„Deadpool & Wolverine“ neu im Kino. Foto: 20th Century / Marvel
Marvels neuer Action-Kracher ist da! Im dritten Teil der “Deadpool“-Reihe muss der Marvel-Antiheld mit Wolverine zusammenarbeiten.
Seine Tage als Deadpool (Ryan Reynolds, links) liegen hinter ihm, ein lustloser Wade Wilson schuftet im zivilen Leben. Doch als seine Heimat bedroht wird, zieht er widerwillig seinen super Anzug wieder an, um den einstigen X-Men-Helden Wolverine (Hugh Jackman) zu überzeugen, sich ihm anzuschließen.
Dritter Teil der “Deadpool“-Reihe, in dem der Marvel-Antiheld mit Wolverine zusammenarbeiten muss. Unter der Regie von Shawn Levy sorgen Ryan Reynolds, Hugh Jackman, Emma Corrin, Morena Baccarin, Rob Delaney, Leslie Uggams, Karan Soni und Matthew Macfadyen in Deadpool & Wolverine für ein Action-Feuerwerk garniert mit dem serientypischen Deadpool-Humor.
Für die Baumbesetzer in Freiburg ist die Botschaft klar: Hände weg vom Dietenbachwald. Foto: Enya Steinbrecher
Seit Oktober vergangenen Jahres besetzen Aktivisten das Langmattenwäldchen im Freiburger Rieselfeld – im Oktober könnte die Rodung für eine geplante Gasleitung des neuen Stadtteils Dietenbach starten. Doch wer sind die Baumbesetzer, wie läuft ihr Leben im besetzten Wald ab und was sagen sie zu ihrem Fäkalien-Protest während des städtischen Dietenbach-Rundgangs?
Über die Klimagerechtigkeitsbewegung in Lützerath kam Fargo das erste Mal mit der Bewegung in Berührung: „Ich habe da riesige Bagger gesehen, die unsere Lebensgrundlage wegwalzen“, so der junge Mann Anfang zwanzig. Ein paar Jahre älter ist Momo – sie studiert im Bereich Sozialwissenschaft und hat sich ebenfalls den Baumbesetzern im Langmattenwäldchen angeschlossen. Beide möchten ihre richtigen Namen nicht nennen.
Wie viele Personen derzeit im Langmattenwäldchen leben, das sagen sie nicht. Aber: Alle Altersklassen und Menschengruppen seien dort vertreten, sagt Momo. Und: „Wir gehen davon aus, dass die Anzahl der Leute bis Oktober zunehmen wird“, so Fargo.
Oktober. Das ist der Zeitpunkt, zu dem die Rodungen für eine geplante Gasleitung beginnen könnten. Rund vier Hektar sollen für den Stadtteil Dietenbach weichen. „Diese vier Hektar sind nicht nur eine kalte Zahl: Sie sind Lebensraum für viele Tiere und auch Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind“, so Fargo. Menschlicher Lebensraum dürfe nicht wichtiger als der für Tiere sein, findet er. „Wir spüren schon jetzt die Folgen des Klimawandels – der Wald ist unsere Klimaanlage.“
„Es ist ein belastendes Gefühl, wenn man an die Rodung denkt“, sagt auch Momo. Ihre Emotionen versuche sie in konstruktive Arbeit zu stecken. „Ich gebe mir Mühe, Verständnis zu haben“, sagt sie. Sie versucht, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. „Wir wollen aktiv darauf achten, die Menschen mitzunehmen“, sagt sie. Sie möchte nicht, dass sich die Bewegung zu einer Parallelgesellschaft entwickelt: „Wir wollen in die Gesellschaft hineinwirken und zugänglich sein.“
Urinbecher in Richtung von Journalisten ausgekippt: Heiligt der Zweck jedes Mittel?
Dazu gehören auch öffentlichkeitswirksame Auftritte: So war die Bewegung beim Rieselfelder Stadtteilfest mit einer Aktion aktiv, um auf Hitzetote aufmerksam zu machen. Doch es gibt auch negative Schlagzeilen: Zuletzt bei einem Rundgang von Stadt und Presse auf dem geplanten Dietenbachareal.
