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Die Caravan live bietet alles rund um den perfekten Campingurlaub

Eine Vielzahl an Campern, Dachzelten und anderen Ausrüstungsgegenständen werden auf der caravan live am Wochenende ausgestellt. Foto: FWTM

Die achte Ausgabe der caravan live kommt am Wochenende auf das Messegelände. Rund 130 Aussteller werden sich hier präsentieren, darunter auch 42 neue Aussteller. Die FWTM erwartet 18.000 Besucher.

Vom 3. bis 6. Oktober können sich Besucherinnen und Besucher der caravan live in allen vier Messehallen sowie auf dem Freigelände neben dem umfangreichen Angebot an Reisemobilen, technischer Ausstattung, Camping-Zubehör und Campingplätzen auf Highlights wie den Camper Talk, die Camper Night oder die Camping-Area freuen.

Zahlreiche regionale Aussteller zeigen Campingfahrzeuge von mehr als 70 Herstellern wie Dethleffs, Hymer oder LMC. Zu den neuen Ausstellern zählen Anbieter von Dachzelten wie Roof Space, Naturbummler, oder Gentle Tent. Neu ist der Bereich rund um den Selbst- und Individualausbau.

Bei der Besichtigung selbst ausgebauter Vans und Camper können die Besucher Inspirationen für den Ausbau des eigenen Fahrzeugs sammeln. Zusätzlich wird von Black Forest Vans ein Workshop zum Thema „Standheizung im eigenen Camper“ angeboten.

Urlaub mit bester Aussicht: Camping wird in allen Gesellschaftsschichten zunehmend beliebter. Foto: PiNCAMP

Auch Campingplätze und Touristikstände werden vertreten sein. Der Camper Talk in Halle 3 bietet den richtigen Rahmen für informative Gesprächsrunden. Hier können Besucher ihre Fragen rund um das Thema Camping an erfahrene Camper, Youtuber und Blogger aus der Camping-Branche richten.

Als Gesprächspartner vor Ort werden die Betreiber der Social-Media-Kanäle „CamperTobi“, „VanRiding“, „WirsindCamper“ und „Fan4Van“ sein. Zudem bietet der ADAC Fachvorträge zu Ladungssicherung, Regeln im Ausland und die Wahl der richtigen Reifen an. „Wir beraten die Messebesucher umfassend zum Thema Camping und geben Tipps für die optimale Vorbereitung auf den Campingurlaub“, sagt Rolf Köchl, Touristik-Experte des ADAC Südbaden. Für die nächste Reise kann ein Mietcamper gleich am Stand gebucht werden.

Am Freitag, 4. und Samstag, 5. Oktober findet in der Camping-Area (Parkplatz) die Camper Night statt. Dort können die Besucherinnen und Besucher bei Lagerfeuer und stimmungsvoller Livemusik den Messebesuch entspannt ausklingen lassen. Los geht es jeweils um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Während des Veranstaltungszeitraums besteht für Besucher, die mit dem eigenen Campingfahrzeug anreisen, die Möglichkeit, auf dem Messegelände zu übernachten. Es gilt der reguläre Parktarif (Tagestarif) in Höhe von 5 Euro zuzüglich 6 Euro pro Person und Nacht für die Nutzung der Infrastruktur.

Tickets sind zum Onlinevorverkaufspreis von 11 Euro auf der Website der caravan live erhältlich. ADAC Mitglieder sowie jeweils eine Begleitperson erhalten 1,50 Euro Rabatt beim Kauf von Online-Tickets für die caravan live.

Plaza Culinaria zeigt kulinarische Vielfalt in der Messehalle

Die Plaza Culinaria findet im November wieder statt. Foto: Sven Ketz

Vom 8. bis 10. November veranstaltet die FWTM erneut die Plaza Culinaria in der Messe Freiburg. Neben den zahlreichen Austellern gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Beim Genussfestival präsentieren vier Gourmetköche an allen vier Messetagen einen Querschnitt ihres kulinarischen Schaffens in Halle 1. So können sich die Besucher direkt an den Messeständen der Spitzenköche bedienen und ihnen bei der Zubereitung der Speisen über die Schulter schauen.

