Dietenbach: Stadt fällt Bäume für Erschließung

Lokales

Für die Erschließung des neuen Stadtteils Dietenbach müssen in den nächsten Wochen Bäume und Sträucher weichen

Wie die Stadt Freiburg meldet, starten in Kürze vorbereitende Arbeiten für die Erschließung des neuen Stadtteils Dietenbach. So werden für die bevorstehenden Erschließungsarbeiten des Stadtteils aktuell und in den kommenden Wochen "in verschiedenen Bereichen Bäume gefällt und Vegetation zurückgeschnitten", so die Stadt. Diese Arbeiten seien notwendig, um Leitungen zu verlegen und Baustraßen einzurichten. Die Rodung von Bäumen für die Verlegung einer Gasleitung in Dietenbach darf die Stadt wegen eines Gerichtsurteils jedoch vorerst nicht in Angriff nehmen.

Die Stadt versicherte, dass die nun geplanten Fällarbeiten "auf das für die Erschließungsarbeiten erforderliche Minimum beschränkt" würden. Die Auflagen des Gebiets- und Artenschutzes würden dabei in vollem Umfang berücksichtigt.

Im neuen Stadtteil Dietenbach sollen gut 6.900 Wohnungen für etwa 16.000 Menschen entstehen. Mit dem Start der Vermarktung für die ersten Baufelder wird im Jahr 2025 gerechnet. Ende November hatte der Gemeinderat über den Flächennutzungsplan für den Neubaustadtteil Dietenbach abgestimmt. Noch im ersten Halbjahr 2024 soll der Spatenstich für das Großprojekt anstehen. Zu diesem Termin wird auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Freiburg erwartet, was  mit der großen Bedeutung des Bauprojekts zusammenhängt. Laut Oberbürgermeister Martin Horn handele es sich bei Dietenbach um die größte städtebauliche Entwicklungsmaßnahme in ganz Deutschland.