Dort sollen vermummte Aktivisten unter anderem Fäkalien in Richtung der Teilnehmenden gekippt haben. „Ich hätte mir gewünscht, dass die Diskussion sachlicher verläuft“, sagt Fargo dazu zunächst, hat aber offenbar auch Verständnis für diese Grenzüberschreitung jeglicher Anstandsformen: „Das zeigt einfach, was für eine Sauerei das ist, was gerade passiert.“
Flächenversiegelung dürfe nicht weiter eine Option sein. Stattdessen müsse man zum Beispiel Gebäude umnutzen, die derzeit nicht optimal genutzt würden. „Unser Essen wächst nicht im Supermarkt“, sagt Fargo. „Es gibt Dinge, da kann ich über den Inhalt diskutieren, mich aber innerhalb der Grenzen solidarisch zeigen“, sagt Momo.
Diese Grenze sei jedoch mit Gewalt überschritten. Ein „Fäkalienangriff“ sei laut ihr jedoch der falsche Begriff. Es seien aus ihrer Sicht nur Urinbecher ausgekippt, aber nicht direkt auf Menschen gezielt worden. Über die Aktion diskutiere man jedoch auch innerhalb der Bewegung.
Eines der Baumhäuser, die derzeit im Langmattenwäldchen bewohnt werden. Foto: Dieti_bleibt
Derzeit lebt Momo aufgrund einer Fußverletzung nicht aktiv im Wald. Trotzdem ist sie gerne dort: „Ich habe dort eine ganz andere Verbindung zum Ökosystem, wenn da morgens ein Eichhörnchen am Schlafsack vorbeiläuft oder ich einen Käfer aus nächster Nähe sehe“, sagt sie. Zu wissen, dass das bald vorbei sein könnte – „das macht schon etwas mit einem“, sagt Momo.
Unter den Baumbesetzern geht es zu, wie in einer großen WG: Anschließen könne sich ihnen jeder – die meisten die kämen, blieben direkt für ein paar Wochen. Gemeinsam organisieren die Aktivisten Lebensmittel, kochen auf dem Feuer oder auf Campingkochern. Das Leben sei entschleunigter, allein das Kochen nehme viel Zeit in Anspruch, so Momo.
„In der Waldbesetzungsszene habe ich meine Heimat gefunden“, Fargo, Waldbesetzer aus Freiburg
Feste Aufgaben gibt es im Aktivisten-Camp nicht: Stattdessen kümmert sich jeder um alles. Dabei komme es auch mal zu Konflikten. Trotzdem entstünden am Lagerfeuer wertvolle Gespräche: „In der Waldbesetzungsszene habe ich meine Heimat gefunden“, sagt Fargo.
Sowohl Fargo als auch Momo sind nicht zum ersten Mal bei einer Baumbesetzung dabei. Manche Menschen sehe man bei unterschiedlichen Besetzungen immer wieder. Einige würden nebenher studieren, arbeiten oder sich der Bewegung nach dem Schulabschluss anschließen. Andere leben Vollzeit im Wald: Das bedeutet, auch bei Regen oder im Winter unter schlechten Bedingungen auszuharren. „Das geht an die Substanz“, wissen beide.
Zwischen den unterschiedlichen Charakteren käme es auch bisweilen zu Konflikten, sogar sexuelle Übergriffe kämen vor; nicht mehr, als anderenorts, aber trotzdem müsse sich die Bewegung auch intern überlegen, wie man damit umgehe, so Momo. „Wir sind eng beieinander.“
Am 27. Juli um 19 Uhr geht die einzigartige Showproduktion unter der Regie von Katja Mack in eine neue Runde! Nach 2015, 2016 und 2018 findet die „Talent Show“ 2024 wieder im Eis-Stadion von Deutschlands größtem Freizeitpark statt.
Protagonistin Bella, dargestellt von Isabella Weber, begibt sich in die unendlichen Tiefen einer faszinierenden Fantasiewelt, auf die Suche nach dem wahren Kern ihrer selbst. Die Besucher dürfen sich auf ein Showerlebnis mit Elementen aus den Bereichen Dance, Acrobatics, Music und Art freuen. Bei der anschließenden After-Show-Party im neuen Themenbereich Kroatien können die Gäste anstoßen und den Abend ausklingen lassen.