Im Kochstudio werden in diesem Jahr TV-Koch Robin Pietsch und Influencerin Mira Maurer zu Gast sein. Ein weiteres Highlight der Plaza Culinaria ist die Vergrößerung des Genussreichs, das sich in diesem Jahr in Halle 3 präsentiert.

Foto: Sven Ketz

Am Samstag wird Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg, die neue Dachmarke „Das ganze Land zu Tisch“ vorstellen.

Auch die Food Rockerz, der Bereich mit innovativen Start-ups in Halle 4, die ihre Produkte rund ums Essen und sich selbst vorstellen, ist wieder mit dabei. Mit dabei ist der Themenbereich Vegan Vibes, der sich mit der pflanzlichen Ernährung beschäftigt.

Als ehemalige Gastronomin und „Plant Based Chef & Nutritionist“ steht Estella Schweizer für eine gesunde und nachhaltige Ernährung. Sie wird gemeinsam mit dem Ernährungsrat im Kochstudio vertreten sein.

Neu in diesem Jahr ist die Plaza Late Night in Halle 2. Am Freitag- und Samstagabend gibt es die Möglichkeit, die Messe in entspanntem Rahmen bis 0.30 Uhr ausklingen zu lassen. Zwölf Aussteller sorgen für ein kulinarisches Angebot, begleitet wird die Plaza Late Night von einem DJ der myKaiserstuhl GmbH. Der Eintritt ist im Ticketpreis inkludiert, Geburtstagskinder erhalten zudem einen kostenfreien Drink.

Tickets sind unter www.plaza-culinaria.de erhältlich. Neben den regulären Karten gibt es für 41 Euro das „YOU & ME Ticket“ (Eintritt für zwei Personen, Parkgebühren, Garderobe und zwei Gläser Sekt) sowie das „FOR YOU Ticket“ für 18 Euro (Eintritt, Nutzung des ÖPNV, Garderobe und Sekt).

Gutmann Events lädt zur Galanacht „Rouge et Noir“ im Ballhaus

Die Galanacht „Rouge et Noir“ findet am Wochenende im Ballhaus statt. Foto: V. Behringer / Gutmann Events

Am Samstag, dem 12. Oktober präsentiert Gutmann Events zum dritten Mal das Gala-Format „Rouge et Noir“. Das Ballhaus Freiburg und die Jack’n’Jill Lounge bilden die Kulisse für eine geheimnisvolle und erlebnisreiche Nacht.

Die Besucher erwartet eine atemberaubende Dekoration, Walking Acts, ein Casino, Shows, Livemusik der Freiburger Band Randy Club sowie Tanz- und Loungeflächen auf mehreren Floors. Angekündigt haben sich zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft.

In diesem Jahr arbeiten die Veranstalter erstmals mit dem lokalen Künstlerkollektiv „artistiv:stories“ zusammen. Was die Besucher hier genau erwartet, darum machen die Organisatoren noch ein großes Geheimnis. Klar ist, dass verschiedene kreative Aktionen im Laufe der Nacht stattfinden werden.

Mitorganisator Matthias Blattmann: „Der passende Abend, um sich in Schale zu werfen – wir möchten, dass sich die Menschen auf unterschiedlichen Ebenen begegnen und die dekorierten Räume für sich entdecken. Der Netzwerkgedanke spielt eine Rolle, aber es darf auch viel getanzt und gefeiert werden.“ Wer sich kulinarisch stärken möchte, kann die Ticketkategorie „Rouge“ mit Flying Buffet ab 19 Uhr buchen, wer schon gegessen hat, kommt mit der Ticketkategorie „Noir“ ab 20 Uhr zum Hauptprogramm.

Late Night Besucher können vergünstigte Karten ab 23 Uhr für die Aftershowparty buchen. Das Besondere: In allen Tickets sind die Getränke wie Wein, Sekt, Bier, Softdrinks und Säfte schon inkludiert.

Preise und Infos sind unter www.rougeetnoir.de zu finden.

Sieben Tage, sieben Termine

Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay

Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.

