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Kinotipp: Der Politthriller „Nürnberg“ mit Russel Crowe als Hermann Göring

Hermann Göring (Russell Crowe) steht in Nürnberg vor Gericht.Hermann Göring (Russell Crowe) steht in Nürnberg vor Gericht. Foto: Sony Pictures Classics

Die Oscar-Preisträger Russell Crowe und Rami Malek liefern sich in James Vanderbilts „Nürnberg“ ein nervenaufreibendes psychologisches Duell von großer Intensität. Der packende und hochkarätig besetzte Politthriller über den folgenreichsten Prozess des 20. Jahrhunderts verbindet spannungsreiches Justizdrama mit einer vielschichtigen Auseinandersetzung über Macht, Schuld, Ideologie und Verantwortung.

Nürnberg, 1945. In den Ruinen einer vom Krieg gezeichneten Stadt erhält der amerikanische Militärpsychiater Douglas M. Kelley (Rami Malek, „Bohemian Rhapsody“) einen ungewöhnlichen Auftrag: Er soll die inhaftierten Hauptverantwortlichen des NS-Regimes in Vorbereitung auf die Nürnberger Prozesse untersuchen. Unter ihnen ist der ehemalige Reichsmarschall Hermann Göring (Russell Crowe, „Gladiator“), dessen Intelligenz, Charisma und manipulative Stärke Kelley gleichermaßen herausfordern wie faszinieren. Trotz anfänglicher Machtspiele gelingt es dem Arzt, Görings Vertrauen zu gewinnen und Einblick in seine Persönlichkeit zu erhalten. Während im Gerichtssaal die Verhandlungen beginnen, fällt es Kelley zunehmend schwerer, die notwendige Distanz zu wahren.

„Nürnberg“ erzählt als packender Thriller von den historischen Nürnberger Prozessen 1946, in denen führende Mitglieder des nationalsozialistischen Regimes für ihre Kriegsverbrechen während des Zweiten Weltkriegs zur Rechenschaft gezogen wurden. Der Film wurde von James Vanderbilt („Der Moment der Wahrheit“) geschrieben und inszeniert und basiert auf Jack El-Hais Sachbuch „Der Nazi und der Psychiater“.

Zum hochkarätigen Ensemble gehören außerdem Leo Woodall („The White Lotus“), Michael Shannon („Boardwalk Empire“), Richard E. Grant („Can You Ever Forgive Me?“), Mark O’Brien und John Slattery („Mad Men“).