

Identität der toten Frau noch ungeklärt

Es ist bereits der zweite tödliche Vorfall innerhalb von zwei Tagen an einem Freiburger Badesee. Am Mittwochabend gegen 19 Uhr konnte eine Frau nur noch tot aus dem Dietenbachsee im Stadtteil Weingarten geborgen werden. Eine Reanimation blieb erfolglos. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der DLRG-Ortsgruppe Freiburg waren bei der Wasserrettung im Einsatz. Um 21:12 Uhr war der Einsatz laut Feuerwehrangaben beendet.

„Die Identität der Verstorbenen ist bislang noch nicht geklärt“, sagt Johannes Saiger von der Pressestelle der Polizei in Freiburg. Die Frau habe aber schwimmen können, so Saiger. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen.