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Michael Müller neuer Vorsitzender des EHC Freiburg – Präsidentenamt ruht

Vorstand des EHC FreiburgSo ist der EHC Freiburg künftig aufgestellt: Der neue Vorsitzende Michael Müller (links), sein Stellvertreter Marc Esslinger, der neue Nachwuchsleiter David Danner sowie Schatzmeister Jens Ziser (v.l.n.r.). Foto: EHC Freiburg

Nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Werner Karlin hat sich der Vorstand des EHC Freiburg bei seiner Mitgliederversammlung neu aufgestellt. Michael Müller, bisher Präsident, wurde zum neuen Ersten Vorsitzenden des Eishockeyvereins gewählt. Das Präsidentamt bleibt dadurch unbesetzt. Ex-Profi David Danner tritt die Nachfolge des bisherigen Nachwuchsleiters Toni Klein an.

Michael Müller ist neuer Erster Vorsitzender des EHC Freiburg. Das ist das Ergebnis der Vorstandswahlen auf der Mitgliederversammlung des DEL-2-Klubs, die am Montagabend im VIP-Raum der Echte Helden Arena stattfand. Mehr als 140 Mitglieder waren der Einladung gefolgt.

Präsident Müller, der einstimmig gewählt wurde, tritt damit die Nachfolge von Werner Karlin an, der kurz vor Weihnachten nach langer Krankheit verstarb. Die Veranstaltung in den EHC-Räumen startete auch mit einer Gedenkminute an den langjährigen Vorsitzenden des Vereins.

Nachfolgesuche für das Präsidentenamt kann beginnen

Durch Müllers Wahl bleibt die Position des Präsidenten, die laut Statuten des Vereins eine „Kann-Besetzung“ ist, fortan unbesetzt. Der Vorstand möchte den vakanten Posten laut einer Pressemitteilung aber „sehr gerne“ neu besetzen. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten – oder einer Kandidatin – könne nun beginnen.

Die zweite personelle Neuerung ergab sich aus der Ankündigung des langjährigen Nachwuchsleiters Toni Klein, dass er nicht zur Wiederwahl zur Verfügung stehen würde. Seit 2016 war er im Amt, entsprechend emotional verlief Kleins Abschied, der lang anhaltendem Applaus erhielt. Einstimmig zum neuen Jugendleiter wurde der frühere Wölfe-Profi David Danner gewählt, der einst selbst als Knirps im EHC-Nachwuchs seine Eishockeykarriere begonnen hat. Gegenkandidaten zur Wahl des Ersten Vorsitzenden sowie der Nachwuchsleitung gab es keine.

Goalie Fabian Hegmann verlängert beim EHC Freiburg

Im Rahmen des Tätigkeitsberichts des sportlichen Leiters Peter Salmik verkündete dieser auch die vorzeitige Vertragsverlängerung von EHC-Goalie Fabian Hegmann. Der 24-jährige Torhüter kam kurz vor Saisonbeginn vom Oberligaklub aus Duisburg in den Breisgau und wusste hinter Patrik Cerveny als Backup von Beginn an voll zu überzeugen. „Fabian ist und war ein echter Glücksgriff für uns. Er wurde ein Stück weit in das kalte Wasser geworfen und hat dabei eindrucksvoll gezeigt, zu was er in Stande ist“, sagte Salmik.

Mit Hegmann, Tomas Schwamberger, Eero Elo und Sameli Ventelä haben bereits vier Spieler aus dem aktuellen Kader ihren Vertrag für die kommende Saison bei den Wölfen verlängert.

Wie der Darts-Boom auch Freiburg erfasst hat

Darts-WM in LondonDarts-WM im legendären Ally Pally, Sehnsuchtsort für die Freunde des Dartssports. Foto: Jan Thoden

Darts-Gala im Europa-Park Rust, ein Freiburger im Ally Pally und erfolgreiche Vereinssportler aus Freiburg – auch in Freiburg hat das Darts-Fieber längst um sich gegriffen.

Raymond „Barney“ van Barneveld, Jonny „The Ferret“ Clayton oder der „German Giant“ Gabriel Clemens – Namen wie diese klingen Darts-Fans wie Musik in den Ohren. Am Freitag geben sich diese und andere Darts-Profis im Europa-Park Rust die Ehre. Seit Wochen ist die „Europa-Park Darts Gala 2025“ so gut wie ausverkauft. Der Boom des Dart-Sports – in unserer Region ist er längt angekommen ist, wie sich auch an anderer Stelle zeigt.

Der Freiburger Jan Thoden (links) in London an der Seite des besten deutschen Spielers der diesjährigen WM, Ricardo „Pikachu“ Pietreczko. Foto: Thoden

Der Alexandra Palace in London, vor rund drei Wochen – Darts-WM im legendären „Ally Pally“. Mittendrin ist Jan Thoden, der eigentlich Internist in einer Freiburger Arztpraxis ist. Doch wie schon vor einem Jahr ist der 50-Jährige auch bei der diesjährigen WM vor Ort, um als Gastkommentator für den Sport 1 Darts-Podcast „Checkout“ das Turnier zu begleiten.

