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Rapper Kontra K und der finnische Rockstar Samu Haber kommen zu I EM MUSIC 2025

Kontra K tritt im kommenden Jahr bei I EM MUSIC in Emmendingen auf. Foto: Universal Music/Niculai ConstantinescuKontra K tritt im kommenden Jahr bei I EM MUSIC in Emmendingen auf. Foto: Universal Music/Niculai Constantinescu

Neben seiner großen Arena-Tour spielt Rapper Kontra K im Sommer auch unter freiem Himmel – er tritt am 20. Juli bei I EM MUSIC auf dem Emmendinger Schlossplatz auf. Der Vorverkauf für die Tickets startet am morgigen Donnerstag. Ein weitere Act für das kommende Jahr, der nun bekanntgegeben wurde: Der finnische Rockstar und Ex-Frontmann von Sunrise Avenue, Samu Haber, kommt am 19. Juli zu I EM MUSIC.

Bald ist Samu Haber wieder als Juror bei „The Voice of Germany“ zu sehen – nächsten Sommer tritt er in Emmendingen auf. Foto: Janitaautio

Für sein Konzert läuft der Vorverkauf bereits. Tickets unter 07641 / 96 28 28 40, www.karoevents.de sowie in den Geschäftsstellen der Badischen Zeitung und bei allen bekannten (ReserviX-) Vorverkaufsstellen. Weitere Infos unter www.iemmusic.de.

Kinotipp: In „The Substance“ erschafft eine Schauspielerin eine jüngere Version von sich

keine Rolle mehr – eine mysteriöse Droge macht sie vorübergehenden wieder zur jungen Frau. Doch das hat fatale Konsequenzen.keine Rolle mehr – eine mysteriöse Droge macht sie vorübergehenden wieder zur jungen Frau. Doch das hat fatale Konsequenzen. Foto: Mubi Filmverleih

Heiß erwartete Horror-Satire, die bei den Filmfestspielen in Cannes gefeiert wurde: Schauspielerin Elisabeth soll durch eine jüngere Darstellerin ersetzt werden. Verzweifelt greift sie auf eine mysteriöse Substanz zurück, die eine bessere Version von ihr erschafft.

In einem der besten Auftritte ihrer Karriere brilliert Demi Moore („Ghost“) als Elisabeth Sparkle, eine ehemalige A-Prominente, die ihre Blütezeit kurz vor ihrem 50. Geburtstag hinter sich hat. Der einstige Hollywood-Star bekommt keine Rollen mehr angeboten. Plötzlich wird sie auch noch vom widerlichen Fernsehchef Harvey (Dennis Quaid, „The Day After Tomorrow“) aus der eigenen Fitness-Fernsehsendung gefeuert. Damit verliert sie endgültig die Kontrolle über ihr Leben und ihr Abstieg eskaliert schließlich bei einem schlimmen Autounfall.

Im Krankenhaus kommt sie in Kontakt mit einer Firma, die ihr ein verlockendes Angebot macht, um sich wieder in eine jüngere Version von sich selbst zu verwandeln. Sie ergreift sie die Chance, die ihr die mysteriöse neue Droge „The Substance“ bietet. Eine einzige Injektion genügt und sie wird – vorübergehend – als wunderschöne Mittzwanzigerin namens Sue (Margaret Qualley, „Poor Things“) wiedergeboren. Die einzige Regel? Sie und ihr Klon müssen sich die Zeit teilen: genau eine Woche im einen Körper, dann eine Woche im anderen. Ohne Ausnahme. Die perfekte Balance. Was kann schon schiefgehen? So einiges, denn wenn der Rhythmus gebrochen wird, drohen schlimme Konsequenzen.

