Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.
•• Kunstparkour: Am 6. Juli lädt der Kunstparkour 2024 ein zum Präsentierteller „tun und lassen“. Die jungen kreativen Teilnehmer zeigen von 16 bis 22 Uhr in der Haslacher Straße 43 ihre Projekte, die sie in den letzten Wochen erarbeitet haben und feiern ihr Abschlussfest.
•• BUND-Aktion: Der BUND Freiburg führt wieder Biotoppflege-Einsätze für den Welchentalbach in Ebnet durch. Am 6. Juli werden Ehrenamtliche Problempflanzen entfernen. Helfer sind willkommen. 10.45 Uhr, Treffpunkt Haltestelle Langmatten. Infos und Anmeldung: Birgit Frosch, 07 61/ 2 92 73 92, naturschutz@bund-in-freiburg.de
••Matinee: Himmel, Hölle oder Paradies? Welche Vorstellungen es im Frühmittelalter gab und wie mit Verstorbenen umgegangen wurde, zeigt Archäologin Anita Scheuerle am 7. Juli, 11 bis 13 Uhr anhand von Grabbeigaben in der neuen Schatzkammer des Colombischlössles, Rotteckring 5. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet. www.freiburg.de/museen-tickets.
•• Tanz: Die deutsche Erstaufführung von „L’Onde“ – ein internationales Gastspiel von Nacera Belaza (Frankreich/Algerien) ist am 5. Juli im Theater Freiburg (20 Uhr, Kleines Haus) zu sehen. Dafür ließ sich Nacera Belaza inspirieren von den traditionellen Tänzen und Ritualen Algeriens. theater.freiburg.de.
•• Konzert: Das Per-Tutti-Orchester lädt am 7. Juli, 18 Uhr, zum Sommerkonzert ins Bürgerhaus Zähringen ein. Es erklingt Musik von Gustav Holst, Tschaikowskis Violinkonzert oder die 8. Sinfonie von Antonín Dvorák. Eintritt frei, Spenden erbeten.
•• Ausstellung: Die Ausstellung zum Deutschen Städtebaupreis ist vom 4. bis zum 18. Juli in der Evangelischen Hochschule in der Bugginger Straße zu sehen. Gezeigt werden 15 prämierte Arbeiten – in Freiburg wurden das Klimaanpassungskonzept Hitze und das Projekt Weingarten-West ausgezeichnet.
•• VHS-Führung: Am 9. Juli, 18 bis 20 Uhr, veranstaltet die VHS Freiburg die Exkursion „Von der Nonnengruft ins Paradies“. Die beginnt in den Kellern des ehemaligen Frauenklosters und führt in die „Schneckenvorstadt“ und informiert über das Leben hier in früheren Jahrhunderten. www.vhs-freiburg.de.
Weine, Kulinarisches und Musik gibt es ab Donnerstag wieder auf dem Weinfest. Foto: FWTM/Polkowski
Von Donnerstag, 4. bis Dienstag, 9. Juli steht der Freiburger Münsterplatz sechs Tage im Zeichen des badischen Weins. In elf verschiedenen Bereichen bieten rund 60 regionale Betriebe mehr als 400 Weine und Sekte an. Zudem sorgen 14 Restaurants und Imbissbetriebe für kulinarischen Genuss.
Die Besucher können sich wieder auf eine große Auswahl von Weinen und Sekten sowie kulinarische Spezialitäten aus Südbaden vor der historischen Kulisse des Münsters freuen. Die teilnehmenden Weinbaubetriebe werden sich in elf Bereiche gliedern: die Markgräfler Weingüter und Winzergenossenschaften, der Badische Winzerkeller, die Freiburger Weingüter, die Weingüter Batzenberg/Schönberg, die Kaiserstühler Winzergenossenschaften, die Villa Pinot, die Tuniberger Winzergenossenschaften, die Breisgauer Winzergenossenschaften und Weingüter, das Stiftungsweingut Freiburg, die Alte Wache – Haus der Badischen Weine sowie die Freiburger PIWIs. In jedem Bereich werden darüber hinaus Speisen angeboten. Erweitert wird das kulinarische An-gebot in diesem Jahr durch die Freiburger Betriebe „Küchenschelle“ und „Kollege Knödel“ sowie „Schwarzwaldschön“ aus Staufen.