Mit einem Ticket für die „Talent Show“ können Gäste schon ab 17 Uhr den Europa-Park besuchen, Einlass in das Eis-Stadion ist ab 18.30 Uhr, Showbeginn um 19 Uhr. Im Anschluss gibt es eine After-Show-Party.
Wir verlosen zwei Mal zwei Tickets für die Talent Show im Europa-Park! Wer gewinnen möchte, ruft bis Donnerstag, 25. Juli 2024, 0 Uhr unter der 01 37/9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Talent Show“. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
Das Seeparkfest findet am Wochenende wieder statt.
Es ist wieder soweit: Bereits zum sechsten Mal kommt das Freiburger Seefest vom 26. bis 28. Juli zurück in den Seepark im Freiburger Westen. Drei Tage lang bietet das Seefest ein buntes und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Los geht es am kommenden Freitag.
Tanzen unter freiem Himmel, Schlemmen in Hock-Atmosphäre oder ein Familienausflug am Sonntag: Das Freiburger Seefest findet dieses Jahr vom 26. bis 28. Juli statt und lockt dabei mit verschiedenen Open-Air-Konzerten, Kinder-Olympiade, Food Truck Wiese und vielem mehr.
Eröffnet wird das Seefest am Freitag, 26. Juli, um 19 Uhr mit Freibier an der Seebühne. Dort spielt ab 19.30 Uhr auch die Band „Route 66“ Rock und Pop Klassiker. Am Samstag, 27. Juli, ab 17 Uhr spielt auf der Seebühne Julian Weiss und ab 20.30 Uhr „Prof. Alban und die Heimleuchter“.
Auf der Bühne im Bereich des Taubenschlags unterhalten ab 17 Uhr zuerst die „Gitarrengangster“ und im Anschluss ab 19.30 Uhr die Band „Cover Nostra“ die Festbesucher. Am Sonntag, 28. Juli, spielt die Black Forest Tigers Bigband ab 11 Uhr und ab 17.30 Uhr die Band „Airport in Rock“ auf der Seebühne.
Für die kleinen Gäste gibt es am Seefest-Wochenende rund um den Flückigersee eine Mini-Kirmes mit Auto-Scooter, Kinderkarussell, Babyflug und Kettenflieger zu entdecken. Am Sonntag, 28. Juli wird ab 11 Uhr Kinderschminken angeboten. Außerdem findet von 11 bis 15 Uhr die große Kinder-Olympiade statt. Auf der Food Truck Wiese und an zahlreichen Ständen gibt es eine Vielfalt an Speisen.
Geöffnet hat das Freiburger Seefest am Freitag, 26. Juli von 18 bis 1 Uhr, am Samstag, 27. Juli von 15 bis 1 Uhr und am Sonntag, 28. Juli von 11 bis 22 Uhr. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.
Am heutigen Mittwoch (24. Juli) spielt die französische Band MANNY ab 20 Uhr im 5 Senses Coffee: Die Band stellt hier ihr neues Live-Album vor.
MANNY nimmt mit seinen Texten (englisch & französisch) und der Musik einen leidenschaftlichen Stand für die Intensität eines realen, unmittelbaren Lebens ein. Los geht es um 20 Uhr im 5 Senses Coffee, Wiesentalstraße 22 in Freiburg. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten. Reservierungen sind empfohlen und möglich unter der Telefonnummer 0151 173 666 75 oder per E-Mail an c@mirahkoob.de.
Die US-Amerikanische Rockband Calexico hat den größten Teil ihrer fast dreißigjährigen Karriere damit verbracht, das staubige musikalische Grenzland des amerikanischen Südwestens zu erkunden und einzigartige, cinematische Sounds zu schreiben, die so geheimnisvoll und großartig sind wie die trockenen Wüstenlandschaften, die sie inspiriert haben.
Ihr letztes Album „El Mirador“ (2022) steht sowohl als Aussichtspunkt als auch als Leuchtfeuer in der Dunkelheit. Eine Gelegenheit, nach innen zu horchen und zu fühlen, über die Verbindungen zur Erde und zu anderen Menschen nachzudenken und hoffentlich einen Weg nach vorne zu erhellen.