Nach ihrem gefeierten Debütfilm „Revenge“ meldet sich Regisseurin Coralie Fargeats mit einem blutigen Body-Horror-Film zurück. Die unterhaltsame und schonungslos satirische Cannes-Sensation (begeisterte bei der Premiere und wurde mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet) nimmt den toxischen Schönheitskult auf die Schippe. „The Substance“ ist explosiv, provokant und abgedreht.
In weiteren Rollen sind Hugo Diego Garcia („Death and other Details“), Joseph Balderrama („The Batman“), Oscar Lesage („Forever Young“) und Matthew Géczy („Dear Wendy“) zu sehen.

In Freiburg wurde eine neue Fahrraddrampe für 3,3 Millionen Euro eingeweiht

Neue Rampe für Fahrradfahrer und Fußgänger in FreiburgSo sieht die neue Fuß- und Radrampe zwischen der St. Georgener Straße und der Carl-Mez-Straße aus. Foto: Joers

Nach einem Jahr Bauzeit ist die neue Fuß- und Radrampe zwischen der St. Georgener Straße und der Carl-Mez-Straße fertiggestellt. Am Donnerstag wurde sie offiziell eingeweiht. Durch das neue Bauwerk werden das Industriegebiet Haid und Tuniberggemeinden besser erreichbar sein. Der Landesverkehrsminister lobt Freiburg für seine Vorreiterrolle in Sachen Fahrradinfrastruktur.

Im Beisein von Landesverkehrsminister Winfried Herrmann (Grüne) ist am Donnerstag die neue Fahrradrampe entlang der B3 eingeweiht worden. Die neue Fuß- und Radrampe zwischen der St. Georgener Straße und der Carl-Mez-Straße verbindet die Radvorrangrouten FR 2 und FR 6. Damit ist ab sofort vor allem das Industriegebiet Haid noch besser mit dem Fahrrad zu erreichen. Auch die Radverbindung in Richtung Keidel-Therme sowie den Ortschaften Tiengen und Munzingen wird gestärkt.

Insgesamt kostete das Bauprojekt 3,3 Millionen Euro, dem Bund und dem Land war es Fördergelder in Höhe von 2,5 Millionen Euro wert. „Damit Baden-Württemberg beim Klimaschutz im Verkehr vorankommt, brauchen wir neben einer guten Entwicklung im ganzen Land auch Vorreiterstädte und -gemeinden, die innovativ nach vorne gehen“, sagte Verkehrsminister Herrmann. Freiburg sei eine solche Stadt. „Die Stadt baut ihre Vorreiterrolle als eine der führenden Fahrradstädte in Deutschland weiter aus. Durch die Radrampe, die mit der Förderung des Landes realisiert wird, wird Radfahren in Freiburg noch attraktiver und sicherer“, so der Minister.

Bisher mussten Radfahrer und Fußgänger an dieser Stelle eine Rampe benutzen, die durch beidseitige Stützmauern der Güterbahnbrücke kaum einsehbar ist. Um den Radweg nach Tiengen zu erreichen, musste außerdem die vielbefahrene St. Georgener Straße überquert werden.

Die Rampe ist rund 80 Meter lang und 3,5 Meter breit. Die Rampenbrücke wird von fünf Stützen und einem Widerlagerblock getragen. Alle Stützen und das Widerlager stehen auf Bohrpfählen, die jeweils fünf Meter tief in den Boden eingebracht wurden. Restarbeiten am jetzt noch provisorischen Übergang zur Brücke über die B3 finden wegen eines nicht rechtzeitig gelieferten Bauteils im Laufe des Jahres statt. Die Rampe ist aber bereits voll befahrbar.

Die von Anwohnern im Vauban abgelehnte Ökotoilette wird nun im Seepark aufgebaut

Neue Toilette im Seepark FreiburgDer im Sommer stark frequentierte Seepark erhält eine weitere öffentliche Toilette: Standort ist die bei Studenten beliebte Stusiewiese im Südosten des Parks. Foto: Joers

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte – in diesem Fall die Nutzer des Seeparks: Weil Anwohner im Vauban Anfang Juli den Aufbau einer Ökotoilette in ihrem Stadtteil verhindert hatten, musste sich die Stadt Freiburg nach einem neuen Standort für die öffentliche Toilette umsehen. Fündig geworden ist sie auf der großen, vor allem bei Studenten beliebten Liegewiese.