Eröffnet wird das Freiburger Weinfest am Donnerstag, 4. Juli um 18 Uhr vor dem Historischen Kaufhaus durch Bürgermeister Stefan Breiter und FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme. Es gibt wieder ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit Bands und DJs. Neu in diesem Jahr ist der Studierenden- und Auszubildendentag, am 9. Juli. Auch die Spendenaktion fürs Münster darf nicht fehlen: Mit jedem Weinglas, das auf dem Weinfest zu je 3 Euro verkauft wird, werden 10 Cent an den Münsterbauverein gespendet.
Geöffnet hat das Weinfest am Donnerstag sowie von Sonntag bis Dienstag von 17 bis 24 Uhr und am Freitag sowie am Samstag von 17 bis 1 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Freiburger Münstermarkt findet auch während des Freiburger Weinfestes zu den regulären Zeiten statt. Infos: www.weinfest.freiburg.de
Im vergangenen Jahr lockte das Festival im Eschholzpark rund 7.000 Besucher an. Foto: Michael Bamberger
Das AgriKultur Festival im Eschholzpark und der angrenzenden Edith-Stein-Schule findet in diesem Jahr vom 19. bis 21. Juli statt. Das Festival verbindet nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung mit kulturellen Erlebnissen und bietet eine Plattform für Information, Austausch und Genuss.
Das Programm umfasst Vorträge und Diskussionsrunden zu Landwirtschaft und Ernährung, regionale, ökologische Gastronomie, einen Bauern- und Infomarkt, Workshops zu Gärtnern, Kochen, Hühnerhaltung und mehr. Außerdem gibt es Theater, Filme und künstlerische Darbietungen zu sehen, ein Kinderprogramm und Musik. Ein wesentliches Ziel ist der Dialog zwischen Stadt und Land sowie die Förderung von Nachhaltigkeit und regionalen Strukturen, so die Veranstalter. Das Festival ist kostenlos und barrierefrei, um allen den Zugang zu ermöglichen. Die Veranstaltung findet seit 2012 statt und lockte 2023 rund 7.000 Besucher an. Hier werden auch praktische Lernmöglichkeiten angeboten. Workshops vermitteln Fähigkeiten wie regenerativen Gartenbau und Obstbaumschnitt, während Podiumsdiskussionen und Netzwerkveranstaltungen den internen Austausch fördern.
Dieses Jahr steht die Ernährungsgerechtigkeit im Mittelpunkt. Das Thema wird durch verschiedene Panels und Diskussionen beleuchtet, darunter ein Panel zur Subsistenz mit Veronika Benthold-Thomson und Kaspanaze Simma sowie ein Panel zu alternativen Supermarktstrukturen mit Vertretern von SuperCoop (Berlin) und Coopalim (Straßburg). Auch die „Sozialversicherung für Ernährung“ wird thematisiert und es wird eine “Low-Tech“-Messe mit Open-Source Werkzeugen und Technologien für Subsistenz und Landwirtschaft vorstellen.
Im Vorfeld des Festivals bieten die AgriKultur Wochen noch bis zum 18. Juli Exkursionen, Bauernhofbesuche, Vorträge, Kochworkshops und Genusszeiten. Weitere Infos und das ganze Programm unter www.agrikulturfestival.de.
Emma Stone und Joe Alwyn sind in „Kinds of Kindness“ zu sehen. Foto: Searchlight Pictures
Mit „Poor Things“ hat Regisseur Giorgos Lanthimos vier Oscars abgeräumt – jetzt kommt sein neues, exzentrisches Meisterwerk ins Kino, und Emma Stone ist erneut in der Hauptrolle zu sehen. In dem starbesetzten Episodenfilm werden drei verschiedene Geschichten erzählt. Unter anderem von einem Angestellten, der sich in seinem Leben von seinem Boss wirklich alles vorschreiben lässt – sogar, was er isst.
in getriebener Mann versucht die Kontrolle über sein Leben zu erlangen, das komplett von seinem Chef beherrscht wird. Der entscheidet über alles in seinem Alltag, als der Angestellte erstmals widersetzt, gerät alles aus den Fugen. Ein Polizist ist beunruhigt, als dessen auf See vermisste Frau, eine Meeresbiologin, nach ihrer Rückkehr von einer Expedition ein völlig anderer Mensch zu sein scheint. Und eine entschlossene Frau muss jemanden finden, der dazu bestimmt ist, ein großer spiritueller Führer zu werden. Denn Angehörige einer Sekte sind auf der Suche nach einer Heilsbringerin, die Tote wieder zum Leben erwecken soll.