Die WM sei laut Thoden ein „riesiges Event“. „Alle sind verkleidet, eine Mischung aus Ballermann und Karneval. Das sind vier Stunden Party. Dann wird einmal durchgewischt. Und danach steigt die identische Party wieder“, sagt der Freiburger, der für den Podcast Matthew Porter interviewen konnte, den CEO des Weltdartsverbands PDC. Porter sei es laut Thoden vor allem wichtig, dass die Darts-WM, bei allen Expansionsplänen, „immer gleich aussieht und gute Stimmung bietet“.

Darts-WM in London
Auch vor dem „Ally Pally“ in London herrschte bei der diesjährigen Darts-WM wie immer Partystimmung. Foto: Jan Thoden

Dass die WM so boomt, liege nicht zuletzt am Zeitpunkt zwischen den Jahren ohne größere Konkurrenzevents. „Das ist der PDC wichtig, dass sie quasi den ersten Weltmeister des neuen Jahres präsentieren kann“, sagt Thoden. Der kultige und enge „Ally Pally“ ist mit seinen 3.200 Plätzen an 16 Tagen immer ausverkauft, egal ob es ein Mittwoch oder ein Samstag ist. „Aus der Zuschauerperspektive ist das der Reiz. Die 90.000 Tickets waren im Juli in einer Viertelstunde vergriffen. Die Menschen buchen das, ohne zu wissen, welche Session sie sehen werden“, so Thoden. Eine ähnliche Stimmung bietet in einem kleineren Rahmen auch die Darts-Gala der PDC Europe im Europa-Park, die Thoden wie in den Vorjahren journalistisch begleiten wird.

Auch beim ESV Freiburg, für den der 17-jährige Felix Söllner (rechts) regelmäßig bei Jugendranglistenturnieren antritt, boomt die Darts-Abteilung. Foto: Thomas Kunz

In Freiburg, wo Dartsspieler nicht nur in Kneipen wie dem Dartstüble, dem Darts Treff, dem Come Inn oder dem Flamingo ihr Hobby ausüben können, boomt Darts auch auf der Leistungssportebene. Die junge Dartsabteilung des ESV Freiburg erlebt mit ihren rund 50 Mitgliedern eine große Nachfrage. In Eigenbau entstand in den letzten Jahren eine komplett digitalisierte Dartsanlage. „Wir sind mit der Entwicklung unserer Dartsabteilung sehr zufrieden und sie wächst weiter“, sagt Martin Kraus vom ESV. So überzeugt der 17-jährige Felix Söllner auf Landesebene und gehört zu den fünf besten Nachwuchs-Dartspielern in Baden-Württemberg. Zur Saison 2025/26 will der ESV auch ein Erwachsenen-Team beim Landesverband BWDV anmelden.

Der Freiburger Jan Thoden spielte schon online gegen WM-Held „Pikachu“

Für den Freiburger Arzt Jan Thoden liegt der Reiz des Darts-Sports in seiner Einfachheit. „Es ist ein Sport, der relativ schnell zu erlernen ist“, sagt Thoden, dessen Interesse am Darts die WM 2007 geweckt hat, als seine Frau mit seiner ältesten Tochter schwanger war. Das richtige Darts-Fieber habe ihn aber erst in den Corona-Jahren gepackt, als er während des Lockdowns anfing, online per Videocall Darts gegen wildfremde Menschen zu spielen. Einer der Kontrahenten, gegen die er damals Pfeile geworfen hat, ist Ricardo „Pikachu“ Pietreczko, bester Deutscher der diesjährigen WM. „Der war schon vor zehn Jahren gut“, sagt Thoden über den 30-jährigen Berliner und berichtet, dass „viele junge, deutsche Spieler, die heute bei Turnieren spielen, aus dieser Corona-Phase kommen“. Dass es eines Tages ein Deutscher auf den WM-Thron schafft, davon ist auch Thoden überzeugt.

Lorettoberg-Mord: Prozessauftakt in Freiburg – Einbrecher stach 17 Mal zu

Der Mord passierte in einem Haus in einer ruhigen Wohnstraße auf dem Freiburger Lorettoberg.Der Mord passierte in einem Haus in einer ruhigen Wohnstraße auf dem Freiburger Lorettoberg. Foto: Bamberger

Am Dienstag hat am Landgericht Freiburg der Prozess gegen einen 22-jährigen algerischen Flüchtling, der wegen des Lorettoberg-Mordes und weiterer schwerer Straftaten angeklagt ist, begonnen. Er soll im Juli in ein Haus eingebrochen sein und einen 77-jährigen Bewohner mit mindestens 17 Messerstichen getötet haben.