•• Konfirmanten-Jubiläum: Die Pfarrgemeinde Ost bietet einen Gottesdienst zum Konfirmations-Jubiläum an. Der beginnt am Sonntag, 20. Oktober um 10 Uhr in der Auferstehungskirche (Littenweiler, Kappler Str. 25). Im Anschluss ist ein kleiner Empfang im Saal geplant. Angesprochen sind alle Jubilare der Jahre 2022 bis 2024. Anmeldung bis 12. Oktober unter 0761 50361580 oder Ost.freiburg@kbz.ekiba.de

•• Vortrag: Am Freitag, 4. Oktober, von 10.30 Uhr bis 12 Uhr, wird Frank Doerr, Biologe und Ernährungsberater, unter dem Titel „Ernährung im Alter“ Wissenswertes über die besonderen Ernährungsbedürfnisse im Alter referieren und nützliche Ratschläge vermitteln. Die Veranstaltung findet im Evangelischen Stift Freiburg, Hermannstr. 14 statt. Der Eintritt ist frei.

•• Konzert: Seit über 40 Jahren verblüfft Paul Millns sowohl ein intimes Publikum als auch große Konzerthallen mit kraftvoll verpflichtenden Darbietungen und typisch britischem Humor – am Freitag, 11. Oktober kommt er um 20 Uhr in die Wodan-Halle. Eintritt ab 17 Euro.

•• Singer-Songwriter: Tristan Brusch gibt am Donnerstag, 10. Oktober, ab 20 Uhr im Jazzhaus sein neues Album zum Besten. „Am Wahn“ ist das wilde, bestürzend schöne Dokument einer hypertoxischen Beziehung und eine mitreißend Liebeserklärung an die großen Tage von Popmusik. Tickets ab 28,50 Euro.

•• Stücke der Renaissance: Das Tallis-Ensemble Freiburg singt am Sonntag, 6. Oktober, um 17 Uhr in der Auferstehungskirche in Littenweiler Motetten der englischen Renaissance (Byrd, Dowland, Gibbons, Purcell). Die Musik der englischen Renaissance berührt auch heute noch durch ihre ausgewogene polyphone Balance und klangliche Finesse.

•• Musical-Comedy-Show: Am Freitag und Samstag. 4. und 5. Oktober läuft ab 20 Uhr das Stück „Life- ToHuWaBoHu! – die Musical Comedy Show“ im E-Werk. Mit Hits der letzten 200 Jahre von Rock/Pop über Operette bis Afrodance nimmt Camilla Kallfaß das Publikum mit zu einem lustigen und berührenden Musical Erlebnis.

•• USA wählt: US-Korrespondent Arthur Landwehr berichtet am Montag, 14. Oktober, ab 19.30 Uhr über die Wahl in den USA. Er beschreibt den Wahlkampf als Kulturkampf, der die USA zu zerreißen droht. Im Mittelpunkt: die Abstiegsangst der Weißen und das zunehmende Selbstbewusstsein von Schwarzen und Hispanics. Der Vortrag findet statt im SWR Studio Freiburg, Kartäuserstraße 45.

Impro-Schauspieler führen durch die Stadt

Die Schauspielerinnen und Schauspieler von Theater L.U.S.T. führen durch die Stadt. Foto: Improtheater L.U.S.TDie Schauspielerinnen und Schauspieler von Theater L.U.S.T. führen durch die Stadt. Foto: Improtheater L.U.S.T

Freiburg und seine Geschichte einmal auf eine ganz andere Art und Weise und mit viel Humor erleben: Gemeinsam mit dem Impro-Theater Theater L.U.S.T begeben sich Interessierte auf die Spuren spontan erfundener Stadtgeschichten. Gemeinsam flanieren die Zuhörerinnen und Zuhörer mit den Schauspielern zu charmanten Ecken und Kanten der Stadt.
Die Schauspielerinnen und Schauspieler erfinden – natürlich gemeinsam mit ihrem Publikum und zu jederzeit völlig improvisiert – eine neue Vergangenheit für die Stadt, die es so in Wirklichkeit nie gegeben hat. So wird die Stadtgeschichte Freiburgs garantiert zum einmaligen Erlebnis!