Auch nach über zwei Jahrzehnten auf Tournee bleibt die Musik von Calexico grenzenlos und romantisch, positiv und dynamisch, immer noch den Horizont im Blick, auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Und mit den vielen musikalischen Einflüssen aus aller Welt ist ihre Musik oft tanzbar und lebhaft, und immer absolut modern und zeitgemäß.
Heute Abend (Mittwoch, 24. Juli) spielen Calexico ab 20 Uhr im Zirkuszelt auf dem Zelt-Musik-Festival. Es gibt noch Tickets ab 45,90 Euro.
Polizei15.05.2024, FWB – TITEL: Die Polizei Freiburg sucht Fahrraddiebe.
Zu einem tödlichen Badeunfall ist es am Donnerstagabend, 18. Juli, gegen 20 Uhr am Dietenbachsee gekommen. Hier soll sich ein 20-jähriger Mann mit einer Personengruppe am nord-östlichen Seeufer aufgehalten und zum Baden in den See begeben haben. Zeugen bemerkten, wie der Mann kurz darauf im See unterging.
Hinzugerufene Badegäste konnten den 20-Jährigen einige Minuten später aus dem Wasser retten und leiteten sofort lebensrettende Maßnahmen ein. Der Mann wurde in lebensbedrohlichem Zustand durch den Rettungsdienst in eine Freiburger Klinik transportiert, wo er in der Nacht auf Freitag verstarb. Die Kriminalpolizei Freiburg hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls übernommen.
Der Sommerurlaub, die schönste Zeit des Jahres: Wohin darf es gehen? Foto: Adobe.Stock / HD3DSH
Sommer, Sonne, Urlaubszeit: Auch in diesem Jahr ist die Reiselust der Freiburger ungebrochen, wie ein Tourismusexperte berichtet. Beliebt sind vor allem Fernreisen und Urlaube im hohen Norden. Und: Eine neue Zielgruppe entdeckt Kreuzfahrten für sich.
Die Koffer sind gepackt, Hotels und Flüge sind gebucht – jetzt kann es bald losgehen. Doch wohin geht die Reise in diesem Sommer. „Erstaunlicherweise sind es Fernreisen, in die USA und Kanada. Und außerdem Kreuzfahrten“, sagt Rolf Köchl, Abteilungsleiter in der Geschäftsstelle Reisebüro & Touristik des ADAC Südbaden.
Kreuzfahrten boomen
„Kreuzfahrten boomen in diesem Jahr unglaublich, vorneweg Aida und Mein Schiff mit den klassischen Zielen im Mittelmeer, aber auch Fahrten in den hohen Norden“, so Köchl. Anders als früher seien es in diesem Jahr vor allem Familien, die sich für eine Kreuzfahrt, zum Beispiel nach Norwegen, entscheiden – und das auch aufgrund der Hitze, die teilweise in den Mittelmeerländern herrsche. „Vor Corona waren die nordischen Länder eher ein Ziel, das von einem älteren Publikum gewählt worden ist“, berichtet Köchl. Viele Schiffe hätten inzwischen ein großes Familienprogramm an Bord.
Begünstigt wird der Boom dadurch, dass die Reedereien aufgrund von Umweltauflagen ihre neuesten Schiffsmodelle für Skandinavien-Fahrten einsetzen. „Norwegen zum Beispiel fordert, dass nur noch LNG-Schiffe in die Fjorde reinfahren dürfen“. Damit kommen die Kunden in den Genuss modernster Annehmlichkeiten, wie etwa großzügige Freizeitbereiche. Ein weiterer Pluspunkt einer Kreuzfahrtreise für viele Familien sei, dass kein Flug gebucht werden müsse, was gerade für Familien ein Kostenfaktor ist. Die deutschen Kreuzfahrthäfen seien bequem mit dem Zug erreichbar und das Zugticket kann gleich mitgebucht werden. „Und wenn die Bahn aus irgendwelchen Gründen nicht fährt, greift das Pauschalreiserecht. Man ist also auch im Fall von Zugausfällen abgesichert“, so der ADAC-Tourismusexperte.