Die Anklage lautet: Mord in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge, Privatwohnungseinbruchsdiebstahl und Sachbeschädigung. Der Angeklagte soll sich am 14. Juli 2024 von der Innenstadt auf den Weg in die Wiehre gemacht haben – auf der Suche nach einem Haus, in das er einbrechen kann, um Schmuck und Bargeld zu stehlen. Als Tarnung hatte er einen Sack und eine Zange dabei und wollte sich so als Müllsammler ausgeben.

Vor dem Landgericht Freiburg wird seit heute der Lorettoberg-Mord verhandelt. Foto: Schuh

Bei einem Wohnhaus auf dem Lorettoberg schlug er gegen sieben Uhr morgens mit einer Axt, die er im Garten fand, ein Fenster ein. Nachdem er zunächst das Erdgeschoss nach Wertsachen durchsucht hatte, habe er im Obergeschoss Geräusche gehört. Daraufhin bewaffnete er sich in der Küche mit einem 33 Zentimeter langen Messer und ging nach oben. Von hinten stach er mindestens 17 Mal brutal auf den 77-jährigen Hausbewohner ein – mit einer derartigen Wucht, dass die Messerspitze im Hals des Opfers stecken blieb, das an seinen schweren Verletzungen starb, so die Anklage. Anschließend ließ er den Mann im Wohnzimmer zurück, durchsuchte akribisch alle Räume und entwendete unter anderem einen Laptop, Schmuck und Silbermünzen. Danach soll er sein Opfer in einen Teppich eingewickelt und unter dem Bett verstaut haben, damit dieser nicht so schnell gefunden werde. Anschließend durchsuchte er noch die Kellerwohnung und erbeutete elektronische Geräte, Kleidung und Uhren. Gegen 15 Uhr verließ er dann laut Anklage das Haus.

Ruhig und mit gesenktem Kopf und in einem schlichten, blauen T-Shirt gekleidet, verfolgte der 22-Jährige von schmächtiger Statur die Schilderungen der Staatsanwaltschaft, die für ihn von einem Dolmetscher übersetzt wurden. Mit leiser Stimme machte er beim gestrigen Prozessauftakt Angaben zu seiner Person, zur Tat selbst wollte er sich jedoch nicht äußern. Erst im Mai 2024 war er als Flüchtling nach Deutschland gekommen, seit der Tat sitzt er in Untersuchungshaft. Die Verhandlung am Landgericht geht am kommenden Dienstag weiter, für den Prozess sind acht Termine angesetzt.

Erst im Mai 2024 kam er nach Freiburg

Der Angeklagte schilderte, wie er in ärmlichen Verhältnissen mit Vater, Mutter und sechs Geschwistern in einer Küstenstadt in Algerien aufgewachsen sei. Hier kam er bereits in Kontakt mit Drogen und Alkohol. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft machte er sich im Dezember 2023 gemeinsam mit anderen Flüchtlingen in einem Boot nach Spanien auf, mit dem Zug reiste er weiter nach Frankreich, in die Schweiz, Belgien und die Niederlande. Nach dem Grund gefragt, warum er von Stadt zu Stadt zog, antwortete der Angeklagte, „weil er Zugfahren beruhigend finde“. Hier nahm und verkaufte er auch Drogen. Mehrmals habe er versucht, sich umzubringen. Im Mai 2024 kam der 22-Jährige über die Schweiz nach Freiburg, fuhr durch zahlreiche deutsche Städte, bevor er im Juli zurückkehrte und in der LEA aufgenommen wurde.

Schon im Vorfeld des Einbruchs soll er durch mehrere Eigentumsdelikte aufgefallen sein. Auch in Freiburg sei sein Leben bestimmt von Drogen gewesen, gemeinsam mit zwei Flüchtlingen habe er Sachen aus Autos geklaut, so der 22-Jährige. Unterwegs waren sie mit Tüten und Zangen – getarnt als Müllsammler, falls die Polizei auf sie aufmerksam werden würde.

Nach der Tat war der Angeklagte in die Schweiz geflüchtet. Nach einer internationalen Fahndung konnte er in Bern festgenommen werden. Am Tattag war der Mann auf dem Stühlinger Kirchplatz noch von Zeugen beobachtet worden, wie er einen Teil der Beute aus dem Anwesen am Lorettoberg in einem Gebüsch versteckte. Wie der Mann aussah, wusste die Polizei durch Aufnahmen privater Sicherheitskameras auf dem Lorettoberg.

Kinotipp: Der packende Justizthriller „Juror#2“ vom legendären Filmemacher Clint Eastwood

Die anderen Geschworenen sind von der Schuld des Angeklagten überzeugt – doch Justin (Nicholas Hoult) hat Zweifel. Die anderen Geschworenen sind von der Schuld des Angeklagten überzeugt – doch Justin (Nicholas Hoult) hat Zweifel. Foto: Warner Bros.

Ein Familienvater ist Geschworener in einem aufsehenerregenden Mordprozess und macht eine schockierende Entdeckung. Ist er selbst in die Tat verwickelt? Nun hat er mit einem moralischen Dilemma zu kämpfen, das er nutzen könnte, um das Urteil zu beeinflussen und den angeklagten Mörder zu verurteilen – oder freizulassen.