Treffpunkt ist vor der Tourist-Information am Rathausplatz am Samstag, 5. Oktober, um 18 Uhr. Tickets ab 20,90 Euro online bei reservix.de oder bei www.theater-lust.de

Ausstellung „Modern Times“ befasst sich mit den schönen und hässlichen Seiten der 1920er-Jahren

„Portraits asozialer Frauen“ von Hans Baluschek. Foto: Bernd Peters

Zum Einstieg gibt es ein paar Schnipsel Charlie Chaplin: Der Star des Stummfilms ist in seinem Klassiker „Modern Times“ („Moderne Zeiten“) als Fließbandarbeiter zu sehen, den der Takt der Maschinen in den Wahnsinn treibt. Die Bilder lassen den Betrachter schmunzeln. Doch beim tieferen Eintauchen in die Ausstellung „Modern Times“ vergeht das Lachen schnell. Was gut ist, denn die gezeigten Meisterwerke zeichnen kein fröhliches Bild der „Wilden Zwanziger“.

Einen Raum im Museum für Moderne Kunst haben die Macher in Freiburg sogar mit einem Warnhinweis am Eingang versehen: Die 50 Blätter, in denen Otto Dix unter der Überschrift „Der Krieg“ seine Traumata aus dem Ersten Weltkrieg aufgearbeitet hat, soll keiner unvorbereitet sehen.

Ob Dix mit so einer Vorwarnung einverstanden gewesen wäre, mag strittig sein. Unstrittig ist: „Modern Times“ ist ein Glücksgriff für Freiburg. Man habe ein vielfältiges Bild der 1920er-Jahre schaffen und diese Zeit nicht einfach „abfeiern“ wollen, so die Kuratorinnen Isabell Herda und Roberta Cebataviciute.

Den Auftakt macht ein Raum unter dem Motto „Arm und Reich“, der sich auf Werke mit Fokus auf die grassierende Armut nach dem Ersten Weltkrieg konzentriert: Hans Baluscheks „Porträts asozialer Frauen“, die sich aus wirtschaftlicher Not prostituieren müssen sind hier ebenso zu finden, wie die „Arbeitslosendemonstration“ von Karl Holtz.

Bedrückende Werke, die in ihrem Realismus fernab vom Glamour liegen, der heute den 1920ern gerne zugeschrieben wird und der hier nur ab und an durchscheint. Im Zentrum der Ausstellung im Raum „Der krieg hört nicht auf“ auch um die Parallelen zur Jetztzeit, die von der ukrainischen Künstlerin Yevgenia Belorusets gezogen werden. Und es geht um politisch aufreibende Zeiten im Raum „Revolution!“, wo das „Gedenkblatt für Karl Liebknecht“ von Käthe Kollwitz als bedeutendes Werk zu sehen ist.

Die Ausstellung „Modern Times – Bilder der 1920er Jahre“ im Museum für Neue Kunst in Freiburg ist bis zum 16. Februar 2025 zu sehen. Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet (Donnerstag bis 19 Uhr), der Eintritt kostet 7 Euro (ermäßigt 5 Euro). Der Katalog kostet 28 Euro.

Tanzperformance zeigt Persönlichkeitswandel durch Stilveränderung auf der Bühne

In „tell.me.sth.new!“ geht es um Persönlichkeitswandel, der direkt vor Ort auf der Bühne dargestellt wird. Foto: E-Werk

Die interdisziplinären Tanzperformance „tell.me.sth.new!“ premiert am Freitag, 11. Oktober, um 20.30 Uhr im E-Werk. Inspiration dafür stiften die autobiografischen Erzählungen von vier Menschen, die sich auf einen Aufruf zum Thema Identitätswandel und Bekleidung gemeldet haben.

Gemeinsam kreiert das künstlerische Team einen fiktiven Erfahrungsraum, der das Dreieck aus Identität, Transformation und Bekleidung im Sinne einer gesellschaftlichen Haut untersucht. Auf der Bühne agieren Julia Klockow mit der Schere im Tanz, die Percussionistin Maria Luisa Pizzighella am Multi-Channel Drumset und der Figuren-Designer Claude Bwendua, unterstützt von den drei Geschichtengebern. In einem forschenden Tanz zerschneidet Klockow Bekleidungsstücke, inspiriert von den autobiografischen Erzählungen. Schnitt um Schnitt wird so der Weg frei für das Neue.

