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Kinotipp: Das Sportbiopic „Marty Supreme“ ist für neun Oscars nominiert

Für seinen großen Traum sind ihm alle Mittel recht: Marty (Timothée Chalamet) kommt einer Hollywood-Diva (Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow) näher, um ihren Mann als Sponsor zu gewinnen.Für seinen großen Traum sind ihm alle Mittel recht: Marty (Timothée Chalamet) kommt einer Hollywood-Diva (Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow) näher, um ihren Mann als Sponsor zu gewinnen. Foto: Tobis Film

Schuhverkäufer Marty (Timothée Chalamet, „Dune“) hat nur ein Ziel im Leben: Weltmeister im Tischtennis zu werden und somit in den Olymp der gefeierten Athleten aufzusteigen, zu denen er sich selbst ohnehin schon lange zählt. Um an einem Turnier in London teilnehmen zu können, setzt der junge New Yorker alles auf eine Karte.

In den Hinterhöfen Manhattans träumt der junge Schuhverkäufer Marty von einer Zukunft, die ein paar Nummern größer ist als der kleine Schuhladen seines Onkels. Angetrieben von der Idee, Weltmeister im Tischtennis werden zu können, taucht er jede Nacht ab in die verrauchten Wettkampfhallen der Stadt, wo er sich mit viel Talent, der nötigen Chuzpe und dank der Hilfe seines besten Freundes (Sänger Tyler Okonma) ein paar Dollar dazuverdient. Zu wenig, um eine Profikarriere zu finanzieren und an den Turnieren in London, Paris oder Tokio teilnehmen zu können.

Also „leiht“ sich Marty kurzerhand Geld aus dem Safe seines Onkels, belügt seine Mutter (Fran Drescher, „Die Nanny“) ebenso wie seine Freundin (Odessa A’zion, „Until Dawn“) und schmeißt sich schamlos an eine Hollywood-Diva (Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow) ran, deren Ehemann (Kevin O’Leary, „Shark Tank“) er gleichzeitig als Sponsor gewinnen will. Um an einem Turnier in London teilnehmen zu können, setzt der junge New Yorker alles auf eine Karte, muss sich im nervenaufreibenden Finale aber dem japanischen Sportstar Endo (Koto Kawaguchi) geschlagen geben. Doch das ist erst der Anfang der Odyssee eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren.

Angelehnt an die Biografie des legendären Tischtennisspielers und Lebemanns Marty Reisman konnte Regisseur Josh Safie für den ersten Spielfilm ohne seinen Bruder Benny ein energiegeladenes Ensemble gewinnen. Für die Hauptrolle hat Timothée Chalamet einen Golden Globe gewonnen. Das Sportbiopic ist außerdem für neun Oscars nominiert – unter anderem als bester Film und für den besten Hauptdarsteller.