Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes werden die aufgefundene Weltkriegsmine im Industriegebiet Nord noch am Mittwoch kontrolliert sprengen. Archivfoto: Joers
Bei Baggerarbeiten im Industriegebiet Nord wurde ein Blindgänger aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt. Dieser wurde noch am Mittwochabend gegen 18 Uhr kontrolliert gesprengt.
Um 18:41 Uhr gab die Polizei in Freiburg Entwarnung: Eine Wurfmine aus dem Ersten Weltkrieg, die bei Baggerarbeiten auf einem Firmengelände in der Hermann-Mitsch-Straße gefunden wurde, konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst kontrolliert sprengen.
Über die gesamte Dauer des Einsatzes sei es „zu keinerlei Komplikationen“ gekommen, so die Polizei. Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.
Die kontrollierte Sprengung der aufgefundenen Mine war nach einer Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes notwendig. Eine andere Form der Entschärfung bestand nicht.
Bevölkerung sollte den Einsatzbereich „weiträumig umfahren“
Für die Dauer des Einsatzes war die Hermann-Mitsch-Straße gesperrt sowie dort befindliche Geschäfte und Büros ab etwa 17:30 Uhr vollständig geräumt worden. Früher schließen musste deshalb auch das Möbelhaus XXXLutz.
Die geplanten Straßensperrungen rund um den Fundort hob die Polizei gegen 18:15 Uhr wieder auf.
Vor dem Einsatz hatten die Einsatzkräfte die Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht, dass es im Rahmen der Sprengung möglicherweise „zu einem lauten Knallgeräusch“ kommen könne.
Für alle, die gerne tanzen, feiern und chic ausgehen ist der Konzerthausball der Tanzschule Gutmann das Highlight des Jahres.
Foto: V. Behrunger/Gutmann Events
Der glamouröse Konzerthausball im Freiburger Konzerthaus wird das gesellschaftliche Ereignis in Südbaden und dem Dreiländereck und eine der größten Ballveranstaltungen in Deutschland. Die Tanzschule Gutmann möchte ihren 40. Geburtstag am 13. und 14. Dezember gebührend feiern – nicht nur mit den eigenen Mitgliedern, sondern – wie immer beim Konzerthausball – mit allen, die gern tanzen, feiern und chic ausgehen.
Johnny Schmidt-Brinkmann ist einer der Inhaber und für das Programm verantwortlich. Er lässt sich noch nicht überall in die Karten schauen, was die Gäste im Jubiläumsjahr der Tanzschule erwartet: „Mehr als 150 Mitwirkende der Tanzschule Gutmann, der Ballettschule Krain und der Dance Academy Freiburg werden an unserer großen Show mitwirken. Und es gibt – auf vielfachen Wunsch – ein Wiedersehen mit der Timemachine Show.“ Auch die vierte Ausgabe dieser Show ist eine einzigartige Mischung aus weltbekannten Hits, dynamischem Hip Hop und humorvollem Slapstick. Mit dieser selbstironischen Mischung bringen Tommy, Heinrich und Peter das Publikum zum Lachen und zum Kopfschütteln.
Wer sich an die Konzerthausbälle, die es mittlerweile seit über 25 Jahren gibt, erinnert, weiß, dass dieses Event in die Stadt hineinleuchtet – und das wortwörtlich: auch der Außenbereich wird passend zum Ball-Motto gestaltet werden. Ob „Las Vegas“, „Moulin Rouge“ oder „In 80 Tagen um die Welt“ – der Konzerthausball ist ein Verwandlungskünstler. Auch in diesem Jahr wird es ein besonderes Motto geben, das sich unter anderem in der 45-minütigen zentralen Tanzshow wiederfindet.
Alle, die selbst tanzen, werden vom „Cool & Classic Salonorchester“ begleitet. Das international besetzte Ensemble nennt sich augenzwinkernd selbst die „kriminellste Band der Welt“ und besteht aus erstklassigen Musikern und Komponisten. „Ich mag ihre Mischung aus Tanz-Klassikern und aktuellen Hits in ihrem unverwechselbaren Retro-Sound“, freut sich Schmidt-Brinkmann auf die Band. Vier weitere Tanzflächen runden das Tanzvergnügen ab.