Tickets gibt es ab 13 Euro.

Junge Leute legen Wert auf einen sicheren Arbeitsplatz

Ein sicherer Arbeitsplatz liegt laut IHK-Studie im Trend und ist jungen Leuten wichtiger als Work-Life-Balance oder viel Freizeit. Foto: Pixabay.de

Verwöhnt, faul und ständig nur am Handy – die Generation Z genießt nicht den besten Ruf. Doch was ist dran an solchen Klischees? Die IHK Südlicher Oberrhein hat junge Menschen an sämtlichen Berufsschulen im Kammerbezirk befragt. Herausgekommen ist ein differenziertes Bild mit Überraschungen.

Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Auf diese allgemein gestellte Frage antwortete die Mehrheit (51 Prozent) mit „eher zuversichtlich“. Bei nur 6 Prozent überwiegt der Pessimismus, während der Rest mit gemischten Gefühlen nach vorne schaut.

Auch nach ihren Ängsten wurden die zwischen 1998 und 2007 geborenen Berufsschüler gefragt. Ganz oben steht die Angst vor einem Krieg in Europa (47 Prozent), gefolgt von schweren Krankheiten (43) und der schlechten Wirtschaftslage (37). Sorgen bereiten auch Terroranschläge (36), Zuwanderung (26), Klimawandel (20) und Ausländerfeindlichkeit (18). Nach der Ausbildung keinen Arbeitsplatz zu finden, bekümmert 14 Prozent.

Auf die Frage, was ihnen wichtig im Leben sei, gaben die Meisten (74 Prozent) an, einen zuverlässigen Partner zu haben, gefolgt von guten Freunden (72 Prozent). Das Leben in vollen Zügen zu genießen, wünschen sich 59 Prozent, 49 Prozent wollen viel Geld verdienen. Ihre finanzielle Lage bewerten 42 Prozent als gut bis sehr gut, 24 Prozent als schlecht bis sehr schlecht. Jeder Vierte bessert das Gehalt mit einem Nebenjob auf. 78 Prozent gaben an, noch bei ihren Eltern zu leben.

Die Generation Z, so hört man oft, lege mehr Wert auf Freizeit als auf Karriere. Die IHK-Umfrage kann dieses Klischee nicht bestätigen. Zwar antworten 43 Prozent der Befragten, bei der Berufswahl auch auf die Work-Life-Balance zu achten, doch höher rangieren andere Themen: ein guter Verdienst (76 Prozent), ein angenehmes Arbeitsklima (69), eine sinnvolle Arbeit (57), ein nahegelegener und sicherer Arbeitsplatz (55) und kompetente Chefs (48).

Als stressig und belastend empfinden ihren Berufsalltag rund 20 Prozent, 52 Prozent als „eher entspannt und hin und wieder etwas stressig und belastend“. 5 Prozent erleben nach eigenen Angaben im Betrieb eine „sehr entspannte“ Zeit.

Positive Bewertungen für Ausbildungsbetriebe

94 Prozent der Azubis geben an, dass ihr Ausbilder immer oder häufig für sie da sei. 85 Prozent fühlen sich in ihrem Arbeitsumfeld fair und respektvoll behandelt. 84 Prozent dürfen ihre Überstunden ausgleichen. 77 Prozent können jederzeit die Berufsschule besuchen. 78 Prozent würden ihren Ausbildungsbetrieb weiterempfehlen.

56 Prozent haben sich ihre Ausbildung weithin oder genau so vorgestellt. 48 Prozent sind sich sicher, nach der Ausbildung übernommen zu werden; 43 Prozent halten eine Weiterbeschäftigung für wahrscheinlich. Eine Weiterbildung ist für 86 Prozent ein Thema.
Für 44 Prozent waren Eltern und Verwandte die wichtigsten Ratgeber bei der Suche nach der richtigen Ausbildung, bei 23 Prozent halfen die Freunde. Die Schule spielte als Ausbildungsberaterin nur für 8 Prozent eine entscheidende Rolle.