Was alle drei Geschichten eint, sind der schwarze Humor, gnadenloser Biss und zynische Twists und die Schauspieler – Emma Stone ist in dem Film in drei unterschiedlichen Rollen zu sehen. Nach „The Favorite“ und „Poor Things“ ist der Film bereits die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Giorgos Lanthimos und der Oscar-Preisträgerin. Gemeinsam mit Efthymis Filippou schrieb der Regisseur auch das Drehbuch für den Film. Mit dem Co-Autor arbeitete Lanthimos bereits für vier Filme, unter anderem „The Lobster“, zusammen.
In den Hauptrollen sind außerdem Jesse Plemons („The Irishman“), Willem Dafoe („Spider-Man“) und Margaret Qualley („Once Upon a Time…in Hollywood“) zu sehen. Zum Cast gehören auch Hong Chau („The Whale“), Joe Alwyn („The Favorite“), Mamoudou Athie („Black Box“) und Hunter Schafer („Euphoria“). (fwb)
Im Flückigersee im Freiburger Seepark kam es am Donnerstagabend zu einem tödlichen Badeunfall. Foto: Joers
Badeunfall im Seepark: Bei einem größeren Einsatz ist am Donnerstagabend ein Toter aus dem Flückigersee geborgen worden. Bereits einen Tag davor war eine tote Frau aus dem Dietenbachsee geborgen worden.
Schon wieder ist in Freiburg ein Toter aus einem See geborgen worden. Am Donnerstagabend waren Rettungskräfte zu einem größeren Einsatz am Flückigersee im Seepark gerufen worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen begab sich ein 34-Jähriger Mann mit eritreischer Staatsangehörigkeit zwischen 15 und 15:30 Uhr ins Wasser. Laut Polizeiangaben konnte er von Passanten gegen 19 Uhr nur noch leblos festgestellt und geborgen werden.
Vor Ort waren die Abteilung 1 der Freiburger Berufsfeuerwehr sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Gegen 20:50 Uhr war der Einsatz beendet. Die Kriminalpolizei Freiburg ermittelt und geht nach derzeitigem Kenntnisstand von einem Badeunfall aus.
Identität der toten Frau noch ungeklärt
Es ist bereits der zweite tödliche Vorfall innerhalb von zwei Tagen an einem Freiburger Badesee. Am Mittwochabend gegen 19 Uhr konnte eine Frau nur noch tot aus dem Dietenbachsee im Stadtteil Weingarten geborgen werden. Eine Reanimation blieb erfolglos. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der DLRG-Ortsgruppe Freiburg waren bei der Wasserrettung im Einsatz. Um 21:12 Uhr war der Einsatz laut Feuerwehrangaben beendet.
„Die Identität der Verstorbenen ist bislang noch nicht geklärt“, sagt Johannes Saiger von der Pressestelle der Polizei in Freiburg. Die Frau habe aber schwimmen können, so Saiger. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen.
Keven Schlotterbeck verlässt den SC in Richtung Augsburg. Foto: FCA
Neuer Arbeitgeber für SC-Verteidiger Keven Schlotterbeck: Der Innenverteidiger, der in den vergangenen zwei Saisons an den VfL Bochum verliehen war, wechselt zur neuen Saison zum FC Augsburg.
Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat Keven Schlotterbeck vom SC Freiburg verpflichtet. Der 27-Jährige wechselte 2017 von der TSG Backnang in die zweite Mannschaft des Sport-Club. Im Februar 2019 feierte er beim Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart sein Profidebüt. Insgesamt stand der Verteidiger für den SC 53-mal in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der UEFA Europa League auf dem Rasen. In den vergangenen beiden Spielzeiten war der ältere Bruder von Dortmunds Nico Schlotterbeck an den VfL Bochum ausgeliehen.
„Keven hat sich in den vergangenen Jahren zu einem gestandenen Bundesligaspieler entwickelt“, wird Vorstand Jochen Saier in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert. „Er ist zudem ein guter Typ, der sich sicherlich auch in Augsburg schnell ins Team integrieren wird. Wir wünschen ihm auf und neben dem Platz nur das Beste.“
Über seinen Wechsel nach Augsburg sagte Schlotterbeck: „Nach der schönen Zeit in Bochum, die glücklicherweise ein Happy End hatte, bin ich nun extrem froh über meinen festen Wechsel nach Augsburg. Der FCA steht für einen mutigen sowie emotionalen Fußball und passt daher sehr gut zu meiner Spielweise.“ Und über seine Zeit beim SC sagte Schlotterbeck, er habe mit Freiburg „viele tolle Erfahrungen gesammelt, unter anderem beim Pokalfinale in Berlin.“
Über die Ablösemodalitäten haben beide Klubs Stillschweigen vereinbart.