Für hunderte Jugendliche ist der Abend auch ihr Premierenball. Hier darf das Lampenfieber vor dem großen Auftritt nicht fehlen. Die Gastgeber empfehlen elegante Abendkleidung und für alle Jugendlichen heißt es dann „Dress to Impress“. Weitere Infos und Tickets gibt es online unter konzerthausball.de.
Im Inneren der Alten Stadthalle soll nach den Plänen des Rathauses ein Gebäude errichtet werden. Foto: Schuh
Die Stadt Freiburg plant ein neues Mehrgenerationenhaus – mitten in der Alten Stadthalle. Ein Gebäude im Gebäude? Ja, richtig gelesen. Warum die Rathausspitze die Idee für sinnvoll hält, erläuterte sie am Dienstag.
Die Stadthalle am alten Messplatz, direkt gegenüber dem Zentrum Oberwiehre (ZO), ist seit Ende 2022 gesperrt. Ein Tragwerksplaner hatte damals die Tragfähigkeit des Dachs infrage gestellt und ein sofortiges Begehungsverbot ausgesprochen. Von einem Tag auf den anderen war die Halle zu. Vor allem aber herrschte großes Rätselraten und teilweise wildes Spekulieren, was aus dem 70 Jahre alten Veranstaltungstempel werden könnte. Bis zum gestrigen Dienstag.
In einem Gespräch im Freiburger Rathaus, an dem auch der Freiburger Wochenbericht teilnahm, stellten Oberbürgermeister Martin Horn und Baubürgermeister Martin Haag ihre Pläne vor. Im Inneren des leerstehenden Bauwerks soll ein Mehrgenerationenhaus entstehen. Bauherr wäre die Stiftungsverwaltung, die dadurch die dringend benötigte neue Heimat für ihr Johannisheim bekäme. Bisher ist das Pflegeheim an der Kartaus beheimatet.
Ein Gebäude im Gebäude? „Klingt erstmal verrückt“, räumt Martin Haag ein. Der große Vorteil der angedachten Konstruktion läge in ihrer stützenden Wirkung für das einsturzgefährdete Dach der Halle. Diese wichtige Funktion erfüllt aktuell eine aufwändige Gerüstkonstruktion im Inneren, die in mehrmonatigen Stützarbeiten errichtet worden ist. Künftig könnte dann das neu gebaute Mehrgenerationenhaus das Dachtragwerk abstützen – vorausgesetzt die Pläne der Stadt lassen sich tatsächlich umsetzen. Auch die Anforderungen des Denkmalschutzes müssten bei dem spektakulären Vorhaben mitbedacht werden.
Der Umbau, für den aktuell noch keine Kostenprognosen vorliegen, brächte noch weitere Vorteile. Neben den 90 Plätzen des Mehrgenerationenhauses könnten auch zusätzliche Einrichtungen für die Bürger des Stadtteils geschaffen werden. Der Bürgerverein hatte solche Räume explizit gewünscht. Auch ein weiterer Wunsch der Bürgerschaft vor Ort brächte das Projekt mit sich: „Man würde im Zuge des Umbaus den Außenbereich rund um die Halle verschönern und eventuell noch Gastronomie dort ansiedeln“, sagt Bürgermeister Horn. „Das könnte etwas richtig Schönes werden.“ Doch die Planungen stehen der Stadt zufolge noch ganz am Anfang.
Noch bis zum Jahresende wird im Westhoff-Gebäude ein abwechslungsreiches Programm geboten. Foto: FWTM
Mit einem abwechslungsreichen Dezember-Programm beendet die Freiburger FWTM ihr innovatives Pop-up-Projekt im denkmalgeschützten Westhoff-Gebäude. Seit September bietet das Projekt eine abwechslungsreiche Mischung aus Gastronomie, Einzelhandel und Kultur in den Räumlichkeiten des historischen Behelfsbaus aus der Nachkriegszeit.