Um sich über die Ausbildung zu informieren, nutzen 41 Prozent soziale Medien. Von Interesse sind Finanztipps (49 Prozent) und Weiterbildungsmöglichkeiten (43). Die beliebtesten Plattformen für Azubis sind Instagram (64 Prozent), YouTube (51) und TikTok (42).

Jörg Kuenzer spielte schon in New York und Madison Trompete

Der Freiburger Jörg Kuenzer spielt seit November 2020 regelmäßig kurze Konzerte vor dem Brunnen am Holzmarkt. Foto: Enya Steinbrecher

Seit er elf Jahre alt ist spielt Jörg Kuenzer Trompete. In seiner Laufbahn als Trompetenspieler hat er sich nicht nur in Freiburg einen Namen gemacht, denn der 68-Jährige ist viel herumgekommen. Große Bekanntheit erlangte er ab 2020 als der „Corona-Trompeter“.

Es ist die 770. Mahnwache, die Jörg Kuenzer an diesem Tag spielt: Vor dem Brunnen bei der Chocolaterie seiner Frau Susanne Schneider-Kuenzer am Holzmarkt spielt der Trompeter seit dem 13. November 2020 jeden Mittwoch um 11.11 Uhr ein kurzes Konzert. Meist spielt er zwischen fünf und sechs Stücke, insgesamt 15 bis 20 Minuten.

Er spielt bei Wind und Wetter – wenn es regnet ohne Noten, dann wird improvisiert. Dabei hat er regelmäßig Zuschauer: „Das Maximum waren 14, meist sind es ein bis drei“, sagt Kuenzer.

Darunter sind neben Passanten auch immer wieder alte Gesichter, denn Kuenzer hat sich als „Corona-Trompeter“ längst einen Namen gemacht. Bekannte und Freunde sind unter den Zuhörern, ebenso wie Stammgäste der Kirschbaumdeck Musiktage – ein Veranstaltungsformat, das Kuenzer selbst ins Leben gerufen hat und das auf dem Balkon seines Wohnhauses stattfindet.

Bereits mit 12 Jahren spielte er in der Musikklasse der Musikhochschule Freiburg. Später studierte er in Aachen und Köln Musiktherapie und gründete schließlich die Künstleragentur Jak. Von 1981 bis 1984 war er dozentischer Trompeter an der PH. Er schloss zudem eine Ausbildung zum Versicherungsfachmann ab und ist Diplomvolkswirt – um den Eltern zu beweisen, dass er nicht vorzeitig aufgrund von Verhungern sterben werde, so Kuenzer.

Dabei war es sein Vater, der wollte, dass er das Trompetespielen lernte. Wie viel Spaß dies dem Sprössling machen würde, hatte er sich nicht ausgemalt. „Wir wollten ja immer, dass du Trompete spielst, aber doch nicht so viel!“, habe sein Vater später häufig gesagt, so Kuenzer.

„Nach 5.000 Melodien bin ich Fan von allen Musikgenres.“
Jörg Kuenzer, Trompeter

Musik begleitet Kuenzer schon sein Leben lang: „Melodien sind das Wichtigste im Leben“, sagt er. Nicht nur Trompete spielt der heute 68-Jährige: Rund 20 Instrumente besitzt er, darunter auch ausgefallene wie Wasserbüffelhörner und ein Hammelhorn sowie eine Orgel und mehrere Akkordeons – denn bevor Kuenzer mit dem Trompetespielen begann, spielte er drei Jahre Akkordeon.

Auch über Freiburg hinaus kennt man Kuenzer: „Ich bin viel herumgekommen“, so der Freiburger. Unter anderem stand er in New York auf der Bühne, auch in Freiburgs Partnerstadt Madison spielte er Trompete. Über seine Agentur begleitete er elf Jahre lang Markus Stockhausen auf seinen Reisen – „einen der weltbesten Trompeter“, so Kuenzer, von dem er auch viel gelernt habe.

