Für Freiburger Konzertfans war es definitiv eines der Highlights des Jahres: Bei den Münsterplatzkonzerten wurde der Platz rund um das Wahrzeichen wieder zur Bühne für Musik. Rund 23.000 Besucher zog das Live-Spektakel an – der Rekord von 27.500 vom Vorjahr konnte nicht geknackt werden. Trotzdem zeigen sich die Veranstalter zufrieden: „Es kann nicht jedes Jahr einen Rekord geben“, so Marc Oßwald von Vaddi Concerts gegenüber der BZ.
Eröffnet wurde die vierte Auflage des Festivals mit einer „Spanischen Nacht“ der Albert Konzerte, am Tag darauf gab es dann eine besondere Premiere. Mit Sabaton ließ es erstmals eine Heavy-Metal-Band auf dem Münsterplatz krachen. Selbst ein wenig Regen – der einzige während der sechs Festivaltage – konnte ihnen und den Fans nichts anhaben. „Durch Regen. Durch Sturm. Freiburg stand stark. Ein großes Lob an alle unglaublichen Menschen in dieser Menge“, postete die Band samt zahlreicher Fotos und Videos bei Instagram. Popsänger Clueso begeisterte nicht nur mit emotionalen und mitreißenden Songs, sondern auch mit seiner lockeren Art, zahleichen Anekdoten und weil er die Nähe des Publikums suchte und auch mal die Hände in die Menge streckte.
Für Malle- und Partystimmung sorgte dagegen die Band SDP – ihr Konzert war schon lange ausverkauft. „Danke Freiburg…wenn du etwas liebst, dann musst du dafür brennen“, posteten sie samt Bühnen-Schnappschuss. Am Samstag kamen dann Liebhaber elektronischer Musik auf ihre Kosten. Hier sorgten die gefeierten DJs Marco Carola, Jan Blomqvist und Nora En Pure für Stimmung. „Es war so schön und heiß“, schrieb letztere bei Instagram. Zum Finale präsentierte das Freiburger Barockorchester ein „Italienisches Fest“. Die fünfte Auflage der Reihe findet im kommenden Jahr vom 1. bis zum 6. Juni statt – da dürfen sich Musikfans bestimmt wieder auf ein abwechslungsreiches Programm freuen!





Popsänger Clueso begeisterte mit emotionalen Songs und seiner lockeren Art. Foto: Maximo-Hans Musielik