Bis 7. Dezember wird der Pop-up-Store zum Treffpunkt für Kunst-, Mode- und Designliebhaber. Die Freiburger Künstlerin Patricia Armbruster zeigt ihre Acrylwerke und das Unternehmen „Einrichtungskultur“ aus der Humboldtstraße präsentiert zeitlose Möbelklassiker von USM und Vitra. Zudem stellen drei Modelabels ihre Kollektionen vor: „Schwarzwald Couture“ mit regional inspirierten Unikaten, „Das Badische Dreierlei“ mit hochwertiger Strickmode und Louisa Kern mit handgefertigten Mohair-Strickdesigns.
Ab dem 9. Dezember zieht ein Pop-Up Concept-Store der Schneckenvorstadt in das Westhoff-Gebäude. Bis zum 30. Dezember erwartet die Besucher hier Schmuck, nachhaltige Mode, Fotokunst und Wohnaccessoires. Zu den Mitwirkenden gehören der Blickfang fair fashion conceptstore, die Florale Werkstatt, das Schmuck-werk und die Fotografin Anja Thölking.
Neben den längeren Nutzungen im Verkaufsraum bietet das Westhoff auch im Dezember ein abwechslungsreiches Programm an einmaligen Events, die an einzelnen Tagen oder Abenden stattfinden. Am 6. Dezember sorgt eine Party der Kulturgarage mit drei DJs für vorweihnachtliche Partystimmung. Weinliebhaber können am 8. Dezember beim Event „Lebendige Weine“ Bio- und Naturweine aus Ba-den, dem Elsass und der Pfalz verkosten. Literarisch und musikalisch wird es am 16. Dezember, wenn der Kulturverein Kule Knut zu „Poetry & Music“ einlädt. Dominik Heißler, amtierender Landesmeister im Po-etry Slam, präsentiert seine besten Texte, begleitet von Eduard Jurk, der mit seiner Instrumentalgitarre für die passende Atmosphäre sorgt. Wer selbst kreativ werden möchte, ist bei den Theaterworkshops von „Entkorkte Kunst“ am 15. und 22. Dezember genau richtig. Unter professioneller Anleitung können Teilnehmende die Grundlagen des Improvisationstheaters erkunden und dabei eigene Bühnenfiguren entwickeln. Begleitet wird das Ganze von ausgewählten Weinen. Mehr Informationen unter info@piwi-kollektiv.de.
„Wir blicken auf eine vielseitige und bereichernde Zeit im Westhoff zurück“, erklärt Hanna Böhme, Geschäftsführerin der FWTM. „Das Konzept hat gezeigt, wie kreativ und flexibel Leerstände genutzt werden können, um Handel, Kultur und Gastronomie in die Innenstadt zu bringen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere Wulf Wössner, der das Projekt als Vertreter des Eigentümers möglich gemacht hat.“ Auch das Café Ruef, das über den gesamten Zeitraum des Projektes ein Café in den Räumlichkeiten des Pop-ups geführt hat, zieht ein positives Fazit. Florian Bartsch, Betreiber Café Ruef: „Wir dürfen das his-torische Ambiente genießen und mit einer Prise Pommes verfeinern – mit dem neuen Konzept der FWTM, das Gastro, Events und Kultur vereint, sagen wir nur: läuft bei uns!“
Das Westhoff-Pop-up schließt seine Türen am 30. Dezember 2024. Das gesamte Programm für die verbleibenden Wochen ist unter www.popup-kaffee-freiburg.de zu finden
Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.
•• Konzert: Der Freiburger Trompeter Jörg Kuenzer spielt die 69er LP des italienischer Jazz- und Unterhaltungsmusikers Nini Rosso, bekannt durch den Welthit „Il Silenzio“, am 5. Dezember, 19.30 Uhr in der Pizzeria La Corona (Littenweilerstraße 20). Am Flügel: Christian Kempa. Karten zu 15/12 Euro über www.jak-kuenstleragentur.de, Abendkasse 19 Uhr.