Vom nächsten Montag an wird der neue WC-Container im Seepark stehen, am Rande der Stusie-Wiese, die sich südöstlich des Flückigersees zum Weststadion hin erstreckt. Laut Angaben der Stadt liegt das stille Örtchen dann mindestens 50 Meter von den nächsten Anwohnern an Lehenerstraße bzw. dem Schongauerweg entfernt. Der neue Standort liegt am Rand einer Baumgruppe, nah genug an der großen Liegewiese, die im Sommer maximal-frequentiert ist, so die Stadt. Für den neuen Standort hat das städtische Gebäudemanagement (GMF) ein Stützmäuerchen aus Sandstein erstellt, das Gelände modelliert und die Zuwegung gepflastert. Diese Arbeiten und der Transport kosteten rund 15.000 Euro.

Aus mehreren Stadtteilen und von Bürgern habe das Rathaus Ideen für neue Standorte der verschmähten Ökotoilette erhalten. Die Entscheidung für den Seepark sei „nach reiflicher Abwägung“ erfolgt, um dem langjährigen Wunsch der dortigen Bürgervereine nach einer weiteren Toilette zu entsprechen. Öffentliche Toiletten im Seepark gibt es bereits hinter der Ökostation und im Bürgerhaus am Westufer.

Im Vauban hatten aufgebrachte Anwohner Anfang Juli den Aufbau an der Vaubanallee, Höhe Georg-Elser-Straße, verhindert. Sie monierten neben dem Standort auch eine fehlende Vorab-Information durch die Stadtverwaltung darüber, dass eine Toilette aufgestellt werden soll. Die überraschten Mitarbeiter des zuständigen GMF zogen daraufhin wieder ab und nahmen die Toilette mit.

Ökotoilette in Freiburg
Eine Ökotoilette wie diese im Eschholzpark im Stühlinger kommt nun auch in den Seepark. Ursprünglich sollte der mit Leisten aus Lärchenholz verkleidete WC-Container im Vauban aufgebaut werden. Foto: Joers

Der Toilettencontainer im Seepark ist die insgesamt vierte Ökotoilette dieser Art, die im Rahmen eines Pilotprojektes testweise für einen Zeitraum von zwei Jahren an verschiedenen Orten aufgestellt wurden. Es handelt sich dabei durchgängig um Trockentoiletten, die für den Spülvorgang kein Wasser benötigen. Sie sind barrierefrei ausgestattet und unisex nutzbar. Eine 200-Watt-Solaranlage mit Speicher produziert täglich den erforderlichen Strom. Für den Testlauf mit den insgesamt vier Öko-Toiletten investiert die Stadt rund 210.000 Euro pro Jahr für Miete und Bewirtschaftung.

Freiburg erhält 3,5 Millionen Euro aus Berlin für das Westbad-Außenbecken

Übergabe Förderbescheid WestbadFreuen sich über den Förderbescheid aus Berlin für das neue Außenbecken im Westbad (von links): Die FSB-Geschäftsführer Magdalena Szablewska und Matthias Müller, Oberbürgermeister Martin Horn, Staatssekretär Rolf Bösinger aus Berlin, Baubürgermeister Martin Haag und Sportreferatsleiterin Ulrike Hegar. Foto: Stadt Freiburg / Seeger

Zugesagt und eingehalten: Die Fördermittel aus Berlin für das Westbad sind in Freiburg angekommen. Rund 3,5 Millionen Euro erhält die Stadt für das lang ersehnte Bauprojekt. Schon im Sommer 2025 soll das neue Außenbecken eröffnen.