Was die klassischen Reiseziele am Mittelmeer angehe sorgen Inflation und Preissteigerungen für deutliche Kosten-Unterschiede. So gelte Griechenland inzwischen als eine „der teuersten Destinationen“ unter den Mittelmeerländern, so Köchl. Sowohl Hoteliers als auch Fluganbieter hätten kräftig an der Preisschraube gedreht. Spanien dagegen sei weiter mit im Rennen.
Auch die anhaltenden Proteste der einheimischen Bevölkerung auf Mallorca gegen die Folgen von Massentourismus ändere daran aktuell noch nichts. „Das wird bei den Kunden im Moment noch wegignoriert“, so Köchl. Doch aufgrund gestiegener Preise seien viele Reisende eben auf der Suche nach Alternativen. „Ein Evergreen ist hier die Türkei. Aufgrund der starken Inflation bei der türkischen Lira gibt es annehmbare Preise mit einer sehr guten Qualität“, so Köchl.
Eindeutig sei aber festzuhalten: Trotz Inflation und Preissprüngen verzichten die Menschen „nach wie vor nicht auf ihren Urlaub“, berichtet der Reisefachmann. „Wir haben sehr gute Buchungszahlen und das hält auch an“. Daran hat selbst die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI nichts ändern können, auch wenn die Kunden in Folge von Hotelumbuchungen teilweise erheblich teurere Preise bezahlen müssen, so Köchl. „Und doch wurde gewünscht, dass der Urlaub trotzdem stattfinden soll.“
Während der SC Freiburg noch bis Donnerstag im österreichischen Schruns an den Grundlagen für die neue Saison arbeitet, herrscht bei einer Personalie nun Klarheit: Rechtsverteidiger Hugo Siquet wird den Verein endgültig verlassen.
Wie der SC am Dienstag bestätigte, wechselte der 22-Jährige fest in die belgische Jupiler Pro League zum Meister FC Brügge. Bereits im Winter 2023 war der Spieler nach Belgien verliehen worden, damals zu Cercle Brügge. Verpflichtet hatte ihn der SC im Dezember 2021 für 4,5 Millionen Euro von Standard Lüttich – nun wechselt er laut belgischen Medien für 3 Millionen Euro nach Brügge. „Nach intensiven Diskussionen haben wir uns gemeinsam entschieden, Hugo die Möglichkeit eines Wechsels zum FC Brügge zu ermöglichen“, sagt Sportdirektor Klemens Hartenbach. In Freiburg hatte sich Siquet nie wirklich durchsetzen können. Unter dem langjährigen SC-Coach Christian Streich kam Siquet lediglich dreimal in der Bundesliga und zweimal in der Europa League zum Einsatz. Unter Freiburgs neuem Trainer Julian Schuster absolvierte er Teile der Saisonvorbereitung, schließt sich nun aber dem Champions League-Teilnehmer aus Brügge an.
Das erste Testspiel der Saison in Schruns beim österreichischen Bundesligisten SCR Altach beendete der SC mit einem 1:1 (0:0). Das Freiburger Führungstor erzielte Junior Adamu nach einer Flanke von Christian Günter. Und der bisherige SC-Kapitän ist auch der künftige: Die Freiburger Spieler bestätigten bei der geheimen Wahl Christian Günter im Amt des Kapitäns. „Die Wahl zum Kapitän ist nach wie vor etwas Besonderes, denn es verschieben sich gewisse Dinge in der Mannschaft und es kommen immer Neue dazu. Ich freue mich jedes Jahr, wenn die Jungs mich wählen“, sagte Christian Günter. Günters Stellvertreter sind Vincenzo Grifo und Maximilian Eggestein. Michael Gregoritsch und Chicco Höfler komplettieren den Mannschaftsrat.
Polizei fasst Tatverdächtigen im Fall des getöteten 77-Jährigen im Freiburger Stadtteil Wiehre. Symbolfoto: Adobe.Stock
Im Fall des Tötungsdelikt an einem 77-Jährigen im Freiburger Stadtteil Wiehre kann die Polizei einen dringend Tatverdächtigen ermittelt. Im Zuge einer internationalen Fahndung konnte dieser mittlerweile in im schweizerischen Bern festgenommen werden. Die Polizei sucht indes nach einem Passanten, der den Tatverdächtigen unweit des Tatorts gesehen haben könnte.