Der Lifestyle-Autor Justin Kemp (Nicholas Hoult, „The Menu“) steckt gerade inmitten der Vorbereitungen für die bald anstehende Familienerweiterung – seine Frau Allison (Zoey Deutch, „The Politician“,) ist im neunten Monat schwanger – als er zum Geschworenen in einem Mordprozess berufen wird.

In diesem Prozess wird ein schreckliches Verbrechen verhandelt: James Sythe (Gabriel Basso, „The Night Agent“) wird beschuldigt, seine Freundin Kendall (Francesca Eastwood, „Clawfoot“) umgebracht und ihre Leiche in eine Straßenschlucht geworfen zu haben. Eigentlich sprechen alle Beweise gegen den Angeklagten, aber der Pflichtverteidiger Erik Resnick (Chris Messina, „Air – Der große Wurf“) ist dennoch von der Unschuld seines Mandanten überzeugt. Für die Staatsanwältin Faith Killebrew (Toni Collette, „The Sixth Sense“) ist die Sache klar. Mit zunehmender Verhandlungsdauer kommt Justin ein schrecklicher Verdacht: Könnte er selbst etwas mit dem Fall zu tun haben?

Regielegende und Oscarpreisträger Clint Eastwood inszenierte den packenden Thriller nach einem Drehbuch von Jonathan Abrams („Escape Plan“) mit einem hochkarätigen Hollywood-Cast. In weiteren Rollen sind Kiefer Sutherland („Designated Survivor“), Cedric Yarbrough („Unfrosted“), Leslie Bibb („Catch Me“), Amy Aquino („Bosch“) und Adrienne C. Moore („Orange Is the New Black“) zu sehen.

Der ganz große Coup: „Criminal Squad 2“ -die actionreiche Fortsetzung des Heist-Thrillers

Auf FBI-Ermittler Nick „Big Nick“ O’Brien (Gerard Butler) wartet eine neue knallharte Mission. Foto: LionsgateAuf FBI-Ermittler Nick „Big Nick“ O’Brien (Gerard Butler) wartet eine neue knallharte Mission. Foto: Lionsgate

Die Rechnung ist noch nicht beglichen. Zumindest wenn es nach FBI-Ermittler Nick „Big Nick“ O’Brien geht. In der actionreichen Fortsetzung des Heist-Thrillers von 2018 trifft Gerard Butler („Plane“) in der Rolle des skrupellosen Cops erneut auf L.A.-Räuber Donnie Wilson (O’Shea Jackson Jr.. „Godzilla 2“), der in die zwielichtige Welt unberechenbarer Diamantendiebe abtaucht und zusammen mit der berüchtigten Panther-Mafia seinen nächsten großen Coup in Europa plant: einen spektakulären Raubüberfall auf die weltgrößte Diamantenbörse.

In weiteren Rollen sind Evin Ahmad („Who is Erin Carter?“), Salvatore Esposito („Fargo“), Stephane Coulon („Profiling Paris“) und Dino Kelly („Peaky Blinders“) zu sehen.

Habsburgerstraße und Europa-Platz: Entsteht hier ein neuer Trendspot?

Trendy und in guter Nachbarschaft: Das Steakhaus Meet & Greet an der Ecke Leopoldring/Habsburgerstraße. Foto: privat

Viele gastronomische Neueröffnungen gab es 2024 entlang der Habsburgerstraße. Damit rückt Herdern immer mehr ins Zentrum des Nachtlebens in Freiburg. Niedrigere Pacht und eine gute Straßenbahnanbindung machen die Gegend rund um die prägnante Meile ideal.

Entwickelt sich hier ein neuer Ausgeh-Hotspot?Mitte Dezember hat in den Räumlichkeiten des ehemaligen Lebemanns das „Café Danz“ eröffnet: Die Inhaber Boris Gröner und Andreas Schöler, die bereits das berühmte One Trick Pony führen, konnten hier ihr lange geplantes Konzept einer Weinbar umzusetzen. Mit der Lage sind sie sehr zufrieden. „Die Anwohner in Herdern haben eine neue Anlaufstelle, da es ansonsten nicht so viele Ausgehmöglichkeiten in der Ecke gab. Das Konzept Weinbar gewinnt gerade immer mehr Fans“, sagt Boris Gröner. Von vielen Seiten gab es bereits zu Beginn positives Feedback.


Dass das Konzept einer Weinbar außerhalb der Innenstadt zieht, sieht auch Filipos Klein so: Seit November ist er mit „Leo’s Weinbar“ am Europaplatz vertreten. Etwa fünf Jahre länger führt er das im Kellergewölbe gelegende Steaklokal „Meat & Greet“. Zwar sieht er sich mit seinen Räumlichkeiten immer noch in der Innenstadt, doch man merke, dass sie auf der anderen Straßenseite sind: „Das ist für manche Leute schon eine Hürde“, sagt Klein. Laufkundschaft verirre sich selten zu ihm. „Man muss es sich vornehmen, zu uns zu kommen“, sagt er. Noch auffälliger sei dies beim „Meat & Greet“: Selbst Menschen mit einer Reservierung hätten teilweise Probleme, den Haupteingang des unterirdisch gelegenen Restaurant zu finden.