•• Adventskonzert: Die Schüler der Pflüger-Stiftung laden zu ihrem Adventskonzert ein. Es findet am 8. Dezember von 17 Uhr bis 18.30 Uhr in der Kirche St. Urban, Hauptstraße 39 in Freiburg-Herdern statt. Der Eintritt ist frei. Spenden werden erbeten.
•• Weihnachtsmarkt: Traditionell lädt der Bürgerverein Littenweiler am 2. Adventssonntag, 8. Dezember, 11 bis 18 Uhr, zum Weihnachtsmarkt in und um den Bürgersaal ein. Das Angebot reicht von Gestricktem über Schmuck, Keramik und Strohschuhen bis hin zu Holzkunst. Der Musikverein Littenweiler umrahmt den Tag musikalisch. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
•• LichtWorte: Auch in diesem Jahr findet bis 23. Dezember täglich um 17.30 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt die „LichtWorte“ in der Martinskirche auf dem Rathausplatz statt. Mit kurzen Impulsen zum Advent beteiligen sich Pfarrerinnen, Diakone, Priester und ehrenamtlich Engagierte, die musikalische Gestaltung übernehmen Instrumentalisten, Sänger und Chöre. Die Besucher können sich von den Initiatoren P. Thomas Dominikus und Stadtpfarrerin Gabriele Hartlieb segnen lassen.
•• Führung: Die stadtgeschichtliche Sammlung zieht vom Wentzingerhaus in das Konventgebäude am Augustinerplatz. Wer die Präsentation im Museum für Stadtgeschichte besuchen möchte, hat noch bis 29. Dezember die Möglichkeit dazu. Am 6. Dezember, 12.30 Uhr, findet eine letzte Kurzführung zu Johann Christian Wentzingers Deckengemälden statt.
•• Vorlesung: Das Walter Eucken Institut veranstaltet am 11. Dezember die Vorlesung „Markt und Straßen stehn verlassen…? Die deutsche Wirtschaft zwischen Schrumpfung, Abwanderung und der Hoffnung auf strukturelle Reformen“ von Lars P. Feld . Beginn um 18.30 Uhr (Aula KG I Uni Freiburg), Anmeldung: waldvogel@eucken.de.
•• Konzert: Worldpercussionist Murat Coskun hat den Reinhold-Schneider-Preis 2024 der Stadt Freiburg, Sparte Musik gewonnen und lädt am 8. Dezember, 19 Uhr, zum Preisträgerkonzert ins E-Werk ein. Auch das Freiburger Akkordeonorchester ist unter anderem dabei. Tickets: www.reservix.de.
Vor rund einem Jahr haben sich Ex-Radprofi Simon Geschke und seine Sophie das Ja-Wort gegeben – jetzt sind die beiden zum ersten Mal Eltern geworden. Foto: www.instagram.com/simongeschke
Vor rund einem Jahr haben Radsport-Star Simon Geschke und seine Sophie in Ihringen ihre Traumhochzeit gefeiert, jetzt gibt es wieder schöne Neuigkeiten aus dem Privatleben der beiden, denn sie sind zum ersten Mal Eltern geworden. Das verriet der in Freiburg lebende Radsportler via Instagram. Hier postete er ein Foto, wie er mit der kleinen Leonie in einer Babyschale die Uniklinik verlässt und schreibt dazu: „Habe dieses Krankenhaus bereits während meiner Karriere ein paar Mal verlassen. Aber dieses Mal war mein Favorit“.
