In „Hamnet“ erzählt Oscar-Preisträgerin Chloé Zhao („Nomadland“) auf überwältigende Weise eine zutiefst menschliche Geschichte über Liebe, Verlust und die Beständigkeit der Kunst. Der Film wurde beim diesjährigen Toronto International Film Festival mit dem renommierten Publikumspreis ausgezeichnet.
In der Verfilmung des gefeierten Romans von Maggie O’Farrell, die gemeinsam mit Chloé Zhao auch das Drehbuch verfasste, wird die Geschichte von William Shakespeares Familie erzählt. Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes (Jessie Buckley) erlebt man, wie sie sich in den großen Barden (Paul Mescal) verliebt. Sie kümmert sich um die drei gemeinsamen Kinder, während er in London an seinen Theaterstücken arbeitet. Als ihr einziger Sohn Hamnet (Jacobi Jupe) im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben kommt, droht ihre große Liebe zu ersticken. Mitten in dieser furchtbaren persönlichen Tragödie beginnt Shakespeare in tiefer Verzweiflung und Trauer, „Hamlet“ zu schreiben, eines der großen Dramen der Literaturgeschichte.
Der titelgebende Roman von Maggie O’Farrell wurde 2020 veröffentlicht, erhielt euphorische Kritiken und gewann den britischen Women’s Prize for Fiction sowie den amerikanischen National Book Critics Circle Award. Produziert wurde „Hamnet“ von Liza Marshall, Pippa Harris und Nicolas Gonda sowie von den beiden Oscar-Gewinnern Sam Mendes und Steven Spielberg.
Chloé Zhao konnte ein hochkarätiges Ensemble für ihren Film gewinnen, der auf dem Toronto International Film Festival 2025 mit dem renommierten Publikumspreis ausgezeichnet wurde. In den Hauptrollen spielen Jessie Buckley („Die Aussprache“) und „Gladiator“-Star Paul Mescal („All of Us Strangers“). An ihrer Seite sieht man unter anderem Emily Watson („Dune: Prophecy“) und Joe Alwyn („Der Brutalist“). (fwb)


Agnes (Jessie Buckley) und Williams (Paul Mescal) Liebe wird auf eine
harte Probe gestellt, als ihr Sohn stirbt. Foto: Focus Features