„Wir bauen hier nicht nur ein neues Schwimmbecken, hier entsteht ein richtig attraktives neues Freizeitangebot im Freiburger Westen. Ohne die Förderung könnten wir kein so breites Angebot auf die Beine stellen“, sagte Freiburgs Oberbürgermeister über den von Staatssekretär Rolf Bösinger überbrachten Förderbescheid. Mit den Mitteln des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen nimmt das Projekt weiter an Fahrt auf. „Mit diesem Bescheid leistet der Bund einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung und Erweiterung des innerstädtisch und für die Region bedeutenden Freizeitbades“, so Bösinger.

Entstehen sollen in und um das neue Becken etwa ein Strömungskanal, ein Wasserspielplatz, dazu ein Bouleplatz sowie ein Beachsoccer- und Beachvolleyballplatz. Das Westbad ist das größte und mit am besten besuchte Hallenbad der Stadt, doch der Außenbereich lag seit 20 Jahren brach. Durch die Initiative von Gemeinderat, Stadtspitze und der Freiburger Stadtbau wird das Projekt für den wachsenden Freiburger Westen jetzt realisiert. Rund 6,5 Millionen Euro nimmt Freiburg dafür in die Hand, 3,5 Millionen Euro kommen vom Bund. Mehr als 300.000 Euro an Spenden für das Projekt kamen außerdem durch die lokale Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, maßgeblich initiiert vom Förderverein „Unser Westbad“: „Ein tolles Zeichen für die große Unterstützung des Projekts, die wir aus der gesamten Stadtgesellschaft erhalten“, so Matthias Müller und Magdalena Szablewska, Initiatoren des Fördervereins und Geschäftsführung von FSB und Regiobäder, die mit der Umsetzung des Projekts betraut sind.

Jetzt geht es auf die Zielgerade, schon im Sommer 2025 soll das neue Außenbecken eröffnen.

Herbstfest mit Weinwandertag in St. Georgen

Musikalische Unterhaltung und kulinarische Köstlichkeiten unterm Wendlinger KastanienbaumMusikalische Unterhaltung und kulinarische Köstlichkeiten gibt es wieder unterm Wendlinger Kastanienbaum. Foto: Winzerhaus St. Georg

Von Freitag 13. September. bis Sonntag 15. September feiern werden das Herbstfest am Winzerhaus und der legendäre Weinwandertag „Auf den Spuren der Wölfe“ zwischen Schallstadt und Freiburg-St. Georgen gefeiert. Das Winzerhaus St. Georg und der Musikverein St. Georgen bieten unterm Wendlinger Kastanienbaum ein dreitägiges Fest mit musikalischer Unterhaltung und kulinarischen Köstlichkeiten.

Am Freitag spielen The Funky Marching Band Freiburg und die Jazzhaus Big Band Musik, die gute Laune macht. Die Big Band White Sneakers spielt am Samstag und die Coverband XX CULT fegt durch die Charts der letzten Jahrzehnte mit handgemachtem Rock & Pop. Die Rentner Band des Musikvereins und das Jugendorchester sowie die Winzerhaus-Swingband mit Bernd Pavan unterhalten am Sonntag.

Speisenbewirtung am Winzerhaus an allen drei Tagen: Lilli Junker mit Café & Crêpes sowie Musikverein Freiburg St. Georgen für das Herzhafte mit Steak und Wurst vom Holzgrill, Zwiebelkuchen, vegetarische Maultaschen mit Kartoffelsalat und am Sonntag Badisches Schäufele mit Kartoffelsalat und Kuchen-Tortenangebot. Das Winzerhaus-Team bietet Wein, Sekt, Weinaperitif, Neuer Süßer, Traubbrause, Nichtalkoholika. Öffnungszeiten des Festes: Freitag 18 bis 24 Uhr, Samstag 17 bis 24 Uhr, Sonntag 11 bis 20 Uhr. Weitere Informationen gibt es auf www.winzerhaus-sanktgeorg.de