Den Schnappschuss von Simon Geschke mit Töchterchen Leonie in der Babyschale beim Verlassen der Freiburger Uniklinik gab’s bei Instagram und Co. Jetzt heißt es Kinderwagen schieben statt Radfahren. Foto: www.instagram.com/simongeschke
Auch die stolze Mama zeigte ein paar Schnappschüsse ihres Babyglücks – am vergangenen Donnerstag kam das Töchterchen der beiden auf die Welt. Der gebürtige Berliner, der schon seit Jahren im Breisgau lebt und 2015 eine Etappe der Tour de France gewinnen konnte, hat jetzt Zeit für den Nachwuchs, denn vor rund zwei Monaten hat der 38-Jährige seine Radsport-Karriere nach 16 Jahren an den Nagel gehängt. „Im Winter muss ich mich dann nicht mehr fünf Stunden aufs Rad setzen, sondern kann das Neugeborene schieben“, sagte er der dpa. Auf Simon Geschkes Instagram-Seite gab’s da natürlich jede Menge Gratulanten und rund 8.500 Likes. Herzlichen Glückwunsch auch von uns!
Eine der prominenten Presiträger beim Radio Regenbogen Award im April 2025: TV-Moderatorin Barbara Schöneberger darf sich über die Trophäe als „Medienfrau 2024“ freuen. Foto: Barbara Box
Das wird wieder eine tolle Show und ein glamouröses Schaulaufen auf dem Roten Teppich. Am 4. April 2025 treffen sich wieder zahlreiche Promis zur Verleihung des Radio Regenbogen Awards, um mit den Fans in der Europa-Park-Arena zu feiern.
Die ersten Preisträger wurden gestern bekannt gegeben. Die Sänger Cyril (Song des Jahres), Milow (The Voice), Fast Boy (Newcomer National) und Sophie and the Giants (Pop International). „Verstehen Sie Spaß?“-Moderatorin Barbara Schöneberger (Medienfrau), „LOL – Last One Laughing“-Gastgeber Michael „Bully“ Herbig (Medienmann) und Satiriker Florian Schroeder (Comedy) dürfen sich ebenfalls über die Trophäe freuen. Moderiert wird die glamouröse Preisverleihung wieder von Comedy-Star Mirja Boes. Weitere Preisträger und Laudatoren wird der Radiosender noch bekanntgeben. Wer dabei sein will, sollte sich beeilen, schon jetzt ist die Hälfte aller Tickets vergriffen.
„Last One Laughing“-Gastgeber Michael „Bully“ Herbig wird beim Radio Regenbogen Award im Europa-Park als „Medienmann 2024“ ausgezeichnet Foto: Dieter Mayr
An der Hochschule für Musik Freiburg wurden für die TV-Doku „Spiel um dein Leben“ drei Prüflinge gefilmt: Noah Rung, Theodor Lionte-Malus und Julia Flink (von links). Foto: Ramon Manuel Schneeweiß
Im Sommer hat ein Filmteam im Auftrag des MDR mehrere Tage an der Hochschule für Musik Freiburg gedreht. Es begleitete junge Musiker, die sich für einen Studienplatz beworben hatten, durch die Höhen und Tiefen ihrer harten Aufnahmeprüfungen.
Die fünfteilige Doku-Serie ist jetzt in der ARD-Mediathek zu sehen. Die Aufnahmeprüfung ist für junge Musiker ein Moment, der über ihr gesamtes Leben entscheidet: Schaffen sie es, einen der hart umkämpften Studienplätze zu ergattern? Viele von ihnen haben sich auf diesen Tag mehrere Jahre vorbereitet. „Spiel um dein Leben“ begleitet sie durch die verschiedenen Etappen ihrer Aufnahmeprüfung. Laut MDR durfte dabei erstmals ein Kamerateam hinter die Kulissen dreier großer Musikhochschulen blicken. Gedreht wurde in Freiburg, Leipzig und Weimar.
Ein Teil der Dreharbeiten für die TV-Serie fand auf dem Außengelände der Hochschule statt (hier mit Julia Flink). Foto: Ramon Manuel Schneeweiß
In Freiburg folgte das Filmteam drei Protagonisten: Julia Flink (20 Jahre alt) aus Köln, die Musiklehrerin werden möchte, Theodor Lionte-Malus (19 Jahre alt) aus Rumänien, der sich für den Bachelor Klarinette beworben hat und Noah Rung (22 Jahre alt) aus Karlsruhe, der ebenfalls Musik auf Lehramt studieren will.