Durch seine Corona-Konzerte, von denen nur wenige ausgefallen sind, hat er sich ein herausragendes Repertoire an Stücken angeeignet: Rund 5.000 Musikstücke habe er im Laufe der Zeit gespielt. Wiederholungen vermeidet er. „Nach 5.000 Melodien bin ich Fan von allen Musikgenres“, sagt Kuenzer.

Seinen Schwerpunkt setzt er aber in der Klassik. Der klare Favorit: Johann Sebastian Bach, gefolgt von Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel. Zu seinen liebsten Künstlern gehören jedoch auch Reinhard Mey, Howard Carpendale, Udo Jürgens und Udo Lindenberg.

Caravan Live am Wochenende bietet Informationen und Trends rund ums Camping

Caravan Live in FreiburgEine Vielzahl an Campern, Dachzelten und anderen Ausrüstungsgegenständen werden auf der caravan live am Wochenende ausgestellt. Foto: FWTM / Fotografie mit Harmonie – Francesco Sabatino

Die achte Ausgabe der caravan live kommt am Wochenende auf das Messegelände. Rund 130 Aussteller werden sich hier präsentieren, darunter auch 42 neue Aussteller. Die FWTM erwartet 18.000 Besucher.

Vom 3. bis 6. Oktober können sich Besucherinnen und Besucher der caravan live in allen vier Messehallen sowie auf dem Freigelände neben dem umfangreichen Angebot an Reisemobilen, technischer Ausstattung, Camping-Zubehör und Campingplätzen auf Highlights wie den Camper Talk, die Camper Night oder die Camping-Area freuen.

Zahlreiche regionale Aussteller zeigen Campingfahrzeuge von mehr als 70 Herstellern wie Dethleffs, Hymer oder LMC. Zu den neuen Ausstellern zählen Anbieter von Dachzelten wie Roof Space, Naturbummler, oder Gentle Tent. Neu ist der Bereich rund um den Selbst- und Individualausbau. Bei der Besichtigung selbstausgebauter Vans und Camper können die Besucher Inspirationen für den Ausbau des eigenen Fahrzeugs sammeln. Zusätzlich wird von Black Forest Vans ein Workshop zum Thema „Standheizung im eigenen Camper“ angeboten.

Urlaub mit bester Aussicht: Camping wird in allen Gesellschaftsschichten zunehmend beliebter. Foto: Pincamp

Auch Campingplätze und Touristikstände werden vertreten sein. Der Camper Talk in Halle 3 bietet den richtigen Rahmen für informative Gesprächsrunden. Hier können Besucher ihre Fragen rund um das Thema Camping an erfahrene Camper, Youtuber und Blogger aus der Camping-Branche richten. Als Gesprächspartner vor Ort werden die Betreiber der Social-Media-Kanäle „CamperTobi“, „VanRiding“, „WirsindCamper“ und „Fan4Van“ sein. Zudem bietet der ADAC Fachvorträge zu Ladungssicherung, Regeln im Ausland und die Wahl der richtigen Reifen an. „Wir beraten die Messebesucher umfassend zum Thema Camping und geben Tipps für die optimale Vorbereitung auf den Campingurlaub“, sagt Rolf Köchl, Touristik-Experte des ADAC Südbaden. Für die nächste Reise kann ein Mietcamper gleich am Stand gebucht werden.

Am Freitag, 4. und Samstag, 5. Oktober findet in der Camping-Area (Parkplatz) die Camper Night statt. Dort können die Besucherinnen und Besucher bei Lagerfeuer und stimmungsvoller Livemusik den Messebesuch entspannt ausklingen lassen. Los geht es jeweils um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Während des Veranstaltungszeitraums besteht für Besucher, die mit dem eigenen Campingfahrzeug anreisen, die Möglichkeit, auf dem Messegelände zu übernachten. Es gilt der reguläre Parktarif (Tagestarif) in Höhe von 5 Euro zuzüglich 6 Euro pro Person und Nacht für die Nutzung der Infrastruktur.

Info: Tickets sind zum Onlinevorverkaufspreis von 11 Euro hier auf der Website der caravan live erhältlich. ADAC Mitglieder sowie jeweils eine Begleitperson erhalten 1,50 Euro Rabatt beim Kauf von Online-Tickets für die caravan live.