Dass es wenig Laufkundschaft außerhalb der Innenstadt gibt, sieht auch Boris Gröner vom Café Danz: „Es verirrt sich niemand zufällig ins Café Danz, sondern die Location wird bewusst als Ausgehziel aufgesucht“, so Gröner. Dies sieht er zugleich als Vorteil und Nachteil. Trotzdem ist die Habsburgestraße auch noch weiter nördlich beliebt: Hier hat das orientalische Restaurant „Deliler Pizza Pide“ kürzlich ebenfalls eröffnet.


Ebenfalls am Leopoldring haben Philippe Petry und Oliver Preiser im Juni letzten Jahres „Frederics Cocktailclub“ eröffnet. Sie sehen ihren Standort „als quasi Innenstadt“, so Petry. Außerdem sei der Leopoldring mit der Straßenbahn perfekt angebunden und „schon immer ein Hotspot für Nachtleben und Kultur“ gewesen. „Die Herausforderung war, den schönen Innenhof unter die Menschen zu bringen“, sagt Petry. Da die Eröffnung jedoch Anfang des Sommers war, hatte sich der „versteckte Ort für besondere Sommernächte“ schnell herumgesprochen. Als Nachteil sieht auch er den Mangel an Laufkundschaft – so müsse das Team oft kreativ sein, um Leute zu sich zu locken. Dadurch würden sich die Leute jedoch ganz bewusst für sie entscheiden.


Ob Weinbar oder Steakhouse: Außerhalb der Innenstadt kommt es noch mehr auf das Konzept an. Der Eingang zu „Frederics Cocktailbar“ sehe aus wie eine U-Bahn-Station, was das besondere Entdecker-Konzept der Cocktailbar widerspiegele, so auch Philippe Petry. „So wie die Räumlichkeiten aussahen, waren sie die perfekte Grundlage.“ Auch Filipos Klein, der insgesamt sieben Gastronomiebetriebe in Freiburg führt, merkt: Das Publikum ist zwar teilweise gleich, die Intention jedoch eine andere. Wer außerhalb der Innenstadt unterwegs ist, sucht nicht das Partyfeeling. Das muss sich mit dem Konzept decken – zum Beispiel dem einer Weinbar: „Wir sind hier nicht auf Party aus“, sagt Filipos Klein. Seine Gäste wollen einen gemütlichen und entspannten Abend erleben und raus aus der Stadtmitte. Und: „Wein ist generell eher gesellig und gemütlich und weniger ein Partygetränk“, sagt Filipos Klein. Über Wein würden die Leute reden und ihn erleben wollen.


Trotzdem weiß Klein:„Die Innenstadt bleibt der Hotspot.“ Das denkt auch Boris Gröner, der sich aber gut vorstellen kann, dass in Zukunft der Norden Freiburgs noch attraktiver zum Ausgehen wird. „Der Hauptfokus wird sich aber nicht nach Norden verschieben“, so Gröner. Europaplatz und Habsburgerstraße seien allerdings eine gern gesehene Ergänzung, sagt Filipos Klein. Dies sehen auch die Betreiber von „Frederics Cocktailbar“ so: „Wir freuen uns, dass sich Freiburgs Stadtleben weiter ausbreitet und sich nicht nur auf die Innenstadt beschränkt.“

Emotionaler Roadtrip in der Tragikomödie „A real Pain“ von und mit Jesse Eisenberg

David (Jesse Eisenberg, r.) und Benji (Kieran Culkin) wollen mehr über ihre Familiengeschichte erfahren. David (Jesse Eisenberg, r.) und Benji (Kieran Culkin) wollen mehr über ihre Familiengeschichte erfahren. Foto: Disney

Die ungleichen Cousins David (Jesse Eisenberg) und Benji (Kieran Culkin) reisen gemeinsam nach Polen, um mehr über das Leben ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter zu erfahren. Der Roadtrip, der als Reise in die Vergangenheit gedacht war, konfrontiert die beiden mit der Gegenwart, in der sie ihre Beziehung zueinander und ihre Familiengeschichte hinterfragen.

Regisseur Jesse Eisenberg („Zombieland“) verfasste auch das Drehbuch und hat zusammen mit Kieran Culkin („Succession“) eine der Hauptrollen übernommen. An ihrer Seite spielen Will Sharpe („The White Lotus“), Jennifer Grey („Dirty Dancing“), Kurt Egyiawan („Beasts of No Nation“), Liza Sadovy, („Ein Funken Hoffnung – Anne Franks Helferin“) und Daniel Oreskes, „Only Murders in the Building“).