Weg vom oberflächlichen Dating bei Tinder und Co.: Die App „Nova“ richtet sich an Singles, die „ernsthafte und tiefgründige Beziehungen suchen“, so die Freiburger Entwickler. Foto: Adobe Stock
Ob Tinder, Bumble oder OkCupid – zig Online-Apps versprechen Singles die große Liebe per Klick zu finden, doch das ist gar nicht so einfach. Diese Erfahrung haben auch die Freiburger Jonathan Köbelin und Laura Borsoi, die zusammen in einer WG wohnen, gemacht. „Wir waren beide relativ lange Single, Laura ist es noch. Wir haben die klassischen Dating-Apps ausprobiert, das hat aber nicht funktioniert, hier wird oft nicht auf die Bedürfnisse der Nutzer eingegangen, das möchten wir verändern und daraus ist die Idee entstanden“, sagt Jonathan Köbelin.
Deshalb haben die beiden ein Start-up gegründet und wollen jetzt mit ihrer neuen eigenen Dating-App „Nova“ durchstarten. Mit der Entwicklung haben sie Anfang Februar dieses Jahres begonnen, seit rund zwei Wochen ist die App „Nova Meet“ im Google Play Store und im Apple Store zum Download verfügbar.
Die richtet sich an Singles jeden Alters, „die ernsthafte und tiefgründige Beziehungen suchen. Deshalb gibt es bei uns kein schnelles Swipen, wir wollen das oberflächliche Online-Dating hinter uns lassen. Bei uns stehen Kommunikation, Authentizität und Respekt im Vordergrund“. Deshalb müssen Männer eine Nachricht schreiben, wenn sie Kontakt aufnehmen wollen, Frauen können liken, um ihr Interesse zu signalisieren, oder ebenfalls eine Nachricht schreiben. Die Frauen können die Männer anhand ihrer Kommunikation auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten. „Wenn jemand respektvoll ist und nett schreibt, können das andere Frauen so gleich sehen. Wir wollen, dass Männer mit guten Intentionen, die sich Mühe geben, positiv hervorgehoben werden“. Die App ist kostenlos, es gibt ein tägliches Kontingent an Nachrichten, wenn Männer mehr Frauen anschreiben wollen, kostet das jedoch extra.
Die Start-up-Gründer Jonathan Köbelin und Laura Borsoi sind von ihrer Idee überzeugt und haben viel Arbeit und Herzblut in die neue Dating-App gesteckt. Doch die soll erst der Anfang sein, „wir wollen daraus etwas Großes machen und eine Liebesbewegung starten“, so Jonathan Köbelin. Foto: Privat
Eine besondere Funktion von „Nova“: die Rubrik „Real Talk“. „Wir legen Wert darauf, dass die Menschen aufgeklärt werden und sich besser verstehen, nur so finden sie zusammen“ . Hier gibt es kurze Podcast und Artikel zu Liebesthemen wie Dating, Partnerschaft oder Sexualität.
Auch wenn es schon viele Apps auf dem Markt und es einen Trend zurück zum analogen Dating gebe, sind der 31-Jährige und die 26-Jährige von ihrer Idee überzeugt: „Wir wollen daraus etwas Großes machen und eine Liebesbewegung starten, das ist unser Hauptantrieb, Menschen zusammen zu führen und glücklich zu machen“.
Laura Borsoi hat Projektmanagement studiert und arbeitet in diesem Bereich, Jonathan Köbelin hat den Master in Vertrieb und Marketing gemacht und für eine Bank in der Schweiz gearbeitet, „aktuell konzentriere ich mich jetzt aber komplett auf die App“, betont er. Die Start-up-Gründer finanzieren das Projekt aus Erspartem, rund 30.000 haben sie bereits investiert, „weil wir daran glauben, dass es funktioniert.“ Und die Dating-App soll erst der Anfang sein: „Als nächsten Schritt wollen wir eine zweite App auf den Markt bringen – ’Nova Couple’ für Paare. Denn wir wollen nicht nur Menschen zusammenbringen, sondern auch, dass sie es bleiben.“ Bei der App soll man dann beispielsweise einen Kalender, Einkaufslisten oder auch besondere Daten einfach miteinander teilen können.