Im Fall des 77-jährigen Hausbewohners, der in seinem Haus an der Kreuzkopfstraße in der Wiehre durch Messerstiche getötet worden ist, gibt es einen Ermittlungserfolg: Die von der Kripo eingerichtete Sonderkommission „Lobe“ konnte in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Freiburg einen dringend Tatverdächtigen ermitteln. Es handelt sich um einen 21-jährigen Mann algerischer Staatsangehörigkeit, gegen den die Staatsanwaltschaft Freiburg beim Amtsgericht Freiburg einen Haftbefehl erwirkte. Nach einer internationalen Fahndung konnte er in Bern in der Schweiz festgenommen werden.
Den dringenden Tatverdacht begründet die Staatsanwaltschaft Freiburg aufgrund „der akribischen Auswertung“ der am Tatort gesicherten Spuren sowie der bislang erfolgten umfangreichen Ermittlungen der Sonderkommission „Lobe“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.
Bereits am Sonntagnachmittag, 14. Juli – dem Tag, an dem der 77-jährige gegen 15:15 Uhr tot in seinem Haus aufgefunden worden war – erhielt die Polizei Hinweise, dass ein Mann auf dem Stühlinger Kirchplatz in verdächtiger Weise einen Rucksack in einem Gebüsch durchwühlte. Dies sei von einem Zeugen beobachtet und gefilmt worden. Beim Eintreffen der Polizei befand sich der Mann nicht mehr vor Ort. Die Gegenstände aus dem Gebüsch konnten gesichert werden. Wie die Ermittlungen zwischenzeitlich bestätigen, handelte es sich hierbei unter anderem um Diebesgut aus dem Anwesen des Getöteten am Lorettoberg, darunter zum Beispiel einen Laptop.
Videoaufnahmen privater Sicherheitskameras in der Nähe des Tatorts wurden durch die Soko gesichert und konnten zwischenzeitlich ausgewertet werden. Hierbei konnte im relevanten Tatzeitraum ein in der Nachbarschaft unbekannter Mann gesichtet werden. Dieser Mann stimmte augenscheinlich mit dem Mann überein, der auch am Stühlinger Kirchplatz gesehen worden war. Zudem konnten bei einem am Tatort gesicherten weiteren Rucksack persönliche Unterlagen dieses Mannes aufgefunden werden.
Aufgrund dieser Sachlage beantragte die Staatsanwaltschaft Freiburg beim Amtsgericht Freiburg einen nationalen und europäischen Haftbefehl gegen diesen Mann. Der dringend Tatverdächtige konnte zwischenzeitlich festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft Freiburg wird jetzt über das Justizministerium Baden-Württemberg beim Schweizer Bundesamt der Justiz die Auslieferung des Mannes beantragen.
Der dringend Tatverdächtige hielt sich nach aktuellem Kenntnisstand seit 01.05.2024 in Deutschland auf. Der Mann war bereits mehrfach wegen Diebstahls der Polizei bekannt.
Der konkrete Tatablauf ist weiterhin Gegenstand der gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Freiburg und der Soko „Lobe“. Nach derzeitigen Erkenntnissen war in der Nacht von Samstag, 13. Juli auf Sonntag, 14. Juli mindestens ein Täter gewaltsam in das mehrstöckige Haus des 77-Jährigen eingedrungen. Dieser muss dann dem Einbrecher begegnet und tödlich verletzt worden sein. Laut dem vorläufigen Obduktionsergebnis erlitt das Opfer durch ein Messer tödliche Verletzungen.
Die Soko arbeitet nun mit Hochdruck an der weiteren Spurenauswertung. Im Zuge der Ermittlungen wird nun eine Passantin oder ein Passant gesucht, der sich am Sonntag, 14. Juli gegen 15:45 Uhr an der Kreuzung Berglestraße/Mercystraße/Lorettostraße aufgehalten haben könnte und den Tatverdächtigen gesehen oder zu diesem Kontakt gehabt haben könnte. Der Algerier dürfte zu diesem Zeitpunkt einen auffällig großen Hartschalen-Koffer und womöglich weitere Taschen mit sich geführt haben. Hinweise nimmt die Kripo unter 07 61 / 8 82 – 59 09 entgegen.