Am Sonntag, 7. Juli findet im Europa-Park Stadion der Trainingsauftakt der SC-Profis statt. Foto: Joers
Am Sonntag, 7. Juli bricht beim SC Freiburg eine neue Ära an: Dann wird der neue Cheftrainer Julian Schuster und Nachfolger von Christian Streich erstmals seine Mannschaft zum Training versammeln. Ein Novum sind auch der Ort und der Zeitpunkt des Aufgalopps.
Alles neu macht der Juli – so oder so ähnlich könnte das Motto beim SC Freiburg lauten: Entgegen der Gepflogenheiten der vergangenen Jahre startet das erste Training des SC vor der neuen Bundesligasaison an einem Sonntag und nicht wie bisher üblich an einem Montag. Außerdem findet der Trainingsauftakt erstmals direkt auf dem Rasen des Europa-Park Stadions statt und nicht auf den Trainingsgelände davor.
Es werden am 7. Juli also mehr Fans die Gelegenheit haben, bei der ersten gemeinsamen Einheit der Mannschaft von Neu-Trainer Schuster dabei zu sein. Ab 10:30 Uhr wird die Osttribüne geöffnet sein, Fans können das Stadion über den Eingang E1 betreten. Gegen 11 Uhr werde das Team auf dem Rasen erwartet, so der SC in einer Mitteilung.
Beim Trainingsstart nicht dabei sind die EM-Fahrer Philipp Lienhart, Michael Gregoritsch (beide Österreich) und Roland Sallai, der mit Ungarn bereits nach der EM-Vorrunde ausgeschieden ist. Auch Kiliann Sildillia wird fehlen – der 22-Jährige bereitet sich mit Frankreich auf die Olympischen Spielen in Paris vor. Dafür sind zum Auftakt die Neuzugänge Patrick Osterhage, Eren Dinkci und Jannik Huth mit an Bord.
Nach dem Trainingsauftakt wird sich Julian Schuster in seiner ersten Pressekonferenz als SC-Trainer den Fragen der Journalisten stellen. Von Vereinsseite wird SC-Vorstand Jochen Saier der offiziellen Vorstellung des 39-jährigen Trainerneulings beiwohnen.
Der frühere SC-Kapitän Julian Schuster tritt die Nachfolge des langjährigen SC-Trainers Christian Streich an. Foto: Joers
Auch der Fahrplan für die Saisonvorbereitung steht längst fest. Vom 17. bis 26. Juli bestreitet der SC sein jährliches Trainingslager im österreichischen Schruns. Dort testet das Team am 19. Juli (18 Uhr) erstmals unter Wettkampfbedingungen, Gegner ist der österreichische Bundesligist SCR Altach. Genau eine Woche später trifft der Sport-Club zum Abschluss des Trainingslagers auf die SpVgg Greuther Fürth. Das Spiel gegen den Tabellenachten der abgelaufenen Zweitligasaison findet um 14 Uhr in Schruns statt. Am 3. August (15.30 Uhr) steht wie in den Jahren davor wieder ein Test gegen den französischen Erstligisten Racing Straßburg in Colmar an. Gespielt wird über zweimal 90 Minuten. Sportlicher Höhepunkt der Vorbereitung ist die Saisoneröffnung am 10. August gegen den italienischen Erstligisten AC Florenz im Europa-Park Stadion.
Am Donnerstag kommt der Bundesliga-Spielplan
Ihr erstes Pflichtspiel bestreitet die Schuster-Elf am Samstag, 17. August, um 15.30 Uhr im Erstrunden-DFB-Pokalspiel beim Vfl Osnabrück. Eine Woche später (23. bis 25.08.2024) startet die Bundesliga-Saison 2024/25 mit dem ersten Spieltag. Den Spielplan der Bundesliga will die Deutsche Fußball-Liga (DFL) voraussichtlich am kommenden Donnerstag, 4. Juli veröffentlichen.
160 Fahrzeuge in Freiburg hatten heute Morgen platte Reifen: Aktivisten haben hier die Luft raus gelassen. Foto: Mario Hoesel / stock.adobe.com
„SUV-Besitzer“ in den Stadtteilen Wiehre, Ebnet, Littenweiler und Herdern mussten heute morgen kurzfristig auf ihr Auto verzichten. Klimaaktivisten des Anti-Luxus-Kollektivs hatten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Luft aus den Reifen von ca 160 SUVs gelassen, bekennen sich die Aktivisten per Pressemitteilung zu der Aktion. Diese sei – anknüpfend an eine ähnliche Aktion im Februar, bei der 150 Fahrzeuge in der Stadt platt gemacht wurden – eine „zweite Intervention der Gruppe gegen den Luxuskonsum Einzelner auf Kosten der Umwelt“. Sie drücken dabei Hülsenfrüchte in die Ventile, damit die Luft entweicht.