Das ZMF besticht mit seiner einzigartigen Atmosphäre – diese soll bleiben, auch wenn der Stadtteil Dietenbach kommt. Foto: Klaus Polkowski
Seit 40 Jahren findet das ZMF auf dem Mundenhofgelände statt. Durch den Neubau des Stadtteils Dietenbach galt die Fortführung eine Zeit lang als bedroht. Nun hat der Hauptausschuss sich mit dem Thema befasst. Die Stadt ist zur Überzeugung gekommen: Das ZMF kann auf dem Gelände bleiben.
Das Mundenhofgelände ist seit 1985 Standort für Freiburgs größtes Musikfestival. Direkt nebenan soll der neue Freiburger Stadtteil Dietenbach entstehen. Lange befürchteten Fans und Veranstalter Nutzungskonflikte – vor allem wegen des Lärms. Die Stadt möchte eine Koexistenz ermöglichen. Gerade mit dem Thema der Lärmbelästigung hat sich in den letzten Jahren ein Gutachten beschäftigt. Laut diesem sei weder eine Gesundheitsbeeinträchtigung der Bewohner Dietenbachs, noch eine Beeinträchtigung des ZMFs durch die Wohnbebauung zu befürchten.
Die Bebauung des ersten Bauabschnitts „Am Frohnholz“ liegt in einer ähnlichen Entfernung zum ZMF wie die bestehende Bebauung des Rieselfelds. Das Lärmgutachten prognostiziert hier einen Schalleintrag von etwa 56 Dezibel. Die Bebauung des Bauabschnitts „Dietenbach – Lehener Winkel“ wird 240 Meter von der Lärmquelle entfernt liegen. Hier sollen Lautstärken bis 68 Dezibel erreicht werden. Diese überschreiten zwar die Grenze der Freizeitlärmrichtlinie, allerdings nicht die zur Gesundheitsgefahr. Eigentümer und Mietern können laut Vorlage verpflichtet werden, auf Rechtsmittel gegen Lärmimmisionen zu verzichten. Ein noch ausstehendes Gutachten kann außerdem zur Folge haben, dass es zu baulichen Änderungen an den Gebäuden kommt. Da dieses bisher fehlt, sind die ZMF-Veranstalter allerdings noch nicht entspannt: Vor allem der vierte Bauabschnitt sei wegen des Lärms problematisch, so ZMF-Geschäftsführerin Hanna Teepe. „Das könnte dann schon schwierig werden.“
Laut der Vorlage soll sich die Anbindung an das ZMF-Gelände mit der vollständigen Entwicklung des Stadtteils verbessern. So wird die Straße „Zum Tiergehege“ verbreitert und um einen abgetrennten Rad- und Fußweg erweitert. Die nächste Straßenbahnhaltestelle rückt ebenfalls näher an das Gelände heran. Am Eingang des ZMF wird es außerdem eine barrierefreie Bushaltestelle geben.
Parkeinnahmen fallen weg
Wegfallen werden die Parkplätze auf den Wiesenflächen entlang der Zufahrtsstraße. Als Ersatz soll eine Hochgarage auf dem Mundenhofparkplatz dienen: Hier sind 650 Plätze geplant. Problematisch sei hier laut Teepe, dass noch unklar sei, wann das Parkhaus entstehen soll. In der unmittelbaren Umgebung des ZMF fallen trotzdem rund 350 Parkplätze und Parkeinnahmen in Höhe von rund 90.000 Euro weg – dies sieht auch Hanna Teepe kritisch. „Uns fehlen dann natürlich Einnahmen“, so Teepe. Für 2025 erhoffe sie sich, dass die Bauarbeiten an der Zufahrtsstraße rechtzeitig fertig werden und die Straße sich in gutem Zustand befindet, damit es nicht zu Verkehrsbehinderungen kommt. Kommende Woche wird das Thema noch dem Gemeinderat vorgestellt.