bz.medien-logo

Jobrad steigt als Hauptsponsor des SC Freiburg aus

Der SC Freiburg verliert seinen Hauptsponsor Jobrad ab der Saison 2026/27. Das Freiburger Dienstradleasing-Unternehmen unterstützt den Klub künftig als Premiumpartner und bleibt im Europa-Park-Stadion präsent.

Der SC Freiburg verliert nach dieser Saison seinen Haupt- und Trikotsponsor Jobrad. Das Freiburger Dienstradleasing-Unternehmen beendet sein Engagement als Haupt- und Trikotsponsor mit Abschluss der laufenden Bundesligasaison 2025/26, bleibt dem Sport-Club ab Juli 2026 aber als Premiumpartner erhalten. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung von Jobrad und dem Verein vom 4. Februar hervor.

Jobrad ist seit der Spielzeit 2023/24 Haupt- und Trikotsponsor des SC Freiburg. Der Schriftzug des Unternehmens prangt seither auf den Trikots der Bundesligaprofis und auf Fantrikots. Nach Unternehmensangaben hat Jobrad in den drei Jahren der Zusammenarbeit seine Markenbekanntheit verdreifacht. Zudem sei das Unternehmen das erste der Fahrradbranche gewesen, das einen Fußball-Bundesligisten als Haupt- und Trikotsponsor unterstützt habe.

Mit dem Erreichen der eigenen Marketingziele endet nun das Haupt- und Trikotsponsoring von Jobrad Deutschland für den SC Freiburg. Ab der Saison 2026/27 wird das Unternehmen den Verein als Premiumpartner begleiten. Jobrad wird dann weiterhin auf den Banden im Europa-Park-Stadion präsent sein und die Freiburger Fußballschule sowie die Frauenmannschaft des SC Freiburg unterstützen.

SC-Vorstand Oliver Leki dankte Jobrad für die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Das Unternehmen habe mit seiner nachhaltigen Ausrichtung und als in Freiburg verwurzelter Betrieb „von Beginn an sehr gut zum Sport-Club gepasst“ und die Partnerschaft mit „frischen Ideen und kreativen Ansätzen“ bereichert. Man freue sich, die Kooperation in Form einer Premiumpartnerschaft fortzusetzen, so Leki.

Fortgeführt wird auch die sogenannte „Fahrrad-Fan-Zahl“: Für jede Zuschauerin und jeden Zuschauer, der mit dem Fahrrad zum Stadion kommt, spendet Jobrad einen Euro für gemeinnützige Zwecke. So seien bislang mehr als 250.000 Euro zusammengekommen.

Jobrad-Chef Florian Baur sprach in der Mitteilung von einer „engen Partnerschaft“ und einem „herausragenden Erfolg“ für beide Seiten. Jobrad habe seine Marktführerschaft im Dienstradleasing ausgebaut, der SC Freiburg sich unter den „führenden und innovativsten Teams der Bundesliga“ etabliert. Auch in der neuen Rolle als Premiumpartner wolle man die Zusammenarbeit fortsetzen.

Firmengründer Ulrich Prediger betonte die lokale Verwurzelung des Unternehmens in Freiburg und kündigte an, Jobrad bleibe auch nach dem Rückzug als Hauptsponsor „großer Fan“ der SC-Profis. Mitgründerin Sandra Prediger hob das gesellschaftliche Engagement hervor: Gemeinsam mit dem SC setze sich Jobrad für Demokratie, Vielfalt, Solidarität und Verantwortung ein.