Die Polizei teilt mit, dass in der Nacht auf Donnerstag an mindestens mindestens 26 vermeintlich hochwertigen Fahrzeugen die Luft aus den Reifen gelassen wurde – aktuell verschaffe man sich noch einen Überblick. Wie in vergangenen Fällen dieser Art waren diesmal jedoch nicht nur SUVs, sondern auch mindestens ein Elektrofahrzeug betroffen. Das Kollektiv begründet das damit, dass für den Bau von E-Autos viele seltene Rohstoffe wie beispielsweise Kobalt oder Lithium benötigt werden, deren Abbau häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen stattfinden.
Laut Badischer Zeitung waren es dieses mal auch zahlreiche kleinere Autos. Sogar vor einem Fahrzeug auf einem Behindertenparkplatz, das einer 68-jährigen Freiburgerin, zu 100 Prozent schwerbehindert und auf Sauerstoff angewiesen, gehört, machten die Aktivisten nicht Halt, so die BZ.
Die Polizeireviere Freiburg-Nord und Freiburg-Süd haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugen, die solch einen Vorfall beobachtet haben und Hinweise zu den Tätern geben können, sich bei der jeweiligen Polizeidienststelle, unter der Telefonnummer 0761 882-4221 (Polizeirevier Freiburg-Nord) oder 0761 882-4421 (Polizeirevier Freiburg-Süd) zu melden.
Die Erschütterungen waren in weiten Teilen Baden-Württembergs zu spüren, und das auch in Freiburg. Symbolfoto: Adobe.Stock
Das war heftig: Ein nächtliches Erdbeben erschütterte in der Nacht auf Donnerstag die Region bei Schopfheim und war auch in weiten Teilen des Landes zu spüren. Es war das stärkste Erdbeben in Baden-Württemberg seit 2009.
Um 3.06 Uhr in der vergangenen Nacht gab es ein Erdbeben der Stärke 4,2 bei Schopfheim im Kreis Lörrach. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen Baden-Württembergs zu spüren, und das auch in Freiburg. Wie der am Regierungspräsidium Freiburg angesiedelte Landeserdbebendienst (LED) mitteilt, ereignete sich das Beben in einer Tiefe von circa acht Kilometern.
„Das war das stärkste Erdbeben in Baden-Württemberg seit 2009“, erklärt Andrea Brüstle vom LED. Das letzte stärkere Erdbeben ereignete sich am 5. Mai 2009 bei Steinen (Kreis Lörrach) mit der Stärke 4,5 auf der Richterskala. Bis zum Morgen gingen beim LED bereits über 3000 Wahrnehmungsmeldungen ein. Bislang wurden mehr als 30 Nachbeben registriert, das stärkste davon mit einem Wert von 1,7.
Die Expertin weist darauf hin, dass bei Erdbeben dieser Stärke leichte Gebäudeschäden in der Nähe des Epizentrums nicht ausgeschlossen werden können. Hierzu liegen dem LED aktuell keine Informationen vor. Baden-Württemberg ist eines der Bundesländer mit der höchsten Erdbebengefahr in Deutschland. „Durch die Kollision der afrikanischen Platte mit der eurasische Platte werden die Alpen aufgefaltet. Die Auswirkungen dieser Plattenkollision führen auch weiter nördlich, unter anderem in Baden-Württemberg, zu seismischer Aktivität“, so Andrea Brüstle.
Gespenst Elli hat viel Spaß im Freizeitpark und lernt dort liebenswerte Monster kennen. Foto: Dreamin’ Dolphin Film
Das kleine Gespenst Elli ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause und findet in einer alten Jahrmarkt-Geisterbahn noch viel mehr als das: eine liebenswerte Monstergemeinschaft, die sich vor der Außenwelt versteckt hält. Denn dort sind die Monster in Gefahr. Begeistert sind Yeti Martha, Vampir Vangrufti und Knarf Frankenstein nicht über den Zuwachs, zumal sie so Gefahr laufen, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Doch Elli lässt sich nicht so leicht abschütteln – zum Glück!
Nach dem gleichnamigen erfolgreichen Kinderbuch von „Lauras Stern“-Autor Klaus Baumgart, spukt Elli nun erstmals auf der großen Leinwand. Ein Monster-Spaß über das Glück, eine Familie zu haben – auch wenn diese erst noch gefunden werden muss.