SC Freiburg: Schuster sieht „keine Gefahr“, dass sein Team Kiel unterschätzt

Julian SchusterJulian Schuster, Cheftrainer des SC Freiburg, warnt vor dem kommenden Gegner Holstein Kiel. Foto: Detlef Berger

Vor dem anstehenden Heimspiel des SC Freiburg gegen Holstein Kiel am Samstag (15.30 Uhr /Sky) gibt’s Lob für die Gäste von Freiburg-Trainer Julian Schuster. Außerdem äußerte sich der Chefcoach zu einem möglichen Transfer von Kiliann Sildillia. Für die Partie sind noch Tickets erhältlich.

Am Samstag sind die Kieler Störche zu Gast im Europa-Park Stadion. Und nach dem Freiburger Pokal-Aus gegen Drittligist Bielefeld und der 0:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger FC St. Pauli sieht SC-Trainer Julian Schuster keinen Grund zur Annahme, dass seine Mannen nun auch den Tabellenvorletzten aus Kiel falsch einschätzen könnten. „Die Jungs sind da, sind voll fokussiert und es besteht in keinster Weise die Gefahr, irgendjemanden zu unterschätzen“, sagte der 39-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel, für das noch Restkarten im freien Verkauf in fast allen Kategorien erhältlich sind.

Über die Kieler, die auswärts in der Bundesliga noch kein Spiel gewinnen konnten, sagte Schuster: „Sie zeigen schon immer wieder in ihrem Spiel, welche Qualitäten sie haben. Es sind dann manchmal Nuancen in den Spielverläufen, die über Punkte entscheiden. Sie investieren sehr, sehr viel. Das zeigen auch die Daten. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, so der frühere SC-Kapitän. Personell muss Schuster derzeit auf Innenverteidiger Philipp Lienhart verzichten. Der Österreicher fehlt krankheitsbedingt.

„Zentrale Rolle“ für Kiliann Sildillia

Ein anderer Innenverteidiger im Freiburger Kader ist derweil Gegenstand von Wechselgerüchten: Der Franzose Kiliann Sildillia, der in der Vorsaison beim SC noch 20 Startelfeinsätze vorweisen konnte, in dieser Runde aber erst auf sieben Kurzeinsätze kommt, soll einem Bericht der französischen „L’Equipe“ zufolge beim VfL Wolfsburg das Interesse geweckt haben. Julian Schuster sagte nun dazu, dass der 22-Jährige beim SC eine „sehr wichtige Rolle“ habe und man sei „froh darüber, ihn bei uns zu haben“, so der Freiburger Coach.

„Natürlich ist mir bewusst, dass er sich das nach Olympia anders vorgestellt hat“, sagte der Freiburger Trainer über den Olympia-Silbermedaillen-Gewinner mit Frankreich. „Aber das ist die Situation in unserem Kader und die Entwicklung des Vereins und der Mannschaft“, betonte er. Der Franzose spiele dennoch eine „sehr zentrale Rolle“.


Vom „Mission Impossible“-Finale bis hin zu „Avatar“: Das sind die Kinohighlights des Jahres

„Mission Impossible“-Finale,, der neue "Superman", ein Biopic über Michael Jackson oder die Realverfilmung von Lilo & Stich: Kinofans dürfen sich dieses Jahr wieder auf zahlreiche Highlights freuen.„Mission Impossible“-Finale,, der neue „Superman“, ein Biopic über Michael Jackson oder die Realverfilmung von Lilo & Stich: Kinofans dürfen sich dieses Jahr wieder auf zahlreiche Highlights freuen.

Januar: Im Thriller „Juror#2“ (16.1.) von Clint Eastwood nimmt Nicholas Hoult als Geschworener an einem Mordprozess teil und entdeckt, dass er Schuld sein könnte am Tod des Opfers.
Mit „Der Graf von Monte Christo“ (23.1.) bekommt der berühmte Literaturklassiker eine spektakuläre Neuverfilmung. Hier begibt sich Pierre Niney auf einen dramatischen Rachefeldzug.
Neues Abenteuer für den beliebten Plüschbären: In „Paddington in Peru“ (30.1.) kehrt er zurück in die Heimat und kommt dort einem großen Geheimnis auf die Spur, das ihn in den Regenwald führt.


Februar: „Maria“ (6.2.): Biopic über Maria Callas, die berühmteste Opernsängerin der Welt, mit Oscar-Preisträgerin Angelina Jolie in der Hauptrolle.
Im Marvel-Film „Captain America: Brave new World“ (13.2.) bekommt Sam Wilson sein eigenes Solo-Abenteuer. Neben Anthony Mackie ist auch Harrison Ford zu sehen – als amerikanischer Präsident und Red Hulk.
„Wunderschöner“ (13.2.): Fortsetzung der Komödie „Wunderschön“ von Karoline Herfurth. Im Mittelpunkt stehen fünf Frauen, die ihr Leben nicht länger danach ausrichten wollen, begehrenswert zu sein.
In „Bridget Jones – Verrückt nach ihm“ (27.02.) schlüpft Renée Zellweger erneut in ihre Paraderolle. Sie ist eine erfolgreiche Drehbuchautorin und kümmert sich um ihre zwei Kinder. Doch dann verliebt sie sich in einen 20-Jährigen.
„Like a complete Unknown“ (27.2.): „Dune“-Star Timothée Chalamet ist in diesem Biopic als legendärer Songschreiber Bob Dylan zu sehen. Der Film zeigt den kometenhaften Aufstieg des Musikers.