In „Ezra – Eine Familiengeschichte“ riskiert ein Vater alles für seinen Sohn

Max (Bobby Cannavale) muss wieder bei seinem Vater (Robert De Niro) einziehen.Max (Bobby Cannavale) muss wieder bei seinem Vater (Robert De Niro) einziehen. Foto: Building Images Photography

Stand-up-Comedian Max (Bobby Cannavale) hat gerade nicht viel zu lachen. Die Karriere steckt in der Krise, seine Frau Jenna (Rose Byrne) hat ihn verlassen und Sohn Ezra (William Fitzgerald), der Merkmale des Asperger-Syndroms trägt, mitgenommen. Jetzt lebt der Mitvierziger wieder bei seinem exzentrischen Vater Stan (Robert De Niro).

Als Ezra von der Schule fliegt und Jenna der Meinung ist, dass ihr Sohn in einer Förderschule besser aufgehoben wäre, sieht Max nur einen Ausweg: Er entführt Ezra auf einen Roadtrip quer durch die USA, bei dem sich die beiden ganz neu kennenlernen. Wunderbar warmherzig und weise erzählt der Film von der bedingungslosen Liebe eines Vaters zu seinem Sohn und von den Herausforderungen, anders zu sein.

Visuelles Meisterwerk: In „Das Flüstern der Felder“ kämpft eine Frau gegen das Patriarchat

Die junge Jagna nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Ein Film wie ein Gemälde – Grundlage dafür sind unzählige handgemalte Ölbilder.Die junge Jagna nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Ein Film wie ein Gemälde – Grundlage dafür sind unzählige handgemalte Ölbilder. Foto: Breakthroughfilm

Polen im späten 19. Jahrhundert. Die junge Jagna wird dem mächtigsten Bauern im Dorf versprochen, doch sie liebt dessen Sohn, den rebellischen Antek. Als sie zum Spielball der Männer wird, lehnt sich Jagna auf und nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand.

Nach dem Publikumserfolg „Loving Vincent“ erschafft das Regie-Duo DK und Hugh Welchman mithilfe von über 100 Künstlern erneut ein visuell berauschendes Meisterwerk aus unzähligen handgemalten Ölbildern. Basierend auf dem mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichneten Roman „Die Bauern“ von Władysław Reymont der Film entlang der Jahreszeiten die beeindruckende und bewegende Geschichte einer jungen Frau, die nicht bereit ist, sich einem ungerechten System zu fügen.

Synchronsprecher und Cosplay Contest bei der Freiburger Comic Con

Die Comic Con wird am Wochenende wieder zum Treffpunkt für CosplayerDie Comic Con wird am Wochenende wieder zum Treffpunkt für Cosplayer Foto: Laura Brosi

Am 14. und 15. September wird die Messe Freiburg wieder zum Treffpunkt für Cosplayer, Gamer, Streamer und mehr: denn hier findet wieder die Comic Con statt. Eine Auswahl der Synchronsprecher, die dieses Jahr dabei sind: Daniela Hoffmann (unter anderem Stimme von Julia Roberts), Anne Helm (Harley Quinn und Sam (iCarly), Bernd Egger (Arnold Schwarzenegger und Dan Aykroyd), Claus Peter Damitz (Jerry (Rick und Morty) und Towelie (South Park), Hans Rainer Müller (Bender (Futurama) und Krusty (Simpsons)) und Christian Weygand, Regie und Buch für die deutsche Fassung von South Park. Dieses Mal ist die Comic Con noch größer – drei statt zwei Hallen werden bespielt.

Auf die Besucher warten über 200 Stände, drei Bühnen, diverse Areas, ein umfangreiches Rahmenprogramm sowie an beiden Tagen einen Cosplay Contest. Tickets sollte man sich im Vorverkauf sichern, denn vergangenes Jahr gab es an der Tageskasse lange
Wartezeiten. Infos www.comicconfreiburg.de.