März: : Disneys „Schneewitchen“ (20.3.) kommt als Realverfilmung und modernes Remake ins Kino. Die Hauptrolle übernimmt Rachel Zegler, Co-Autorin des Films ist „Barbie“-Schöpferin Greta Gerwig.
„The Last Showgirl“ (20.3.) ist das Leinwand-Comeback von Pamela Anderson. Sie spielt die Tänzerin Shelly, die sich nach 30 Jahren von der Glitzerwelt in Las Vegas verabschieden und ihr Leben neu ordnen muss.

Rachel Zegler ist als „Schneewittchen“ in der neuen Disney-Realverfilmung zu sehen. Foto: Disney


April: „Minecraft“ (3.4.): Das meistverkaufte Videospiel aller Zeiten als actiongeladenes Kinoerlebnis auf der großen Leinwand – mit Jason Momoa, Jack Black und Emma Myers in den Hauptrollen.
„Mickey 17“ (17.4.) In der Verfilmung des Sci-Fi-Romans soll Robert Pattinson eine ferne Welt kolonisieren – sein Körper wird dabei jedes Mal, wenn er stirbt, mit intakten Erinnerungen regeneriert. Von „Parasite“-Regisseur Bong Joon-ho.

Seine letzte, actiongeladene Mission: Tom Cruise schlüpft in „Mission : Impossible – The Final Reckoning“ noch einmal in seine legendäre Rolle als Ethan Hunt. Foto: Paramount Pictures


Mai:
In „Mission : Impossible – The Final Reckoning“ (21.05.) schlüpft Tom Cruise in einem epischen Finale zum letzten Mal in seine legendäre Rolle als Ethan Hunt. In dem Actionkracher muss er ein ein verschollenes U-Boot finden, um eine Katastrophe globalen Ausmaßes zu verhindern.
„Lilo & Stitch“ (21.5.) ist das Realfilm-Remake des Animationsklassikers, in dem das kleine außerirdische Ungetüm Stitch für reichlich Durcheinander sorgt, bis er auf das kleine Mädchen Lilo trifft.
Nach Jahrzehnten kehrt mit „Karate Kid: Legends“ (29.5.) das „Karate Kid“-Franchise mit Jackie Chan und Ralph Macchio zurück. Der Film stellt die nächste Generation von Karate-Kämpfern in den Mittelpunkt.


Stitch sorgt in der Realverfilmung von „Lilo & Stitch“ für Trubel. Foto: Disney

Juni: „Ballerina“ (5.6.): Actiongeladenes Spin-Off der „John Wick“-Reihe. Ana de Armas wird zur Auftragskillerin ausgebildet und jagt die Mörder ihres Vaters. Auch Keanu Reeves ist dabei.
„28 Days Later“ (19.6.): Nach 23 Jahren geht die Horrorsaga weiter: darin wird Großbritannien von Zombies bevölkert und es gibt nur noch wenige Menschen, die erbittert ums Überleben kämpfen.
Mit „M3GAN 2.0“ (26.6.) kehrt die KI-Mörder-Puppe zurück. Ihr Körper wurde scheinbar zerstört, doch sie ist wieder da und sorgt für Unheil.
In dem rasanten Sportdrama „F1“ (26.6.) ist Brad Pitt als Ex-Formel 1- Fahrer zu sehen, der einem Underdog-Team zum Sieg verhelfen soll.

Juli: „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ (2.7.) setzt fünf Jahre nach dem letzten Teil ein und erzählt von Forscherin Zora Bennett (Scarlett Johansson), die die Dinos vor dem Aussterben retten soll.
„Superman“ (10.7.) gilt als der meisterwartete Superhelden-Film des Jahres. David Corenswet ist in der Hauptrolle zu sehen. Superman lebt in dem DC-Blockbuster in einer Welt mit zahlreichen anderen Superhelden, der Hund Krypto spielt darin eine zentrale Rolle.

Der neue „Superman“ mit David Corenswet gilt als meisterwarteter Superhelden-Film des Jahres. Foto: Warner Bros.

August: Mit „Das Kanu des Manitu“ (14.8.) wird der erfolgreichste deutsche Kinofilm fortgesetzt. Die Blutsbrüder Abahachi (Michael Bully Herbig) und Ranger (Christian Tramitz) werden von einer Bande in eine Falle gelockt, um an einen sagenumwobenen Schatz zu kommen.

Mit „Das Kanu des Manitu“ kommt 24 Jahre nach dem erfolgreichsten deutschen Kinofilm die Fortsetzung ins Kino. Mit der Originalbesetzung rund um die Blutsbrüder Abahachi (Michael „Bully“ Herbig) und Ranger (Christian Tramitz). Foto; Constantin Film

September: „The Conjuring 4: Last Rites“ (5.9.) ist der finale Teil der erfolgreichen Horror-Reihe um die Geisterjäger Ed und Lorraine Warren.
In der Neuauflage von Michael Endes „Momo“ (25.9.) kämpft Alexa Goodall als jungen Waise Momo
mit Meister Hora und Schildkröte Kassiopeia gegen die Zeitdiebe.

Oktober: „Michael“ (2.10.) ist ein Biopic über den „King of Pop“ Michael Jackson, dessen Neffe Jaafar Jackson in seiner ersten großen Filmrolle in die Fußstapfen seines berühmten Onkels tritt.
„The Black Phone 2“ (16.10.): zweiter Teil des Horror-Hits mit Ethan Hawke als gruseligem „Greifer“. Mason Thames tritt erneut gegen den Kindermörder an.

Im Biopic „Michael“ spielt Jaafar Jackson, der Neffe von Michael Jackson, den „King of Pop“. Foto; Lionsgate

November: „Wicked Teil 2“ (20.11.) ist die Fortsetzung eines der erfolgreichsten Filme des vergangenen Jahres. In der Kino-Adaption des Broadway-Musicals stehen die Hexen Elphaba, Galinda und der Konflikt mit dem Zauberer von Oz im Mittelpunkt.
Mit „Zoomania 2“ (27.11.) kommt die Fortsetzung des tierischen Disney-Animationsspaßes von 2016 ins Kino. Häsin Judy Hopps und Fuchs Nick Wilde erwartet eine spannende Undercover-
Mission.

„Wicked“ war einer der größten Kinohits des vergangenen Jahres: Im November kommt der zweite Teil der Geschichte um die Hexen Elphaba (Cytnhia Erivo), Glinda (Ariana Grande) und den Zauberer von Oz ins Kino. Foto: Universal Studios

Dezember: Die blutrünstigen Horror-Maskottchen sorgen in der Videospielverfilmung „Five Night’s at Freddy’s 2“ (4.12.) wieder für jede Menge Grusel.
„Avatar: Feuer und Asche“ (17.12.). Dritter Teil der epischen „Avatar“- Saga von James Cameron. Die neue Bedrohung geht dieses Mal von den Na’vi selbst aus, denn der Stamm des Aschevolks sorgt für Unruhe und Gewalt.

James Camerons epische „Avatar“-Saga geht weiter: In „Feuer und Asche“ sind dieses Mal die Na’vi selbst die Bedrohung. Foto: Disney

Prozessauftakt im Lorettoberg-Mordfall: Landgericht Freiburg verhandelt brutale Tat

Landgericht FreiburgVor dem Landgericht muss sich der Angeklagte ab Dienstag verantworten. Foto: Joers

Am Dienstag beginnt am Landgericht Freiburg der Prozess gegen einen 22-jährigen Mann aus Algerien, der wegen des Lorettoberg-Mordes und weiterer schwerer Straftaten angeklagt ist. Acht Verhandlungstermine sind vorgesehen.

Am kommenden Dienstag beginnt im Landgericht Freiburg der Prozess gegen einen 22-jährigen algerischen Staatsangehörigen. Dem Mann wird vorgeworfen, im Juli 2024 einen brutalen Mord an einem 77-Jährigen auf dem Lorettoberg begangen zu haben. Die Anklage lautet auf Mord in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge, Privatwohnungseinbruchdiebstahl und Sachbeschädigung.

Der Angeklagte, der sich seit der Tat in Untersuchungshaft befindet, soll sich laut Anklage am 14. Juli 2024 gewaltsam Zutritt zu einem Wohnhaus auf dem Lorettoberg verschafft haben, um Wertsachen zu stehlen. Nachdem er zunächst das Erdgeschoss durchsucht hatte, habe er im Obergeschoss Geräusche gehört. Daraufhin habe er sich mit einem Messer bewaffnet, sei nach oben gegangen und habe den anwesenden 77-jährigen Hausbewohner mit mehreren Messerstichen getötet. Anschließend soll der Angeklagte das gesamte Haus und eine separate Kellergeschosswohnung nach Wertsachen durchsucht und zahlreiche Gegenstände, darunter elektronische Geräte, Schmuck und Kleidung, entwendet haben.

Nach der Tat war der Angeklagte in die Schweiz geflüchtet. Nach einer internationalen Fahndung konnte er schießlich in Bern festgenommen werden. Am Tatsonntag selbst war der Mann auf dem Stühlinger Kirchplatz noch von Zeugen beobachtet worden, wie er einen Teil der Beute in einem Gebüsch versteckte. Beim Eintreffen der Polizei befand sich der Mann aber nicht mehr vor Ort. Der Angeklagte war erst im Mai als Flüchtling nach Deutschland gekommen.

Die Verhandlung findet vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Freiburg statt. Für den Prozess sind acht Termine angesetzt.