Junkies am Colombipark: Die Anwohner leiden

Teure Fehlinvestition? Der Pergolaplatz sorgt nicht nur bei Anwohnern für Frust. Aktuell bereitet die Stadt einen Ausweichplatz in Bahnhofsnähe vor. Foto: Kunz

Der von der Stadt Freiburg für viel Geld gebaute neue Platz für Drogenabhängige ist das Aufregerthema dieses Sommers. Die Anlage im hinteren Bereich des Colombiparks wirkt wie eine Fehlplanung. Jetzt soll ein zweiter Platz für Entlastung sorgen.

Auch im Freiburger Rathaus gibt man zu, dass die Situation am neuen Treffpunkt für Suchtkranke kaum tragbar sei und man von der negativen Dynamik rund um den für rund zwei Millionen Euro gebauten Pergolaplatz selbst überrascht worden sei. „Die Szene soll weg vom eigentlichen Park und dem Boulevard, der den Bürgern gehören soll. Bei der Konzeption und Planung wurde offenbar die Entwicklung der Drogenszene unterschätzt. Die Art der Drogen, die jetzt konsumiert werden, hat sich grundlegend verändert: Auf einmal haben wir es auch mit Crack und Kokain zu tun. Das sind Drogen, die hochaggressiv machen können und aufputschen“, erklärte Bürgermeister Stefan Breiter, oberster Ordnungshüter der Stadt, jüngst gegenüber dem Wochenbericht.

Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind die Anwohner: Lärm, Streit, Verschmutzung – zum Teil sogar durch Kot, Urin und Blut – verbale Belästigung und Szenen, die an einen offenen Drogenumschlagsplatz erinnern, spielen sich seither vor ihrer Haustür ab. Dass sich Bewohner in ihrem eigenen Viertel nicht mehr sicher fühlen, kann kaum überraschen. Die Stadt Freiburg reagiert nun und richtet an der Stefan-Meier-Straße, nahe des Bahnhofs, einen zweiten Platz für Drogensüchtige ein. Er soll den Pergolaplatz entlasten und die negativen Auswirkungen auf das umliegende Viertel verringern.

Abgesehen von baulichen Defiziten, wie fehlendem Schallschutz, ist der Platz für die tatsächliche Zahl an Suchtkranken viel zu klein konzipiert, weshalb sich viele von ihnen in ihrem unkontrollierbaren Zustand auf der Straße oder in Hauseingängen breit machen. Wie von seiten der Stadt zu hören ist, kamen in diesem Sommer zeitweise offenbar auch noch Suchtkranke von außerhalb hinzu – gewissermaßen als Junkie-Touristen. Möglichkeiten, den Platz größer zu gestalten gibt es nicht, da baurechtliche Vorschriften dagegensprechen. Umso dringlicher erscheint es nun, dass die angespannte Situation entzerrt wird.

Aktuell bereitet die Stadt einen Ausweichplatz in Bahnhofsnähe vor. Foto: Joers

Die wichtigste Maßnahme ist der zweite Drogenkonsumplatz, der auf dem südlichen Teil des Parkplatzes an der Ecke Stefan-Meier-Straße/Unterführung, direkt gegenüber der Walter-Rathenau-Gewerbeschule geplant ist. Er soll umzäunt und mit Müllbehältern, Toiletten und Spritzenabwurfbehältern ausgestattet werden.

Aktuell befindet sich die Stadt in intensiven Beratungen, wie die Maßnahme am besten realisiert werden kann. Dabei geht es auch darum, etwa Bedenken der Gewerbeschule auszuräumen. Auch bauliche Details müssen geklärt werden. Zum zeitlichen Rahmen, wann der Platz eröffnet werden kann, möchte sich das Rathaus aktuell nicht äußern. Auch darüber, wie die Situation rund um den Pergolaplatz weitergeht, werde intensiv diskutiert. Es gebe viele Ideen, vieles sei im Fluss, so ein Rathaussprecher. Sobald es konkrete Beschlüsse und einen Zeitplan gebe, werde dies der Öffentlichkeit bekannt gegeben.

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